Schule plant 5 Stunden Unterricht in LoL oder CS:GO die Woche – unter Luxusbedingungen

Eine Schule in Bergen, Norwegen, plant eSport auf den Stundenplan zu nehmen. Ab August sollen 30 Schüler 5 Stunden die Wochen drei Jahre lang Unterricht in eSport bekommen. Und das unter Bedingungen, die man nur als luxuriös bezeichnen kann.

Aber wer jetzt denkt: 5 Stunden die Woche zocken – Super, da fällt mir der Übergang von der Schule in meinen Alltag leichter! Ganz so ist es nicht. Es wird kein „normales Zocken“ sein, sondern eSport und das ist schon mit mehr verunden.

Zum Stundenplan für 30 Kursteilnehmer gehören auch körperliche Trainingseinheiten, um Reflexe, Stärke und Ausdauer zu schulen. Während 15 Spieler zocken, arbeiten die anderen 15 an ihrer körperlichen Fitness. Es ist wohl auch geplant, den Schülern Ernährungstipps zu geben und sie zum Lebensstil von eSportlern zu beraten. Ziel ist es, dass sie länger und konzentrierter auf hohem Niveau spielen können. An anderen Schulen hat man etwa Yoga als Ausgleich mit ins Programm genommen.

Man hat tatsächlich auch einen Trailer:

AKRacing-Stuhl

Tjo, wie sahen Eure Stühle in der Schule aus?

Bewertungen gibt’s auch: Die Schüler werden nach ihrer Leistung beurteilt, nach ihren Skills, ihrem Wissen im Spiel, nach ihrer Kommunikations- und Teamfähigkeit und ihrem taktischen Können. Man sieht es als eine pädagogische Aufgabe, den Spielern nicht nur Mechaniken beizubringen, sondern auch als Team zu arbeiten und Erfolg zu haben.

Es wird extra einen Raum für die Zocker geben mit 15 Gaming-Stühlen der Marke AKRacing und Hochleistungs-PCs mit G-Sync-Monitoren und einem i7 980-Setup. Das ist das richtig gute Zeug.

Die Schüler werden angehalten, ihre eigenen Mäuse, Tastaturen und Headsets mitbringen – da hat ja jeder seinen eigenen Geschmack – und man will ja auch nicht gerade die Spucke von anderen am Headset kleben haben.

Man weiß bei der Schulleitung nicht so Recht, was die Schüler im ersten Jahr des 3-jährigen Programms spielen werden. Frühe Favoriten sind Dota 2, LoL; CS:GO oder Starcraft 2. Die Schüler sollen über eine Umfrage mitbestimmen können, welche Spiele tatsächlich angeboten werden.

Es ist auch noch nicht ganz klar, wer die Coaches für das Programm werden. Aber der Auswahlprozess sehe im Moment „sehr gut aus.“ Die Lehrer, die man auswähle, würden „tiefe Kenntnis“ von den Spielen haben. Im Moment hat man diesen Plan: Man will einen „festen“ Lehrer pro Klasse und dann norwegische eSport-Profis etwa über Skype zuschalten, um von deren Erfahrung zu profitieren.

Für die Schule war das übrigens kein großes Ding, eSport anzubieten. Man hatte schon Programme für Handball und Fußball – und die Regularien hierfür waren so weit formuliert, dass man da auch eSport unterbringen konnte, ohne dass man sich dafür extra ein „Okay“ der Regierung holen musste.

Der Plan der Schule ist es wohl, mit den Schülern Teams zu formen, die in der norwegischen eSport-Szene Erfolg haben und lokale Turniere bestreiten.

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Quelle(n): dotablastarstechnica
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