Star Wars Battlefront 2: Analyst findet, Gamer sollten mehr zahlen

Star Wars Battlefront 2: Analyst findet, Gamer sollten mehr zahlen
Lieber den Film auslassen und dafür das Spiel kaufen

Die Lootbox-Kritik rund um den Online-Shooter Star Wars Battlefront 2 hat noch eine andere Diskussion entfacht: Kosten Computerspiele etwa zu wenig Geld?

KeyBanc-Capital-Markets-Analyst Evan Wingren analysiert die Kontroverse um Lootboxen bei Star Wars Battlefront 2. Laut ihm hätten die negativen Reaktionen auf die Lootboxen und das Einlenken von EA dafür gesorgt, dass jetzt eine „etwas höhere Chance dafür besteht“, dass Battlefront 2 unter den erwarteten 13 Millionen Verkäufen bleibt.

Die aktuellen Verkaufszahlen des Online-Shooters scheinen das zu bestätigen.

Star Wars Battlefront 2 war idealer Nährboden für Überreaktion

In einem Statement schreibt Wingren: Der Fall hier sei ein idealer Nährboden für Überreaktion gewesen, weil EA, Star Wars, Reddit und gewisse „puristische Gaming-Journalisten, die Mikrotransaktionen nicht mögen“ aufeinander getroffen sind.

Wingren ist zwar der Meinung, dass Electronic Arts den Start von Star Wars Battlefront 2 nicht besonders elegant gelöst hat, er kann aber all den Hass auf Lootboxen und Mikrotransaktionen nicht verstehen. Laut ihm kosten Spiele heutzutage nicht zu viel, sondern im Gegenteil zu wenig Geld. Publisher sollten die Preise erhöhen. Das sage er als jemand, der selbst Gamer ist.

Battlefront-Trooper

Computerspiele sind günstige Art der Unterhaltung

Wingren untermalt diese These mit einigen Zahlen. Er beschreibt das Szenario wie folgt:

  • Die Anschaffungskosten des Online-Shooters Battlefront 2 betragen rund 60 Dollar
  • Ein Spieler gibt in Wingrens Beispiel pro Monat weitere 20 Dollar für Ingame-Käufe aus
  • Gespielt werden 2,5 Stunden pro Tag für ein ganzes Jahr
  • Umgerechnet ergibt dies bei Star Wars Battlefront 2 einen Unterhaltungs-Wert von 40 Cent pro Stunde

Im Vergleich dazu:

  • kostet es 60 bis 65 Cent in der Stunde, wenn man Pay-TV schaut
  • Einen Film auszuleihen bringt einen Unterhaltungswert von 80 Cent pro Stunde
  • Einen Film im Kino anzusehen kostet mehr als 3 Dollar pro Stunde

Battlefront 2

Lieber Film auslassen und Battlefront 2 zocken!

Laut Evan Wingren zeigt dies, dass Computerspiele zu spielen die günstige Art der Unterhaltung darstellt. Er ist der Meinung, dass Spiele-Entwickler und Publisher eine wenig kostspielige Art der Unterhaltung bieten und im Grunde die Preise anheben sollten.

Die Sicht der Presse und der Medien zeige hier eine falsche Perspektive. Wer gerne spielt und Star Wars mag, der wäre viel besser dran, wenn er den neuen Star-Wars-Kinofilm auslässt und stattdessen das Spiel kauft. Da gäbe es pro Dollar mehr Unterhaltung.

Star-Wars-Battlefront-II-Darth-Maul

Die englischsprachige Seite PC-Gamer merkt an: Blickt man mal 30 Jahre zurück, dann sieht man, dass sich die Preise für ein Computerspiel innerhalb dieser Zeit nur wenig verändert haben. Damals kostete das Spiel King’s Quest 4 von Sierra 45 Dollar. Heute kostet ein Star Wars Battlefront 2 60 Dollar. Verglichen damit: Vor 30 Jahren kostete eine Kinoticket noch etwa 4 Dollar. Heute kostet es fast 9.

Wie seht ihr das? Kosten Computerspiele generell zu wenig? Sollten die Grundpreise angehoben werden oder sind Mikrotransaktionen ok?

Quelle(n): CNBC, PCGamer
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BSDJLiquidVision

Klar sind spiele heutzutage teurer in der Entwicklung aber jetzt mal ernsthaft ein spiel kostet als bsp in der Entwicklung und Produktion 300mio euro. Dann muss man 5 mio spiele verkaufen um dies auch wieder rein zu holen bei 60euro VK.

Ich vermute mal, ohne zahlen zu kennen, dass diese zahlen schnell erreicht sind besonders bei 3 Plattformen. Ich lehne mich mal aus dem fenster und sage dass sogar schon das doppelte verkauft wurde (hier als bsp battlefront 2). Aber die menschen ganz oben wollen halt immer mehr gewinn einstreichen dadurch bekommen die mehr geld. Ich rate mal drauf los und denke dass die so im bereich von 10000 dollar monatlich sind, vermute mal weitaus mehr, aber sowas reicht ja nicht um ein schönes leben zu haben :D.

Peacebob

Das Problem ist nicht das EA oder wer auch immer Microtransaktonen oder was auch immer in seine Games einführt um größere Gewinne einzufahren.
Das Problem sind die Käufer selbst welche noch immer EA-Games kaufen.
Durch EA’s geldgeile Art wird eine gute Spielserie nach der Anderen an den Baum fahren. Es wären ohne EA vermutlich noch wirklich gute Ableger von Mass Effect, Dragon Age, Dead Space oder anderen Marken rausgekommen. Aber da EA den Hals nicht voll bekommt, verliert ein Spiel nach dem Anderen seine Seele.
Früher durch DLCs heute durch Ingameshops oder „Lootboxen“…

Und gekauft werden sie ja doch noch immer gut, weil sie allesamt Grafikblender sind und der neue Gameplaytrailer mit seine 100 Explosionen und fettem Sound alle Register zieht. Schon kann EA das nächste Game verschandeln und andere Publisher geben ihr bestes ähnliche Gewinne einzufahren… so gehen dann noch mehr Spiele zugrunde.

Es ist echt ein traurige Entwicklung und selbst die „Shitstorms“ ändern allem Anschein nach nicht viel…

VanFifFiLove

der „analyst“ arbeitet für EA…

https://imgur.com/gallery/V

Gerd Schuhmann

Also aus diesen Screenshots geht das nicht hervor. 🙂

Dass er an einem Conference-Call als Zuhörer teilnimmt, heißt nicht, dass er für EA arbeitet. Sondern er nimmt da für seine Analyse-Firma teil, um die neuesten Zahlen von EA zu analysieren und dann gibt er seine Einschätzung ab.

Ich hab das Gefühl, die Leute, die da solche „Imgur-Dinger“ zusammenstellen, haben überhaupt kein Plan, um was es da geht.

Das wird in den Kommentaren auch deutlich gesagt. 🙂

Also nur weil ich an einer Pressekonferenz eines Unternehmens teilnehme, arbeite ich nicht für die. Das muss doch jedem klar sein, hoffe ich. 🙂

Nirraven

Spiele kosten wirklich sehr wenig, aber das macht P2W trotzdem nicht besser…

Adell Vállieré

Die Filmindustrie hat sich im laufe der Jahre durch viele Dinge angepasst, beispielsweise durch Produktplatzierungen usw. Dadurch werden keine Kosten auf den Zuschauer umgeleitet, wieso sollte ich also das Spiel unterstützen welches viel mehr von mir will?

A Guest

Die Bibel kostet 10€.

Es wird davon ausgegangen, dass jeder 2,5 Stunden am Tag die Bibel liest.

Wenn man seine Konfession nicht ändert, kommt man mit der Bibel auf einen Unterhaltungswert von unter 1 Cent pro Stunde.

Die Bibel sollte 1.000€ kosten, sonst ist sie zu billig.

(Außerdem sind rote Äpfel viel zu billig – man bekommt so viel mehr Rot als bei grünen Äpfeln, aber sie kosten fast das gleiche?! Bitte ändern!)

kriZzPi

Man kann gerne den Preis erhöhen wenn man dafür auf loot boxen und dlc verzichtet und mehr kostenlos anbietet. Natürlich kann ich verstehen das Spiele heutzutage wesentlich mehr kosten als vor 20 Jahren auf der anderen Seite hat man mehr potenzielle Spieler aber auch einviel größeres Start risiko .. grade für spiele die Server besitzen. . Was ich stark kritisiere sind die hinterhalten dreckigen Taktiken die mittlerweile benutzt werden um den extra Bonus aus dem Spiel zu kitzeln indem man echtinhalte rausschneidet und nachverkaufT ( destiny) oder sinnlose rng Methoden in shotern ( cod bf2 ) …
Ich bin gern bereit etwas mehr zu zahlen wenn ich dann auch mal wieder fertige spiele bekomme ohne 10000 bugs uns Patches .. Natürlich ist grade konsolengaming eine la ganhaltende Unterhaltungsindustrie geworden wenn ich bedenke das mich 2 std kino so circa 20 Euro kOsten… Ich hab einfach kein Bock mehr auf die aktuelle scheisse jedes Spiel fühlt sich mittlerweile wie ne beta Version an

Liberatus Blair

Das wäre der richtige Weg.
Preis erhöhen aber keine Mikrotransaktionen implementieren.

Ich persönlich würde sogar 1000 Euro für ein Spiel ausgeben, sofern es auch das komplette Spiel ist.

Plaste-Fuchs

Mal ein sehr guter Beitrag zu diesem ganzen Thema finde ich diesen hier:

https://youtu.be/sP5-hcvH-1w

Mitch

Ich darf solche Artikel echt nimmer lesen,mir geht der Hut hocht bei solch einer Geldgeilheit…
Was hat denn so ein kleines Licht wie ein ANALyst denn schon in der Welt zu sagen?
Hilft er den Weltfrieden zu sichern?NEIN
Macht er was gegen Armut unbd Elend?NEIN
Hat er überhaupt irgendeine Existenzberechtigung(damit ist sein Job gemeint)?NEIN
Ich habe langsam das Gefühl daß Activision und EA die Branche mit Gewalt zu ihren eigenen- und zu unseren ungunsten umkrempeln wollen und dafür ist ihnen jedes mittel recht…..
Man fühlt sich an die „Schreckensherrschaft“ von Edison bei den Kinoproduktionen anfang des 20. Jahrhunderts erinnert……

Frystrike

Wie sieht es denn bei dir so aus?

Chiefryddmz

sehr gute frage!

Viciskander

weis gar nicht was es da so ausgiebig zu diskutieren gibt. den wenn eins zutrifft, dann das sich das alles von selber erledigt. Meinetwegen könnten Publisher die Preise für was auch immer bis zum Sankt Nimmerleins Tag erhöhen. Wenn es mir persöhnlich zu teuer wird, kauf ich es nicht mehr. Und so werden das wohl 99,9% der Spieler sehen.
Umkehrschluss: Wenns zu teuer wird, verkauft sich das Spiel/Addon/Dls/what ever nicht mehr und die Firma bleibt auf ihrem Produkt sitzen. Und da die Entwicklung heutzutage so teuer ist, dürfte das für die meisten Entwickler Studios der KO schlag sein.
Das Firmen (gerade börsenotierte) versuchen ihren Gewinn auf Teufel komm raus zu maximieren und auf immer neue Ideen kommen, wie das zu erreichen ist, ist ja nun wirklich nichts neues.

SP1ELER01

Ich lehne mich Mal aus dem Fenster und behaupte, dass seine Aussage zum Teil falsch sei, denn vor 30 Jahren gab es kaum „Gamer“.
Die wenigsten konnten sich damals eine Konsole leisten, geschweige denn mehrere spiele pro Jahr kaufen.
Und heute? Ich kenne so gut wie keinen arbeitslosen der keine Konsole zu Hause stehen hat. Selbst die Knackis im Gefängnis können eine Konsole beantragen (auch wenn keine neue).
Es gibt heute ein Vielfaches an Kunden, somit ein Vielfaches an Verkäufen.

Und wenn ein Spiel wirklich gut ist, dann muss man keine hunderte Millionen Dollar in Marketing versenken und könnte somit mehr Geld behalten und müsste weniger auf immer weitere Verkäufe pochen!

Für mich hört es sich so an als würde der Analyst frisch von der Akademimimi kommen XD

Frystrike

Akademimimi find ich witzig…
Allerdings ist die Argumentation falsch… Coca Cola hat Milliarden von Kunden und verkäufen, Marketing ist Pflicht ohne Marketing kaufen nur eine Handvoll Leute die Coke… Mundpropaganda ist schön und gut bringt aber nicht den Erfolg einer groß angelegten Werbekampagne. Diese vor 30 Jahren gab es KEINE vergleiche sind einfach fehl am Platz und bringen keinerlei Argument. Schau doch mal in die Automobilindustrie… vor „langer“ Zeit konnte sich kaum jemand ein Auto leisten geschweige denn, dass es eine große Auswahl gab und heute gibt es alleine in Deutschland 45 MIO oder mehr Autos… Werden sie deswegen günstiger? Marketing mag in vielen Augen quatsch sein, ist es aber definitv nicht glaub mir das.

SP1ELER01

Ja, Marketing ist Pflicht, Stimme ich dir zu.
Aber ich hab täglich mehrere anzeigen zu destiny 2 allein bei Facebook, ohne mich dort viel mit dem Thema gaming zu beschäftigen.
Ich wollte eher sowas ausdrücken wie „die Hälfte an Werbung hätte auch gereicht“.

Stupidität

Das Problem ist nicht per se die Mikrotransaktion. Bei einem F2P-Titel machen Mikrotransaktionen durchaus Sinn. Die Problematik ist die Entwicklung in der Branche. Heute gibt es einen beschnittenen Vollpreistitel, bei dem man einige Funktionen statt im Spiel nun einfach als kostenpflichtiges DLC bringt. Also ist das Spiel bereits teurer und zwar bei den meisten Titeln geschätzt rund 50%. Hier liegt der Analyst also aus meiner Sicht falsch. Dazu gibts kosmetische Items und neuerdings auch Spielverbesserungen gegen Aufpreis. Man kombiniert also die Luxusairline mit den Aufpreisen für Services einer Billigfluglinie.

Der Umfang der Spiele ist grösser geworden, aber die Möglichkeiten der Studios auch. Sonst könnte ich das ganze bei jedem Software Tool und auch bei allen Elektronikartikeln mit besserer Leistung bringen. Ausserdem: Wenn die Entwicklung der Stückzahlen gegenüber den 30 Jahren auch berücksichtigt werden, bleiben viel weniger Kosten pro verkauftes Stück übrig.

Wenn ein Spiel neu 20% mehr kostet für mehr Leistung, Teuerung usw.: ok, bin ich einverstanden. Man erhält wirklich mehr und der Preisaufschlag ist für mich gerechtfertigt. Aber da soll alles drin sein, und es gibt keine DLCs mehr und keine Mikrotransaktionen! Oder alternativ mietet man ein laufend erweitertes Spiel pro Monat und kriegt dann halt die neuen Inhalte als Abonnent. Aber nicht beides.
Dass man bei Onlinespielen Verbesserungen für den Char kaufen kann, wird kaum aufzuhalten sein. Aber die Spiele kann man auch boykottieren. Btw: Die Problematik Lootbox als Glücksspiel (Jugendschutz, Spielsuchtprävention usw.) wird auch noch stärker kommen ;/)

Luriup

Bei mir würde seine Rechnung so aussehen:
SWBF2 für 60€ kaufen,5h Story spielen und deinstallieren.
Macht dann 12€/h.
Da komme ich mit Episode 8 sicherlich günstiger weg.

Andererseits ME:A 70€CE+20€ für MP kisten,gespielt 400h
macht dann nur 0,225€
Oder 20 Jahre zurück FFVII für 99DM ,4x durchgespielt mit jeweils 99h+(ging nur bis 99 der Zähler)
macht dann 25 Pfennig/h.

In einem Punkt hat er aber Recht.
PC Hardware hat mittlerweile den DM Preis von vor 20 Jahren in € erreicht.
Spiele hingegen sind kaum teurer geworden obwohl das Geld damals mehr Wert war.

SVBgunslinger

Allgemein: hier werden 2 Themen blöd vermischt.
– Spieler regen sich über ein unfaires Bezahlsystem speziell bei Battlefield 2 auf (wahrscheinlich auch zu recht)
– Der analyst sagt dass Games sehr günstig für uns Spieler in Hinsicht auf ein Preis-Leistungs-Verhältnis sind.

Beides ist richtig aber blöd verknüpft.
Ich glaube die wenigsten haben ein Problem damit Geld für Ihr Favorite-Game rauszuhauen aber das Bezahlsystem soll halt fair sein.

terratex 90

ein dummer mensch…

Frystrike

hm ja vermutlich…

SVBgunslinger

Name oder Kommentar?

Chiefryddmz

hallo i bims, 1 dummmensch

Bronkowski

Vong dem andere Seiten

Guest

Finde den Vergleich auch etwas blöd. Zwei Stunden Netflix gucken, zwei Stunden im Kino oder meinetwegen auch zwei Stunden im Phantasialand sind für mich aber nicht das Selbe wie zwei Stunden zocken. Vielleicht kann er den Hass auf Lootboxen auch nicht verstehen, weil er nie gewisse Titel gespielt hat. Wenn ich in Star Wars Battlefront II Lootboxen kaufe, dann können in diesen Boxen doch meines Wissens nach auch nur Schrott enthalten sein oder irre ich mich? Das ist dann eher Glücksspiel und hat nichts mit gezielter Unterhaltung zu tun. Im Kino lass ich den Kassierer auch nicht entscheiden, welchen Film ich mir angucke und hoffe mit etwas Glück den neuen Star Wars zu erwischen. Ich weiß, es gibt in Kinos auch sogenannte „Sneak Previews“, aber das ist ja dort keineswegs Dauerzustand.

Nero

Dieses runterrechnen ist doch Mist. Ich rechne auch nicht runter „ok die Hose habe ich für 50€ gekauft und nun insgesamt 24h in Summe getragen, noch 10h dann hab ich offiziell pro Stunde mehr von dieser Hose als von meiner letzten!“

Wenn ein Spiel seine Kosten Wert ist, dann ist der Preis vollkommen in Ordnung. Stellt euch vor Spiele wie No Man Sky, Battlefront 2, Destiny, Destiny 2, Call of Duty WW2 hätte alle jeweils 150€ gekostet. Wo habe ich die Garantie bei so einem Invest, dass diese auch die 150€ Wert sind.
Ergebnis: Spiele würden sich viel beschissener verkaufen! Warum? Gamer != Vollverdiener mit Wohnsitz bei den Eltern.

Die Verkäufe würden mega in den Keller gehen bei solchen Preisen.

Guest

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Ich beobachte den Spielemarkt schon sehr lange, da ich u.a. sehr viele Hardcore-Sammler kenne. Es ist tatsächlich schon so, dass du jetzt schon deutlich mehr zahlst als früher. Vielleicht nicht immer bei diesen Standard-Versionen, die man bei Saturn kaufen kann, aber darüber hinaus ist das schon alles gut gestiegen. Schau dir mal neue Spiele im PSN an. Bei Saturn bekomme ich ca. 90% aller neuen Spiele für 59,99 Euro. Im PSN Store kosten diese zu Beginn meistens 69,99. Das ist schon mal ein Unterschied von 10 Euro. Was verdammt teuer geworden ist, sind die ganzen Collectors oder Limited Edition Pakete. Zu PS3 Zeiten haben diese noch ca. 100 Euro gekostet, selten mal 120 oder 150. Mittlerweile findest du monatlich irgendwelche CEs für über 200 Euro und sehr viel mehr ist da auch nicht drin. Auch macht man heute viel mehr Geld mit Zubehör, Merchandise und Hardware. Es ist vollkommen egal wie viele 3DS Handhelds die Leute haben, wenn Nintendo irgendeinen längst vorhandenen 3DS nur mit Zelda Muster anmalt, dann kannst du dir sicher sein, dass dieser nach wenigen Tagen restlos ausverkauft sein wird. Früher gab es auch nicht so viele Controller, Aufsätze für Sticks in COD Design oder was weiß ich. Ich erinnere mich noch gut daran, dass in den Läden meistens noch irgendein billiger BigBen Controller rumstand, aber darüber hinaus gab es nicht sehr viel Kram. Ich kann dir auch noch mehrere Beispiele aufzählen, aber was ich damit sagen will: Dieser Videospielmarkt ist schon deutlich gewachsen und auch teurer geworden, ohne das die Leute das überhaupt so richtig bemerkt haben. Schau dir den schleichenden Prozess mit den Microtransaktionen an, das kannte vor 10 Jahren kaum ein Mensch und heute ist es einfach da und weniger Spieler gibt es deswegen auch nicht. Also ich kann mir schon vorstellen, dass sich auch der allgemeine Preis von Videospielen anheben lässt und die Kundschaft würde trotzdem zugreifen. Alternativen gibt es ja nicht, außer man geht mit seinen Freunden wieder „Verstecken spielen“.

Nero

Fakt ist, wenn Spiele auf so ein Maß ansteigen, sprich AAA-Titel = 150€ als Basis (was heute 60€) ist. Dann wird der Gebrauchtspiel-Handel mit Sicherheit wachsen. Bzw. man wartet gezielt auf „Kauf 3 zahl 2“ Angebote. Weil wenn die Löhne nicht in einem angemessenen Maß mit steigen, muss irgendwas hinten runterfallen. Spiele werden mit Sicherheit noch teurer, die neue PS5 wird mit Sicherheit zwischen 450 – 550 € kosten. Das will ich alles nicht bestreiten, aber ein Spiel direkt bei Release kaufen? Fast alle in meinem Bekanntenkreis haben sich das (Gott sei Dank) abgewöhnt und warten bis die ersten Reviews kommen, bzw. bis diese im Angebot sind. Nicht immer, das ist klar, aber der Trend geht in diese Richtung.

Chiefryddmz

„spiele werden mit Sicherheit *noch* teurer“

hmmm… ist nicht die ganze zeit die rede davon, dass eben gerade games NICHT wirklich teurer wurden in den letzten jahren? und warum das so ist?

und ^^ ich versteh ebenso wenig den punkt „Weil wenn die Löhne nicht in einem angemessenen Maß mit steigen“
???????????

Chiefryddmz

noch lustiger war diese forza horizon SUPERLIMITED EDITION für…
hm? was wars nochmal ^^
ich glaube 40.000$.. dafür hat man einen Sportwagen aus dem spiel dabei gehabt
XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD

Frystrike

Glaube das war Gran Turismo und es gab einen Mazda MX5 🙂 Gab aber nur eine version davon ^^

Chiefryddmz

jep genau, gab zwar nur eine Version, das stimmt ^^
wusste nur leider nicht mehr welches spiel + welcher wagen ^^
Hab den Artikel nur überflogen und mehr oder weniger auf „Wahrheit“ geprüft ^^
… schon verrückt iwie xD

Nicetrice

Vielleicht wäre das mal ne Ranngehensweise, du bezahlst pro Spielstunde, dann müssten sie die Games wieder auf Langzeitmotivation und Spielspaß entwickeln xD
Und die Aussage von dem Herrn 60€+20 pro weiteren Monat=300€ für ein Spiel im Jahr ist zu wenig o.O

Nero

Ja bitte macht das! Bitte GENAU DAS UMSETZEN! Und dann zuschauen wie die Spiele alle illegal runtergeladen werden (soweit möglich).

Chiefryddmz

^^wow

Nero

Ja ist doch so. Wenn seine Idee so bahnbrechend wäre, hätten das die Publisher doch längst getan. Aber vermutlich haben DEREN Analysten festgestellt, dass sich ein 120€ Spiel scheiße verkauft….

Frystrike

Ja desewgen ja Mikrostransaktionen und DLCs für 30 EUR ^^

Nero

Ja ok, solange diese Optional sind und das Spiel nicht zum negativen verändern.

Bleiben wir bei DLC´s. Als positives Beispiel sollte hier The Witcher 3 erwähnt werden. Oder Mordors Schatten. Jedes DLC war super und hat das Hauptspiel nicht nur genauso gut gelassen wie es war, sondern sogar noch verbessert. Geld an dieser Stelle wirklich super investiert!

Frystrike

Ganz genau so ist es und das ist auch meine Argumentation dahinter. D.h. hätte man The Witcher auch für EUR 120 EUR kaufen können und wollen? (ich meine damit völlig Wertungsfrei ob das Spiel gefällt oder nicht) Für the Witcher hätte ich persönlich den Preis bezahlt. Für, keine Ahnung, Diablo vermutlich nicht jemand anderes sagt vll aber das ist das Spiel des Jahrhunderts… Kostet deswegen aber auch 120 EUR… auch wenn es mir nicht gefällt…

Ectheltawar

Auch wenn das vielen nicht passen mag, der Mann hat keinesfalls Unrecht. Auch was manch einer hier in den Kommentaren hinterlassen hat, zeugt von Unkenntnis. Es stimmt durchaus, das der Preis für Computerspiele in den letzten 20-30 Jahren, im Vergleich zu vielem anderen, nicht genauso angestiegen ist. Die Produktionskosten die dahinterstehen, sind aber mittlerweile um ein Vielfaches angestiegen, Gehälter sind höher, Strom kostet mehr, usw, die Liste lässt sich beliebig weiter fortsetzen. Ich hoffe niemand hier istz so Naiv zu glauben das ein Spiel vor 20 Jahren in der Herstellung ähnlich teuer war, wie sie heute daherkommen.

Bis zu einem gewissen Punkt wird das nun durch leicht erhöhte Preise, sowie der Öffnung für den Massenmarkt aufgefangen. Jedoch hat beides seine Grenzen. Ein neues Spiel heutzutage, verkauft sich nicht mehr zwangsläufig viel öfter als sein Vorgänger. Trotz allem erwarten alle etwas noch besseres als das zuvorige. An der Preisschraube für den Ladenverkauf lässt sich leider auch nicht mehr viel drehen.

Die Frage die sich ein Analyst stellt ist was nun mehr einbringt und am Ende auch die Produktionskosten und Gewinn einspielt. Was bringt also mehr ein, 60 Dollar für das Spiel sowie die zusätzliches Microtransaktionen, oder halt auf letztere verzichten und dafür 80 Dollar für das Spiel nehmen. Wer ehrlich zu sich selber ist, wird wissen das den Preis von 60 auf 80 Dollar zu erhöhen, den Absatz erheblich einschneiden wird da viele den Titel dann schlicht nicht kaufen werden.

Wir werden also damit Leben müssen, das unser aller Hobby zwangsmäßig teurer wird. Gegen Microtransaktionen spricht auch erstmal nichts. Ich erhalte Spiel X für einen festen Betrag und kann es dann im vollen Umfang spielen. Microtransaktionen können dann den Spielumfang erweitern oder auch recht einfache Cosmetics sein, die eher optional sind. Daran finde ich nichts verwerfliches. Jedoch wogegen ich mich auch weiterhin stelle, ist das Konzept der Lootboxen. Wenn ich schon zusätzlich zahle, will auch wissen wofür und nicht lediglich für die Chance auf etwas.

Daher bitte liebe Entwickler, mir ist klar das alles teurer wird und das auch für Spiele gelten muß. Doch bitte last diesen Lootbox-Scheiß! Ich bin gerne Bereit für etwas zusätzlich zu zahlen, dann will ich dafür aber auch etwas haben. Zumindest für mich ist es nichts erstrebenswertes für ein Glücksspiel zu zahlen. Wenn ich an letzterem teilnehmen möchte, suche ich ein Casino auf.

KnopfChaos

Lootboxen für cosmetics finde ich völlig ok.
Aber bevor Preise sich erhöhen, sollen sie die Produktionskosten senken, denn die sind es meist nicht, die ein spiel besser machen. Zumindest ab einem gewissen etat.

Chiefryddmz

doch, ich glaube einige hier denken GENAU das 🙁

wahrscheinlich denken sogar viele, dass hinter der Entwicklung von D2, wo man mit laserstrahlen (ich feier immer noch wie geil sie die kaltherz hinbekommen haben) und Mitspielern x-Gegner umnietet während die Projektile und granaten nur so um dich fliegen….genauso „hart“ war zu programmieren wie PacMan damals…. rofl!
und ziemlich funny is eigentlich, dass es sooo viele gamer gibt, die für IHR Hobby einfach kein Geld ausgeben wollen

Frystrike

und ziemlich funny is eigentlich, dass es sooo viele gamer gibt, die für IHR Hobby einfach kein Geld ausgeben wollen

Genau das… So ist jetzt. Fordern, fordern, fordern aber nicht dafür bezahlen wollen, da sind selbst 60 EUR zu teuer. Aber 50 EUR im Monat im Fintessstudio lassen und nicht hingehen… Oder für Kippen 150 EUR im Monat liegen lassen ^^ … (vermutlich blöde vergleiche oder ^^)

Nero

Das eine ist halt eine Sucht und das andere ein Hobby (für manche evtl. auch eine Sucht)

Frystrike

Naja Sucht oder Hobby es geht um den gezahlten Betrag (nur weil es eine Sucht ist, ist es keine Rechtfertigung 150 EUR im Monat für Kippen zu bezahlen, zwingt einen ja keiner zu) Da geht es eben drum zu sagen NEIN 60 EUR für das Spiel sind mir zu teuer aber 150 EUR Zigaretten ist OK.

Chiefryddmz

nein ganz und gar nicht blöde vergleiche… das triffts so gut!
danke
und auch das du die Zigaretten erwähnst… silverster dieses jahr sinds dann ganze 730 Tage OHNE
omg bin ich glücklich darüber, aufgehört zu haben^^ [ ..so kann ich mir nun jeden Monat ein spiel zum release kaufen, das ich dann zu teuer finde, weil ich es nicht spiele, weils mir nicht gefällt ^^ ;)))) ]

obermacker

27,-, aber ich geh bald wieder hin.

Es ist bei allem so das die Industrie irgendwann die Preise anhebt wenn nur genug Blöde mitmachen.

Musikinstrumente kosten heute ein Vermögen, simple Lenkdrachen sollen 120,- Aufwärts kosten. Die Strippen dafür 30,-.
Ein simples Singlespeed Fahrrad, vor einigen Jahren 50 Tacken, heute 400,-. Die sind heute nicht besser als damals, die werden heute wie damals in den gleichen Fabriken gefertigt.

Alles wird zur Wissenschaft, zu einem Spießrutenlauf zum Produkt und jetzt fällt der Masse auf das was bei unserem gemeinsamen Hobby, dem Gaming, was im Argen liegt.

Da kommt es natürlich für eine Gamingseite nicht ungelegen einen Analysten zu finden der alles ganz anders sieht.

SVBgunslinger

Wobei man auch sagen muss dass der €/h Vergleich gewaltig hinkt.

Bei Filmen geht es mir mehr um die Qualität, bei Games mehr um die Quantität. Klingt blöd aber ist ja fast so. Wenn bei einem Film 1,5 h schlechte Qualität kommt, bin ich angefressen.
liefert mir ein Game 1,5h (die Untertreibung des Jahres ^^ ) nerviges, taubes gegrinde bei einem sonst soliden Game, is mir das ziemlich Wumpe.

Ich kann nichts speziell zu Battlefront 2 sagen aber das System scheint ja unfair zu sien und das ist der Punkt worüber sich die Leute aufregen. Wenn mir ein Game regelmäßig geilen Content und Verbesserungen liefert, ja man… Dann zahl ich dafür auch regelmäßig Kohle.
Ich habe ja dann die freie Wahl ob ich dem Spielemacher mehr Geld gebe oder nicht.

SVBgunslinger

Finde die Sichtweise vollkommen korrekt und wäre selber auch bereit mehr Geld für meine Games in die Hand zu nehmen.
Jedoch muss man hier differenzieren, je nach System.
Ich finde F2P Games wie Warframe haben das fairste Bezahlsystem für Games as a service.
Bei Spielen wie Uncharted und co ist eine einmalige Rechnung vollkommen ok.

Entweder ich hole mir ein fertiges Spiel (Bsp. Kinofilm) und zahle einmal einen fairen Preis oder ich spiele ein Spiel bei dem ich regelmäßige Erweiterungen und Verbesserungen erwarte. Bsp. 2 betrifft ja in der Regel mein Favorite-Game, also das für dass ich die meiste Zeit investiere. Hier supporte ich quasi mit meinen Ausgaben etwas dass mir am Herzen liegt.

Keragi

Da Ist wohl jemand eingeschnappt weil er statt auf Bären auf Bullen gesetzt hat. xD

Dani S

Ich halte nen Scheiß von diesem Analysten denn ein Spiel endet nicht beim einmal kaufen und dann nichts mehr ich glaube der Typ hat etwas zu viel gekokst^^ Mikrotransaktionen bei Vollpreistiteln sind das letzte viele Spiele Leben von der Masse die verkauft werden z.B. hat sich ein Spiel vor 20 Jahren nicht in der Masse verkauft wie es ein AAA Spiel heute macht deshalb muss sich am Pris auch nix ändern. Produktionskosten von Filmen sind heutzutage um das teilweiße 10 fache gestiegen also der Type soll mal 2 Minuten denken und dann einen Kommentar abgeben null Plan aber scheiße labern

Frystrike

Sind denn Produktionskosten für Spiele nicht auch gestiegen? Lies dir mal die Kommentare durch, da sind ein paar gute Beispiele dabei. Spiele sind mittlerweile teuerer als irgendwelche Hollywoodverfilmungen…

Chiefryddmz

soweit hat er nicht gedacht…
geschweige denn das er bedacht hat, dass es vor x jahren nur einen Bruchteil an Gamern auf der welt gab.. wenn man’s mit heute vergleicht..
noch dazu wird.. so wie sich das liest.. „vermutet“, dass 8bit spiele von damals genauso aufwendig zu programmieren waren, wie die von heute ^^

Dani S

Achja ihr zahlt also gerne 150 Euro für Spiele ? Und ja klar weil vor 20 Jahren haben wir ja noch 8 Bit Spiele gespielt ? ^^

Frystrike

JA ich zahle 150 EUR für ein Spiel welches auch entsprechend steht mit einem Games as a service Modell ohne DLCs und Mikrotransaktionen…

SVBgunslinger

Habe null Problem damit für ein Game 150 und mehr Euro zu zahlen. Das System muss halt nur Fair sein.

Uncharted als geschlossenes Spiel muss halt nen einmalpreis sein.
Games as a Service (Destiny, Warframe, Division und co) dürfen gerne als Abo oder über Microtransaktionen mehr Geld in regelmäßigen Zeitabständen aufrufen. Shcließlich wird an diesen Spielen ja weiter gearbeitet. Wieso soll ich dafür nicht zahlen?

Patrick BELCL

auch wenn das spiel als solches unvollständig ist beim release? bzw schon lange lange vorhandene elemente aus dem vorgänger rausgecuttet wurden um sie in kostenpflichtigen erweiterungen wieder nachzureichen? ich spreche speziell von Destiny 2

SVBgunslinger

2 Sachen:
Das betrifft ja eher wieder das faire Zahlungsmodell.
Genauso finde ich P2W nicht gut oder Lootboxen die ich kostenpflichtig erwerbe ohne zu wissen was ich mir da hole (vanity bis godroll item)

Und auf der anderen Seite gibt es ja immer die Möglichkeit dass während der Entwicklung des vanilla games bereits parallel an den DLCs gearbeitet wird. Kann das nicht wirklich einschätzen da mir Destiny 2 Wumpe ist…
Ist aber ein schmaler Grad zwischen a) das ist das Grundgame zu Preis x und parallel stellen wir die DLCs zu Preis x fertig und b) wir halten absichtlich Content für DLCs zurück.

Da stellt sich einfach die Frage welchen Umfang man von einem Maingame erwartet. Kannst es aber auch so sehen:
Dadurch dass Teile des Spiels als DLC angeboten werden, bist du nicht gezwungen alles zu kaufen und hast die Wahl. Z.B. gefällt dir nur das Maingame, Top, dann lass die DLCs weg. So hat man dir sogar einen preislichen Gefallen getan 😉

Aber als Liebhaber eines Games sieht man das sicher anders. Verstehe ich auch.. Weißt aber worauf ich hinaus möchte

Chiefryddmz

ganz genau so is es, nur dann – wenn ich weiß, dass ich es auch ‚ausgiebig‘ zocken werde… und erst recht dann, weil es keinen sinn mehr gibt sich noch ein anderes spiel zu kaufen.. da man nicht 2 spiele gleichzeitig spielen kann ;P..

Nero

Du meinst so Spiele wie No Man Sky? Oder Destiny 2? Sind die 150€ Wert?

Frystrike

In deinen Augen sind sie das nicht Wert jemand anderes sagt ja würde ich bezahlen…

Nero

Naja gut, ist halt eine subjektive Einschätzung. This point is yours.

PBraun

Nicht ganz; es stimmen beide Blickwinkel. Dazwischen ermittelt dann die Abteilung „Marktforschung“, um herauszubekommen, was auf dem Preisschild stehen darf, um diese beiden Seiten dazu zu bewegen, möglichst großen Umsatz zu erzeugen.

Dani S

Sehr sehr beschränkte Meinung denn es gibt viel die können sich das garnicht leisten also ich hab ja nicht nur das Hobby zocken sondern viele mehr die auch Geld kosten mich würde das soweit bringen damit aufzuhören dann scheiß ich eben auf zocken und ich glaube die Meinung vetrete nicht nur ich…

Manuel

Ich frag mich echt was mit dir und Riboflavin nicht stimmt:)
Ihr feiert schwache Spiele wie D2 und wollt auch noch mehr dafür bezahlen:)
Mit euch braucht sich die Spieleindustrie keine Sorgen um die Zukunft machen.

Frystrike

Das hat doch damit überhaupt nichts zu tun, daran sieht man, dass du allein den Sinn hinter der Diskussion noch nicht verstanden hast… Hier geht es NICHT um die objektive Einschätzung von bestimmten Spielen oder ob es DIR als Person Wert ist Betrag X dafür zu bezahlen. Sondern es geht einzig und allein um die subjektive Preisgestaltung eines „Produkts“ ob du bereit dafür bist Geld zu bezahlen steht auf einem anderen Blatt Papier. Tut mir leid damit diqualifizierst du dich einfach… Wie gesagt ein Dacia kostet 9000 EUR ist er das Wert, vermutlich ja, würde ich den Betrag bezahlen nicht mal geschenkt. Ein Golf 40.000 EUR ist er das Wert? In meinen Augen nicht ist ja „nur“ ein Golf… Ist er eins der meistverkauften Auto weltweit? Ja ist er…
Sorry…

Manuel

Was du daraus machst ist dein Problem. Ich diskutiere den Artikel.

SVBgunslinger

Die Frage ist wohl eher wer hier gekokst hat…

Dani S

Ahh tut mir leid Herr Analyst du bringst ja wirklich gute Argumente scheinst ein Sprachwunder zu sein….

SVBgunslinger

siehe 2 Kommis weiter oben Prinzessin :*

Frystrike

Hat er tatsächlich, musst seine Kommentare nur auch lesen…

Chiefryddmz

was bedeutet über „vollpreistitel“ für dich?
freue mich auf deine antwort

LUCANVOMDIENST

Wieviel verdient man eigentlich so als Analyst und wo kann man da eine Ausbildung machen? Ich stelle es mir wahnsinnig witzig vor dem gemeinem Pöbel mit meinen dummen Aussagen auf den Wecker zu gehen und vom Publisher dicke Schecks zu bekommen dafür dass ich mit meinem „Fachwissen“ seine Ausbeutungstaktiken unterstütze und gutheisse.

Keragi

Das sind halt Banker die an der Börse verschiedene werte handeln, ob er von ea dividende bekommt weis ich nicht

Dave

eine Stunde spielen kann man keinstenfalls mit einer Stunde TV/Film/Kino vergleichen. EA ist doch selbst schuld, ist ja schließlich nicht so, als hätte niemand erahnen können, wie die Leute auf die Mikrotransaktionen reagieren.

Doc Zed

wenn das nun wirklich teurer wird, dann muss ich auf meine alten tage, meine eltern DOCH NOCH enttäuschen und alternativ zu harten drogen greifen, weil die einfach günstiger sind^^

Chiefryddmz

?
wenn da auch nur ein hauch von ernst dabei is,
weiß ich auch nicht mehr weiter ^^….

Doc Zed

sarcasm^^

Patrick BELCL

made my day xDD

Inque Müller

wenn interessiert es, wie sich der Preis eines Games zusammen setzt? Oder warum man bis zu 0,40 cent auf 2,5 Stunden rechnet, wobei andere Unterhaltungsmedien 0,80 cent kosten?? Entweder bin ich Gamer oder Korinthenkacker / Erbesenzähler, wo bleibt bei soviel Berechnung Gefühl und Spaß? Der zockt wahrscheinlich ausschließlich nur Fifa Manager.

Frystrike

Wenn interessiert es, wie sich der Preis eines Games zusammen setzt?

Genau da liegt das Problem, das sollte die Leute interessieren damit sie auch Mitreden können. Ich kann doch nicht sagen das ist mir zu teuer und weiß noch nicht einmal was dahinter steckt? Ich mein kostet eine Jacke in der Produktion 10EUR sind 500 EUR zu teuer. Kostet eine Jacke in der Produktion 450 EUR weil in der ganzen Kette fair bezahlt wird sind 500 EUR nicht zu teuer…

PBraun

Es ist schon was dran: Produktion und Konsum sind in unserer Ökonomie erstmal voneinander getrennt, gehen einander nichts an.
Dazu kommt dann nochmal die Moral.
Aber da stimmt auch die andere Seite des Beispiels „Jacke“: Interessiert sich der Jackenproduzent dafür, daß einer ne Jacke braucht und wieviel der so verdient oder dafür, daß sein Produkt bezahlt wird?

Nero

Nein es interessiert mich nicht wie sich der Preis zusammensetzt. Das soll nicht ignorant klingen, aber wenn ich nicht bereit bin 500€ für eine Jacke zu zahlen, weil ich im letzten Quartal schon eine gekauft habe, dann kann der Preis sich noch so rechtfertigen. Auf dem Markt heißt es Angebot und Nachfrage, und bei einem 100-120€ Spiel ist die Nachfrage mit Sicherheit geringer als bei einem 60€ Titel.

Frystrike

Ja aber du hast ja dann 500 EUR für eine Jacke bezahlt… Wo ist also das Problem. Kein Entwickler sagt doch jeder Gamer kauft JEDES Spiel ^^ OMG natürlich nehmen die Leute lieber geschenkt als das sie Geld dafür ausgeben… Und natürlich wollen die Leute 60 EUR statt 120 EUR bezahlen, wenn die Spiele aber 120 EUR kosten, dann kannst du keins mehr für 60 EUR kaufen und deswegen wirst du das Spiel trotzdem kaufen weil du ein Zocker bist… Ein Fußballer kauft den Schuh auch wenn er 200 EUR kostet nur weil die Schuhe vor 2 Jahren günstiger waren heißt es ja nicht, dass er jetzt keine Fußballschuhe mehr kauft…

Nero

Ok wenn ich genau wie der Fußballer das Spiel „vortesten“ darf und sei es nur für eine halbe Stunde (wie die Beta bei D2).

Ich verstehe ja prinzipiell worauf ihr hinaus wollt, aber ich bezweifle, dass die Qualität eines Spiels NUR vom Preis abhängig gemacht wird. Das halte ich für einen extremen Irrglauben. Wie viele Spiele der letzten Monate / Jahre waren nicht mal die 60€ Wert!

Frystrike

Ja wohl wahr aber das ist nun mal die eigene Ansicht ob einem ein Spiel gefällt oder nicht. Pass auf: Dacia (auto) kostet? 9000 EUR? Ich möcht das Ding nicht mal geschenkt bzw. würde nur einen EUR dafür ausgeben…

Nero

Hm good point. Bei so einem subjektiven Thema ist es prinzipiell schwer einen gemeinsamen Nenner zu finden. Für die einen ist es jetzt schon zu teuer, für manche kann es nicht teuer genug sein.

Frystrike

Ja richtig der Preis den der Hersteller aufruft ist ja keinen den die so aus dem Ärmel schütteln 🙂 Und das was man bereits ist zu bezahlen ist eben das was man selbst sieht. Hier wird es wie du sagst keinen Endpunkt geben…

Chiefryddmz

ich denke die wenigsten hier stellen Behauptungen auf wie „der preis eines spiels hängt NUR von der Qualität ab“
denn dann wären sicherlich einige hier der Meinung *The Witcher 3* (grundspiel) wäre 180 euro wert, und jedes dlc einzeln nochmal 60euro…. DENN die dlcs hatten mehr Qualität als manch andere „Haupt/grundspiele“

Nero

Amen!

Chiefryddmz

glaubst du?
und wenn dir Entwickler-X sagt, dass du die nächsten 2 jahre
ALLE updates, Erweiterungen, dlcs, patches im spiel-y UMSONST bekommst…?
hm.
eventuell wirst du sogar recht haben, dass das spiel zu release nicht so oft gekauft wird, jedoch würde der doppelte preis das locker wieder reinholen : )… wahrscheinlich

Keragi

Wenn es interessiert? Leute die Geld haben und es investieren um damit noch mehr Geld zu machen. Im Prinzip glucksspieler halt auch gamer nur eben andere:D

Chiefryddmz

wen das Wörtchen wen nicht wärr, wärr mein vater millionärr

MisMG

Wird, denke ich, nicht allzu gut laufen. Wenn man die Preise für Games allgemein oder immerhin für AAA-Games mit Onlinekomponente erhöht, dann werden (natürlich) weniger Leute zum Relase kaufen und lieber ein paar Monate auf ein Schnäppchen warten, oder gebraucht kaufen. Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute auch für z. B. 80€ zugreifen würden, aber es gibt heutzutage so viele Spiele (vor allem im Oktober), dass sowas fast nur nach hinten gehen kann. Und die meisten von uns haben noch Unmengen ungespielt rumliegen.

Die zweite Möglichkeit wäre, dass man – wie auf dem PC – Games mit einem Code versieht und so den Gebrauchtmarkt schließt. Die Effekte wären ähnlich. Also beide Möglichkeiten nicht unbedingt geeignet. Würde man um das auszugleichen zusätzlich noch die Preise senken, dann würden ältere Titel bestimmt noch mehr verramscht werden, als es bisher der Fall war. Unser Berg an Spielen eher noch wachsen.

Dann gibt es noch Season-Pässe, die gerade in Onlinegames die Community aufspalten. Für Singleplayergames finde ich Season-Pässe ziemlich gut. So hat man noch mehr von seinem Spiel, bevor man wieder viele Jahre auf einen neuen Teil warten muss. Viele DLCs sind das Geld auch wert. In Onlinegames finde ich Mikrotransaktionen die beste Lösung. Möglicherweise in Form von Waffenskins oder ähnlichem. Ich denke es wird eher in die Richtung gehen. Gleichzeitig rechne ich mit einer Preiserhöhung in Höhe von 10-15 € zur nächsten Konsolengeneration.

KnopfChaos

Ich denke nicht, dass die Preise steigen mßssen. Das Technik besser wird, bedeutet nicht, dass diese auch teurer wird.
Durch die ganzen dlc’s, Merchandise und aufpolierte 2. Teile wird ja auch schon viel mehr eingenommen.

MisMG

Die Produktionskosten sind aber mit Sicherheit gestiegen – wahrscheinlich um ein vielfaches. Ich denke diese Generation sind die Preise noch ok, aber nächste Generation, falls die Konsolen 4K packen (weiß nicht, wie es 2019/2020 hardwaretechnisch und preislich da aussieht), werden die Produktionskosten für AAA-Games mit state of the art Konsolen-Grafik sicher nochmal stark steigen.

beami

Dem Grundgedanken stimme ich zu. Spiele sind zu günstig. Ich hätte kein Problem für einen Titel 20% mehr zu bezahlen, dafür aber die ganzen versteckten wie Mikrotransaktionen odet zwingende DLCs um mit der Gruppe/Gilde weiter zu spielen (bestes Beispiel Destiny) weg bitte.

Ein Divinity Original Sin 2 z.b hat klar 100€ wert, gemessen an Umfang und Qualität.

Chiefryddmz

voll und ganz bei dir
word²

PBraun

Haha: Wenn man es so rechnet, sind ja jede Menge Dinge zu billig.

Grundsätzlich sind Verkäufer immer der Meinung, sie geben die Sache zu günstig an den Käufer; umgekehrt umgekehrt. Insofern ist der Gedanke banal und ein alter Hut.
Die derzeitige Diskussion zeigt jedenfalls: Es soll wohl mehr Geld aus Games geholt werden (und umgekehrt die Spieler, denen reichts wohl oft schon bzw. haben die vielleicht nicht mehr Geld u.s.w.).
Ich denke, wir dürfen uns also auf Preissteigerungen und/oder neue Geldschöpfideen gefasst machen.
(btw: Dafür sind solche Analysten unter anderem auch da: Sie kommunizieren zwischen den Unternehmen die Preisentwicklungen etc., ohne das die unerlaubte Absprachen machen müssen.)

PetraVenjIsHot

Um ehrlich zu sein, hab ich mich auch schon ab und an gewundert, warum in der Gaming Branche Verkaufspreise nicht im selben Maß zu den Entwicklungskosten in den letzten 20 Jahren gestiegen sind. Wo ist der Haken.
In letzter Zeit sieht man aber durchaus prominente Beispiele, dass die Qualität der Produkte abnimmt.
Nach Unterhaltung pro Stunde zwischen Medien zu vergleichen mag ja noch angehen, aber zu unterstellen, dass Kunden ihre Kaufeintscheidung darauf ausrichten ist schon sehr naiv. Typisches Analystengewäsch, der Glaube die Fülle des Marktes in einer Kennzahl zu erfassen ging schon immer fehl.

Insane

Hast du das noch nie gehört? Das ist mir zu teuer, ich kauf das Spiel im Super-Schnap für 15 Euro?

PetraVenjIsHot

Innerhalb derselben Medien absolut, klar. Mach ich auch 🙂
Aber zwischen Medien müsste ja dann zum Beispiel fast immer zu Gunsten der Buchvorlage ggü dem Kinofilm gewählt werden. Das glaub ich schon weniger.

Insane

Das kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen.Vielleicht in prekären Familien wo wirklich jeder Euro umgedreht werden muss.

Gerd Schuhmann

Man merkt auch, dass diese Rechnung „Stunde Spielspaß für €“ innerhalb der Spiele nicht aufgeht.

Weil ein 60€ Spiel mir pro € mehr Stunden gibt, als ein 20€-DLC oder eine 3€-Lootbox.

Schon innerhalb eines Spiels stehen die Preise in keinem Verhältnis zueinander.
—–
Nichtsdestotrotz: Ganz objektiv ist Online-Gaming ein günstiges Hobby. Als ich früher noch auf Konsolen Singelplayer-Spiele gekauft habe, hab ich im Jahr viel mehr ausgegeben als später, als ich mit dem PC und Onlinespielen angefangen habe.

Du brauchst dann einfach in einem Jahr statt 20 Spiele nur noch 4. Klar, ist das günstig – solange man nicht bei Mikrotransaktionen ausrastet, sondern sich da ein Limit gibt.

PBraun

Müsste man aber nicht auch „Spielspaß“ messen? Spätestend da wird doch augenfällig, daß diese Rechnungsweise schlecht passt; oder?

Fenrir

Gamer finden, Analysten sollen weniger verdienen da deren Ergebnisse Blödsinn sind…

Sturmius S

Der Kerl ist ein typischer Rechtsverdreher und vergleicht Äpfel mit Birnen.

Die Kosten für Spiele sind auch nur verhältnismäig gering gestiegen. je nach Ambizionen 50-100%. Spiele wie Star Citizen mal uaßen vorgelassen. Entsprechend ist der Preis auch gestiegen.
Bei Filmen ist die Herstellung um ein vielfaches teurer geworden. Daher auch der deftige Preisanstieg.

Wenn SW Battlefront 2 nun 120,-€ kosten würde und es keine Microtransaktionen würde das dann öfters gekauft werden? Glaube ich kaum.
Die 10€ fürs Kino kann man sich aber gelegendlich mal leisten.

Auch darf man bei dem Vergleich mit früher die Onlinekomponente bei Spielen nicht vergessen.
Früher wurde der Preis festgelegt an einer möglichen zu verkaufenden Stückzahl. damit waren dann aber auch alle Kosten abgedekt.
Heute kommen noch laufende Ksten hinzu. Für Server, Datentransfer, Updates, etc.

Es hat auch keiner was gesagt das Microtransaktionen an sich schlecht sind.
Es kommt nur drauf an WAS man da verkauft und für wieviel.
Lootboxen sind für mich absolutes tabu. Genauso wie Reittiere für 25,-€ oder Raumschiffe für 299,-€
Alles was nicht die Balance zwischen Spieler und Käufer stört ist aber Ok. Also Skins, Spielzeug, Haustiere, Reittiere, etc. Aber auch da muss der Preis stimmen.

Chris Zweipunktnull

„**** Dich ins Knie…. “ würde ich dem ANALysten gerne entgegnen wenn er mir gegenüber sitzen würde. Selten so einen dreckigen Kommentar gelesen. Da steht einfach alles drin was dieses Hobby in den letzten Jahren kaputt gemacht hat.
Gerade das Beispiel SW:BF2 zeigt ganz deutlich das aufgeblasene AAA-Denken der heutigen Aktien-orientierten Gewinnmaximierungs-Firmen. Schnell, laut, bunt und möglichst Inhaltsarm. Genauso wie D2. PR-Kosten ohne Ende. Dazu noch Hinz und Kunz als Sprecher. Promis für Werbung gekauft. YT-„Stars“ mit ins Boot geholt,… etc etc.

Und was kommt am Schluß bei rum?

Es muss ein Umdenken stattfinden. Man muss einfach gerne wieder sein hartverdientes Geld ausgeben für richtig gute Unterhaltung mit ner Halbwertszeit die in einem ordentlichen Rahmen liegt. Die Spiele sind meiner Meinung nach sogar viel zu teuer, für das was sie letztendlich bieten. Ausnahmen gibt es, aber die werden immer seltener.

Frystrike

Das gleiche würde der Analyst vermutlich dir erzählen… Du findest also 60 EUR für ein Spiel welches dir xxx Stunden an Beschäftigung und Spaß bietet zu teuer? Darf man Fragen wie du dein Geld verdienst? Gibst du deine Arbeitskraft für Lau bzw. zum Selbstkostenpreis?

Chiefryddmz

was willst du machen?
wenn ‚kleinere‘ indie-Studios ihre ‚größeren‘ titel schon für 30euro ZUM DOWNLOAD anbieten…
willst du dein spiel, bei dem du mehrere HUNDERT MIO in die Entwicklung gebuttert hast.. auch für 30.. 40, oder 50 anbieten?

Manuel

Das zeigt mal wieder deutlich die Gier der Spieleindustrie und deren Lobbyisten.
Die meisten Spiele halten nur für ca. 20 Std. Und für diese zahlen wir auch 60 €. Sollen die dann billiger werden? Natürlich wird das nie passieren.

Ein Spiel was in der Entwicklung 100 Mio € kostet, und dann für 60 € etwa10 Mio Mal verkauft wird, erwirtschaftet etwa 600 Mio €. Einige sicher noch viel mehr. Dazu noch die vorher entnommenen DLC. So kommen gut 700 – 800 Mio € rein. Selbst nach Steuern usw bleiben gewaltige Summen an Ertrag übrig. Gibt wohl kaum andere Brachen die solche Gewinne erwirtschaften.

Es ist ein Massenprodukt und kann nach einmaliger Entwicklung endlos verkauft werden.
Fortsetzungen sind dann noch wesentlich günstiger in den Entwicklungskosten, werden aber ebenfalls zum vollen Preis abgerechnet.

Und dann tut der Spinner so als wenn die Industrie am Hungertuch nagt und stellt völlig hirnrissige Vergleiche an. Äpfel und Birnen;)

Die sollten sich lieber mal darauf konzentrieren gute Spiele zu entwickeln. Statt den vieln Schrott in letzter Zeit. Dann verdienen die auch mehr als genug Geld.

Insane

Wie bist du auf die Zahlen gekommen? Ausgedacht?

Manuel

ja

Insane

Ich wüsste nicht wann ich das letzte mal ein Spiel nur 20 Stunden gespielt hätte. Wenn ich mir Steam so ansehe, sind es eher Hunderte Stunden.

Wie kommst du auf 10 Millionen Verkäufe? Wie kommt diese Zahl zustande?

Einen Vertrieb scheint es auch nicht zu geben. Deine Spiele werden scheinbar direkt vom Entwickler an die Kundschaft verkauft. Steuern gibts scheinbar auch keine. Ich weiß garnicht wo ich da aufhören soll 😀

Manuel

Singleplayer Spiele natürlich. Wolfenstein 2 z. B. hatte ich in unter 20 Std. durch. Wie kannst du hunderte Std. in einem Singleplayer verbringen?

10 Mio Verkäufe sind für AAA-Spiele nicht viel. Wie du selbst in diesem Artikel lesen kannst, war die Prognose für Star Wars 13 Mio.
10 Mio werden se aber sicher geschafft haben.

Schon mal was von digitalen Verkäufen gehört? Hier gibt es nur noch einen Vertriebspartner. Steam, Microsoft, Sony. Demzufolge sinken die Herstellungs- und Vertriebskosten ganz erheblich.

Abgesehen davon habe ich diese nicht ignoriert, sondern aufgeführt.

Hier:
„So kommen gut 700 – 800 Mio € rein. Selbst nach Steuern usw bleiben
gewaltige Summen an Ertrag übrig. Gibt wohl kaum andere Brachen die
solche Gewinne erwirtschaften

Insane

Also langsam wirds lächerlich.

Stelaris, habe ich 96 Stunden gespielt. Alles Offline. Solaris Empire 122 Stunden – alles mit dem ST Mod offline. Skyrim 113 Stunden. Soll ich weiter machen?

Und digitale Verkäufe haben wohl kein Distributionsnetzwerk? Steam ist keine Drittpartei? Amazon auch nicht? Alles Entwickler? Die wollen auch alle nix verdienen?

Dann kannst du mir ja auch ganz genau sagen wie viel Steuern im Durchschnitt gezahlt werden. Du scheinst das ganz genau zu wissen.

Manuel

Wie wäre es mit aufmerksam lesen. Ich schreibe da klar, dass die Herstellungs und Vertriebskosten SINKEN, und nicht das die wegfallen!
Und ob du es glaubst oder nicht mit deinen paar Beispielen, es gibt jede Menge Spiele die du nach rund 20 Stunden durch hast! Und genau das hab ich weiter oben geschrieben. Werden die dann billiger?
Deine Argumentation ist schon bedenklich. du lässt entscheidende Aussagen einfach weg und nennst Beispiele die nichts damit zu tun haben, dass es nicht auch jede Menge Spiele mit weniger Spielzeit haben.
Also das einzige was hier lächerlich wird, sind deine krampfhaften Versuche recht zu behalten.

Frystrike

Ja aber da hast du nur ein zehntel Berücksichtigt… Denn da steckt doch noch viel viel mehr dahinter… Buchhaltung z.B. Customer Service, Miete, Technik, Raumpfleger,… hinter diesen 60 EUR stehen vermutlich 50% Kosten dagegen…

Manuel

Wo hab ich irgendeinen Gewinn ausgerechnet? Ließt hier eigentlich keiner mehr die Kommentare richtig durch?

Hier noch mal extra für dich meine Aussage im Ausgangspost:
So kommen gut 700 – 800 Mio € rein. Selbst nach Steuern usw bleiben
gewaltige Summen an Ertrag übrig. Gibt wohl kaum andere Brachen die
solche Gewinne erwirtschaften.

Chiefryddmz

dann wirst du wolfenstein 2 ja auch wahrscheinlich noch am gleichen tag… an dem tag an dem du es bekommen, runtergeladen, oder gekauft hast, wieder VERKAUFT haben… ach was; sagen wir ne Woche später
und – da natürlich ‚gebraucht‘ – nicht mehr ganz zum vollen preis .. aber wahrscheinlich würdest du noch 40-50 euro bekommen…
dann hättest du für ZWANZIG STUNDEN… hmmm, höchstens 10-20 euro gezahlt.. is doch ganz nice, oder nicht?
erst recht, wenn dir W2 spaß gemacht hat

Manuel

Wie verkauft man denn digitale Spiele weiter??

Das Spiel ist okay. Hab es direkt am ersten Tag für 69,90 € gekauft.
Ich beklage mich nicht!
In meinem Ursprungspost ging es darum. dass nach der Berechnung des Analytikers, im Umkehrschluss Spiele mit wenig Spielzeit billiger sein müssten. Dieses aber sicher nicht passieren wird.

Chiefryddmz

ich glaub im release Monat von fallout 4 (das war mein erstes fallout)
hab ich das ding über 200stunden im ersten Monat gezockt

könnte dir auch noch weitere SP/offline titel aufzählen ;P

Manuel

Und ich hab Borderlands 2 über 600 Std. gespielt. Na und gibt es deswegen keine Vollpreis-AAA-Titel mit weniger Spielzeit?
Also echt jetzt…

Chiefryddmz

und was machst du, wenn dein spiel 400mio kostet, und du nochmal mit 200mio Werbung draufpackst… und dir nicht sicher bist, wie die dlcs ankommen?
und du noch dazu über jahre Serverleistung usw bezahlen musst?

Sunface

Mag ja sein aber das ist ja auch ne Frage wie viel einem das wert ist. Ich finde 70 Euro für das was BF2 liefert schon viel zu viel. Und was ist wenn mir der Titel einfach nicht so viel Spaß bringt so das seine Rechnung nicht aufgeht.

Wir haben es selber in der Hand. Wenn wir die Preise nicht höher haben wollen müssen wir uns wehren.

Phinphin

Natürlich ist das Kino teuerer. Das Kino stellt mir auch nen Saal, Personal und die gesamte Technik zur Verfügung.
Wenn ich mir ein Spiel von EA kaufen, bezweifel ich ganz stark, dass sie mir auch den Rechner stellen, meine Miet-, Strom- und Heizkosten des Büros erstatten.

Insane

Also 1. ist das teuerste an der Karte der Film und nicht das Kino. 2. wurde für die Produktion von Destiny 500 Millionen investiert. Oder SWTOR mit 200 Millionen. Im Vergleich dazu der teuerste Film aller Zeiten: Fluch der Karibik 4 mit 410 Millionen… oh man manche Leute. Manchmal hab ich den Eindruck manche wollen sich einfach Aufregen. Grund egal.

Manuel

Wenn du ins Kino gehst und 10 € Eintrit bezahlst ist über die Hälfte für das Kino. Die bezahlen den Saal, das Personal, Strom usw.

Und die 500 Mio für Destiny sind für das 10 Jährige Franchise. Nicht für einen Teil!

Insane

„Der Umsatz, den ein Film durch Verkauf von Tickets an der Kinokasse macht, wird zuerst zwischen Filmverleiher und Kino aufgeteilt, nachdem der Kinobesitzer vorher pauschale Abgaben wie z.B. für die Filmförderungsanstalt (2,8 % des Eintrittspreises) oder Reklamezuschüsse für lokale Anzeigen davon abgezogen und der Kinobesitzer die Mehrwertsteuer bezahlt hat. Die prozentuale Aufteilung der „Nettoeinnahmen“ für die zwei Parteien kann von Woche zu Woche variieren. Bislang bezahlen Kinos in Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern 47,7 Prozent ihrer Einnahmen in der Startwoche an den Verleiher. In größeren Städten sind es 53,5 Prozent. Über einen längeren Auwertungszeitraum bekommen deutsche Filmverleiher zwischen 25 und 53,5 Prozent vom Umsatz, grob gerechnet rund 2 Euro pro verkaufte Kinokarte. Wenn ein Film 3 Millionen Zuschauer hat und eine Kinokarte 5 Euro kostet, beträgt der Kinoumsatz 15 Millionen Euro, von denen der Filmverleiher ca. 6 Millionen bekommt. Man spricht auch von einem Mietzins, da die Filmkopie an den Kinobetreiber vermietet wird – im Gegensatz zu vielen Konsumgütern, die verkauft werden. An den Umsätzen von Getränken, Popcorn und Süßigkeiten, die im Kinofoyer verkauft werden, wird der Filmverleiher nicht beteiligt, ebenso wenig am Umsatz mit der Kinowerbung. Am meisten verdient ein Kinobesitzer am Verkauf der Eintrittskarten. Mit Getränken, Popcorn und Süßigkeiten macht er bis zu 20 Prozent seines Gesamtumsatzes – Tendenz steigend.“

Abgesehen davon, dass Kinokarten in der Regel teurer sind für 3d, Überlänge, HFR etc.

Es gibt noch mehr Beispiele: Final Fantasy 7 207 Millionen Dollar, Grand Theft Auto 5 265 Millionen Dollar, Disney Infinity 100 Millionen Dollar und so weiter.

Nachtrag: die Morgenpost schreibt dazu „Essen und Getränke sind für Kinos offenbar der Gewinnbringer schlechthin. „Allein von den Kinokarten könnte kein Kinobetreiber überleben. Die Gewinne werden zu einem erheblichen Teil mit Popcorn, Cola und anderen gastronomischen Angeboten erzielt“, sagt Hennig-Thurau. Laut einer Studie der Universität Stanford über den amerikanischen Kinomarkt erwirtschaften die Kinobetreiber dort zwar nur 20 Prozent ihrer Einnahmen mit Essen und Trinken, jedoch 40 Prozent ihres Gewinns. Bei Cinemaxx machten die Einnahmen durch Gastronomie 23 Prozent am Gesamtumsatz aus, aber nur 16 Prozent an den Materialkosten.“

Damit wären wir wieder bei gefühlten und alternativen Fakten. Manche Spieler haben das Gefühl sie würden zu viel zu bezahlen. Hat nur nichts mit der Realität zu tun.

Manuel

Jetzt hast du mit vielen Worten das bestätigt was ich bereits geschätzt habe und hast damit deinen Ursprungskommentar selbst wiederlegt. Ein paar Prozent rauf oder runter spielen keine Rolle.

Insane

Sorry, dann haben wir scheinbar eine Grundlegend andere Wahrnehmung der Welt.

Manuel

Ja haben wir wohl.

Hier schreibst du:
„Also 1. ist das teuerste an der Karte der Film und nicht das Kino. 2.“
———————–

Und hier:
„Der Umsatz, den ein Film durch Verkauf von Tickets an der Kinokasse
macht (durchschnittlich 5,81 € pro Ticket), wird zuerst zwischen
Filmverleiher und Kino aufgeteilt, nachdem der Kinobesitzer vorher
pauschale Abgaben wie z.B. für die Filmförderungsanstalt (2,8 % des
Eintrittspreises) oder Reklamezuschüsse für lokale Anzeigen davon
abgezogen und der Kinobesitzer die Mehrwertsteuer bezahlt hat.“
——————

Merkst du den Unterschied?

Chiefryddmz

das teuerste an der karte is der film… passt doch, oder nicht?
😮

Manuel

Nein. Es wird nach seiner Aussage zu etwa gleichen Teilen aufgeteilt, „nachdem“ das Kino einige Kosten abgezogen hat. Ergo über 50 % der Kinokarte gehen an das Kino. Nichts anderes habe ich oben geschrieben.

Insane

Bitte noch mal lesen was ich geschrieben habe 😛

Insane

Wenn du bist zu Ende liest merkst du, dass es über 50% sind = mehr als die Hälfte. Wenn du weiter liest, steht da dass die Kinokarten zu billig wären um das Gewerbe zu betreiben. Es wird Quer-subventioniert durch die Speisen. In der Argumentationskette von Phinphin hieß es jedoch, im Kino wird ja dies und jenes gestellt und darum wäre die Karte in Relation ja garnicht so teuer. Das stimmt aber eben nicht, da das ganze über die Karte auch nicht zu finanzieren wäre.

Chiefryddmz

??
wurde für irgendeinen COD-titel nicht ein Budget von mehreren 100mio NUR für Werbung ausgegeben??

Manuel

Keine Ahnung. Ändert aber nichts an meinen Aussagen.
Und btw, wenn das wahr ist, sollten die das Geld besser in die Entwicklung stecken.

Chiefryddmz

natürlich sollten sie das.. da bin ich ja auch ganz auf deiner seite
genauso wie ea das mit fifa-ultimate verdiente Geld nicht NUR einsacken/ oder wieder in den fut-Modus investieren.. sondern das KOMPLETTE spiel einfach mal verbessern sollte ^^
sowas is natürlich traurig

genauso wie für ein spiel mehrere Millionen NUR für die Werbung ausgegeben werden… ich psl kanns ja selber nicht verstehen

aber was ich verstehen könnte, wenn manche Entwickler/Publisher in Zukunft so daherkommen:
„kauft Destiny 3 (Beispiel), alle künftigen updates, patches, dlcs, große jährliche Erweiterungen, … ihr bekommt alles umsonst!
preis zu release wird um die 200-300 euro sein, das hängt von den Vorbestellungen ab.. dafür werden wir das everversum aus dem spiel nehmen
bestellen unter 1mio leute das spiel vor, so wird der preis bei 300 euro liegen, bestellen mehr als 1 mio vor, wird der preis bei 200 liegen..“

ich psl würde absolut verstehen, wenn ***bestimmte*** games in Zukunft die hundert euro marke knacken.. und das ohne collector/deluxe/season pass kram!

und jetzt meine frage:
würdest du Destiny 3 für 200 euro vorbestellen?
oder nach release für 300 euro kaufen?

Manuel

Ich habe für Destiny 1 mehrere Hundert Euro bezahlt. Für ein Spiel das es Wert ist hätte ich kein Problem.

Destiny 2 z. B. kostet ca. 109 Euro mit den beiden DLC. Das ist zu teuer.

Also nein. Ich würde nicht soviel Geld investieren, wenn ich nicht sicher sein kann was ich dafür bekomme. Dafür vertraue ich denen zu wenig.

Frystrike

So und jetzt die Frage die Subjektiv beantwortet werden muss. Warum ist Destiny 2 zu teuer. Weil es DIR keinen Spaß macht kann dabei nicht als Argument dienen…

Manuel

Doch natürlich. Wenn mir etwas nicht gefällt oder schlecht ist, ist es für mich natürlich zu teuer dafür Summe x auszugeben.

Frystrike

Ja Ok 🙂 Aber nur weil mir BMW nicht gefällt heißt das ja nicht, dass BMW deswegen jetzt nicht mehr für ihr Auto verlangen kann?

Da ist der nämlich der Punkt, es ist in DEINEN Augen für DICH zu teuer. Änder aber nichts an der Tatsache, dass das Produkt deswegen günstiger in der Herstellung ist…

Chiefryddmz

vertrauen is das eine
sicher sein das andere

gut.. andere frage, jetzt IM NACHHINEIN:
hättest du VOR release „mehrere hundert“ (also 200€ aufwärts) auf den tisch gelegt?

edit:
wahrscheinlich nicht… 😛 !!!!!!!!!!!!!!!
also sind wir doch „alle froh“, dass die spiele „nur“ 60 euro kosten
und niemand gezwungen wird.. sich etwas im cash-shop zu kaufen…

Manuel

Wieder nein:) Hab bis jetzt nicht einmal die DLCs gekauft. Und das Hauptspiel hab ich auch nicht vorbestellt. Dafür waren die ganzen News im Vorfeld zu schlecht.

Chiefryddmz

ich rede gerade von deinem geliebten D1……. für welches du „mehrere hundert euro“ ausgegeben hast ..

Insane

Da hast du wie ein Analyst reagiert 😛

Manuel

Ne, eher wie ein Gamer dem eine schlechte Nachricht nach der anderen serviert wurde:)

Insane

Viele Analysten die ich kenne, reagieren leider genau so ^^

Chiefryddmz

manche leuten wollen sich nicht nur einfach aufregen,
stell dir vor 😀 manche tun’s.. einfach so!!! xDxDxD
es unterschätzen einfach sehr sehr viele gamer… wieviel dahinter steckt, ihnen „ihr“ spiel zu servieren…

Phinphin

Du regst dich doch genau so auf, anstatt einfach mal kurz nachzudenken oder nachzufragen, wie ich das gemeint haben könnte.

Du rechnest nämlich ganz anders als der Analyst. Du schaust dir die Kosten an und dann legst du fest, wie hoch der Preis sein muss, um kostendeckend zu wirtschaften bzw. Gewinne zu erzielen. Quasi aus Sicht des Unternehmens.

Der Analyst macht das aber nicht. Stattdessen rechnet er aus Sicht des Konsumenten. Was der Konsument zahlen muss und was er dafür geboten bekommt, völlig unabhängig davon, ob die Produktion des Produktes nur 10 Euro oder 200 mio gekostet hat und auch völlig unabhängig davon, ob das Produkt durch den festgelegten Preis Gewinne erzielt.

Und genau deswegen habe ich auch aus meiner Sicht als Konsument und nicht aus Sicht des Unternehmens argumentiert. Denn im Kino bekomm ich für mein Geld einfach mehr geboten als wenn ich mir für 60 Euro ein Spiel kaufe.

Insane

Die Preisfindung ist sehr viel schwerer und komplexer als du es gerade beschreibst. Der hängt auch stark davon ab, was der Konsument bereit zu Zahlen ist auf Grund von Kaufkraft, Alternativen, Mitbewerber etc. Also der Gleichgewichtspreis. Dazu kommt und das unterschlagen viele gerne, der Risikoanteil. Also der Anteil den ich aufschlagen muss, da meine Investition auch Floppen kann bzw könnte ich meine Investition ja auch in Risikoärmere / risikolose Aspekte investieren. Dazu kommt der Aufwand etc. etc.

Es ist weder das eine, noch das andere sondern beides ergibt den Preis.

Chiefryddmz

jo ganz genau,
aber wenn man ehrlich is… GAMING IS DAS GÜNSTIGSTE HOBBY… sry für den capslock 😛

natürlich sollte man das Thema von 2 seiten angehen…
aber wenn man sich eingesteht: du wirst niemals im jahr mehrere hundert stunden Fußball spielen. außer du bist profi, oder vereinssportler in einer höheren Liga…
angenommen du kaufst dir jedes jahr *gute* Fußballschuhe…
bist du bei locker 100 euro 😉

im großen und ganzen sollte man als Konsument – was seine Hobbys betrifft – finde ich, nicht so geizig sein wie es einige sind…

Phinphin

Das ist auch richtig so. Ich sag bei diesen „Gaming war früher so viel günstiger“-Diskussionen auch immer wieder: Es gibt nur wenige Produkte, die so preisstabil sind, wie Videospiele. Von daher hätte ich auch Verständnis für eine Preiserhöhung.

Aber trotzdem finde ich die Argumentation – weils Kino teurer ist, sollten wir auch die Videospielpreise anheben – sehr abstrus.

Chiefryddmz

yo, da geb ich dir recht und finde, dass man so nicht ganz argumentieren kann
aber als Beispiel heranziehen, dass gaming „günstig“ ist, kann man es schon finde ich….

mir soll mal einer erzählen, er sitzt so lange im Kino, wie ich vor meinem Computer/Konsole ^^
ich würde ihn zuerst fragen, wie viel er verdient…
bzw ob er überhaupt arbeitet, zwecks zeitmangel?
xD!

Phinphin

Bei Kino wärs alleine schon deswegen undenkbar, weil wahrscheinlich gar nicht so viele Filme auf den Markt kommen, dass man wirklich jede Woche 20 Stunden im Kino verbringen könnte. Ansonsten bieten einige Kinos Flatrates für rund 30 Euro im Monat an. Wenn du dann mal die Vorgaben des Analysten nimmst (910 Stunden im Jahr im Kino verbringst) merkst du dann auch schnell, dass das Kino gar nicht mehr so teuer ist, sondern sich stark den Kosten des Videospieles nähert.

Chiefryddmz

also von einer kinoflat höre ich zum allerallerallerersten mal,
und kanns mir auch nicht so GANZ vorstellen, dass das viele Kinos anbieten… 😮 hast du da mehr Infos dazu, interessiert mich grad wirklich oO

und auf 20 h Kinofilm gucken glaub würde man locker kommen
kann sich nen film ja mehrmals geben… genauso wie die strikes und raids ;P… bloß läuft der film GENAU gleich ab jedes mal xD

Phinphin

Gibts nicht in jedem Kino. Aber bei der Cinemaxx-Kette gibts auf der Fälle solche Flatrate-Jahreskarten. Die nennen sich dann einfach „Zeitkarten“
Da zahlst du dann einfach einen Jahres- bzw. Halbjahresbetrag und kannst dann so oft kommen, wie du magst.

Chiefryddmz

heftig nice (y) … also für viel-gänger auf jeden fall;
und wenns nicht zu teuer ist.. lockt es eventuell euch leute, die sich öfter mal denken „schau ich mir den jetzt im Kino an, oder soll ich warten…?“ – wie mich 😀
weißt du wie das ganze dann abläuft? is das iwie …. „accountgebunden“ haha ;P
oder könnte ich diese „Jahreskarte“ auch meinem bruder beispielsweise geben, für nen film den er UNBEDINGT sehen will.. ich aber keinen meter?

Phinphin

Kostet halt schon um die 390 Euro für die Jahreskarte.
Die sieht dann aus wie ne Kreditkarte und beinhaltet einen Chip.

Du kommst dann an die Kasse, legst die Karte vor, damit die gescannt wird und anschließend musst du deinen Perso vorzeigen.
Wenn du dir noch Popcorn etc, dazukaufst, kannst du mit der Karte noch Bonuspunkte verdienen.

Frystrike

Das klingt nicht schlecht, dafür muss man aber schon „Hardcore“ Kinogänger sein (so viele Filme kommen im Jahr gar nicht raus die ich gut finde) Und dann geht ma ja auch nicht alleine ins Kino sondern ich z.B. immer mit meiner Frau da müssten wir 800 EUR im Jahr hinblättern + Popcorn und Cola. Puh. Aber das System nicht schlecht…

Insane

Naja, ich sehe es auch so, dass Spiele aufwendiger und teurer in der Produktion werden. Ich sag nur Vertonung.

Ich hätte nichts dagegen mehr im Kaufpreis zu zahlen. Was nicht geht ist dieser Gambling-Wahn um die Kosten zu verschleiern und Profit auf dem Rücken von Schwachen oder Süchtigen zu erwirtschaften.

Ach ja…. die Leute die immer sagen, ich Kauf das Spiel erst wenn es für 15 € im Sonderangebot ist, brauchen sich mit ihrer Geiz ist Geil Mentalität nicht zu wundern.

Feyhen

Wir als Gamer haben uns die Entwicklung in der Vertonung und der Grafikpracht aber nicht ausgesucht, oder lauthals gefordert.

Dies war alles eine ganz natürliche Entwicklung, genau wie die Entscheidung der Spieleschmieden und Publisher, erst Erweiterungspacks, dann DLC, dann Vorbestellerboni, dann Mikotransaktionen und letzendlich Mikrotransaktionen mit Glücksspielsystemen anstatt einen regelmässig ansteigenden Preise zu wählen.

Sollte diese Entscheidung überdacht werden? Vielleicht.

Aber die jetztige Situation ist doch genau die gleiche wie bei Filmen, Büchern, Serien und anderer „Produktionen“

Wenn das Preis/Leistungs-(Qualitäts-)verhältnis nicht stimmt, floppen nunmal diese Produkte an Kassen und in Läden.

Stell dir vor, Filmemacher würden wie Spielepublisher Typ EA verfahren.

„Wenn du Herr der Ringe: Die Gefährten vorbestellst, bekommst du diese ausgeschnittene Szene anbei“

oder

„Mit diesem DLC ist Gandalf schon von Anfang an der weiße Zauberer“

oder, um eine eins zu eins Battlefront2-Analogie aufzubauen:

„Du müsstest diese Lootbox jetzt bezahlen, um per Zufall 5 Minuten des Film ins Full HD zu bekommen.“

CD-Projekt Red, Bethesda und Nintendo müssten laut Aussagen des Herrn Wingren am Hungertuch nargen.

Alles Blödsinn. Spiele sind nicht zu teuer. Publisher halten nur indirekter, oder wie in Battlefront nun, sehr hinterLISTIG die Hand auf.

Sie hätten es anders lösen können, besser Lösen MÜSSEN.

Man will die Spielerbasis nicht mit Erweiterungen trennen? Gebt die neuen Karten und Spielmodi frei. Hätte bei Battlefield 1 gut funktioniert, da sich die Waffen nicht geändert haben.

Ich hätte 200 Prozent lieber für sowas bezahlt.

Spielepublisher sind leider von all den anderen Medienerzeugern die hinterlistigsten, denn Videospiele lassen sich am besten verstückeln, beschneiden, kürzen, oder verändern.

Die wollen mehr Verdienen? Macht ein guten Spiel und dann eine gute Erweiterung und das Geld wird fließen.

Doch wie Jim Sterling bereits gesagt hat – Publisher wie EA, Activision oder Warner Brothers wollen nicht mehr, sie wollen ALLES, SOVIEL wie es geht.

Und Das Geht Nicht! L. m. a. A. Publisher

Alitsch

traue keine Statistik/Analyse es sei denn du hast Sie selber verfasst. Es schon amüsant wo für es schon alles Analysten und Experten gibt. Ich frage mich langsam wie man so zu einen Analysten/Experten wird,durch 2 Semester Studium :). Sebständiges Denken wer brauch sowas heutzutege wir haben Google und Analysten/Experten

Frystrike

Naja der Typ ist ein ganzer normaler Kapitalmarkt anlalyst wie er in jedem größeren Unternehmen arbeitet welcher sich auf Medien und Entertainment spezialisiert hat… 🙂

Mampfie

Oh sie wollen noch mehr Geld von uns? Wie wäre es dann wenn sie mal ein gutes Spiel bringen würden ohne DLC Wahn und Micropay abzocke hmm?
Schaut man sich The Witcher 3 auf dem PC an und nur auf dem PC, dann sieht man was ein gutes Spiel alles erreichen kann.
Das Spiel hat KEINEN Kopierschutz, keinerlei DRM usw also ideal um es sich irgendwo zu ziehen aber Oh NEIN! Die Leute kaufen es dennoch wie geschnitten Brot und es ist immer unter den Top Sellern.

Frystrike

Ja genau darum geht es doch…Microtransaktionen sind im Spiel weil das Grundspiel zu günstig ist… Ist das Spiel teuer würde es „theoretisch“ keine Microtransaktionen geben… So zumindest im Kern die Aussage.

obermacker

Ich glaube nicht das sie darauf verzichten würden. Wenn Du erstmal alle auf die neuen Preise gewöhnt geht die Abzocke von vorn los.

Insane

Dagegen muss man sich wehren. So wie es gerade passiert.

obermacker

Gegen was ich mich alles wehre, kein Morrowind Add On weil sie mir den Templer kaputt gemacht haben, keine GW2 Add Ons weil sie den alten Geist zerstört haben. Kein SWBF1 weil der Skirmish Modus zu spät implementiert wurde obwohl der so wichtig war. Kein Anno weil so viel vereinfacht wurde, kein SimCity weil der Onlinezwang in böser Scherz war. Kein Dungeon 1-3 weil Sie den Dungeonkeeper Geist nicht einfangen konnten. Kein Pokemon für den 3DS weil es nur recycling ist.

Interessiert nur niemanden, die machen trotzdem immer weiter.

Grisadine

Ich kann Ihn hierbei durchaus verstehen, jedoch sollten dann auch alle Mikrotransaktionen aus dem Spiel verschwinden und man sollte alles sich erspielen können.
Dann kann ich auch mit einem preis von 100€ leben, wenn es dafür 0€ weitere Kosten verursacht.
Auch durch DLC´s und seines gleichen nicht.

HE-MAN1000

Gamer findet, Analyst darf das gerne bezahlen.

Das Spiele heutzutage für den gerechneten Aufwand zu günstig sind verstehe ich und 10 Euro mehr pro Disk sind vollkommen ok.
Sich aber Dlcs bezahlen lassen und „Mikro“Transaktionen und ein Grindmodel für diese Dinge und und und. Die Wirtschaft findet meist kein Ende und schreibt jeden Euro den man nicht durch solche Dinge verdienen darf als Verlust an. Die Spielerschaft zieht die Grenze was ok ist. Und hier wurde zumindest mal gesagt, das man sich an einem Schwellenwert befindet.

obermacker

Merkwürdige Rechnung, Spiele die ich über 900h lang suchte werden dann meist abgeschaltet oder durch Nachfolger ersetzt.

Und wer Star Wars mag ist es gewohnt für den Namen allein schon mehr zu zahlen.

Frystrike

Das ist quasi wie ein Stich ins Bienennest. Allerdings hat er im Grunde recht wenn man sich überlegt, wie sich die Standardpreise der Spiele in den letzten Jahren verändert haben. Nimmt man noch den hohen Aufwand in der Entwicklung und die Personalkosten dahinter huihuihui und die Buchhaltung als Non Profit Centre will auch Geld verdienen. und tatsächlich bekommt man für „wenig Geld“ viele Spielstunden an Spaß. Ich bin nicht der Meinung, dass die Preise für das Grundspiel erhöht werden, würde es aber aus kaufmännischer Sicht nachvollziehen und verstehen können. Ich glaube allerdings auch, dass wir in den nächsten ein, zwei Jahren Preiserhöhungen erleben, besonders im Hinblick auf die aktuelle Lootbox Thematik, falls sich das System nicht „durchsetzen“ kann, denke ich, dass die Publisher dazu übergehen werden die Preise zu erhöhen oder wir möglicherweise noch das ein oder andere weitere Spiel mit Abo Modell sehen werden, auch auf den Konsolen… Für die weitere Diskussion möchte ich auch gerne an die Mitredner appellieren das Ganze nicht nur aus der Sicht der Gamer und Verbraucher zu sehen sondern eben auch von kaufmännischer Seite… Denn wenn das Spiel 60 EUR kostet heißt das nicht, dass das Studio auch 60 EUR verdient. Als kleine Hausaufgabe würde ich mir von mein MMO im Hintergrund zu diesem Thema wünschen, dass es mal eine „Aufstellung“ gibt wie sich diese 60 EUR auf die einzelnen Personen, (Publisher, Entwickler, Retailer, CD Presser) verteilen und was so ca. dagegen steht. Denn man kann nicht sagen das ist zu teuer wenn man nicht weiß was dahinter steht…

obermacker

Der Preis richtet sich aber auch nach der angebotenen Alternative und dem schnellen Preisverfall. Warum heute SWB2 für 60,- kaufen wenn ich auch erstmal einen 5 Monate älteren Titel für 30,- kaufen kann der genau so viel/wenig Spaß macht.

Es gibt wenig Spiele die Ihren Preis lange halten können. Disgaea 5 z.B. kam 2015 raus und kostet heute noch 50,-.

Frystrike

Warum einen Neuwagen kaufen wenn du ihn in 6 Monaten gebraucht günstiger kaufen kannst? Nur weil es so ist, dass man ein Spiel 5 Monate später günstiger kaufen kann heißt es ja nicht, dass Spiel zum Release nicht 100 EUR Kosten kann… Ein iPhone kostet jetzt auch 1150 in einem Jahr kostet es das nicht mehr… Das mag deine Einstellung sein, dass du lieber alte statt neue Sachen kaufst ist aber keine kaufmännische Entscheidung zu welchen Preis ich mein Spiel beim release raushaue…

obermacker

Das ist ein beliebiger Shooter, 1000x dagewesen und einzig ein Star Wars im Namen. Das ist jetzt nicht so das die das Rad neu erfunden haben und auch nichts was einem das Leben, wie ein vernünftiges Telefon oder ein Auto erleichtert.
Ich würde nie auf die Idee kommen dafür 120€ zu verlangen. Wenn da noch ne dicke Kampange, Splitscreen auf PC und Mod Support dabei wäre könnte man darüber reden aber das hier ist 1000x dagewesen, die wissen wie das geht und haben keine Experimente gewagt.

Frystrike

naja ein Auto und ein Telefon sind auch schon 1000x dagewesen und Computer auch und alles andere auch. Das ist in meinen Augen kein Argument. Besonders kein Argument dagegen, dass die Leute ihre Mitarbeiter und Mieten nicht richtig bezahlen (überspitzt gesagt). Das wäre ja wie wenn du Mauerer bist und nur 0,50 Cent die Stunde bekommst weil du ja das Haus nicht neu erfindest und es schon 1000x andere Häuser gibt… Es geht nicht nur um Star Wars sondern allgemein um die Spiele Industrie…

obermacker

Aber wenn die jetzt mehr kosten dann kaufst Du doch weniger im Jahr. Ich komme auf 15 Spiele im Jahr, manche Blind, manche mit Recherche, einige Vorbestellt oder EA. Für 120,- kaufe ich nicht blind, da muss sich der Publisher ins Zeug legen um mich zum Kauf zu bewegen.

Ein Auto, ein Telefon, der Maurer, alles Sachen für die Ewigkeit, Spiele laufen nur auf der aktuellen Konsole, auf dem aktuellen Betriebssystem, solange die Server laufen und die Codes gültig sind.

Wo nimmst Du eigendlich die Info her das die Entwickler nicht anständig bezahlt wurden?

Und vergleiche mit Spielen vor 30 Jahren sind auch daneben, hatte ja nicht jeder einen PC, Apple oder Atari.

Frystrike

Ein Auto für die Ewigkeit? na dann… Ein Telefon läuft bei dir länger als 2 Jahre? OK! Ein Haus OK lass ich mir eingehen… Ich habe zum Thema Bezahlung extra überspitzt gesagt dazu geschrieben… Aber das muss jedem arbeitenden und logisch denkenden Menschen klar sein, dass die Angestellten ordentlich bezahlt werden müssen und diese werden auch ihre „jährlichen“ Lohnerhöhungen habenm die Spiele aber keine Preiserhöhungen somit kommt man da irgendwann in die falsche Richtung. Denn nur weil mein Angestellter nun mehr verdient heißt das ja nicht, dass ich mir das von meinem Unternehmerischen Gewinn entgehen lasse. Wenn du das so denkst dann läuft das Geschäft irgendwann nicht mehr… Das 1000x mal dagewesen kam doch von dir?

Chiefryddmz

XD

obermacker

Telefone sogar noch länger. Ich habe Deine anderen Kommentare gelesen und glaub ich weiß worauf Du hinauswillst, aber da kommen wir nicht zusammen. Solange der Markt mit Spielen überschwämmt wird und alle in Konkurenz stehen wird sich eine Preiserhöhung nur durchsetzen wenn man sie konsequent und ohne Rücksicht durchführt. Davon sind wir aber bei den Spielen für den westlichen Markt noch entfernt.
Wenn sich Entwickler beklagen das Sie ungerecht bezahlt/behandelt werden, bei GuildWars 2 standen sie z.B. nicht mal im Abspann dann sehe ich mir auch ganz genau an wofür ich bezahle aber generelle Preiserhöhungen aus Spaß an der Freude halte ich für unangemessen.
Wird niemand gezwungen 500 Mio für die Entwicklung auszugeben, aber ich bin auch nicht Zielgruppe.

Frystrike

Das ist auch schön so, eine Diskussion ist ja genau dafür da, besonders wenn sie mit entsprechenden Niveau geführt wird. Danke dafür (mein ich ernst, ist nicht immer so) Ich denke aber es ist nicht möglich diese 6000 Spiele (sagen wir jetzt einfach mal so) in Konkurrenz zu setzen, dafür sind sie zu verschieden. Selbst in den entsprechenden Genres wird es schwierig diese direkt zu vergleichen. Deswegen sehe ich das eben nicht alles direkt in Konkurrenz zu einandern. Mit deinem Satz:
Wir niemand gezwungen 500 Mio für die Entwicklung auszugeben, aber ich bin auch nicht Zielgruppe.
Wären wir aber wieder bei der Konkurrenz, wenn ich keine 500 MIO ausgebe habe ich kein entsprechendes Spiel auf dem Markt, dass die Spielerschaft anspricht. Ein Auto gebe ich nach 4 Jahren ab und das Telefon tatsächlich nach 2. Und bei Rewe kaufe ich dann lieber die Lindt schoki als das gleiche JA produkt. 🙂 Preiserhöhungen aus Jux und Tollerei wären es ja nicht sondern die Preise würden ja dann an die gestiegenen Kosten im Hintergrund angepasst.

obermacker

Die gestiegen Kosten hat die Industrie selbst verschuldet weil sie sich in großteilen von Lizenzgebern und Software/Hardwareentwicklern Abhängig gemacht hat.
Da sie sich davon aber auch wieder lösen kann, sehe ich als Kunde nicht ein mehr zu bezahlen. Für schöne Spiele braucht es kein teures Equipment, nicht die neuste Software und 100te von Mitarbeitern in Büros auf 3 Kontinenten. Auch nicht die AAA Publisher, aber das hat sich irgendwann so eingebürgert. Auch winzige Buden können klasse Arbeit ohne großes Budget liefern und das neue Battlefield ist niemals 60,- Wert in der Form wie es auf den Markt kommen sollte.
So passiert das bei vielen Spielen, kaum eines kommt heute noch ohne Day One Patch aus, 10~20 GB sind da noch normal. Gelogen über den Inhalt wird auch und wenn alles nicht passt werden die Server abgeschaltet. Der Kunde ist nur noch Betatester oder QK. Soll er dafür wirklich noch mehr bezahlen während der Geduldige ein gepatchtes Spiel für die Hälfte bekommt? Die Publisher werden doch nicht plötzlich kundenfreundlicher nur weil der Kunde gerne bereit ist 120.- für ein Spiel auszugeben.

Der Kunde kauft ja nicht nur das Spiel, er muss noch das Equipment anschaffen um es spielen zu können. Auch da wird ohne Ende abgezockt und bis zur Schmerzgrenze ausgereizt, immer in der Hoffnung das genügend Freiwillige mitmachen und kaufen.

Es gibt kaum noch Demos, Previews werden gefakt und aufgehübscht, NDAs verhängt und YT Videos gesperrt damit auch wirklich nur der Gerissenste und Aufmerksamste mitbekommt das er über den Tisch gezogen werden soll. Wer z.B. Presseexemplare erst 2 Tage vor Release verschickt der hat den Peng nicht gehört und ist ganz bestimmt der letzte der sich über 60,- Releasepreise aufregen darf.

Insane

Das ist Teil des Problems. Warum sollte dir jemand anständigen Lohn zahlen, wenn du selbst nicht bereit bist anständige Preise für anständige Leistung zu zahlen?

obermacker

Das kam falsch rüber, ich bin gerne bereit mehr Geld zu zahlen und für meine Lieblingsspiele mache ich das auch. Anständige Remakes von Final Fantasy kaufe ich zum X-ten Mal.

Wenn jemand Herzblut in die Sache steckt und wirklich hart arbeitet kann man gerne mehr verlangen. Cogmind z.B. hab ich für 25,- gekauft und freue mich für jeden der das jetzt für 20,- kaufen darf, aber doch nicht bei dem Kram der da bei Saturn/MM im Regal steht.

Frystrike

Es geht hier aber nicht um objektivität…

obermacker

2017 erschienen ca. 6000 Spiele auf Steam, die wollen alle gekauft werden. Das geht am eff. über den Preis. Kauft doch keiner wenn die jetzt das doppelte wollen.

Frystrike

Naja aber ich kaufe doch nicht Spiel Y nur weil es günstiger ist als Spiel X? das mache ich nicht mal beim Rewe so ^^ ich kaufe doch nicht eine JA Milch nur weil es günstiger ist als eine Andechser Bio Milch? Oder JA Schokolade weil sie günstier ist als Lindt?

obermacker

Wenn mich beides anspricht, beide gute Bewertungen haben und beide Unterhaltung versprechen. Klar gehe ich da über den Preis.

Frystrike

Ja das kannst du machen wenn du Vollmilch Schoki mit Vollmich Schoki vergleichst aber nicht wenn du Vollmilch Schoki mit Zartbitter vergleichst…

obermacker

Genau das kann ich, macht mich nämlich beides Glücklich.

Frystrike

haha ^^

Schuschu

Lieber Film auslassen und Battlefront 2 zocken! …Das müsste ich mal meiner Partnerin vorschlagen. Battlefront 2 hat ja einen hübschen Koop Splittscreen Modus. Ich glaube, die würde das nicht so prall finden. Vielleicht wäre das ja nun das passende Argument für eine Revolution daheim!! *g*

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