Overwatch: Trotz Internetverbot der Eltern zum Profi geworden

Wenn Eltern ein Internetverbot aussprechen, dann wird das mit dem Zocken schwer. Ein Overwatch-Profi hat sich aber gegen seine Erzeuger durchgesetzt.

Wenn es um die Leidenschaft für Videospiele geht, dann haben Eltern oft nur wenig Verständnis für den Zeitaufwand, den Sohn oder Tochter in dieses Hobby investieren. Immerhin könnte man all die schöne Zeit auch in „sinnvolle“ Aktivitäten stecken. Was könnte nur alles aus dem Sprößling werden, wenn er nicht jeden Tag 8 Stunden zocken, sondern diese Zeit fürs Lernen aufwenden würde!

Overwatch Immortals eSports Verbo
Verbo ist er 17 Jahre alt. Bildquelle: Immortals.gg

Genau so sahen das wohl auch die Eltern von Stefano Disalvo, der in Overwatch besser als „Verbo“ bekannt ist. Er spielt hauptsächlich Lúcio für das eSports-Team „Immortals“, einem der aktuell besten Teams der Welt.

Das klitzekleine Problem: Er ist erst 17 Jahre alt und damit praktisch noch im erzieherischen Würgegriff seiner Eltern.

Die hielten nicht sonderlich viel von seinen Plänen, erst recht nicht, als Verbo sich dazu entschied, in diesem Bereich ein Profi werden zu wollen.

eSports-Träume verschlechterten Beziehung zu den Eltern

Die Konsequenz war, dass seine Eltern ihn sogar vom Internet abschnitten. Doch das hat Verbo nicht aufgehalten. Anstatt selbst zu zocken, entwickelte er – etwa bei Besuchen in McDonald mit W-Lan – einfach neue Strategien und dachte auch auf der Fahrt zur Schule darüber nach, welche neuen Taktiken man wie umsetzen könnte.

Die Beziehung zu seinen Eltern hat sich während der Zeit drastisch verschlechtert.

„Ich stand meinen Eltern wirklich nahe, [bevor sie mich davon abhalten wollten, ein Profi zu werden]. Als ich dem eSport stärker nachgehen wollte, zerbrach unsere Beziehung langsam. Besonders den Draht zu meiner Mutter verlor ich. Das war hart.“

HotS Lucio Artwork

Durchgezogen hat er seine Pläne trotzdem und zur Verwunderung der meisten hatte er damit Erfolg. Letztlich setzte er seine Eltern sogar unter Druck und stellte ihnen ein Ultimatum, dass er nach der High School nicht auf ein College gehen würde – zwei Wochen später durfte er beim Team Immortals auf Probe spielen und wurde dann aufgenommen.

Im Nachhinein ist er sogar glücklich darüber, dass seine Eltern ihn so unter Druck gesetzt haben, denn das gab ihm Motivation.

„Ich kann meinen Eltern da nicht einmal richtig böse sein. Vorher hab ich kaum Beweise geliefert, dass eSports für mich ein Erfolg werden könnte. Wenn ich nicht genug Druck gespürt hätte, dann hätte eventuell die Motivation gefehlt.“

Seit seinem Erfolg hat sich die Ansicht der Eltern übrigens drastisch gewandelt. Wo früher Internetverbot und Hausarrest als Strafen dienten, wird er jetzt unterstützt und sich um die Flüge zu den großen Turnieren gekümmert.

Overwatch Lucio

„Es ist echt seltsam, wenn man von seinen Eltern die ganze Zeit „Hör damit auf“ gesagt bekommt und dann von ihnen ermuntert wird, noch viel mehr dafür zu tun.“

Inzwischen nimmt er übrigens an Online-Kursen teil, um seinen Abschluss an der High School noch nachzuholen.


Ihr wollt neue Skins in Overwatch? Dann müsst Ihr aktuell ein paar Matches Heroes of the Storm zocken.

Quelle(n): kotaku.com
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Manuel

In Deutschland hat der professionelle e-Sports immer noch einen antiquirten Stellenwert. Selbst zu spielen finden Millonen Menschen mittlerweile gut. In einem anderen Artikel wurde darüber berichtet wie Gaming älteren Menschen hilft.
In anderen Ländern gibt es längst Sender die ausschließlich über den e-Sport berichten Livestreams bringen und so weiter. Dort genießt das einen höheren Stellenwert.
Hier wird sogleich mit den üblichen veralterten Keulen geschwungen. Spielsucht, Fettleibigkeit, verpfuschtes Leben usw. Versucht euch doch mal von dem zu trennen was euch jahrelang eingeredet wurde.
Selbst wenn der Junge nur 15 Jahre sein Hobby zum Beruf machen kann ist das schon mehr als viele von uns je erreichen werden. Und danach gibt es immer noch genug Möglichkeiten sein Leben zu leben. Als Experte, als Testspieler usw.
Und wenn nicht sucht er sich halt irgendeinen Job. Na und? Als wenn jeder von uns durch seine Ausbildung seinen Traumjob garantiert bekommen würde. Die allermeisten arbeiten um mit dem Geld leben zu können. Das wird er nach seiner Karriere als Profi sicher auch irgendwie hinbekommen.
Hier bei uns hab ich das Gefühl, dass sich in den nächsten Jahren auch noch einiges tun wird. Viele bekannte Sportvereine unterhalten mittlerweile eine e-Sport Abteilung. Auch Firmen springen auf den Zug auf.
Von daher chillt mal Leute und gönnt dem Jungen seinen möglichen Erfolg:)

Rets

Ich empfinde das Feld so, wie z. B. beim Profifussball. Wenn sich da Talent auftut, dann kann man das fördern. Man muss sich halt bewusst sein, dass dieses Talent nur auf einen von 1000/10000/20000 (?) zutrifft. Das bedeutet in der Konsequenz, dass man erzieherisch immer für die restlichen 999/9999/… planen muss. M. a. W. könnte ich mir vorstellen, sowas bei meinem Kind zu fördern, wenn a) das Kind in der Schule wenigstens durchschnittliche Leistungen bringt und aufgrund des besonderen Tätigkeitsfeld (und seiner unausgeglichenen Belastung) b) regelmäßig Sport betreibt. Gerade der letzte Punkt zeigt natürlich, dass das grundsätzlich eher für 16 Jahre aufwärts angefacht ist….

Rets

Und noch eine Ergänzung. Falls mein Sohn mit so einer Idee ankäme, würde ich Anzeichen und Motivation zu einer zunehmenden Professionalisierung erwarten. Halt nicht nur Dauerzocken, sondern auch stundenlang Solo auf einer map die besten Spots suchen, Sprünge, moves, … eintrainieren, absichtlich die schlechtestes Waffen Dauerbespielen usw. Anders kann man vermutlich kaum ein Profi werden.

slimenator

Wie würde ich reagieren wenn das mein Sohn wäre? Hmmm? (habe einen 7 jährigen Sohn!)
Wenn er wirklich das Zeug dazu hätte, würde ich wohl einen Mittelweg suchen.
Schön das man selbst zockendes Elternteil ist, und somit weit besser beurteilen kann was Sache ist. Genau genommen sind Zocker Eltern wesentlich strenger was Kost und Dauer des Virtuellen Vergnügens angeht. 😉

Aber…

Wie viele hier mit dem moralischen Zeigefinger rumrennen…wie oft hab ich in meinen Leben schon erlebt wie GTA5 (Beispiel), an Kleinkinder verschenkt wurde und ich nach kurzem Aufklären der jeweiligen Eltern, was das denn für ein Spiel sei, nein nicht nur Autorennspiel… großen Dank und den unendlichen Hass der kleinen geerntet.

Psycheater

Ja genau; schön die ganzen Möchtegern-Pro’s ermuntern einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Also manchmal fragt man sich was mit dieser Art von Berichten versucht wird zu erreichen. Denn in diesem Bericht ist kein Wort von eventueller Internet- oder Spielesucht oder gar das es vllt besser sein könnte die Schule zu beenden und einen guten Abschluss zu haben

Gerd Schuhmann

Hm, hier steht doch drin, dass sich das Verhältnis zu den Eltern vorübergehend stark verschlechtert hat und dass es hart war.

Ich glaub, das ist dann auch individuell, wie der Autor den Artikel anlegt.

Mal so unter uns: Aus der Perspektive der Leute, die hier für die Seite arbeiten, hat „zu viel Computerspielen“ zu einer Karriere geführt.

Wir haben ja schon Jobs, die für manche sicher „Traumjobs“ wären: Relativ selbst bestimmt, kreativ, abwechslungsreich. Bezahlung ist vielleicht nicht so toll und die Arbeitszeiten sind hart – aber … man kann sich Schlimmeres vorstellen.

Grade in unserer Branche gibt’s etliche Leute, die viel zu viel Zeit am PC mit Videospielen verbracht haben – und die deshalb den Job haben, den sie haben.

Wobei natürlich für diese Jobs mehr Faktoren dazu kommen als nur „gut spielen zu können.“

HomerNarr

Auch ich habe IT jobs (+35 jahre in der it) aufgrund meiner computerbegeisterung und gaming erfahrungen aus meiner Jugend.
Und genau deswegen beharre ich auf Ausbildung.
Als quereinsteiger ist es schwerer gleiches gehalt und position zu bekommen, die ausbildung macht es leichter und lohnender.
Deswegen würde ich bei meinem kind darauf bestehen, mindestens die Hauptschule abzuschliessen. Das ist für mich so grundlegend wie das tägliche waschen zähneputzen und schuhe binden.

In beiden Berichten über Verbo, aber stärker hier, kommt verbo für mich nicht als gutes beispiel sondern als leidlicher gaming süchtiger rüber, der glück hat ein bischen kohle zu machen.
Der Grundton beider Artikel ist aber leider, das er was tolles bewundernswertes gegen den willen seiner eltern geleistet hat, was bestenfalls mit totaler zurückhaltung zu betrachten ist.
Es nett, aber nicht bewundernswert oder gar nachahmungswürdig.
Sorry aber um im competetive ein bischen was in OW zu reissen muss man sich die dinge selbstverständlich aneignen. der hat den nicht pro competetive players nicht viel vorraus.

HomerNarr

„Würgegriff seiner Eltern“
/facepalm

Man kann Spielsüchtig auch schön reden. Und die Schule hat er ja abgebrochen und macht sie im Internet irgendwie nebenher.
Die Gefahr ist riesengroß, das er endet wie die Person, die @Ron beschreibt.

Cortyn

Der komplette Ausdruck ist „erzieherische Würgegriff seiner Eltern“ – das ist dann schon ein komplett anderer Kontext. Du kannst auch „Unter der Fuchtel seiner Eltern“ oder „Solange deine Füße unter meinem Tisch stehen, tust du was sich sage“ dafür einsetzen.

Natürlich ist die Gefahr riesengroß und es sagt ja auch niemand, dass seine Eltern „dumm“ gehandelt haben.

HomerNarr

Ich würde nicht sagen das es viel ändert. Aber das ist eine Sache des Sprachverständnisses. Damit will ich sagen das wir das anscheinend unterschiedlich sehen.
Mir gefällts nicht, gerade weil seine Eltern ihn unterstützen. Das sie nicht gleich überzeugt sind und sich erst beweisen lassen müssen spricht für sie.
Mich stört der Schulabbruch gewaltig. Bildung ist immens wichtig.
Aber ich bin vielleicht auch zu alt, denn ich gehöre noch zur ersten Generation der Zocker. (zx81->c64->Amiga->pc-ongoing)
Ausserdem ist das Spielen dann kein Spass mehr sondern harte Arbeit.

Poerdi

Da du jetzt mit Sprachverständnis anfängst:
Die Eltern haben ihn nicht nur nicht unterstützt sondern auch in der Ausübung behindert. Davon das er sich beweisen sollte steht da nicht.

Schule abzubrechen ist grundsätzlich nicht gut, wenn man aber genau weiß wie man sein Geld verdienen und will und dafür keinen Abschluss brauch ist das meines Erachtens aber auch ein Weg den man gehen kann. Wenn er zB in 15 Jahren mit dem Esport aufhört fragt auch keiner mehr nach dem Schulabschluss. Jobs in der Esportszene werden auch außerhalb der Teams und Turniere immer mehr und somit eine Alternative nach dem „Ruhestand.

HomerNarr

Am spielen gehindert bitteschön. Und da sie ihn immer noch unterstützen ist da nix bösartiges dahinter. Hausaufgaben zuerst!

Ja diese ominösen Jobs nach seiner 15 jährigen karriere…
Gutmütige annahmen ohne jeden grund. 15 Jahre sind es wenn es gut läuft und das ist keine selbstverständlichkeit. Und die Jobs? Er muss ja erst mal beweisen, das er Geld beiseite schafft.
Und wer sagt das es OW in 15 Jahren noch gibt? Und wenn es OW noch geben sollte, das es sich monetär trägt.
Ich bekomme so viele fantasie-blasen vorgelegt, das ich mir wie in einem Schaumbad vorkomme.

Niemand mag Schule und Hausaufgaben, aber je weniger Bildung man sich aneignet, desto mehr rutscht man sozial nach unten ab.
Ende Gelände!

RENA

Es ist selbstverständlich dass Eltern immer das Beste für ihr Kind wollen. Das Kind „vor sich selbst beschützen“. Aber leider wählen viele Eltern den falschen Weg dafür. Er hat die Schule abgebrochen um einen Traum zu verfolgen. Was für viele natürlich dumm und unbedacht scheint. Aber es ist nicht im Sinn einer ordentlichen Erziehung, das Kind mit Zwang wieder „auf den richtigen Pfad“ führen zu wollen. Das Kind kann und wird seine eigenen Entscheidungen haben, seinen eigenen Willen haben und diesen auch durchsetzen. Und Aufgabe der Eltern ist es, ihn dabei zu unterstützen. Ob er nun erfolgreich ist oder dabei auf die Schnauze fliegt. Wenn er erfolgreich ist : yay !, wenn nicht: dann hat er seine Lektion gelernt. Dann müssen sie ihm die helfende Hand reichen und ihn dabei unterstützen den nächsten Schritt zu machen. Denn wenn man versucht ihn mit Zwang, z.B. Internetverbot, davon abzuhalten, kann man nur zu einem sicheren Ergebnis – welches auch eingetreten ist – kommen: Eine belastete/kaputte Beziehung. Er hat sein Traum verwirklicht und es auch geschafft, aber selbst wenn er nachgegeben hätte und weiter zur Schule gegangen wär, wäre das Endergebnis das selbe.
( Edit : Ups da ist wohl der Sozi in mir durchgegangen 😀 )

HomerNarr

Ja es gibt solche Eltern. Seine Eltern sind das aber nicht. Sie unterstützen ihn jetzt, wo sie sehen, es ist nicht so schlimm wie sie dachten. Seine Eltern sind vielleicht nicht perfekt, aber es tolle Eltern. (deswegen habe ich so meine probleme mit „würgegriff“, egal ob erzieherisch, da gings dem Autor etwas durch)
Egal warum, ein Schulabbruch ist dumm.
Zb hätte ich auch „unvernünftig“ schreiben können, ich kann mich also präziser ausdrücken, wenn ich besser gebildet bin.
Einzig um eine besser Schule zu besuchen. Wir reden ja nicht von Universität hier.
Du stolperst übrigens über dein eigenes argument / du widersprichst mir nicht.
Es hätte nichts geändert wenn er die Schule abgeschlossen hätte. Warum stellt er sich dann so an?
Sowieso sollte man nie aufhören zu lernen.

RENA

Zwar unterstützen sie ihn jetzt (was in meinen Augen eine Selbstverständlichkeit ist, denn genau das heißt es ein Elternteil zu sein. Das sie es eingesehen haben und ihre Haltung geändert haben ist also nix wofür sie ne Art Orden verdienen), jedoch wird die Beziehung zwischen Eltern und Kind im Vergleich zu früher, immer vorbelastet sein. Ich finde die Bezeichnung „Würgegriff“ hier eigentlich ganz treffend, gerade weil dieser extreme Ansatz von Erziehung so schädlich ist. Ich meinte dass unabhängig seiner Entscheidung sich nichts an der Beziehung zu den Eltern geändert hätte, denn der falsche Schritt war ihrerseits bereits getan. Deshalb ist es gut dass es seinen Traum weiter verfolgt hat, denn sonst stände er jetzt dort wo er war, unglücklich, verpasste Karrierechance und dazu noch mit belasteter Eltern-Kind-Beziehung

HomerNarr

Ich habe ein ausgezeichnetes bildliches Vorstellungsvermögen, „Würgegriff“ geht da einfach gar nicht. Aber ich habe ja bereits auf Corbyn geantwortet, das es sich um MEIN Empfinden handelt.
Doch! Für Einsicht hat man sich sehr wohl einen Ordern verdient, die Welt ist voll von uneinsichtigen Personen. Allen Dreck, den du auf die Eltern schütten willst, fällt direkt auf das Bübilein zurück. Kein Internet? Man der Bub wurde nicht geschlagen und auch sonst nix.
„keine Hausaufgaben kein Internet“
Der Junge macht seine Hausaufgaben nicht und die Eltern reagieren extrem? Also ich finde die Argumentation einiger Leute EXTREM haarsträubend nur um sie Macken des Sohnes zu verteidigen. Ich muss immer mehr den Kopf schütteln.
Nächste Blase „Verpasste Karrierechance“. Die muss er erstmal haben, ein paar Siege in Overwatch sind von „Karriere“ soweit entfernt wie der Mond von der Erde.
Es geht hier nicht um Musik oder Sport wovon sich relative lange gut Leben lässt. Musik bis zum Tod, aber such doch mal nach Profisportlern über 40. (Ja es gibt welche aber nicht viele, abhängig von der Sportart. zB Golf YUCK )
Die Wette auf Progamer ist eine Wette gegen hohe Wahrscheinlicheiten.
Aber mach ruhig weiter, setze Bübilein auf einen Thron und mache die Eltern schlecht.

Guest

Das ist natürlich ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche Karriere in dieser Szene. Ein ehemaliger Freund von einem meiner besten Freunde hat das Selbe versucht. Spielt jetzt Overwatch für irgendeinen kleinen Verein und bekommt dafür 50 Euro monatlich. Der Traum von einer steilen Karriere ist zwar immer noch präsent, aber viel tun wird sich in dieser Richtung wohl nicht mehr. Der Gute hat alles aufgegeben für diese E-Sport Szene, keine Ausbildung, Studium oder ähnliches angefangen. Jeden Tag nur gesessen, gegessen und natürlich gezockt. Mittlerweile wiegt er 200 kg (kein Scherz), kann seine Beine nicht mehr bewegen und gilt als arbeitsunfähig. Sein ganzes soziales Leben spielt sich über sein Headset ab. Ändern will er sein Leben auch nicht mehr. Leider Gottes gibt es auch unzählige solcher Beispiele. Was Verbo da geschafft hat, kommt wohl nicht so häufig vor. Ein Glückspilz.

RENA

Aber dass diese Menschen in so einem „Zustand“ enden hat mehr Gründe als das anstreben einer Esports-Karriere. Meist spielen da andere – oft psychisch bedingte – Faktoren mit. Ich meine schau dier Verbo an : Sieht gepflegt und gesund aus, macht seinen Abschluss nach und verbringt trotzdem sein Leben mit Videospielen.

Guest

Gebe ich dir recht.

HomerNarr

Korrekt!
Trotzdem ist die Warnung richtig und wichtig.
Weiterhin ist das äusserliche Erscheinungsbild kein zuverlässiges Merkmal.
Hiesige Autoren und ich haben jobs aufgrund ihrer „Spielsucht“, es geht.
Und trotzdem nehme ich an, das die Autoren, wie ich auch, die Schule abgeschlossen habe.

Alzucard

Menschen….

N0ma

Wo

SoulEaterPain

Ich mag solche Geschichten ^^ Das zeigt wieder das jeder alles sein kann solange man sich dafür anstrengt und sich nicht von anderen beeinflussen läst (aka. du bist eh zu schlecht, du wirst das nie schaffen etc.) Ich habe ja auch diesen kleinen inneren traum OW Profi zu werden doch da stelle ich mir selbst steine in den weg :/ weil da sage ich mir selbst das ich zu schlecht bin xD

HomerNarr

Schaun wir mal was in 15 Jahren ist

N0ma

arbeitsloser Spielesüchtiger ohne Ausbildung?

HomerNarr

Das muss nicht sein, er *kann* die Kurve kriegen. Aber Momentan hat er ja nicht mal seine reguläre Bildung abgeschlossen.
Er konzentriert sich anscheinend nur aufs Zocken: Spielesüchtig!
Und damit einige Leute das mal klarer sehen: Das ist meine Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit oder ultimative Wahrheit.

Und falls du auf mich anspielen willst: Nope.
Habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Nach Schule und Lehre.
Aber nicht Zocken, das kann ich tun wenn ich Lust dazu habe und das ist mir vieles Wert. Spielen müssen würde mir den Spass auf Dauer verderben.

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