SWTOR: Einfach mal die Schnauze halten – Missbrauch der „Spam melden“-Funktion wird nun bestraft
Vader hat Leute ja auch zum Schweigen gebracht ...

In SWTOR kommt es gehäuft zu Falschmeldungen beim Squelch-System, das Spieler eigentlich vor Bots und Spammern bewahren soll.

Auszeit für 24 Stunden – vollkommen unbegründet

In Zeiten, in denen Goldseller und Anbieter von dubioser Software gerne die Handelschannels von Spielen überfluten, ist es nur sinnig, den Spielern ein System an die Hand zu geben, mit denen sie solche Störenfriede melden und blockieren können.

In Star Wars: The Old Republic ist es jetzt aber zu einem vermehrten Aufkommen von Problemen mit diesem Feature gekommen. Denn wie immer, wenn etwas ausgenutzt werden kann, dann wird es auch ausgenutzt.

Anstatt wirklich „böse Buben“ zu bestrafen, die Chats mit Obszönitäten oder zweifelhaften Angeboten füllen, nutzen Spieler die „Squelch“-Funktion, um anderen Spielern gezielt zu schaden. Sobald nämlich genügend dieser Meldungen gegen einen Charakter eingehen (man geht von 5-10 aus, genaue Zahlen kennt man nicht), kann der betroffene Account für 24 Stunden den Chat nicht mehr benutzen. Das wirkt nicht nur auf die globalen Chats, sondern auf sämtliche Kommunikationswege des Spiels.

PvP SWTOR

Im PvP besonders nervig. Wer Opfer der Meldungen wurde, kann nichtmal um Hilfe rufen – und wird dafür dann beschimpft.

Während viele Spieler einfach darüber hinwegsehen können, dass sie eine Weile lang stumm sind (wobei das als Rollenspieler sicher der Horror wäre), sorgt das in PvP-Schlachtfeldern jedoch für große Nachteile. Wenn man etwa auf einem Schlachtfeld der einzige Verteidiger an einem Kontrollpunkt ist und nicht um Hilfe rufen kann, wenn dieser angegriffen wird, dann ist die Auswirkung doppelt verheerend: Man verliert nicht nur das Spiel, sondern das eigene Team ist auch noch wütend, warum man sich denn nicht gemeldet habe.

Der Community Manager Eric Musco hat sich dazu nun im offiziellen Forum geäußert und warnt: Wer Spieler ohne triftigen Grund „squelcht“, der muss mit harten Strafen gegen den eigenen Account rechnen. Besonders warnt er sogar Gilden mit ihren Leitern oder Offizieren: Sollten sie ihre Mitglieder dazu ermutigen, solch eine organisierte Belästigung vorzunehmen, kommt es zu deutlich schärferen Strafen, die sich bis zur permanenten Schließung des Spielaccounts ausweiten können.

SWTOR

Wer falschmeldet, der muss mit harten Accountstrafen rechnen.

Zuletzt weist er noch darauf hin, dass wenn man das Opfer eines solchen Vorfalls geworden ist, man sich einfach an den Kundendienst wenden soll. Musco rät dringend davon ab sich zu rächen und den anderen Spieler ebenfalls zum Schweigen zu bringen, denn damit verstoße man ebenso gegen die Bestimmungen.


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Autor(in)
Quelle(n): dulfy.netswtor.com/community/
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