The Division 1.6.1: Wie sinnvoll sind öffentliche Testserver?

Bei The Division sorgt das Update 1.6.1 für Frust. Dabei wurde es wochenlang auf den PTS getestet.

Die Stimmung der Agenten ist gegenwärtig richtig mies. Das Update 1.6.1, das eigentlich viele Probleme beheben und das Leben der Agenten angenehmer gestalten sollte, brachte nicht die gewünschten Verbesserungen.

Stattdessen beschweren sich die Spieler in den Foren über neue Probleme, über Glitches, über Bugs, die nicht behoben wurden, obwohl sie in den Patch-Notes stehen. Selbst der NinjaBike-Rucksack, der eigentlich aus dem Loot-Pool entfernt werden sollte, droppt noch immer. Mit all diesen Ärgernissen und Ungereimtheiten von 1.6.1 haben wir uns hier beschäftigt.

Viele Agenten haben sich schon damit abgefunden, dass das Jahr 2 wenig neuen Content liefern wird. Aber dass die Entwickler selbst kleinere Quality-Updates nicht ordentlich auf die Reihe kriegen, lässt sie fassungslos zurück. Auch unsere Leser halten dies in den Kommentaren für „lächerlich“. Die Kritik an Massive wird wieder laut.division-agenten

Bei all den Bugs – wozu waren die PTS zu 1.6.1 gut?

Dabei wurde das Update 1.6.1 wochenlang auf den öffentlichen Testservern, den PTS, getestet. Nun fragen sich zahlreiche User: Wozu war das eigentlich gut?

Der Sinn der PTS besteht darin, kommende Inhalte von einer großen Spielerschaft vorzeitig testen zu lassen, damit die Entwickler auftretende Fehler vor dem Release beheben und Feinjustierungen vornehmen können.

Und die PTS zu 1.6.1 konnten hier auch Erfolge aufweisen: Mehrere Bugs wurden frühzeitig behoben, Massive konnte ein wenig an der Balance drehen und das größte neue Feature, die Loadouts, funktioniert nun einwandfrei.

Die Loadouts sind aber so ziemlich das einzige, das gegenwärtig positiv aufgenommen wird. Zu viele Bugs suchen die Agenten nach 1.6.1 heim, zu viele Punkte aus den Patch-Notes wurden nicht umgesetzt. Ein User auf reddit spottet: „Willkommen zu den wahren PTS“. Denn erst jetzt kommen all die Probleme des Updates ans Licht, die Massive bald beheben darf. division-agent

PTS auf PS4 und Xbox One – Die Lösung?

Die PTS sind an sich eine gute Sache. Jedoch müssen die PTS für The Division effektiver Probleme identifizieren können. Zwei Vorschläge:

  • Massive muss konkrete Anweisungen zu den PTS geben: „Testet in den kommenden Tagen speziell diese Neuerungen und gebt Euer Feedback dazu ab.“ Die PTS-Phasen sollten strukturierter ablaufen
  • Die Spielerschaft auf den PTS muss größer werden: Bislang konnten nur die PC-Spieler auf die PTS. Allerdings haben die Konsolen eigene Versionen mit eigenen Problemen und Bedürfnissen. Um alle Probleme zu entdecken, müssen die Agenten auf PS4 und Xbox One in die Testphase intergriert werden.

Das haben die Entwickler für die PTS zum Update 1.7 vor: Zum ersten mal soll es einen PTS-Build auch für PS4 und Xbox One geben. Man arbeite dran, dies zu ermöglichen.

Bislang gab es die PTS nur auf dem PC, da die Entwickler hier schnell reagieren und neue Updates zügig aufspielen können. Bei den Konsolen müssen Patches erst einen Zertifizierungsprozess von Sony und Microsoft durchlaufen. Wie sie die PTS für PS4 und Xbox One also konkret realisieren wollen, bleibt abzuwarten.

Was meint Ihr? Wie sinnvoll sind die PTS zu The Division? Wie müssen sie sich verändern?


Die Patch-Notes zum Update 1.6.1 findet Ihr hier.

Autor(in)
Quelle(n): reddit
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