PlayStation-Boss sagt: AAA-Titel fühlen sich an wie „Too big to fail“

In einem Interview erläutert Shuhei Yoshida, der Chef der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, die aktuelle Entwicklung der Spiele-Industrie, die Herausforderungen beim Entwickeln von AAA-Titeln und welche Schlüsse Sonys hauseigene Spieleschmiede daraus für ihre Projekte zieht.

Der amtierende Präsident der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios Shuhei Yoshida bekommt diese Woche seinen Develop Legend Award im Rahmen der Develop Awards verliehen. Im Vorfeld sprach die Sony-Legende in einem Interview mit der britischen Seite MCV über seine Sicht auf die Entwicklung der Spiele-Industire und über die Gründe für den Erfolg von Sony Interactive Entertainment. Wir fassen seine wichtigsten Statements für Euch zusammen.

Death Stranding

Die Gaming-Industrie entwickelt sich weiter – Das ist wichtig für den Erfolg

AAA-Games sind die treibende Kraft der Branche: Auf der einen Seite hat es laut Yoshida einen großen Sprung gegeben, was die Ausmaße und die Technologien bei der Entwicklung großer Titel anbetrifft. Jedes neue AAA-Projekt fühle sich jedoch an, als würde man eine große Wette eingehen.

AAA-Titel: Kein Platz für Experimente

Aufgrund der enormen Investitionen fühlt sich jeder Triple-A-Titel einfach zu groß zum Scheitern an und baut entsprechend gewaltigen Druck auf, wenn es darum geht, solche AAA-Projekte erfolgreich zu mangen. Denn Triple-A-Spiele sind die Motoren, der Antrieb der Spiele-Industrie. Sie werden immer mehr zum Mainstream-Entertainment – sind also längst keine Randerscheinung mehr.

Und das Ergebnis ist dann bestenfalls eine großartige Fusion von Kunst und Technologie, die stundenlang spannende interaktive Unterhaltung bietet – in einer großen, oftmals offenen Welt, mit lebendig wirkenden Charakteren und fantasievollen Geschöpfen.

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Es ist also von größter Bedeutung, dass man angesichts dieser Entwicklungen die Kunst der Triple-A-Entwicklung weiter vorantreibt.

Innovation liegt bei den Indies

Indie-Entwickler liefern Innovation und Experimentierfreude: Auf der anderen Seite ist es den Worten Yoshidas zufolge aktuell ein goldenes Zeitalter für Indie-Entwickler. Denn dank Tools wie Unity oder der Unreal Engine eröffnet sich für viele individuelle Talente und kleinere Teams die einzigartige Möglichkeit, Spiele für ein weltweites Publikum zu entwickeln.

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Gleichzeitig geht die Anzahl der Triple-A-Titel zurück und die Art dieser Spiele wird dabei zunehmend ähnlicher, um möglichst wenig Risiko einzugehen. Für Indie-Entwickler eröffnet sich also ein breites Feld an verschiedenen Spiele-Typen, die es zu entdecken gilt und mit denen man erfolgreich werden kann. Indie-Spiele treiben die Innovation und das Herumexperimentieren in der Spiele-Industrie voran. Deshalb hält Yoshida es für wichtig, auch den florierenden Indie-Markt weiterhin zu unterstützen.

Kein Platz für halbherzigen Mix aus Singleplayer und Multiplayer

Deutliche Trennung zwischen Singleplayer- und Multiplayer-Titeln – jeder das, was er kann: Bei den meisten aktuellen Titeln lässt sich eine deutliche Spaltung zwischen Story-getriebenen Singleplayer-Erfahrung und einem anhaltenden Multiplayer-Live-Erlebnis feststellen. Der Meinung Yoshidas nach ist diese Entwicklung damit zu erklären, dass es heutzutage extrem herausfordernd ist, ein erfolgreiches Singleplayer oder Live-Multiplayer-Spiel zu entwickeln.

The Last of Us 2 Jodie Title 2

Die Kunst, jede dieser Spielarten zu erschaffen, ist so weit vorangeschritten, dass Entwickler immer mehr dazu neigen, sich auf das zu konzentrieren, worin ihre Stärken liegen. Es ist nicht besonders sinnvoll, einem Singleplayer-Titel einen halb-garen Online-Modus zu verpassen – andersherum genauso wenig. Dieser Trend sei das Ergebnis von rationalem Denken der Entwickler und Publisher.

Das Publikum für AAA-Titel wird breiter – die Titelhelden damit unterschiedlicher

Der Charakter der Spiele entwickelt sich mit: Der Charakter der Games geht mit der Zeit. Auch Sony’s Lineup auf der E3 2018 spiegelt das wider. So lässt sich bei den gezeigten Titeln beispielsweise eine zunehmende Reife, Vielfältigkeit und Repräsentation von Minderheiten feststellen.

Gerade unter dem Aspekt, dass die Spiele immer mehr Teil der Massen-Unterhaltung werden, ist diese Entwicklung in den Augen Yoshidas extrem wichtig. Man muss das Produkt auf ein möglichst breites Publikum ausrichten – unabhängig vom Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Volkszugehörigkeit oder Glauben. Dabei ist es von Vorteil, wenn man Protagonisten erschaffen kann, mit denen sich die unterschiedlichsten Menschen identifizieren können.

Fortnite: Sony macht doch Hoffnung auf Lösung des Crossplay-Problems
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Quelle(n): MCV UK
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Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Da gebe ich Dir Recht.
Es geht hier aber mehr darum, dass die Spieler eben bei AAA Titeln die sie schon kennen, keine Experimente wollen. Die Spieler haben eine klare Erwartung wie das Game sein soll. Wird es so nicht, floppt es meist. Dabei ist egal ob es eigentlich „besser“ ist. Ist es zu sehr anders, wird es abgelehnt.
Und da bei AAA Titeln um ein vielfaches mehr Geld in die Entwicklung fließt, als z.B. bei Indie Titeln, können sich die Studios so einen Flopp nicht leisten.

huhu_2345
huhu_2345
1 Jahr zuvor

Ich spiele meistens AAA-Titel, bei Indie-Games bin ich schon lange Vorsichtig geworde.
Früher standen Indies noch für Innovation aber heute sind gefühlt 80% einfach nur schlechte Spiele.

Luriup
Luriup
1 Jahr zuvor

Also die Kosten die da bei einigen AAA Titeln angegeben werden,
da frag ich mich,wofür die ganze Kohle drauf geht.
Wo vor 7 Jahren bei SWToR 200 Millionen die Runde machten,
konnte ich das gar nicht glauben.
Was war so teuer?Lizens?Vertonung?Oder doch die Werbetrommel?

Paar Jahre später machte bei TESO die selbe Summe die Runde.
Das sind Spiele mit ner Menge Story die in mehren Sprachen vertont wurde.
Wenn ich dagegen ein Battlefront 2 mit 10h Story und paar Multiplayerkarten sehe,
dass dürfte ja nur ein zehntel davon Kosten.

BigFreeze25
BigFreeze25
1 Jahr zuvor

Ein Zehntel? Das wären dann also 20 Millionen für Battlefront 2? Damit wirst du niemals hin kommen. Die Entwicklung wird vor allem wegen der besseren Technik immer teurer. Wo man früher nur matschige Texturen hatte, muss heute alles super detailliert ausschauen. Auch Animationen (Stichwort: Motion Capture) sind um ein vielfaches besser. Solche Dinge sind bei einem Triple-A Titel Standard, das erwarten die Spieler. Und sowas entwickelt man eben nicht mehr in unter 2 Jahren mit einem 50 Mann Team. Dafür braucht man kostspielige Ressourcen.
Und btw: SWBF2 ist ein umfangreiches Spiel…alleine das man neben dem Bodenkampf auch noch Weltraumschlachten spielen kann ist nicht ohne. Und ich hätte lieber 2-3 mehr Multiplayerkarten gehabt und dafür komplett auf den Singleplayer verzichtet, den meiner Ansicht nach ohnehin keiner braucht bei einem Spiel das sich auf den MP konzentriert.

Pantheon ✓ᵛᵉʳᶦᶠᶦᵉᵈ
Pantheon ✓ᵛᵉʳᶦᶠᶦᵉᵈ
1 Jahr zuvor

Buchstabendreher im ersten Absatz nach der EInleitung.
„Spiele-Industire“

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Genau das habe ich auch beim Artikel zum Raumkampf in Warframe gesagt.

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

„Man muss das Produkt auf ein möglichst breites Publikum ausrichten.“
Prima, fangen wir doch damit an die PS Exklusiv Spiele abzuschaffen und für ein breites Publikum zur Verfügung zu stellen…

BigFlash88
BigFlash88
1 Jahr zuvor

süß, wie breit soll das publikum den noch werden

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Ich würde gern das ein oder andere ps Spiel kaufen, nur will ich mir nicht das TV board voller Konsolen stellen…

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Genau dass ist ja der Punkt: Sony will die Leute zum Konsolenkauf animieren. Bei dir haben Sies vielleicht nicht geschafft, bei zig anderen Gamern aber doch

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Scheinbar folgt Microsoft einen anderen Trend. Das Produkt verkaufen sie im combi Paket für Pc und Konsole. Aber zugegeben definitiv ein Grund mir nicht die nächste Xbox zu holen

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Wird nicht passieren, da ja Exclusives auch gerne als Zugpferde für den Konsolenverkauf genutzt werden

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Ja leider, sonst würde sich den Quatsch ja keiner kaufen.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Falls du mit Quatsch ne Konsole meinst…. jein.
Neben den vielen Nachteilen wie zB „schon beim Release veralteter HW“, „schwache HW“, „relativ hoher Preis für veraltete HW“, „in der Regel 30fps Lock“ können Konsolen mit einem, für durschnittliche Gamer und die Zielgruppe der Konsole, ganz großen Argument Punkten: 0 HW Wissen nötig.
Disc rein / Game saugen auf „X“ drücken und ab dafür

Klaphood
Klaphood
1 Jahr zuvor

Relativ hoher Preis für veraltete Hardware?

Wo bekommst du denn eine Grafikkarte, einen Prozessor, ein Mainboard, ein Gehäuse, ein Netzteil mit der Leistung einer PS4 Pro für etwas über 300 Euro her? Und ein Controller ist ja auch noch im Preis mit drin. Sind noch einmal mindestens 20-40 Euro. Da kostet doch ein Drittel der Hardware schon so viel, selbst wenn man irgendwo Gebrauchtes kauft.

Wenn man nicht viel Geld hat und trotzdem 60+ FPS bei Full HD (oder höher) bekommen will, gibt es nichts besseres als die Konsolen. Die Verlässlichkeit, dass die Sachen auch laufen (spätestens ein paar Tage nach Release) ist nur der Bonus.

Ich würde Konsolenkäufer nicht im Hinblick auf ihr Wissen über Technik unterschätzen. Nen schrottigen PC zum Zocken kann sich auch jeder kaufen, dafür braucht man genauso wenig „HW Wissen“.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Nur dass Konsolen keine 60fps+ in FHD liefern.
Nen PC für FHD 30fps bekommst für 300-400 Tacken zusammen.
Du bekommst für gut 450 sogar einen der in den meisten Games FHD 60fps @medium liefert

TheName
TheName
1 Jahr zuvor

Aber nur ohne BluRay-Laufwerk und ohne Windows Lizenz

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Am PC habe ich seit Jahren kein laufwerk mehr verwendet, Steam, Uplay, Origin…. Digitalvertrieb ist Gang und gäbe am PC.
Windows Lizenzen kannste in 10 Euro schießen, 20 ist die Regel

Barack Nomana
Barack Nomana
1 Jahr zuvor

Nicht zu erwähnen der Preis unterschied der Spiele alleine durch Keyseller, eine Konsole punktet aber halt im bereich Casual und nebenbei zocken. Blu Ray Laufwerke sind btw günstig. Ein Rechner ist definitiv teurer in der Anschaffung. Denk auch daran das du auch noch Tastatur/Maus/Bildschirm brauchst wo eine Konsole mit Controller kommt und ein Fernseher in vielen Haushalten schon vorhanden ist, alles andere ist bei Konsolen Luxus. Ein Rechner kostet in der Anschaffung definitiv mehr als Konsolen (selbst die Pro-Variante). Langwierig ziehen die Kosten von Konsolen aber am Rechner vorbei alla Spiele/ PS+ etc zumal sind Computer vielfältiger in der Nutzung.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Naja, genaugenommen kannste an deinem TV auch den PC anschließen und zocken.
Einsteiger Gaming M&K bekommst auch ab ca 40-50 Euro.
Schaut mal auf Geizhals.de und stellt euch dort nen AMD 4Kerner mit 8GB RAM, dem billigsten case, ne rx560 und günstigen m&k – inkl Win10 lizenz vom Mey reseller landest bei ca 440 Euro – das kostet dich ne pro mit nem Jahr ps plus auch fast.
Und der Rechner stemmt aktuelle und beliebte Games in Medium bis high mit 30 fps

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

PS: ne Pro kriegste auch nicht für 300, das günstigste Angebot dass ich finden konnte waren 370.
nicht zu vergessen das PS Plus Abo dass man am PC nicht braucht um Online zu spielen.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Tatsächlich glaube ich auch dass es sich kein Publisher leisten will oder eigentlich sogar kann einen Tripple-A Titel an die Wand zu fahren.
Bei Entwicklungskosten die teilweise jenseits der 200 Millionen Dollar Marke liegen müssen diese ja auch wieder reingespielt werden (Activision zB hat gesagt dass Destiny 1 ein Budget von 500Mio $ hatte, GTA V 265Mio $, CoD MW2 250Mio $,…)

Bei den Preisen für Vollpreistitel (40-60 Euro/Dollar) abzüglich Steuer, Händler, Produktion der Medien (BluRay/DVD) müssen Entwickler, das Studio, etc… bezahlt werden und nebenbei sollen auch noch Gewinne gemacht werden.
Was dabei aber ein negativer Nebeneffekt ist, ist dass sich Studios/Publisher seltener trauen neue Ideen umzusetzen, dies lässt sich am Survival- (Fallout 76) sowie Battleroyal-Hype (BF V, Fortnite) erkennen… wer weiß wieviele Spiele wir noch zu Gesicht bekommen werden.
Erfrischend hervor Tat sich hier aus meiner Sicht Massive mit „The Division“ (unabhängig davon dass es ein 1,5 Jahre dauernder Betatest war), mit einem zwar nicht Grundlegend neuen Prinzip (Stichwort Destiny & Borderlands), aber in seiner möglichen (RPG) Tiefe dass beste was das Genre RPG-Shooter bis dato herzugeben hat.

#SorryForTheWallOfText

Mustafa Koc
Mustafa Koc
1 Jahr zuvor

Äh, das mit Destiny 1 und 500 Mio$ (eine halbe Milliarde!!!) stimmt nicht so ganz. Das ist inklusive Marketing und weiterer Kosten verteilt auf mehrere Jahre nach Release. Die reinen Entwicklungskosten liegen laut Wikipedia bei 140Mio$.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Auch Marketingkosten musst du wieder einspielen ^^

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Die Aussage von 500Mio $ kommt vom damaligen Activision CEO. Aber Mustafa Koc hat teilweise Recht: Ich hab das nochmal genau nachrecherchiert, 500Mio Dollar wurden von Begin weg für „die MARKE“ Destiny veranschlagt, darin Enthalten sind ENtwicklung & Marketing, Produktion, etc… für D1, als auch ein Forecast für D2

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Take-Two hat mit Evolve und BattleBorn gleich 2 so Titel an die Wand gefahren bzw. sie haben einfach nicht funktioniert.

Aber die haben das Glück, dass GTA V fantastisch läuft. Sonst wären sie wahrscheinlich in einer ziemlichen Krise.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Den Entwicklern bei Bioware von Andromeda ist bestimmt gerade ein Schauer über den Rücken gefahren, als ihr den Artikel freigegeben habt razz

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht, ob Andromeda wirklich so als Hit geplant. Bei Evolve und Borderlands, hab ich gehört, dass das Flops waren – wie sie eigentlich nicht passieren. Wo die Dinger wirklich in den Regalen lagen – und der Publisher damit gerechnet hat, dass es Hits werden.

Ich weiß nicht, ob das bei ME: Andromeda auch so war.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Mh das weis ich auch nicht. Aber ich hatte tatsächlich einen inneren Schmerz für die Menschen, die an der Entwicklung beteiligt waren. Klar, das Spiel kann limitiert worden sein. Zum Beispiel durch einen vorgegebenen Zeitplan oder Budget.

Aber ich glaube für den Mitarbeiter mit seiner dedizierten Aufgabe sieht das anders aus. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass jemand an so einem großen Projekt arbeitet und sich denkt: ach das wurschtel ich da mal so hin. Der geht Tag für Tag, jahrelang zur Arbeit um an diesem Projekt zu arbeiten. Und es gibt viele kleine Dinge, von denen ich glaube, dass es Liebe zum Detail ist. Beispielsweise dass der Sand von der Wanderung durch die Wüste an der Rüstung hängen bleibt oder die unzähligen Dialoge zwischen den Protagonisten und seiner Crew.

Das Gefühl, wenn du jeden Tag, so lange dein Herzblut in ein Projekt gesteckt hast und dann kommt der Release und die Masse urteilt: Voll scheiße, der Mist.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ja, das ist definitiv so. Das ist auch bei Destiny 2 so. Der Typ, der da die Schuss-Geräusche ganz toll macht oder einzelne Zonen designt, der kann ja nichts dafür, dass falsche strategische Entscheidungen vor 8 Jahren jetzt das Spiel in eine schwierige Situation bringen.

Das hast aber im „richtigen“ Leben auch. Wenn irgendwo Fabriken schließen und Leute entlassen werden, ist es selten die Schuld der Leute, die da gefeuert werden, sondern meist sind es Versäumnisse auf höheren Ebenen.

Luriup
Luriup
1 Jahr zuvor

500 Millionen für Destiny 1?
Glaube das war eher für 3 Teile veranschlagt.
Kann mir kaum von vorstellen,was da 500 Millionen gekostet haben soll.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

500 Millionen Budget für 10 Jahre. Ist halt nur die Frage ob das am Ende reicht. Sie haben zwei Teile bisher rausgebracht, die beide relativ kurz vor Release noch mal über Board geworfen wurden.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Dann frag mal bei TakeTwo (GTA) oder eben Activision nach (D, CoD).
Außerdem habe ich mich bereits bereits weiter unten korrigiert dass es sich um die Marke Destiny, nicht um Teil 1 handelt bei den 500Mio

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Diese hohen Budgets kommen ja auch zustande weil davon ein großer Anteil für Werbekampagnen drauf geht.
Fortnite BR hat z.B. auf Streamer und Mundpropaganda gesetzt. Bei denen läuft der Rubel um einiges besser als bei so manchem Vollpreistitel der an und für sich auch erfolgreich ist.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Weshalb Budgets zustande kommen halte ich für sekundär, Fakt ist das AAA Games nunmal diese Budgets verschlingen.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Das ist wahrscheinlich auch eher schon eine philosophische Frage. Was war zuerst da: Das hohe Budget oder AAA Titel.
Ich bin der Meinung das ein zu hoher Marketinganteil den Profit nicht fördert. Ich bin dafür kein Fachmann, da ich weder BWL noch Marketing studiert habe. Aber wenn man das gleiche Budget eher in umsetzbare Ideen steckt kann das Produkt für sich stehen. Da braucht es nicht viel Werbung für.

Michael Eder
Michael Eder
1 Jahr zuvor

Ich denke dass die Wahrheit vermutlich in der Mitte liegt ????

DocPi
DocPi
1 Jahr zuvor

„Es ist nicht besonders sinnvoll, einem Singleplayer-Titel einen
halb-garen Online-Modus zu verpassen – andersherum genauso wenig. “
Das sollte sich mal Bethesda mal zu Herzen nehmen.

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Ich wusste schon beim durchlesen des Artikels das auf jedenfall so ein Kommentar kommen wird und siehe da, sogar an erster Stelle.

angryfication
angryfication
1 Jahr zuvor

Als ich das gelesen habe musste ich aber auch sofort an Bethesda denken ???? Ich hoffe aber das es toll wird … auch wenn ich es mir nicht so wirklich vorstellen kann. Bin gespannt …. ????

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