Overwatch: Roadhog wird gebufft – Entwickler testen größere Änderungen

Das Dickerchen Roadhog aus Overwatch ist zu schwach. Das sehen auch die Entwickler und haben nun konkrete Ideen, wie man ihm zu mehr „Tankigkeit“ verhilft.

Roadhog hat sich zu einem ewigen Leidensthema in Overwatch entwickelt. Während einige Spieler damit zufrieden sind, dass Roadhog endlich in seine Schranken gewiesen wurde, sind viele der Meinung, dass er nun nutzlos sei und nur noch dazu taugt, dem Gegner jede Menge Aufladung für die Ultimates zu verleihen.

Inzwischen haben auch die Entwickler eingesehen, dass der Nerf an Roadhog zu stark war und steuern nun in die andere Richtung. Im offiziellen Forum gab es viele Vorschläge, wie man dem ehemaligen Meister der Onehit-Kombos wieder auf die Sprünge helfen kann.

Der Principal Designer Geoff Goodman meldete sich zu Wort. Demnach testet man intern gerade folgende Änderungen für Roadhog:

  • Roadhog erleidet 50% weniger Schaden, während er sich mit Verschnaufpause heilt.
  • Roadhog kann sich mit voller Geschwindigkeit bewegen, während er sich mit Verschnaufpause heilt.

Diese Änderungen werden, zusammen mit einigen anderen Heldenanpassungen, vermutlich schon nächste Woche (also nach dem Release von Doomfist) auf den Testservern ausprobiert.Overwatch Roadhog Closeup

Heilung während der Bewegung und Schadensreduktion = zu stark?

Man ist sich darüber bewusst, dass Roadhog damit „zu stark“ sein könnte, allerdings sind dies erst Testwerte, die dann später noch angepasst werden könnten.

Das Ziel sei es, Roadhog deutlich „tankiger“ zu machen, ohne ihm aber seine ehemalige Tödlichkeit zurückzugeben. Gleichzeitig soll er nicht noch mehr zum „Kugelschwamm“ werden, bei dem Gegner ihr Ultimate schneller aufladen können. Deshalb ist eine Schadensreduktion und mehr Mobilität wohl die beste Lösung.

Cortyn meint: Obwohl ich den Grundgedanken der Entwickler gut finde, sind die Änderungen in meinen Augen unpassend. Roadhog sollte – meiner Meinung nach – kein mobiler Held sein, der während der Heilung weiter über das Schlachtfeld flitzt. Er ist langsam und massiv – das passt perfekt zu seinem Charakter. Aber vielleicht ist das Spielgefühl ja deutlich besser, als es den Anschein hat. Mein erster Eindruck ist allerdings „Bitte nicht“.


Die Balance in Overwatch ist eh ein leidiges Thema – Blizzard ist im Zwiespalt zwischen Pros und Casuals.

Autor(in)
Quelle(n): us.battle.net/forums/en/
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