The Division 2 befindet sich derzeit in der Jubiläums-Season und hat im Rahmen der Feierlichkeiten einen zeitlich begrenzten Modus veröffentlicht – und der ist richtig gut.
Was ist das für ein Modus? Bis zum 2. April 2026 könnt ihr in The Division 2 den sogenannten Realismus-Modus spielen. Dieser erzählt die Geschichte des DLC „Warlords of New York“ und verpackt den während der Season kostenlosen Inhalt in ein Gewand, das es so noch nicht in dem Loot-Shooter gab.
Im Realismus-Modus ist – wie der vermuten lässt – alles deutlich realistischer als im Grundspiel. Die meisten Gegner lassen sich durch einen gezielten Kopfschuss niederstrecken, ihr habt deutlich weniger Munition und Medikits und das HUD ist massiv abgespeckt.
Außerdem haltet ihr deutlich weniger aus und könnt Gegner nicht mehr grell leuchtend durch alle möglichen Wände sehen. So müsst ihr auch mal gut aufpassen, ob ihr keinen Gegner hinter einer Deckung übersehen habt – viele Kugeln steckt ihr nämlich nicht ein.
Division so immersiv wie nie zuvor
Das sagt MeinMMO-Redakteur Dariusz zu dem Modus: Der Realismus-Modus macht wirklich sehr viel Spaß und lädt dazu ein, The Division 2 nach Jahren mal wieder zu spielen. Das Spielerlebnis ist nämlich ein ganz anderes.
Statt den Kugelschwämmen gibt es in dem Modus 1-Shot-Headshots, und dank des stark reduzierten HUDs wirkt dabei alles deutlich immersiver. Dadurch kann ich mich beim Spielen deutlich besser auf die Spielwelt einlassen als im normalen Spiel.
Zudem gefällt mir gut, dass sich die Kämpfe nun deutlich dynamischer gestalten und Schildträger echt bedrohlich sind, wenn sie auf mich zulaufen. Insgesamt bin ich ein großer Fan davon, dass ich nicht etliche Kugeln in einen bedeutungslosen NPC ballern muss, damit er das Zeitliche segnet.
Schon beim Spielen der Beta von The Division 1 dachte ich damals, dass die Kugelschwämme irgendwie nicht zum Setting des Spiels passen. Die halbe Menschheit wird von einem Virus dahingerafft, aber wenn ich jemandem ein halbes Kilo Blei in die Fratze baller, guckt er mich nur doof an und schießt zurück – na klar.




Heute spiele ich The Division zwar gerne, aber damals habe ich mir wegen des Settings ein zumindest etwas realistischeres Gameplay und Treffer-Feedback gewünscht und den Shooter nicht sofort zum Release gekauft.
Der Realismus-Modus zeigt mir jetzt, dass mir ein solches Spielkonzept weiterhin deutlich besser gefallen würde. Ich hätte richtig Lust auf ein Spiel nach dem Prinzip oder zumindest die Möglichkeit, The Division 2 als Ganzes so zu spielen, und nicht nur in einem zeitlich begrenzten Modus, der nur auf einen DLC beschränkt ist.
Mir fehlt ausnahmsweise auch gar nicht, dass ich deutlich weniger Loot bekomme und sogar die Waffenkisten, die auf der Map verteilt rumstehen, gar nicht aufgehen. Unheimlich viel Loot gibt es in der offenen Spielwelt ohnehin nicht zu finden.
Die besten Drops gab es schon immer bei ganz bestimmten Gegnern in ausgewählten Missionen.
Wie viel Potenzial steckt in dem Modus?
The Division 2 ist gut so, wie es ist. Ich habe am Realismus-Modus viel Spaß und würde mir das definitiv als eigenständiges Spiel wünschen, aber die Fans des Franchise wären gegebenenfalls enttäuscht, wenn ein richtiges The Division dafür weichen müsste oder Ressourcen für jenen Ableger genutzt werden.
Es ist schwierig zu sagen, wie gut ein solches Experiment als eigenständiges Spiel funktionieren würde, da nicht jeder meinen Gaming-Geschmack hat. Ich finds dennoch schade, dass der Modus nach der Season wieder verschwinden soll – das wirkt ein wenig wie verschwendetes Potenzial.
Ich bin mir aber sicher:
Wenn morgen „The Division 2“ vollständig im Realismus-Modus spielbar wäre, würde ich das Spiel nochmal ganz von vorne durchspielen.
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