Overwatch: Unsere Erde wird die vierte große Franchise Blizzards

Overwatch befindet sich mehr oder weniger in den Startvorbereitungen der geschlossenen Betaversion. Auf der Gamescom sprach Jeff Kaplan über die Pläne, die man zukünftig mit dem Universum hat …

Mehr Arbeit als eigentlich nötig

Auf der Gamescom hatte Pcgamesn die Gelegenheit, mit Jeff Kaplan zu sprechen, dem Game Director von Overwatch und früherem World Designer von World of Warcraft. Hier sprach man vor allem über die Langzeitpläne, die man mit Blizzards neuem Shooter verfolge – und was die Zukunft vielleicht noch für andere Spiele bereithält.

Overwatch Screenshot
Viele Details der Karten könnten später wichtig sein, um Fans eine Verbindung herstellen zu lassen.

„Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würden wir mehr tun als notwendig“ verriet er im Interview und spricht damit die vielen Details an, die man in den Karten von Overwatch entdecken kann. Auch wenn die meisten Spieler diese Details niemals zu sehen bekommen – weil sie panisch nach Feinden schießen oder in Deckung springen – sind sie sehr wichtig: Overwatch soll ein komplexes Universum werden, dass es Storydichte und Komplexität mit Warcraft, Diablo und Starcraft aufnehmen kann.

Eine Blizzard-Version unserer Welt

Overwatch Pharah
Overwatch bringt Charaktere verschiedenster Kulturen zusammen und feiert diese Vielfältigkeit.

„Bei Blizzard lieben wir es, Welten zu erschaffen“, sagt Kaplan im Interview. „Die Arbeit auf Grundlage des Planeten Erde war fantastisch. Es klingt vielleicht seltsam, aber wir mussten uns fragen: Was könnten wir mir unserem Planeten anstellen, das wirklich cool wäre?“ Die Entwickler stellten sich Fragen wie: Was ist die Blizzard-Version von Afrika? Oder von Ägypten? Und obwohl in der Welt von Overwatch nicht alles friedlich ist, stellt die Vision unserer Erde doch in den Grundzügen ziemlich zentrale Probleme unserer Zeit dar und verkehrt sie in das positive Gegenteil.

So ist die Organisation „Overwatch“ nichts anderes als ein Zeichen für Internationalismus, welches die größten Helden der ganzen Welt zusammenführt. Auch die Karte Numbani zeigt eine erfrischende Zukunftsvision von Afrika, das technologisch zum Rest der Welt aufgeschlossen hat und mit dieser utopischen Stadt sogar einen Großteil der restlichen Welt überflügelt, weil Ominics (Roboter) und Menschen hier in perfekter Symbiose miteinander leben.

Die Zukunft von Overwatch

Overwatch Symmetra Screenshot
Bis wir die Overwatch-Helden in Heroes of the Storm sehen, wird noch eine Menge Zeit ins Land streichen.

Zwar ist es sicherlich etwas verfrüht, bereits über die Zukunft von Overwatch sprechen zu wollen, wenn das Spiel noch nicht in der Beta angelangt ist, aber Jeff Kaplan hat mit seinem Team ehrgeizige Ziele. Die Balance zwischen „Kleinigkeiten, an denen sich Lore-Fans erfreuen können“ und „genügend Freiheiten, damit andere Spiele das Universum erweitern können“ sei schwierig zu finden. Dennoch versucht man genau das zu erreichen: Wenn es nach Kaplan geht, dann soll Overwatch irgendwann in der Lage sein, ein eigenes MMO im Stil von World of Warcraft unterstützen zu können – das ist bei Weitem keine Ankündigung und erst recht keine Aussage im Stil von „Blizzard gibt WoW auf“, sondern nur ein Wunsch zur Komplexität, die man mit dem neuen Franchise erreichen möchte, unterstützt durch Romane, Videos und andere Spiele aus möglicherweise völlig verschiedenen Genres.

Irgendwann sollen die Overwatch-Charaktere auch in Heroes of the Storm spielbar sein, aber das „muss sich Overwatch erst verdienen.“

Quelle(n): pcgamesn.com
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Gert-Joachim Weyer

Ich wünschte mir Jeff Kaplan wäre bei WoW geblieben.Der Mann war mir 100.000 mal lieber als Holinka.

Teamfortress Shooter sind eigentlich nicht mein Ding.Allerdings halte ich Kaplan für sehr fähig und werde zumindest einen Blick reinwerfen.

Fayt1989

Overwatch soll ein komplexes Universum werden, dass es
Storydichte und Komplexität mit Warcraft, Diablo und Starcraft aufnehmen
kann.

Da haben sie sich ja sehr viel vorgenommen xDdas Spiel suckt mega es wirkt eher wie so ein 3tage Projekt von Aushilfen.

Gerd Schuhmann

Bitte fahr mal den Hate-Anteil in deinen Postings bisschen runter.

Wenn ich mal deine letzten 5 Kommentar durchgucke, viel Substanz ist da nicht, nur: Overwatch suckt mega. Star Trek Online ist scheiße, Star Trek „mega-lame“, von Ubisoft kann man nix erwarten.

Also … bisschen mehr Sachlichkeit oder Gehalt wäre echt ne nette Sache.

Atom

Hab das schon mal gelesen. Wie kann man sich kommentare von jemandem angucken. Hab ich da die Rechte für?

Gorden858

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Corbenian

Irgendwie dachte ich mir das fast schon. Overwatch wirkt nicht so, als ob sie nicht mehr geplant hätten. Immerhin soll Overwatch ja auch aus dem Projekt Titan entstanden sein.

WoW läuft aktuell noch gut und wird sicherlich auch noch einige Jahre der Branchenprimus sein. Allerdings bröckelt der Kundenstamm nach und nach weg. WoW ist immernoch ein großartiges Spiel. Allerdings merkt man dem Spiel doch das Alter an und es entsteht halt eine Übersättigung. Ich selbst habe 2 Jahre pausiert und spiele es jetzt dennoch wieder mit Begeisterung.

Blizzard bereitet nun ein neues, unverbrauchtes Universum vor. Overwatch ist in allen Richtungen offen und aktuell ewig erweiterbar. Man hat hier noch nichts verheizt, sondern es wächst noch. Den Wachstum könnte man hier also gezielt lenken, um die perfekte Basis für ein MMO zu haben.

Ein „World of Starcraft“ würde die Probleme von WoW erben. Ein Overwatch MMO nicht, denn wie gesagt kann man hier die Entwicklung gezielt für ein MMO lenken. Starcraft ist innerhalb von RTS Spielen gewachsen und hat somit eine andere Fanbase, als z.B. WoW. Starcraft ist nicht für ein MMO konzeptiert, sondern ist für ein RTS Spiel entworfen (wie auch Warcraft).
Viele heutige WoW Spieler haben nie Warcraft 3 gespielt. Aber vermutlich werden alle Spieler des Overwatch MMOs vorher Overwatch gespielt haben 😉

Doch, ich denke, Blizz könnte richtig handeln. Overwatch hat das Potential, ein MMO zu werden, welches sich aktiv spielt. Es werden genügend Helden und Bösewichter eingeführt, wovon ein MMO lange zehren kann.
Klassen hat man ja immerhin auch schon. Es gibt wieder Tanks, Heiler, Supporter und diverse Arten von DDs. Das Overwatch MMO würde also ein Spiel werden, was ein aktives Spielen bietet, wie Shooter, aber dennoch das funktionierende System der Trinität benutzen – somit wäre das Spiel einzigartig.

Sucoon

wenn blizzard aus overwatch ein mmo macht, wird es denke kein klassischer wow-clon mit anderem setting sondern was anderes, um sich nich selber konkurenz zu machen.
das seting ist in der zukunft, wenn könnte ich mir eine mischung aus gtao, desteny,devision usw vorstellen. also eher ein shooter mmo

Corbenian

Vermutlich. Overwatch wird etwas neues, was es bisher in der Ausführung noch nicht gab. So wie WoW halt. Klar, es gab vor WoW schon MMORPGs, aber WoW hat den Begriff erst zu dem gemacht, was man darunter heute auch versteht.

Evtl. wird Overwatch definierend für MMOShooter oder wie das Kind auch immer heißen wird.
Das potentielle Overwatch MMO wird sich definitiv „aktiv“ spielen, wie ein Shooter. Soviel dürfte schon sicher sein. Also nichts mit Autoaim und Anklicken 😉

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