Viele junge Menschen zweifeln heute an ihrer Berufswahl. Schon vor 20 Jahren gab es diese Sorgen. Steve Jobs erklärte damals gegenüber Studenten, dass die Suche nach der richtigen Arbeit besonders wichtig sei. Denn die Arbeit werde einen das halbe Leben begleiten.
Viele junge Menschen sind mit ihrer Arbeit unzufrieden und wollen am liebsten direkt wieder aufhören. Doch das Gefühl, unzufrieden zu sein, beschäftigte bereits vor vielen Jahren junge Menschen und ist kein alleiniges Merkmal der Generation Z. So erklärte bereits Steve Jobs vor vielen Jahren gegenüber Studenten, dass man nicht an einer schlechten Arbeitsstelle festhalten solle.
Welchen Hinweis hatte Steve Jobs? In einer Rede, die er anlässlich der Abschlussfeier an der Stanford University in Kalifornien im Jahr 2005 hielt, erklärte Steve Jobs, dass man so lange nach der passenden Arbeitsstelle suchen solle, bis man ihn wirklich gefunden habe.
Denn die Arbeit würde die meiste Zeit des Lebens ausfüllen und man solle mit dem glücklich sein, was man sein halbes Leben mache. So sagte er vor den Studenten (YouTube.com):
Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens ausfüllen, und der einzige Weg, wirklich zufrieden zu sein, besteht darin, das zu tun, was Sie für großartige Arbeit halten. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, das zu lieben, was Sie tun.
Wenn Sie es noch nicht gefunden haben, suchen Sie weiter und geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden. Wie bei allen Herzensangelegenheiten werden Sie wissen, wenn Sie es gefunden haben.
Die Ankedote um Steve Jobs soll junge Menschen vor allem daran erinnern, dass das Streben nach einer Arbeitsstelle, die sie erfüllt, das Rezept für nachhaltigen Erfolg ist.
Der Arbeitsmarkt ist für junge Menschen deutlich schwieriger geworden als vor 20 Jahren
Wie sieht es aktuell aus? Die Generation Z steht derzeit vor der Herausforderung, dass viele Firmen mittlerweile auf KI setzen und dadurch Jobs für Einsteiger streichen. So berichtet etwa das Wall Street Journal (evtl. Paywall), dass etliche Firmen ihre Einstiegsprogramme gestrichen haben sollen: Statt junge Talente einzuarbeiten, setzen sie auf effiziente KI-Lösungen oder gleich auf erfahrene Fachkräfte.
Eine Situation, die selbst Steve Jobs nicht hatte erahnen können. Das Problem ist derzeit vor allem, dass vielen jungen Menschen der klassische Start fehlt: ein Job, in dem man Erfahrung sammelt, wächst und sich weiterentwickelt. Stattdessen sehen sich viele junge Leute direkt nach der Uni mit einem Arbeitsmarkt konfrontiert, der sie gar nicht erst aufnimmt. Obendrein werden sie damit konfrontiert, dass sie selbst einer von vielen sind, die ebenfalls auf Jobsuche sind.
Eine Studie hat den Arbeitsmarkt in den USA untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass man ein Zehntel der Arbeiter durch KI ersetzen könnte. Das erhöht weiter den Druck auf die Mitarbeiter, die bereits befürchten, durch KI ersetzt zu werden: Forscher bestätigen, wovor viele Menschen Angst haben: KI kann problemlos ein Zehntel aller Arbeitsplätze ersetzen
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Mein Tip verschiedene Sachen ausprobieren. Mit 20 weiß man schlicht nicht was man sein Leben lang machen werden will. Man weiß noch nicht was sich hinter Berufen verbirgt, außer vom Hörensagen, und das passt meist nur auf den der es gesagt hat. Mit 30 sollte mans dann aber nach Möglichkeit wissen.
Würde ich so nicht sagen. Das man heute auch als Gamer, Streamer, Influenzer sein Einkommen bestreiten kann, gabs damals zb noch nicht in dem Maße. Was man allerdings nicht weiß wann man gegen KI ersetzt wird. Davon sollte man sich derzeit aber auch nicht verrückt machen lassen. Die Zukunft kennt keiner.