SWTOR: Raider und PvPler beschweren sich – Kommt für sie bald etwas?

Der Communitymanager von SWTOR versucht die Wogen im Forum zu glätten – PvPler und Raider fühlen sich KotFE übergangen.

Das Forum beherrschen

Der Community Manager von Star Wars: The Old Republic, Eric Musco, hat sich in einem Forenbeitrag erneut an die Fans des MMORPGs gewendet, um ein wenig über die Zukunftspläne zu sprechen. Grund dafür war ein recht umfangreicher Thread über das Fehlen von PvP-Inhalten und frischen Gruppenaufgaben, was besonders den PvPlern und Raidern ein ziemlicher Dorn im Auge ist. Zumindest für PvPler hat er eine eher erfreuliche Nachricht:

„Wir wissen, dass Ihr mehr Informationen zu künftigen Gruppeninhalten haben wollt. Obwohl ich keine Details geben kann, so kann ich doch zumindest verraten, dass wir aktiv an einem neuen Kriegsgebiet arbeiten und im Februar anfangen werden, dazu Details zu verraten.“

Anhänger von Raids und Gruppeninhalten muss er jedoch vertrösten:

„In Bezug auf PvE-Inhalte haben wir aktuell nichts anzukündigen, aber wir werden dazu sicher etwas verraten, sobald die Zeit Reif dafür ist.“

SWTOR Roadmap
Raider fühlen sich etwas unbeachtet – nicht ganz unbegründet.

Gleichzeitig verriet Musco, dass mit der Einführung der fehlenden 7 Story-Kapitel auch andere Inhalte auf die Spieler zukommen, die ebenfalls in monatlichen Abständen dem Spiel hinzugefügt werden. Dazu heißt es weiter:

„Für uns ist es wichtig, dass alle Inhalte, einschließlich Gruppeninhalte, mit den Handlungen von Fallen Empire und eurer persönlichen Story verbunden sind. Story ist der große Unterschied von SWTOR [im Vergleich zu anderen MMORPGS] und wir wollen diese Story in allen Aspekten des Spiels unterbringen.“

Mein-MMO meint: Besonders Raider fühlten sich von dieser Aussage auf den Schlips getreten. Denn für sie klingt es so, als wären Operationen für die nächste Zeit erst mal auf Eis gelegt. Im Forum spricht man sogar von einem „Genickschuss“ für die Raiding-Community, wenn erst im 4. Quartal 2016 oder noch später neue Inhalte hinzugefügt werden. Zusammengefasst klingt der ganze Beitrag eher beschwichtigend, als wirklich hoffnungsvoll – mehr als Abwarten bleibt den hungrigen Fans wohl nicht übrig.

Quelle(n): massivelyop.com, swtor.com/community/
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Joss

„Der Community Manager von Star Wars: The Old Republic, Eric Musco“

Braucht er schon einen Leibwächter? Ich hätte mal gern ein Community-Manager-Ranking. Was übergreifend wohl nicht zu haben ist, aber ich hätte es gern. Top 10 nach am meisten geliebt und am meisten gehasst. Oh, da würde es sich aber freuen, mein kleines Grinchen-Herz.

Gerd Schuhmann

Da kommt’s halt extrem auf die Community an. Also so richtig bittere Hater die finden ja bei jedem einen Grund, dass er der allerschlimmste ist. Ich hab schon Beleidigungen gegen CMs gelesen … völlig grundlos richtig tief unter die Gürtellinie. Ich denke, so mancher nicht ganz so clevere Spieler glaubt, die wären entweder a) an allem Schuld oder b) irgendwie zum Abschuss freigegeben.

Man muss das auch mal klar sagen: Manche Spieler haben sie nicht mehr alle. Was da an blankem Hass oft rüberkommt … nicht nur gegen Community Manager, sondern auch gegen Youtuber, Leuten, die einen Stream moderieren, auch gegen Spieler.

Twitch-Chat, Forenkommentare … da verliert man echt den Glauben an die Menschheit. Muss man sich irgendwie klar machen: Das sind nur wenige, die haben aber psychotische Energie und machen das dann unter zig Namen … aber woah.

Ich hab das jetzt beobachtet bei dem Community Manager von Destiny, DeeJ. DIe „Die Core-Fans“ die mögen den, weil er selbst-ironisch ist, freundlich und sehr kommunikativ. Und dann liest man aber Postings von Leuten, der wär der allerletzte und warum sagt er nix.

Das sind dann, denke ich, die Leute, die nicht verstehen, dass der nur Informationen geben kann, die freigegeben sind – und Leute glauben, der entscheide das. Also wirklich Kill the messenger.

Mir fällt extrem auf, wie stark die Umgebung auf die einzelnen Leute abfärbt: Vernünftige, angenehme Orte zu einem Spiel ziehen auch vernünftige und angenehme Leute an. Und in solchen Hass-Tempeln finden sich dann immer neue, die da ihrer Wut freien Lauf lassen, und dann versuchen sich die einzelnen Poster noch zu übertreffen.

Joss

„Man muss das auch mal klar sagen“

Wir kennen uns nun ja nicht weiter, aber zumindest mir braucht man es nicht zu sagen. Ich verfolge diese Auseinandersetzungen (nicht nur in Spiele-Communities) mit einiger wissenschaftlicher Neugier. Ab und an auch schon mal als aktiver Part, wenn Grenzen überschritten werden und sich der Mangel an Differenzierungen stürmisch zusammenballt oder wenn mich ein Thema (wie das von Sarkeesian) sehr interessiert. Meiner Erfahrung nach staut sich in den größeren Spieleforen generell viel Frust, der sich anderweitig (beim Sport z.B.) nicht ausagiert. Es ist viel einfacher gesichtslos herumzuhaten als im Ring einem Gegner in die Augen zu sehen, ob der Ring nun im Zentrum einer Diskussions- oder einer Boxveranstaltung steht.

Was du über die Umgebung als Faktor schreibst, teile ich, weshalb es auch wichtig ist, dass gerade auch die etwas ruhigeren Gemüter sich hier und da mal einbringen. Nicht zuletzt auch die Träger medien- und kulturwissenschaftlicher Bildung. Das wird in vielen Fällen sehr unterschätzt, die Wirkung, die das hat. Im Spielesektor gibt es so endlos viel Schwarz-Weiß-Denken und begründungslose Meinungsäußerungen, dass das auch einen sozialisatorisch negativen Effekt hat. Wer sich mal mit Lehrern in Grundschul- und Mittelstufenklassen unterhält, kann da einiges drüber berichten.

Ich finde es übrigens überhaupt sehr interessant, wie wenig Computerspieler ihre Spieleerfahrungen im Rahmen der Spielewelten in Faszination und Lebenslust entfalten. Spiele sind potentiell ja auch ein Raum, sich kreativ auszuagieren. Und wer wie ich zur Atari-Generation gehört, hat früher von Spielen wie Battlefront oder Fifa geträumt. Dem wäre mal hinterzuspüren, warum diese Wunscherfüllung so selten aufgeht. Was das mit den Produkten, den Konsumenten und den Communitys zu tun hat.

Rico

Die Firma scheint keinen ordentlich Mittelweg zu finden, zwischen Story und MMO Feeling,
vielleicht hört man aber auch nicht genau hin, was die Fans wirklich wollen. GW2 bekommt das auch hin, dort kann die Story zwar nicht mithalten, aber der Mittelweg stimmt.

Fingolf

Ich brauche auch keine OPs in SWTOR.
Über neue PvP Maps und vor allem Modi wäre ich allerdings sehr glücklich.

Zerberus

Progress in SWTOR ist doch eh tod,

Es gab nie wirklich viele Progress-Gilden, und davon sind durch fehlenden Nachschub auch viele weggegangen.

Aber ich denke, zumindest neue Nightmare-Operationen werden wir in kürze sehen. Wenn die Crafter neue/höhere Itemlevel im Frühjahr bekommen, wird man auf OP-Seite nachziehen müssen.
Zumal man mit dem Revan-Addon ja erstmal Operationen in die Story eingebaut hat….vllt baut man dieses System ja aus.

Ansonsten ist die Nachfrage nach ernsthaftem Progress-Content eh verdammt niedrig.
Es gibt noch ein paar Gruppen, aber für die ist meistens eh Hardcore schon das höchste der Gefühle…

Und wenn ich überlege, dass Revan Pre-Nerf gerade mal von 3 bis 5 Gilden weltweit gelegt wurde…. reicht der Hardcore-Level definitiv.

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