Paragon: Wieder ein Deutscher! – Epic verklagt Hack-Entwickler

Bei Paragon kündigt sich ein Rechtsstreit an.

Paragon verklagt einen deutschen Spieler. Der soll, wie Epic Games sagt, einen „Hack“ für ihr MOBA Paragon kreiert haben und verlange eine monatliche Gebühr dafür.

Epic fordert daher Schadenersatz von Robin K. aus Konstanz in Deutschland, wie das US-Magazin Polygon berichtet.

Der Hack wurde wohl im März 2016 entwickelt. Da war Paragon drei Jahre in Entwicklung und kurze Zeit im Early Access.

Laut Polygon wurde der Hack auf einschlägigen Seiten als der „mächtigste Hack für Paragon der Welt“ angepriesen. Er werbe mit Aimbot, Triggerbot, 3D Radar und dass man ihn so anpassen könne, dass er schwerer zu entdecken sei.

Quelle. Polygon
Quelle. Polygon

Anfang Juni habe Epic zwei „Takedown Notices“ für Youtube-Videos erlassen, die den Hack zeigten. Am 8. Juni habe K. gefordert, diese Videos wieder zu veröffentlichen. Dadurch habe der Deutsche, folgert Epic, die Tür für einen Gerichtsfall in Kalifornien geöffnet. Epic fordert, das vor einer Jury klären zu lassen. Man will Schadensersatz und dass alle Kopien dieser Software zerstört werden.

Offenbar sind Deutsche Spezialisten für Bots. Blizzard schlägt sich seit Jahren mit einem Bothersteller aus Zwickau herum.

Quelle(n): Polygon
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Gorden858

Ich fürchte, das beweist erstmal nicht viel.

Zindorah

Ich denke das er schließen muss. Er hat sich sicher ein Beispiel an Bossland genommen, aber Bots sind ja schon etwas anderes. Wobei wenn er ein Gutachten erstellt das Hacks nicht negativ sind dann *fg*

Bonebanger

Ist ja echt abartig, welche Züge das heute annimmt, ein Spiel befindet sich in der Entwicklung und anstatt den Entwicklern Feedback zu geben basteln die Leute noch vor dem release die ersten Hacks.

Hacken stinkt, ich kann auch die Motivation dahinter nicht verstehen, in einem Multiplayer Titel zu bescheißen ist doch wie, als wenn ich mit einem 911 Gt3 im Polocup mitfahre.
Danach fühle ich mich doch eher schlecht, als das da Spaß aufkommt.

Gut ich kann die Motivation hinter dem Entwickeln nachvollziehen, er möchte damit Geld generieren. Das macht die Sache an sich aber nicht besser bin mal gespannt, ob er damit dann nicht gegen die AGB zur Teilnahme am Early Access verstoßen hat.

Da kann man in der Tat nur solche Aktionen wie z.b. bei Blizzard nachvollziehen und für eine vollständige Sperrung der Spieler plädieren, welche beim bescheißen erwischt werden.

Gorden858

Ein Verstoß gegen die AGB kann allerdings höchtens mit einem Ban geahndet werden. Das nützt ihnen aber ja nicht viel. Sie wollen aber ja Schadensersatz. Wüsste aber nicht, auf welcher Basis sie das vor einem amerikanischen Gericht erstreiten wollen. Klingt für mich nach Marketing und Angst machen.

Bonebanger

Wenn das Produkt (also das Hacktool) vom deutschen Markt aus vertrieben wird, kann in den USA so oder so höchstens ein Vertriebsverbot erwirtschaftet werden.
Sollte auf Schadensersatz geklagt werden muss das Ganze dann vor ein örtliches Gericht (also in Deutschland).
Aber ja ich stimme dir voll und ganz zu Schadensersatz halte ich ebenfalls für unrealistisch.
Man nehme nur den Fall Activision Blizzard Deutschland GmbH gegen Bossland GmbH das geht schon Jahre lang hin und her, wenn der Entwickler des Hacktools auch noch eine Rechtsschutzversicherung hat, muss er seinen Anwalt ja noch nicht mal aus eigener Tasche zahlen.

Gorden858

Die Versicherung hat er als Hacker vermutlich naturgemäß ^^

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