SWTOR: Der heimliche Nachfolger von KOTOR?

Mit dem kommenden Addon „Knights of the Fallen Empire“ (KotFE) soll sich in Star Wars: The Old Republic einiges ändern. Man verspricht, dass die Erweiterung in die Fußstapfen der legendären „Knights of the Old Republic“-Reihe (KOTOR) treten will – mit all den positiven Aspekten, die Fans so gerne in Erinnerungen schwelgen lassen.

Die Entscheidungen der eigenen Story bisher …

Bisher konnten wir im Zuge der 8 verschiedenen Klassenstorys einige Entscheidungen fällen. Nur sehr wenige davon hatten gravierende, langfristige Folgen, oft war ein einziger Brief die Konsequenz unserer Handlungen. „Danke, dass du mir geholfen hast, nimm all meine Credits!“ oder „Ich hasse dich, weil du mir das angetan hast! Ich hoffe du fällst in eine Sarlacc-Grube!“ fassen, vielleicht etwas überspitzt dargestellt, die Folgen vieler Entscheidungen gut zusammen.

Am letztlichen Ausgang der Haupthandlung änderte sich reichlich wenig, ganz egal, was wir angestellt haben. Das Spiel war sogar sehr gut darin, uns Entscheidungsmöglichkeiten vorzugaukeln – aber wer mehr als einmal dieselbe Story spielt, wird merken, dass unterschiedliche Entscheidungen nur selten in verschiedene Situationen münden.

SWTOR-Dualitaet

… und die Zukunft

In der Erweiterung Knights of the Fallen Empire (KotFE) soll sich das grundlegend ändern. Viele Entscheidungen werden weitreichende, verwobene Konsequenzen haben. Während bestimmte Charaktere meiner Sith gegenüber freundlich eingestellt sind, können unterschiedliche Entscheidungen dazu führen, dass befreundete Mitspieler meine lieben Vasallen in ihrer eigenen Handlung umbringen.

Aus diesem Grund wird es auch nicht möglich sein, die Hauptstory von KotFE mit mehreren Spielern zu formen. Man kann zwar Freunde begleiten, ihnen helfen und bei ihren Entscheidungen zusehen, aber keinen Einfluss nehmen. Wer die Handlung also als „Gruppe“ erleben will, wird sich beim Abschließen der Aufgaben abwechseln müssen und einige Passagen mitunter sehr oft erleben.

SWTOR Ziost 3.2
Entscheidungen sollen das Schicksal der Galaxis beeinflussen. Diesmal sogar wirklich.

Für Solospieler geht allerdings ein Traum in Erfüllung, denn mehrere Spieldurchläufe mit verschiedenen Charakteren werden jedes Mal spannend bleiben, wenn neue Entscheidungen gefällt werden – ein Reiz, der schon die KOTOR-Reihe geprägt hat und sich im Grunde durch alle BioWare-Titel zieht.

Erst der Anfang?

KotFE wurde nun übrigens als „Season 1“ bezeichnet, was in logischer Konsequenz bedeutet: Da kommt noch mehr. Selbst wenn alle Kapitel der aktuellen Handlung abgeschlossen sind, wird im Hintergrund schon an Fortsetzungen gearbeitet, um mehr Inhalte mit noch viel mehr Story bieten zu können. Dass die MMO-Anteile dabei ein bisschen auf der Strecke bleiben, scheint man in Kauf zu nehmen.

Quelle(n): massivelyop.com
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Zord
Zord
5 Jahre zuvor

Warum macht man dann nicht gleich ein Kotor 3?

Altmetall
Altmetall
5 Jahre zuvor

Nun, vermutlich weil ein Addon zu einem Bestehenden Spiel günstiger zu machen ist und weil man evtl. so Neue Spieler gewinnen/ Alte Spiel zurückholen will die von Anfang an eher ein KoTor 3 als ein SWTOR wollten und sich mit dem Addon anfreunden können.

DoctorKrieger
DoctorKrieger
5 Jahre zuvor

Weil Swtor im Grunde auch schon ein Kotor 3 ist. Und hey…. wenn es auch nicht die persönliche Entfaltung in der Story gibt (Was auch im Grunde bei Kotor nicht der Fall war) so ist es sogar umsonst! ….. Tja…. können jetzt alle möchtegern Kotor Fans aufhören zu weinen? Ihr könnt auch Mass Effect und Dragon Age spielen und ein *bzzzzzz* Geräusch machen, das euch an die Lichtschwerter erinnert. Ich spiele als alter Kotor Fan nun Swtor *shock*.

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