Sein Onkel glaubte, dass er es zu nichts bringt – Jetzt hat er ein Tech-Unternehmen und besitzt über 100 Milliarden €

Sein Onkel glaubte, dass er es zu nichts bringt – Jetzt hat er ein Tech-Unternehmen und besitzt über 100 Milliarden €

Larry Ellison führt heute das Unternehmen Oracle und besitzt mehr als 100 Milliarden Euro. Dabei sah sein Leben am Anfang nicht ganz so erfolgreich aus.

Viele träumen davon, am Ende ihres Lebens viel Geld verdient zu haben oder eine große Firma zu besitzen. Bei manchen Personen ist das Leben sehr chaotisch, doch am Ende haben sie genau das geschafft.

Eine dieser Personen ist Larry Ellison. Heute führt er das Unternehmen Oracle Corporation und gehört selbst zu den reichsten Menschen der Welt. MeinMMO stellt euch seine Geschichte vor.

Ellison schließt kein Studium erfolgreich ab, lernt aber Programmierung

Larry Ellison wurde als Kind von seinem Onkel und seiner Tante adoptiert. Als Kind erkrankte er oft und ihn erwischte auch eine schwere Lungenentzündung. Seine damals alleinerziehende 19-jährige Mutter schickte ihn dann zu seinen Verwandten, die ihn adoptierten.

Er wuchs in einem gutbürgerlichen Haushalt auf und musste sich nicht ums Geld sorgen, da sein Onkel in der Verwaltung arbeitete.

Während er zu seiner Tante ein sehr liebevolles Verhältnis gehabt haben soll, hat er sich ständig mit seinem Onkel gestritten. Nach dem Tod seiner Tante fiel Ellison durchs Examen und brach sein Studium ab. Anschließend begann er ein zweites Studium in Chicago. Doch das beendete er gleich nach dem ersten Semester wieder.

Sein Onkel meinte daraufhin, dass er es doch zu nichts bringen werde. Das berichten übereinstimmend gleich mehrere Quellen wie achievement.org oder Britannica.com.

Doch das sollte sich nicht bewahrheiten. Denn an der Universität in Chicago hatte Ellison bereits Grundkenntnisse in Computerprogrammierung erlernt. Mit diesen Fähigkeiten ging er nach Berkeley in Kalifornien und nahm die nächsten 8 Jahre die unterschiedlichsten Jobs an. Schließlich lernte er bei dem Unternehmen Ampex seine Kollegen Robert Miner und Ed Oates kennen.

Bereits nach 3 Jahren führt Ellison ein Millionenunternehmen

Gemeinsam mit Miner und Oates gründete Ellison 1977 die Firma „Software Development Labs“ und das gerade mal mit einem Startkapital von 2000 US-Dollar. Gemeinsam entwickelten sie ein Projekt für die CIA unter dem Codenamen Oracle.

Oracle basierte auf einem Konzept von Edgar F. Codd, der das Konzept einer strukturierten Abfragesprache (SQL) beschrieben hatte. Das Konzept hatte niemanden wirklich interessiert, doch Ellison hatte Potential darin gesehen. Er unterschrieb daher einen Zweijahresvertrag über die Entwicklung eines relationalen Datenbankmanagementsystems (RDBMS) für die CIA.

Tatsächlich wurde das Team bereits nach einem Jahr mit der Entwicklung fertig. Mit den neuen Erfahrungen und der restlichen Zeit entwickelte man dann ein kommerzielles Datenbankmanagementsystem. Dieses System nannten sie ebenfalls Oracle.

1980, drei Jahre nach der Gründung ihrer Firma, hatte das Unternehmen zwar nur 8 Mitarbeiter, knackte aber knapp die Millionengrenze bei den Einnahmen. Als IBM 1981 schließlich Oracle für Großrechner lizenzierte, verdoppelte sich der Umsatz jedes Jahr. Schließlich benannte Ellison die Firma in Oracle Corporation um, nach seinem bis dahin meistverkauften Produkt.

Wo stehen die Firma und Ellison heute? Heute bietet Oracle neben seiner Datenbanksoftware auch jede Menge andere Dienstleistungen an. Im Jahr 2020 hatte der Oracle-Konzern einen Jahresumsatz von 40,5 Milliarden US-Dollar und mehr als 132.000 Mitarbeiter.

Ellison selbst wurde vom Forbes Magazine auf der Liste der „Reichsten Menschen der Welt“ im Jahr 2022 mit 106 Milliarden US-Dollar auf Platz 8 gelistet.

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Joachim Rimer

Ich zweifle an, das Herr Schlotmann eine objektive Recherche über Larry Ellison vorgenommen hat! Der Artikel ließt sich jedenfalls wie die Schwärmerei eines Fans von Larry Ellison.

Wenn Ihr schon einer Person mit so zweifelhaftem Charakter und Geschäftsgebahren wie Larry Ellison einen kompletten Artikel widmet, dann solltet Ihr auch nicht vergessen zu erwähnen, das Larry Ellison ein politisch rechts stehender Trump – Supporter ist, der sogar direkt an einer Telefonkonferenz des Trump – Teams beteiligt war, in der es darum ging die Wahl von Joe Biden für ungültig erklähren zu lassen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Joachim Rimer
Schuhmann

Wie genau stellst du dir das vor?

  • Fünf Absätzen mittendrin, die genau erörtern, wo ein Unternehmer politisch steht, wem er im Laufe von 20 Jahren politisch nahestand, wem er gespendet hat und wen er unterstützt hat.
  • Oder ein Hinweis: „Laut Recherchenen eines US-Magazins hatte er auch eine Verbindung zu Trump und war bei der Telefonkonferenz dabei, die Wahl anzufechten?“. – Das als isolierten Satz in einem Text, in dem es sonst um ganz andere sachen geht.

Da macht man halt wirklich seltsame Fässer auf. Wenn man anfängt, so zu werten, dass man sagt: „Die Person hat eine Beziehung zu Trump – das überschattet alle andere, das muss in den Text rein – auch wenn wir ansonsten alle anderen politischen Verbindungen ausblenden, weil diese eine Sache für uns einen extremen, alles überschatteten Stellenwert einnimmt“ -> Das ist dann doch keine „Objektive Recherche“, das ist dann eine klare Agenda.

Wenn man das so machen würde, wie du es vorschlägt, müsste man einen ganzen Teil des Artikels nur auf seine politischen Verflachungen aufwenden – denn die Idee, da 30 Jahre auf einen einzigen Vorfall zusammenzuschmelzen und den aufzuführen, würde das Bild völlig verzerren.

Ich finde dein Kommentar zeigt sehr gut, wie vergiftet die politische Debatte in den USA ist und wie die dann hier rüberschwappt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Schuhmann
Joachim Rimer

Wie ich mir das vorstelle? Genau so, wie das jeder halbwegs seriöse Journalist machen würde: Negative Fakten nicht auslassen!

Das von mir erwähnte Telefonat war kein einzelner Vorfall in 30 Jahren, sondern der letzte Vorfall in einer langen Reihe von Regelverletzungen. Scheint mir aber so, dass Ihr solche Fakten gerne ausklammert.

Meine Kritik dann als Fingerzeig für die vergiftete Debatte in den USA zu bezeichnen, ist schon ein deutlicher Fingerzeig, aus welcher Richtung bei Dir der politische Wind weht. Ich hoffe nur, dass es nicht bei der gesamten Redaktion so aussieht.

Schuhmann

Nein, das ist überhaupt kein deutlicher Fingerzeig, auf meine politische Einstellung. Das ist eine Unterstellung.

Jeder Journalist entscheidet, wie weit er einen Artikel aufzieht oder wie eng er ihn beschreibt. Sonst wäre jeder Artikel mehrere Seiten lang, wenn man alle Fakten zu jedem Themen erwähnen müsste: In dem ganzen Artikel sind zahllose Themen ausgeklammert – wie etwa das ganze politische Engagement der Unternehmers.

Daraus zu folgern, wir würden einer Agenda folgen, ist eine Unterstellung. Damit arbeitest du hier wiederholt. Die erste war: „Der Autor ist ein Fan und nicht objektiv“: Jetzt sagst du: „Du bist im Trump-Lager“ -> Das sind einfach Unterstellungengen, ohne irgendwelche Fakten. Du schreibst das, weil du einen total begrenzten Blick hast und die Welt aus einer winzigen Linse denkst und glaubst, alle anderen würden aus derselben Line auf die Welt blicken – was sie aber einfach nicht tun. Nicht für jeden ist Trump so wichtig wie für dich.

Du willst also in einem Artikel über einen Unternehmer, in dem es um dessen Aufstieg geht, sein politisches Engagement erwähnt wissen.

Die Frage für mich ist jetzt:

Geht es dir spezifisch darum, dass es „negativ“ ist, wegen Trump.
Oder müsste man es auch erwähnen, wenn er Greenpeace unterstützt?

Das ist eine ernstgemeinte Frage. Denn grundsätzlich hat bei so einem Thema das politische Engagement nicht zwingend etwas zu suchen. Es passt überhaupt nicht zur Narrative des Artikels und macht ein ganz neues Feld auf, das man hier nicht zwingend aufmachen muss.

Und das wird dir jeder seriöse Journalist so auch bestätigen, dass hier nicht zwingend das Trump-Engagement erwähnt werden muss. Wenn der Artikel einen anderen, breiteren Fous hätte, dann müsste es rein. Wenn man persönlicher rangehen würde, müsste es rein: In dem engen Fokus dieses Artikels muss es nicht rein – nein.

Der Autor hat sich dazu entschieden, es ganz auszuklammern. Du sagst: „Ja, da steckt Ideologie dahinter!“ -> Wie kommst du darauf? Dafür gibt es überhaupt keinen Ansatzpunt. Für die Aussage, ich würde politisch auf der Seite von Trump stehen -> WO ist der Anhaltspunkt dafür? Was spricht dafür? Das sind völlig unsinnige, aus der Luft gegriffene Behauptungen.

Ich bin 0,0 auf der Seite von Trump. Meine politische Einstellung hat aber mit meiner Arbeit hier herzlich wenig zu tun. Und wenn wir Artikel hätten, in denen wir solche Themen streifen, müsste ich meine Haltung deutlich von den Fakten trennen.

Joachim Rimer

Soso… Dein Fingerzeig in meine Richtung mit der „vergifteten Debatte in den USA“ ist also ok, aber wenn ich auf dem selben Niveau in Deine Richtung argumentiere, dann ist das eine Unterstellung.

Mir scheint, Du hast eine wirklich ganz eigene Sichtweise der Realität. Einem Kritiker, der einem Artikel und seinem Autoren eine einseitige vorwirft, im Gegenzug zu schreiben, das er „einen total begrenzten Blick hat und die Welt aus einer winzigen Linse denkt“ habe, ist dabei ein ganz besonderes Schmankerl.

Wenn Ihr nicht in der Lage seid, objektiven Artikel über Personen aus dem Tech-Bereich zu schreiben, dann solltet Ihr es sein lassen. Jeder Wikipedia – Artikel hat da mehr ausgewogene Wertigkeit, wie der obige Artikel! Sowas ist Fanboygeschreibsel, kein Journalismus!

Nein, mir geht es nicht spezifisch darum, das „es wegen Trump negativ ist“, auch wenn Trump ein Lügner und er und seine Genossen schwerkriminelle Hochverräter sind.

Mir geht es darum, das es wichtig ist Köpfe in der Industrie und Technik mit kritischem Auge zu sehen, denn deren Handlungen und Entscheidungen haben nun mal Auswirkungen auf uns alle. Natürlich ist die politische Ausrichtung dabei immens wichtig, das zeigt sich an Leuten wie Rupert Murdoch und Peter Andreas Thiel!

Mir geht es darum, das der Artikel wie die kritiklose Schwärmerei eines Fans von Larry Ellison geschrieben wurde! Es wurde genug „Breite“ für die Krankheiten in der Kindheit, das Verhältnis zu Tante und Onkel, seine Fähigkeiten und den geschäftliche Aufstieg gegeben… alles mit viel Bewunderung und der Erwähnung, das Ellison heutzutage auf der Liste der „Reichsten Menschen der Welt“ steht.
Alle kritikwürdigen Punkte wurden dabei komplett ausklammert,

Der Artikel ist ganz klar tendenziös, ohne wenn und aber!

Die Art, wie Du auf Kritik reagierst zeigt dabei allzu deutlich, welche Einstellung Du vertrittst.

Schuhmann

Du fragst: „Warum fehlt das?“
Ich sage: „Artikel hatte anderen Fokus – politische Beteiligung zu erwähnen hätte den Artikel aufgebläht. Man hätte nicht nur die Verbindung zu Trump erwähnen können, sondern hätte das viel ausführlicher machen müssen. das hat nicht zur Narrative des Textes gepasst.“
Du sagst: „Nein, du lügst mich an. Du hast ganz andere Gründe. Das liegt an deiner politischen Einstellung“.

Ist halt super-anstrengend, wenn du meine Begründung nicht akzeptierst, sondern mir andere Motive unterstellst, die ich einfach nicht habe.

Mir geht es darum, das es wichtig ist Köpfe in der Industrie und Technik mit kritischem Auge zu sehen, denn deren Handlungen und Entscheidungen haben nun mal Auswirkungen auf uns alle. Natürlich ist die politische Ausrichtung dabei immens wichtig, das zeigt sich an Leuten wie Rupert Murdoch und Peter Andreas Thiel!

Ja, das kann man machen. Das wäre aber ein komplett anderer Artikel.

Joachim Rimer

Du unterstellst mir wieder eine Aussage, die ich nicht geschrieben habe. Das macht es nicht besser und schwächt Deine Argumentation. Ich habe nicht geschrieben das Du lügst. Ich denke sogar das Gegenteil ist der Fall: Du bist im festen Glauben das Dein Standpunkt der Richtige ist.

Klar ist das für Dich super-anstrengend, wenn ich Deine Begründung nicht akzeptiere. Deine Begründung steht ja nicht umsonst auf wackeligen Füßen.
Ich empfinde Unausgewogenheit auch als super-anstrengend, ganz besonders bei Print- und Onlinemedien.

Ja, das kann man natürlich machen! Das wäre genau aus dem Grund ein komplett anderer Artikel weil er dann ausgewogen wäre. Mir sagt diese Diskussion nur, das ich Eure Inhalte in Zukunft mit einem besonders kritischen Blick zu lesen habe.

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