Shroud of the Avatar: 12.000 $ für ein Schloss – der Häusermarkt boomt

Das Selective Multiplayer RPG Shroud of the Avatar bietet neben der Story auch eine Sandbox, in der das Housing eine sehr wichtige Rolle spielt – denn dieses ist viel Geld wert.

Wer in SotA Land und ein Haus besitzen will, um das Housing-System des Spiels nutzen zu können, der muss entweder viel Glück oder viel Geld haben. Bauplätze in der Spielwelt sind nur eingeschränkt verfügbar, es gibt also eine limitierte Anzahl an Bauplätzen. Recht früh in der Entwicklung des Spiels hat sich herausgestellt, dass viele Gamer am Housing interessiert sind, weswegen das Team von Portalarium sehr großes Augenmerk auf dieses Features gelegt hat.

shroud of the avatar homesHousing kann ganz schön teuer sein

Es wird im Spiel – sowohl im Offline- als auch im Online-Modus – möglich sein, sich Besitzurkunden für Grundstücke zu erspielen, genau wie die Häuser. Man muss also kein echtes Geld ausgeben, wenn man das Housing nutzen will. Da jedoch die Bauplätze limitiert sind, kann man sich diese im Vorfeld sichern. Allerdings nur, wenn man sich Besitzurkunden für Land gegen echtes Geld kauft – und das kann durchaus teuer werden.

shroud of the avatar dungeon entranceDer kleinste Bauplatz für ein Reihenhaus kostet 100 US-Dollar. Je nach Größe des Landes – welche natürlich auch bestimmt, welche Art Haus darauf gebaut werden kann – geht dies zu einem großen Bauplatz in einer Stadt für 2.100 US-Dollar! Zu bedenken gilt dabei, dass man dann noch kein Haus besitzt, sondern lediglich das Land.

Außerdem ist zu bedenken, das man Unterhalt für das Land bezahlen muss. Je nach Größe fallen Gebühren in der Spielwährung an, die man monatlich bezahlen muss. Wer dieses Geld nicht aufbringen kann, der verliert sein Land – nicht aber die Besitzurkunde, sodass man sich einen anderen freien Bauplatz suchen kann. Die Unterhaltskosten sollen allerdings relativ leicht zu erspielen sein, wenn man nicht gerade ein riesiges Grundstück besitzen will.

Nun möchte man auf seinem Land natürlich auch ein Haus stehen haben. Die Kosten dafür belaufen sich von moderaten 10 Dollar für eine kleine Holzhütte bis zu satten 12.000 Dollar für ein Schloss! Doch damit ist noch immer nicht Schluss. Denn man kann sich noch Kellerräume in verschiedenen Tiefen für Geld dazu kaufen, sowie Dekoration wie Springbrunnen, Statuen, Hecken und mehr, die alle ebenfalls etwas kosten. Wer glaubt, das wäre es, der hat sich getäuscht.

Denn sogar ganze Städte kann man sich kaufen, die je nach Größe zwischen 900 und 6.000 Dollar kosten. Die Stadt wird dann auf der Oberweltkarte eingefügt. Der Käufer bestimmt die Regeln, wie etwa, ob es offenes PvP geben soll und bietet die Grundstücke zum Verkauf an.

Das Housing von SotA ist eine Goldgrube

Das Housing-System von Shroud of the Avatar ist beliebt. Spieler haben bereits jetzt bedenken, ob es nach Start überhaupt noch freie Bauplätze gibt, da schon enorm viele Reservierungen vorliegen. Das hat gleich mehrere Gründe: Zum einen ist es vielen Spielern wichtig, ein Haus oder eine Stadt in der Spielwelt zu haben, um so zu einem Teil dieser Welt zu werden. Man möchte eine Art zweites Leben in Shroud of the Avatar führen und dafür auch ein virtuelles Haus besitzen, das man nach seinen Vorstellungen einrichten und den anderen Spielern präsentieren kann.

shroud of the Avatar Home interiorEin weiterer Grund ist, dass der Wert der Grundstücke steigen wird, sobald das Spiel live geht. Dies liegt an der Limitierung der Bauplätze sowie der hohen Nachfrage danach. Spieler sehen ihre Ländereien als Investition an. Es ist durchaus möglich, dass der Wert der Bauplätze mit der Zeit deutlich steigt und man so sein Land irgendwann mit Gewinn verkaufen kann.

Für Portalarium ist das Housing-System eine Goldgrube, über welche man das Geld einnehmen kann, um Shroud of the Avatar weiter zu entwickeln. Es scheint also eine Win-Win-Situation für alle zu sein – außer für diejenigen, die der Meinung sind, dass man nur mit Echtgeld am Housing teilnehmen kann, weil die Chancen so gering sind, sich Besitzurkunden und Häuser zu erspielen. Zumindest im Offline-Modus wird es aber immer Bauplätze geben.

Autor(in)
Quelle(n): Eurogamer
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