Scum führt Penis-Länge als Stat ein, Gründer kriegen 5cm mehr

Das Spiel Scum auf Steam will eine realistische Simulation sein. Das neue Feature ist Penislänge. Aber wer da glänzen will, bezahlt mit Verlusten in anderen Werten. Weitere Highlights des neuen Updates „Wild Hunter“ sind Banjos und Köpfe am Spieß.

Anpassbare Penisse in Videospielen sind langsam salonfähig. Conan Exiles hat sie populär gemacht. Im neuen Update von Steam-Hit Scum, „Wild Hunter“, geht es zurück zur Natur. Dazu gehören auch frei liegende Geschlechtsteile.

So führt Scum Penisse ein: Wie die Entwickler bekanntgaben, gibt’s in der Charakter-Erstellung von Scum ab sofort einen Slider für „Penis-Größe.“

Spieler beginnen mit 10 Zentimetern und können den Slider bis auf 2,5 Zentimeter absenken oder bis auf 20 Zentimeter erhöhen.

Scum-Penis

Das ist der Gag: Der Slider wird wie ein echter Wert behandelt. Wer einen größeren Penis möchte, muss dazu auf Punkte etwa in Ausdauer oder einem der anderen Werte verzichten.

Wer mit einem kleineren Freund leben kann, pumpt mit den frei gewordenen Punkten etwa seine Muskeln auf.

Die Besitzer eines Gründerpakets bekommen 5 Zentimeter obendrauf spendiert.

Scum-Musik

Das steckt noch im Update: Das Update beschränkt sich nicht nur auf Penisse. Insgesamt ist der Trend im neuesten Update „Zurück zur Natur.“

Weitere Features sind:

  • Pfeil und Bogen schießen
  • Bären und Ziegen, die gejagt, erlegt und dann weiterverarbeitet werden können
  • Köpfe auf Pfählen
  • Und Musik-Instrumente wie Mundharmonika, Banjo oder Gitarre

Das Update ist bereits live auf Steam.

Scum-Kopf-Stick

Gezielte Tabubrüche und Realismus als Markenkern

Das steckt dahinter: Scum hat sich eine Art absurden Realismus auf die Fahnen geschrieben. Dabei scheint es der Marken-Kern zu sein, durch Tabu-Brüche und Schocks Aufmerksamkeit zu erregen.

Mit dieser Philosophie passt das kroatische Entwicklungs-Studio „Croteam“ gut ins Konzept von Publisher Devolver Digital. Die haben sich durch exzentrische Auftritte auf Messen oder Social Media einen Namen gemacht, konnten aber auch durch solide bis glänzende Spiele überzeugen.

Banjo-Scum

Einmal ging die Sache allerdings schief: Da orientierten sich die Entwickler für Tattoos an „echten Knast-Tätowierungen“ und bauten Nazi-Symbole in Scum ein, die dann aus dem Spiel entfernt werden mussten.

Dazu setzt man auf Masken aus Menschenhaut oder Herzinfarkte, wenn Spieler zu fett werden:

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Autor(in)
Quelle(n): pcgamesnpcgamer
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