Overwatch: Wie groß ist das Entwicklerteam? Wie schnell geht die Arbeit voran?

Jeff Kaplan verrät im Forum, wie viele Leute an Overwatch arbeiten, wie Arbeit priorisiert wird und was es für Komplikationen gab.

Es gibt einen Plan, der ständig im Wandel ist

Overwatch Jeff Kaplan Game Director

In den letzten Wochen hat sich Jeff Kaplan immer wieder im Forum von Overwatch zu Wort gemeldet, um einige Details aus der Entwicklung des Spiels zu verraten. Jetzt hat er sich die Zeit genommen, um auch einige „generelle“ Fragen zur Erschaffung des Heldenshooters zu stellen. Der Benutzer Lackofname fragte im offiziellen Forum des Spiels, wie groß das Team von Overwatch eigentlich sei und wie lange es daure, bis eine Idee auch die tatsächliche Umsetzung im Spiel erleben würde.

Kaplan holte ziemlich weit aus und beantwortet die Frage umfangreich. Wir haben die wichtigsten Aussagen von ihm zusammengeschnitten:

„Das Team von Overwatch (intern bei Blizzard als „Team 4“ bekannt) besteht aus knapp 100 Entwicklern. Diese spalten sich in verschiedene Disziplinen auf: Audio, Kunst, Technik, Produktion und Design.“

Doch die Größe des Teams befand sich im steten Wandel und ist seit dem Launch offenbar erneut angewachsen.

„Unsere Größe schwankte während der Entwicklung von 40 bis hin zu 75 zum Zeitpunkt des Launches. Beim Launch wurde das Audio-Team fest integriert (zuvor war es ein „geteiltes“ Team für mehrere Spiele bei Blizzard). Wir lieben diese Gruppe zu sehr, um sie mit irgendwem zu teilen!“

Hinzu kommen noch viele einzelne Jobs von Leuten, die sich etwa um das Marketing oder den eSport kümmern. Aber auch Anwälte haben einen mehr oder weniger festen Platz im Team, um verschiedene Fragen zu beantworten:

Overwatch Symmetra Posing

„Wir haben ein fantastisches Team an Anwälten, die sicherstellen, dass all unsere „Real Life“-Darstellungen im Spiel rechtmäßig und legal sind (wie etwa das „Hollywood“-Symbol auf der Karte Hollywood).“

Overwatch: Gefahr des „Tod durch 1000 Schnitte“

Wie lange es dauert, bis etwas von einer „Idee“ zu einer tatsächlichen Umsetzung wird, hängt hingegen von vielen Faktoren ab. Kleine Änderungen, wie etwa die Anzeige der Lebensbalken von befreundeten Spielern, lässt sich in wenigen Tagen implementieren. Allerdings versucht man zu vermeiden, Entwickler immer nur mit „kleinen Aufgaben“ zu belasten, denn dann werden die großen Dinge niemals fertig.

„Wenn man die Entwickler immer nur kleine Aufgaben erledigen lässt, dann verfallen sie bald in ein „Tod durch 1000 Schnitte“-Syndrom, bei dem die großen Aufgaben niemals fertig werden, weil immer kleine Dinge anstehen.“

Overwatch Mei Posing

Darüber hinaus habe man für Overwatch zwar immer einen Plan, wo das Spiel in ein, zwei oder gar drei Monaten sein soll, doch oft muss aufgrund von Feedback oder anderen Faktoren der Plan abgewandelt werden. So sei nun etwa viel mehr Arbeit in den kompetitiven Spielmodus geflossen, als ursprünglich geplant, weshalb andere Dinge nach hinten verschoben wurden.

Die vollständigen Aussagen von Kaplan könnt Ihr im englischen Original unseren Quellen entnehmen.


Weitere Neuigkeiten und Artikel rund um Blizzards Heldenshooter findet Ihr auf unserer Overwatch-Spieleseite.

Quelle(n): mmorpg.com, us.battle.net
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