In der Welt von One Piece gibt es viele moderne Technologien. Handys gehören aber nicht dazu. Stattdessen nutzen sowohl Piraten als auch die Marine Teleschnecken. Doch wusstet ihr auch, wie genau sie funktionieren?
Was sind Teleschnecken überhaupt? Auch wenn sie als wichtiger Gegenstand für die Kommunikation genutzt werden, sind Teleschnecken (oder auch Den Den Mushi genannt) wirklich lebende Wesen. Das heißt, sie leben auch in der Wildnis als wilde Tiere.
Unter ihnen gibt es deshalb auch verschiedene Gattungen und Arten, die unterschiedliche Größen, Farben oder auch Panzer haben. So gibt es etwa spezielle Teleschnecken, die sich sehr kalter Umgebung angepasst haben, um dort zu leben.
Ihre verschiedenen Anpassungsweisen sind aber vor allem für die Menschen gut. So gibt es nicht nur Teleschnecken, die wie Telefone funktionieren. Mit anderen Varianten kann man beispielsweise auch Videos und Bilder zeigen. Eine berühmte ist auch die kleine goldene Teleschnecke, mit der man einen Buster Call rufen kann. Man kann also davon ausgehen, dass die Menschen selbst beeinflussen, welche Fähigkeiten eine Teleschnecke hat.
Da sie wie andere Haustiere aber auch Bedürfnisse haben, muss man sich um diese kümmern. In einem neuen SBS erklärte Eiichiro Oda einem Fan, wie man diese eigentlich richtig versorgt.
Auch in der Live-Action-Serie gibt es Teleschnecken:
Haustiere, die viel Energie verbrauchen können
Was sagt Oda über Teleschnecken? In den sogenannten SBS stellt sich Oda den Fragen der Fans. Diese werden in den Volumes veröffentlicht, also Sammelbänden, die mehrere Kapitel von One Piece enthalten.
In Volume 114 wird Oda von einem Fan gefragt, ob die Teleschnecken der Strohhutbande, leckeres Essen von Sanji als Nahrung bekommen und wie es ihnen bei der Crew geht. Die Frage kam auf, da Oda wohl in der Vergangenheit erwähnt hatte, dass es Teleschnecken egal sei, von Menschen gefangen zu werden, da sie gefüttert werden.
Oda erklärte zunächst, dass es auf dem Schiff der Strohhüte, der Thousand Sunny, eine Teleschnecke für lange Distanzen gibt. Zusätzlich dazu besitzen Nami, Lysop, Sanji, Robin und Franky noch Baby-Teleschnecken für die Kommunikation auf kurze Distanz, die gerne auch von anderen Mitgliedern genutzt werden.
Danach gab Oda noch zusätzliche Infos zu den Teleschnecken an sich:
[Teleschnecken] können in der Regel etwa drei Monate ohne Nahrung überleben, solange sie Zugang zu Wasser haben; da die telepathische Kommunikation jedoch viel Energie kostet, empfiehlt es sich, sie vor oder nach einem Gespräch mit Essensresten zu füttern.
Die Antwort von Oda in SBS 114 übersetzt von Artur – Library of Ohara (Quelle: x.com),
Die Telepathie, die dafür sorgt, dass die Kommunikation wie bei einem Telefon funktioniert, braucht also einiges an Energie. Dafür reichen aber auch Essensreste.
Weiter führt er fort, wie gut es den Schnecken bei den Strohhüten eigentlich geht. Sie dürfen sich in den Mandarinenbäumen von Nami und dem Blumenbeet von Robin tummeln, und Kohl und Salat scheinen ihre Lieblingsspeisen zu sein.
Wie Oda erklärt, werden sie wohl auch regelmäßig mit der Gießkanne bewässert, was ihnen besonders gefällt.
Obwohl Teleschnecken wie Telefone funktionieren, sind sie nicht so weitverbreitet, wie man es von Handys kennt. Meist nutzen Marinestützpunkte Teleschnecken, und auch Piraten zeigen, dass es eher ein Gegenstand für taktische Absprache oder Informationsaustausch ist, als ein Gegenstand für normale Menschen.
So gibt es auch Teleschnecken, die andere Teleschnecken-Gespräche abhören können. Die SBS beweisen regelmäßig, wie wichtig die Welt von One Piece vielen Fans ist und wie Oda das World-Building erweitert, ohne den Manga immer damit vollzustopfen. Auch für die Live-Action-Serie steht der Mangaka ein: Eiichiro Oda verteidigt die 2. Staffel von One Piece auf Netflix und äußert sich zu den Änderungen
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