Star Citizen: Fake, Betrug, nur Fassade? Studio-Tour zeichnet anderes Bild

Das gewaltige Space-Game Star Citizen ist kein Fake. Chef Chris Roberts hätte ein paar Sachen aber doch gerne anders gemacht.

Es gibt Leute, die sagen Star Citizen sei ein einziger Betrug. Das sei kein Spiel, sondern nur Fassade. Es gebe gar keine Studios, sondern die Bilder von Schiffen bastle Chris Roberts auf dem Laptop zusammen, während er mit seiner Frau in der Karibik Drinks mit Schirmchen schlürft und sich mit dem Crowdfunding-Geld die Zigarre anzündet. Das ist böswilliger Unsinn, wie Roberts, seine Fans und das Team schon oft genug betont haben.

Sie fordern Leute, die sowas sagen, dazu auf, doch mal auf eine Studio-Tour vorbeizukommen und sich die tägliche Arbeit anzusehen. Genau das hat jetzt ein Kamerateam gemacht. Und dass da ein Spiel entwickelt wird und dass richtig viel Aufwand dahintersteckt, zeigt das Video der BBC. Dort hat man das 100-Millionen-Dollar-Projekt besucht.

Es wird „rund-um-die-Uhr“ an Star Citizen gearbeitet

In 4 Studios in 3 Ländern, in England, Deutschland und den USA, arbeiten Designer, Techniker und Entwickler unermüdlich daran, dass das Projekt zustande kommt.

Dieses „Rund-um-die-Uhr“-Arbeiten ermöglicht einige interessante Effekte. Man könne, bevor man nach Hause geht, dem Partner-Studio auf der anderen Seite des Ozeans noch eine Aufgabe geben und sei so viel flexibler als andere Studios, erzählt ein Mitarbeiter im Video.

Wo das eine Studio festsitzt und verzweifelt, könnten die anderen mit frischen Augen und Ansätzen vielleicht eine Lösung finden.Star Citizen Chris Roberts

Mehr Geld, mehr Spiel, mehr Zeit

Chris Roberts selbst wird auf die vielen Kontroversen um das Spiel angesprochen, auf Verzögerungen im Plan. Roberts sagt: Spiele werden ständig verschoben. Allerdings erführen die Spieler selten davon, weil das noch vor der offiziellen Vorstellung geschehe.Privateer Star Citizen

Eine Sache würde er heute anders machen, erklärt Roberts. Es gebe einen grundsätzlichen Widerspruch bei Crowdfunding: Je mehr Geld man bekommt, desto größer wird das Spiel und desto länger dauert es, das Spiel zu entwickeln.

Wenn er heute noch mal so ein Projekt starten würde, sagt Roberts, dann würde er mehr Zeit darauf verwenden, das zu erklären.

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