Pokémon GO: Ehepaar klagt wegen Belästigung gegen Niantic und Nintendo

Anwohner wollen an den Einnahmen von Pokémon GO beteiligt werden, weil sie sich durch das Spiel „nicht mehr sicher“ fühlen.

Man hat in den letzten Wochen schon oft von öffentlichen Plätzen gehört, die mit dem „Pokémon GO“-Hype nichts zu tun haben wollen. Beispielsweise war eine Bibliothek in Utah nicht mehr einverstanden damit, als PokéStop im Spiel markiert zu sein. Nun geht es aber so weit, dass sogar rechtliche Schritte gegen Niantic, Nintendo und die Pokemon Company eingeleitet werden, weil Bewohner keinen Schlaf mehr bekommen.

Bewohner wollen am Umsatz beteiligt werden

Das Paar, das die Klage eingereicht hat, wohnt gegenüber vom Wahby Park. Der Wahby Park ist ein öffentlicher Platz, an dem es 1 Arena und 7 PokéStops gibt. Dadurch werden viele „Pokémon GO“-Spieler angelockt, die die eigentlich ruhige Nachbarschaft, laut des Paares, in einen Alptraum verwandeln. In der Klage heißt es: „Niemand kann noch schlafen. Sie laufen durch unsere Gärten und schauen in unsere Autos. Wir fühlen uns nicht sicher, wenn wir auf der Veranda sitzen.“ Einige Trainer sollen sogar durch Fenster in die Häuser schauen und die Bewohner beleidigen.

Pokemon GO Zapdos Lavados Arktos

Durch die Klage soll erreicht werden, dass ohne die Erlaubnis der Anwohner keine PokéStops auf oder in die Nähe von Privatgrundstücken erstellt werden dürfen. Zusätzlich wollen die Kläger Niantic, Nintendo und die Pokémon Company dazu bringen, den Anwohnern einen Teil der Einnahmen von Pokémon GO auszuzahlen. Denn schließlich haben die Grundstücke der Anwohner zu dem Erfolg von Pokémon GO beigetragen, heißt es in der Klage.

Ob die Klage erfolgreich ist und Niantic die Stops entfernt, ist bisher nicht bekannt.

In New York ging es schon um das Thema, wo PokéStops platziert werden dürfen und welche Plätze man meiden sollte. Weil Sexual-Straftäter das Spiel und dessen Stops als Hilfsmittel für Verbrechen nutzen könnten, schrieb man einen offenen Brief an Niantic.

Quelle(n): Freep.com, Gamestar
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Italoipo

Ahhh Amerika…..denke entweder kommen sie durch oder werden von niantic ausgezahlt….schliesslich sprechen wir hier nicht von normalen Menschenverstand sondern vom Amerikanischen Rechtswesen

Gorden858

Wüsste nicht, auf was für einer Basis das durchkommen sollte. Da hat ja schließlich niemand irgendetwas auf ihren Grundstücken installiert oder so. Wir sprechen hier von rein virtuellen Orten. Und so wie ich das verstanden habe, sind die ja noch nichtmal direkt auf ihrem Grundstück, sondern in einem Park in der Nähe. Die einzige Möglichkeit, die ich da sehe, wäre gegen die Einzelnen vorzugehen, den Park zu überwachen und den ein oder anderen wegen Ruhestörung (wenn nach Ruhezeiten noch Lärm im Park gemacht wird) oder Hausfriedensbruch (wenn tatsächlich widerrechtlich Privatgrundstücke betreten werden) zu verwarnen. Oder der Inhaber des Parks (vermutlich die Stadt oder Gemeinde) nimmt die Möglichkeit wahr die Pokestops entfernen zu lassen. Würde ja vermutlich schon reichen, wenn die Anzahl reduziert wird, damit dieser Park nicht mehr so viel besser als andere Orte in der Stadt ist und sich die Spieler verteilen.

NichtGast

Sehe ich ebenso. Die Klage gegen die Stops könnte vielleicht noch durchgehen, wobei ich auch schon das als fragwürdig ansehe – eigentlich muss ja nur die Nachtruhe durchgesetzt werden, wenn da tagsüber Leute im Park sind sehe ich kein Problem.
Eine Gewinnbeteiligung zu fordern ist aber lächerlich. Entgegen ihrer Behauptung trägt ihr Grundstück nicht dazu bei.

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