Overwatch: Profis erhalten mindestens 43.000€ pro Jahr & Absicherung

Profi-Spieler in Overwatch bekommen ein nettes Gehalt. Die „Overwatch League“ hat ein dickes Mindestgehalt festgelegt!

Der Schritt vom „guten“ Spieler zu einem wirklichen Profi ist in den meisten Games nicht so einfach. Wer zu den allerbesten Spielern gehören will, der muss dafür einen großen Teil seiner Freizeit opfern und sich täglich mehreren Stunden Training verschreiben. Für andere Hobbies bleibt da oft wenig Zeit und selbst ein Vollzeitjob ist bei der typischen Pro-Gamer-Belastung kaum zu stemmen.

Overwatch Doomfist Standing

Deshalb will die Overwatch League, Blizzards koordinierten Vorstoß in die Welt des eSports, den Spielern eine klare Perspektive mit festen Regeln für Teams, Teambesitzer und deren Spieler geben.

Dicke Gehälter für die Profispieler

Obwohl die Details der Verträge von den einzelnen Parteien ausgehandelt werden, gibt es ein paar Grundpfeiler, an die sich die Vertragspartner halten müssen, um überhaupt zur Overwatch League zugelassen zu werden. Zu diesen festen Regeln gehören:

  • Teams verpflichten Spieler für mindestens ein Jahr, mit der Option um ein weiteres Jahr zu verlängern.
  • Das Mindestgehalt für jeden Spieler beträgt 50.000$ pro Jahr – umgerechnet knapp 43.000€!
  • Teams müssen den Spielern eine Krankenversicherung und einen Altersvorsorgeplan (in Deutschland weitestgehend gesetzlich geregelt) bieten.
  • Teams müssen den Spielern mindestens 50% der Leistungsboni direkt auszahlen (etwa Geldgewinne aus den Turnieren).

Diese Bedingungen scheinen den Schritt in die Professionalität deutlich einfacher zu gestalten – bei dem Gehalt und diesen Absicherungen fällt die Entscheidung vermutlich leichter, den Weg in den eSport zu wagen.

Overwatch Ana Fanart

Die ersten 7 Teams haben sich inzwischen auch für die Overwatch League zusammengefunden – ein europäisches Team fehlt dabei aber noch.

So richtig scheint das Programm noch nicht ins Rollen zu kommen, wenngleich Blizzard in den nächsten Monaten noch „weitere Ankündigungen“ vorbringen will, welche die Attraktivität der Overwatch League erhöhen sollen.

Was haltet ihr von diesem Rahmenbedingungen für Profi-Spieler? Ein verdienter Lohn für einen Leistungssport? Oder irrsinnig viel Geld für ein Hobby?


Wenn ihr darüber nachdenkt, Profi zu werden, dann stellt euch darauf ein: Overwatch: 16 Stunden Training täglich, mit 10 Mann in einem Zimmer schlafen und das Essen ist auch mies

Quelle(n): overwatchleague.com
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Reinhard Schumacher

Das können meiner Meinung nach aber wirklich nur eine handvoll Leute sein, die tatsächlich 43.000 Euro pro Jahr oder mehr mit Zocken verdienen.

Ein User

hmm 43000,- Euronen das heißt 3583 €im schnitt pro Monat , mal abzüglich steuern, ich denke die zahlen auch steurern, sind das gute 2150€ netto

ist nicht schlecht

RagingSasuke

Viel zu viel geld. Zwar nicht mal ansatzweise so übertrieben krank wie.beim fussball aber schon krank genug. Das sind ja pro monat summen, von dem ein ganztägig arbeitender mensch nur träumen kann bzw die meisten. Klar macht das spielen dann vei so einem zwang keinen spass mehr, aber mir macht meine arbeit auch keinen spass und trotzdem muss es gemacht werden

Cortyn

Hm… Im Monat sind es knapp 3600€.
Wenn du einfach mal pauschal 40% abziehst (Steuern, Sozialversicherungen), dann bist du noch bei 2150€ im Monat. Zumindest ich finde das für Leute, die in ihrem Bereich zu den besten der Welt gehören, durchaus für angemessen.

RagingSasuke

Okay, mit den abzügen habe ich jetzt natürlich nicht gerechnet. 2150€ ist viel, aber es ist in ordnung. Wird ja nicht jeder einfach mal so profi 😉

Ein User

ein facharbeiter in Schicht hat so 2500

TukTukTeam[OGC]

So und dann bist du noch im Bereich automotive tätig, bekommst noch alle möglichen Zuschläge für Schicht- und Sonntagsarbeit, Jahresboni und schwupps bist du deutlich über 2.5k

Ein User

das stimmt 😀 ne in der Chemie

TukTukTeam[OGC]

Ja Chemie ist änlich gut! Arbeite in der Chemiebranche und wir beliefern unter anderem auch Automotive. Bin zwar AT aber bei uns kann sich sonst auch keiner Beschweren…

Ayrony

Die die Ausschüttung von 50 % des Gewinns von Turniergeldern ist ein guter Anreiz.

Denke, dass das Gehalt etwas zu niedrig ist. Ich spekuliere mal und sage, dass ein Overwatch-Profi keinesfalls eine “geregelte” 40 Stundenwoche hat. Gerade vor großen Turnieren sind Trainingseinheiten von bis zu 16 Stunden pro Tag Alltag. Zudem musst du viel reisen, du bist sicherlich auch nicht zuhause untergebracht, sondern in einem “Gamer-Heim” (dafür sollte es ja eine Pauschale bzw. Entschädigung monetärer Art geben) etc.

Was mich noch interessiert sind mögliche Sponsorenverträge. Behält der Spieler das komplette Einkommen aus solchen Verträgen oder kriegt das Team dahinter auch was davon ab?

Also auf den ersten Blick sehen die Rahmenbedingungen echt gut aus, allerdings fehlt (mir jetzt) noch der Input, wie hart die Profis tatsächlich dafür arbeiten müssen.

Cortyn

Die 43.000 Euro sind ja auch “nur” der Mindestbetrag. Höhere Löhne sind möglich und wird es sicher auch geben.

Insane Crane

Ich finde es vernünftig, dass Blizzard das ganze an faire Rahmenbedingungen für die Spieler koppelt. Ob diese Summen gerechtfertigt sind oder nicht sei mal dahingestellt. Aber jeder andere Profisport hat sich auch nur aus einem Hobby entwickelt und wenn man sich heute die Fußballergehälter ansieht fehlt da auch jeglicher Bezug.
ESport hat eine große Zukunft und da geht Blizzard mMn den richtigen Weg auch mal die Spieler abzusichern. Man kann nur hoffen das andere Ligen nachziehen.

TukTukTeam[OGC]

Naja wenn man das neben dem Studium oder einer Ausbildung machen kann dann ist das schon sehr gut. Aber für Vollzeit anstatt Studium oder Ausbildung müßte der Betrag schon pro Monat gezahlt werden um für mich interessant zu sein.

Bolshack

Da hat aber jemand hohe Ansprüche. 43000 Euro Jahresgehalt ist schon je nach Branche extrem viel. Speziell in Brandenburg wär man dadurch weit über dem Durchschnitt, zu so einem Jahresgehalt kommt man in der Regel nur im öffentlichen Dienst/durch Tarifverträge oder durch ein Studium.
( Ich weiß, gleich kommt jemand und sagt 43000 Euro ist nicht viel. Für einzelne Personen vielleicht aber im Schnitt ist das schon sehr gut. ) Ich komme übrigens aus Brandenburg und besonders in meiner Gegend ist Mindestlohn der Alltag nicht die Ausnahme.
Mindestlohn ist in Deutschland knapp 18000 Euro Brutto Jahresgehalt.

TukTukTeam[OGC]

Ich habe damit lediglich ausdrücken wollen das ich nicht !meine! berufliche Karriere für diesen durchschnittlichen Betrag riskieren würde. Wie lange spielst du denn auf professionellem Niveau? Eher weniger als ein Fußballer und verdienst dabei noch deutlich weniger. Was kommt denn danach? Das muss jeder für sich beantworten aber für !mich! wäre das nix.

Phinix Silverbullet

3500€ pro Monat sind dir zuwenig? Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei ca. 41000€, was für Vorstellungen hast du bitte? xD

Bolshack

Diese Statistiken. 😀
Da sind wohl sehr viele VW Vorstände in der Statistik, die das Ganze extrem nach Oben treiben. 😀 ( nicht ernst nehmen )
Oder ich lebe wohl nicht in Deutschland, ich kenne nämlich niemanden der überhaupt in die Nähe von 30.000 Euro jährlich kommt.
Aber gut, ich hab meine Ausbildung erst fertig. Vielleicht kommt ja der Chef demnächst an und sagt, sooooo sie verdienen ab jetzt das Doppelte. 😀

Insane Crane

Dann kannst du wohl niemanden der in der Industrie oder im Banken- bzw Finanzwesen arbeitet. Denn dort sind 30 000/Jahr wenn überhaupt Anfangsgehälter.(Ausgenommen Zeit- bzw Leiharbeiter)

Bolshack

Ich kann dir sagen was mein Anfangsgehalt ist/war.
21.000/Brutto ( Brandenburg / Steuerfachangestellter )
Wie ich schon weiter unten schrieb, im öffentlichen Dienst/Branchen mit Tarifverträgen mag es sein das 30.000 Anfangsgehälter sind.
Aus den Bereichen die du nennst, kenne ich tatsächlich niemanden.

TukTukTeam[OGC]

Brandenburg ist nun tatsächlich strukturschwach und die Durchschnittslöhne sind im Ländervergleich im untersten Drittel.
Die Frage ist doch aber ob es sich lohnt für vielleicht 3 bis 5 Jahre 10k mehr zu verdienen dafür aber zu riskieren die Karriereleiter als “Späteinsteiger” nicht mehr richtig erklimmen zu können. Das hängt neben vielen verschiedenen Faktoren natürlich auch von den eigenen Möglichkeiten, Ausbildung und Anspruch ab. Die Unsicherheit wäre mir zu groß wenn ich nicht zumindest einen großteil meines Lebenseinkommen dadurch absichern kann.
Gut die Frage stellt sich bei mir sowieso nicht mehr….

TukTukTeam[OGC]

Ich zitiere mich mal selber! “Ich habe damit lediglich ausdrücken wollen das ich nicht !meine! berufliche Karriere für diesen durchschnittlichen Betrag riskieren würde. Wie lange spielst du denn auf professionellem Niveau? Eher weniger als ein Fußballer und verdienst dabei noch deutlich weniger. Was kommt denn danach? Das muss jeder für sich beantworten aber für !mich! wäre das nix.”

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