Pokémon GO: Kurzfilm zeigt, was Augmented Reality bedeuten kann

Augmented Reality war die Schlüsseltechnik hinter dem Hype um Pokémon GO im letzten Sommer. In einem Kurzfilm wird diese Technik zwei, dritte Schritte weiter gedacht. Da ist sie nicht mehr so spaßig, sondern nimmt gruslige Züge an.

Im letzten Sommer liefen tausende und abertausende Menschen auf der Welt mit ihrem Smartphone herum und suchten in der echten Welt nach Pokémon. Durch „Augmented Reality“ (Erweiterte Wirklichkeit) fanden sich die Taschenmonster plötzlich auf Plätzen in der echten Welt wieder. Wer ein Handy hatte, entdeckte Pokémon nun überall.

Pokémon GOFür andere, die nicht gerade das Smartphone gezückt hatten, war es nicht nachzuvollziehen, was da auf einmal los war, warum es Tausende wie eine Menschenherde an bestimmte Orte trieb.

Kurzfilm „Strange Beasts“ beleuchtet Augmented Reality

Die Regisseurin Magli Barbé denkt diese Idee nun weiter. In ihrem Kurzfilm „Strange Beasts“ (Seltsame Wesen) hat der Entwickler Viktor Weber eine App entwickelt, mit der Menschen nie mehr einsam sein müssen. Nutzer erschaffen kleine Monster, können mit ihnen spielen, sie anpassen und Zeit verbringen. Auch Viktors kleine Tochter Anna liebt die seltsame Wesen, die Strange Beasts.

Der Kurzfilm wird mit der englischen SF-TV-Serie „Black Mirror“ verglichen. Die ist für ihre düsteren Zukunftsvisionen bekannt. Der Vergleich ist nicht überraschend: Regisseurin Magli Barbé hat auch schon bei Black Mirror mitgewirkt, war in der Folge „Der Waldo Moment“ für die visuellen Effekte zuständig.

Pokémon Chef lobt Vorzüge der Augmented Reality

Erst kürzlich hat der Chef von Pokémon, John Hanke, die Vorteile von „Augmented Reality“ betont. Die Technik können Menschen nach draußen, in die Natur, bringen. Das sei für die Gesellschaft wertvoll und nützlich, viel vorteilhafter als virtuelle Realität, die Menschen im Drinnen fesselt.

Der Kurzfilm zeigt eindrucksvoll, dass auch in der Augmented Reality nicht alles problemlos ablaufen könnte, wenn sich die Technik weiterentwickelt.


Hier geht es zum Artikel, in dem John Hanke die Vorteile von Augmented Reality preist:

Pokémon GO: Niantic-Chef warnt vor Virtueller Realität, empfiehlt PoGO

Autor(in)
Quelle(n): gamepro
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