Star Wars Battlefront 2 und nächstes Battlefield mit Prise „FIFA FUT?“ – so sieht EA die Zukunft

EA spricht über die Zukunft seiner Shooter-Franchises Star Wars Battlefront und Battlefield.

Auf einem Investorentermin gab es „spärliche“ Infos zur Zukunft der Shooterfranchises von EA. Was der Finanzvorstand von EA den Investoren sagte, könnte Fans aber beunruhigen.

Battlefront größer und schöner – Battlefield erstmal auf Eis

Der CFO Blake Jorgensen hat Fans von Battlefield erst einmal einen Dämpfer verpasst: Bei Battlefield sei „für einige Jahre“ nicht mit einem neuen Spiel zu rechnen. Das nächste ist frühestens für 2018 vorgesehen, konnte man so zwischen den Zeilen herauslesen. Hier rückt EA aber noch kaum Informationen raus.

Star Wars Battlefront ist das „heißere“ Thema aktuell. Hier will man Probleme aus dem letzten Jahr angehen und verbessern. Der Nachfolger soll Material aus den „neuen“ Filmen verarbeiten und „aufregender und deutlich größer“ als der Vorgänger werden, verspricht Jogensen. Star Wars Battlefront wurde vor allem vorgeworfen, keine Singleplayer-Kampagne und keinen Raumkampf zu bieten. Das Spiel sei allgemein „zu flach“ gewesen.

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Ein Teil der Aussagen könnte Shooter-Fans beunruhigen

Bisschen mulmig könnte Shooter-Fans werden, wenn der Finanzvorstand davon fabuliert, wie man das Erfolgsmodell „FIFA Ultimate Team“ auf  seine Shooter übertragen kann.

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FUT nimmt er als „leuchtendes Beispiel“ dafür, wie man Spieler bei der Stange halten kann, wie man ihr „Engagment“ erhöht. Das sei bei allen Projekten das oberste Ziel, noch vor der „Monetarisierung.“ Wobei Jorgensen zugibt, dass beides miteinander zusammenhängt.

Man müsse Wege finden, dass „Engagment“ zu verstärken, ohne das Gameplay zu stören. FIFA Ultimate Team gelinge das. Sowas bei anderen Spielen hinzubekommen, sei eine große Herausforderung, aber auch aufregend.

[pullquote]“It’s not just about building another game. If we can build another stream of revenue that’s high-profit, it’s highly accretive to the overall company.“ EA CFO Bake Jorgensen, zitiert nach GameSpot.[/pullquote]

Es gehe nicht nur darum, ein neues Spiel zu bauen, sondern einen konstanten Umsatzstrom zu gewährleisten, der hohen Profit bringe. 

FIFA FUT ist bei Fans stark umstritten, viele sehen es als „Cashcow“ für FIFA an. Spieler kaufen da per FIFA Points Kartenpacks, dort sind zufällige Fußball-Spieler mit verschiedenen Werten und in unterschiedliche Versionen enthalten. Manche investieren ein kleines Vermögen.

FIFA 16: FUT – 17-Jähriger öffnet für knapp 5000 Euro Packs – mit der Kreditkarte seines Vaters

Quelle(n): gamespot
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Nirraven

Hoffentlich nicht, sonst kann ich mir nicht mal mehr Shooter von EA kaufen und die haben sich auch in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Guest

„FUT nimmt er als „leuchtendes Beispiel“ dafür, wie man Spieler bei der Stange halten kann“ – FUT ist auch ein leuchtendes Beispiel, wie man eine Stange Geld verdienen kann.

Erzkanzler

EA schafft es auch immer wieder sich mit falscher Ehrlichkeit unbeliebt zu machen. Viele Studios machen es ja nicht anders aber sie schreiben es nicht auf große Schilder…

Koronus

Inwieweit? Nicht das ich nicht so optimistisch bin, dass EA aus ihren Fehlern gelernt hat, ich habe mich einfach nur nicht mehr damit beschäftigt.

Erzkanzler

Wenn man es sehr verkürzt darstellt, sagt Jorgensen doch letztlich „Wir wollen mehr Geld aus bestehenden Games generieren indem wir auf Zusatzinhalte für Microtransactions anbieten.“ Nicht gerade das, was ein Großteil der Kunden gerne hört.

Koronus

Das habe ich verstanden aber warum falsche Ehrlichkeit? Haben sie jemals gesagt man wolle nicht so stark die Kunden abzocken? Ansonsten da lobe ich mir Blizzard. Ja es gibt haufenweise Monetarisierung allerdings nichts wo man wirklich P2W und Abzocke nur bei Sachen wie WoW Marke oder 5€ für Kommandanten als Ansager schreit wo nur die wenigsten es wirklich brauchen und die die es wollen es nett finden.

Erzkanzler

Siehst du, genau das meine ich. Blizzard sorgt auch genau dafür was EA hier verbalisiert, ein Spiel und dann über längere Zeit eine gleichbleibende Monetarisierung. Blizzard wäre nur nie so ungeschickt es so deutlich zu sagen.

Koronus

Da hast du Recht, Blizzard wandert ständig bei SC2 den schmalen Grad zwischen fairer Monetarisierung die von neuerer Community gewünscht wird um SC2 zu erhalten und weiter Supporten bzw ausbauen zu können und älterer bzw DLC geschädigter Community dabei nicht vor den Kopf zu stoßen. Jetzt wo du es sagst fällt mir auch auf, dass sie eigentlich nie gesagt haben, wie viel etwas mal Kosten wird und nur selten das es kosten wird wie beim zweiten DLC CO-OP Kommandanten, dass sie ab sofort zur Werterhaltung etwas kosten werden. Also ja Blizzard ist wirklich sensibel was bezahlen angeht.

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