Multiplayer im Trend: 18 Millionen Deutsche spielen so – die meisten online

Jeder vierte deutsche Internetnutzer gestaltet seine Freizeit mit Multiplayer Games. Der eSport ist auch immer mehr im Kommen und vereint ein großes Publikum.

Der Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) gab in einer Pressemitteilung die Ergebnisse einer Umfrage über das deutsche Spielverhalten bekannt. Vor allem wurden die Teilnehmer der Umfrage über Mehrspieler-Games und eSports befragt. 2023 hat man gefragt, die Ergebnisse wurden dann hochgerechnet.

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Multiplayer zeigen die soziale Komponente von Games

Der BIU hat dabei herausgefunden, dass das Mit- und Gegeneinander in Games sich großer Beliebtheit erfreut. Über 18 Millionen der deutschen Internetnutzer ab 16 Jahren spielen Multiplayer Games. Davon spielen 8,4 Millionen am liebsten online gegen andere, während 4,7 Millionen lieber in der Gegenwart von ihren Mitspielern sind und sich gerne im gleichen Raum befinden.

Die restlichen 4,9 Millionen spielen sowohl online zusammen, als auch vor Ort mit anderen. Die Spieler benutzen als Plattformen den PC, stationäre und portable Konsolen und Tablets oder Smartphones.

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Mit- und gegeneinander zu spielen, gehöre zu den ältesten Kultur- und Lerntechniken der Menschheit, erklärte der BIU-Geschäftsführer, Felix Falk. Kompetitive und kooperative Games würden diese Technik wieder in den Alltag von Millionen Menschen bringen. Der Multiplayer zeige dabei die soziale Komponente von Games.

eSports zieht mittlerweile ein großes Publikum an

Die Bedeutung vom Multiplayer-Modus wird deutlich, wenn man sich den eSports-Trend ansieht. Per Live Stream und vor Ort versammelt sich mittlerweile ein Millionenpublikum, das seine Lieblings-Teams und –Spieler anfeuert. Regelmäßig kommen Tausende Zuschauer in die Wettkampfarenen. Als eSports definiert man das Spielen von Computer- und Videospielen in Ligen oder auf Turnieren. Oft wird ein Preisgeld in Millionenhöhe für die internationalen Wettkämpfe ausgesetzt und auch in Deutschland nimmt die Beliebtheit dieser Sportart zu.

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eSports ist vor allem unter jungen Leuten beliebt

Es fällt auf, dass der eSports unter jüngeren Internetnutzern einen größeren Bekanntheitsgrad hat. Jeder vierte der Befragten kennt eSports, bei den 16- bis 24-Jährigen weiß jeder zweite, was eSports ist. Die jüngere Altersgruppe schaut sich auch öfter mal diese Events online oder direkt in der Arena an.

Die wichtigsten eSports-Spiele sind dabei unter anderem die Multiplayer Games: Counter-Strike: Global Offensive, League of Legends, Dota 2, FIFA und Overwatch.

Leya meint: Als großer Freund von Multiplayern und Games im Allgemeinen, freut es mich diese Ergebnisse zu hören. Was hier im Mittelpunkt steht ist das Miteinander unter Gamern. Egal ob gegeneinander, im Team oder beim Anfeuern im eSports. – Und das finde ich schön.

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Überraschen Euch die Ergebnisse dieser Umfrage und wie steht Ihr zu Multiplayern? Was macht den Reiz für Euch aus? Auch interessant: Was ist heutzutage überhaupt ein MMO?

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Sven Kälber (Stereopushing)

Blöde Frage, warscheinlich nur Definitionssache – Multiplayer im Trend: 18 Millionen Deutsche spielen so – die meisten online??? ja klar Online, wie sonst? 😀 Splitscreen oder ähnliches würde ich irgendwie nie als Multiplayer Spiel bezeichnen, obwohl natürlich mehr als ein Spieler mitmacht. Die Zeiten von LAN Partys sind ja wohl echt auch vorbei, vielleicht der der Nostalgie & eigenen Jugend wegen… Heute funktioniert doch alles nur noch nach dem Always On Prinzip. Selbst bei Spielen die keinen definitiven Online Part haben 🙂

Keragi

Spiele mittlerweile lieber allein, finde es entspannter und man hat sein eigenes tempo.

Ronny Krahl

Online ist bei mir stark zurückgegangen da es einfach nix gescheites mehr gibt zum online zocken!

N0ma

Was mich immer wieder überrascht dass es Leute gibt die sich sowas anschauen, statt selbst zu spielen.

Tialys

Ist das nicht bei allen Sportarten die kompetitiv gespielt werden so?

N0ma

Da gibts schon noch ein paar Unterschiede zwischen zB Formel1 und Starcraft2

Asdf

Was für Unterschiede den? Für mich ist deine Aussage nur eine leere Behauptung. Es wird geschaut, weil man sich für eine Sportart (oder hier Game) interessiert und dabei den besten zuschaut. Gründe sind z.B. dass man Spieler/Sportler sympathisch findet und mit ihnen mitfiebert, oder vielleicht sogar ein Fan ist. Manche wollen auch einfach den Besten zuschauen und dabei lernen/beobachten um ihre eigenen Fähigkeiten steigern zu können. Ich sehe dabei zwischen Esports, oder einer traditionellen Sportart keinen Unterschied.

N0ma

Es wird sicher welche geben die bei SC2 zuschauen um selbst was zu lernen, aber die Masse denke ich ist das eher nicht.

Der Unterschied ist zB F1 werden die allerwenigsten fahren können, SC2 spielen kann jeder, also wozu dann zuschauen? Ich muss allerdings sagen dass ich auch nicht allzuviel Sport schaue.

m4st3rchi3f

Fußball spielen kann auch (nahezu) jeder.
Wird trotzdem von zig Millionen (egal ob live oder am TV) geschaut.

N0ma

Ist aber auch kein e“Sport“

m4st3rchi3f

Das war eine Antwort auf den Satz:
„Der Unterschied ist zB F1 werden die allerwenigsten fahren können, SC2 spielen kann jeder, also wozu dann zuschauen?“

N0ma

Ist allerdings aus dem Context gerissen, lies mal den ganzen Thread.

Erzkanzler

„2023 hat man gefragt…“

Der BIU ist ja schon mutig mal eben von 0.002 % der Bevölkerung hochzurechnen… Ich hab das Gefühl man könnte zu anderen Zahlen kommen je nachdem wo man fragt…

100% der Bevölkerung finden diesen Kommentar überaus hilfreich. Befragt wurde 1 Leser die Ergebnisse wurden dann hochgerechnet.

Dawid

Habe während meines Soziologie-Studiums damals selbst in der sozialen Marktforschung reingeschnuppert und paar Kurse belegen müssen. Es war schon erstaunlich, wie gut Hochrechnungen bei einem geeigneten Stichproben-Verfahren funktionieren können…Man multlipliziert ja nicht einfach, sondern beachtet schon Abweichungen, wer teilgenommen hat usw.

Erzkanzler

Das ist sicher richtig, nur ob ich morgens vor ner Schule, Abends vorm Aldi oder am Wochenende in der Kneipe frage ist oft nicht ganz ohne Belang.

Ich hab mal geschaut, die Daten sind dem BIU von YouGov zur Verfügung gestellt worden, also einem Dienstleister der seine Datensätze aus seiner Online-Community bezieht. Menschen unter 16 Jahren wurden nicht erfasst. Tendenziell sind die Zahlen sicher nicht falsch.

Ich werd in diesem Leben einfach kein Freund mehr von „Hochrechnungen“.

Psycheater

Ganz einfach; glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast 😉

Dawid

Das Problem ist oft einfach Unwissenheit oder worauf beruht es, „kein Freund von Hochrechnungen“ zu sein? Ist es fundiert? Wer fragt dich denn in der Kneipe? Und wenn du besoffen bist und unsinnige, widersprüchliche Antworten gibst, wirst du aller Voraussicht nach durch Berechnungen automatisch als Ausreißer definiert und ausgeschlossen. Normalerweise wird vorher klar definiert, welche Menschen für Befragungen überhaupt in Frage kommen und wie man sie kontaktiert. Und eine einzelne Person wird ohnehin kaum einen Einfluss ausüben, der Durchschnitt macht’s. Mehrere tausend Menschen können bei einer professionell geführten Studie schon sehr, sehr viel aussagen, sodass es am Ende höchstens um 5 Prozent abweicht, wenn man alle befragen würde.

Ich will diese Studie nicht in Schutz nehmen, das hast du schon richtig erkannt – das basiert hier anscheinend auf Online-Befragungen und unter Marktforschern wird diese Form der Befragung am häufigsten kritisch hinterfragt. Aber ich habe das Gefühl – genau wie bei dem Spruch „Glaube keiner Statistik…“ – dass sich niemand mit empirischer Sozialforschung oder Statistik I u. Statistik II jemals auseinandergesetzt hat und in den meisten Fällen schlicht nicht in der Lage ist, eine Studie richtig zu bewerten. Das ist alles schon recht komplex.

Ich bin mir sicher, du würdest anders antworten, hättest du z.B. folgende Lektüre gelesen und mal kleine sowie große Datensätze mit Statistik-Programmen a la SPSS bearbeitet https://www.amazon.de/Empir
https://www.amazon.de/Stati

Ohne Frage, es gibt viele unsinnige Studien, aber woran machen es die meisten Leute fest? Bestimmt nicht, indem sie die Verfahren und Berechnungen unter die Lupe nehmen…Klar, es gibt viele, die in Statistiken Tricks anwenden und mit selektiven Darstellungen täuschen respektive manipulieren. Ein besonderer Fall war beispielsweise Sarazin mit „Deutschlands schafft sich ab“, der Statistiken so „bearbeitet“ hat, dass sie seiner Argumentation dienlich sind. So kann man bspw. vernünftig auseinandernehmen: U.a. http://www.rohmert-medien.d

Erzkanzler

Das Problem ist ganz klar häufig Unwissenheit, bei mir sogar in den meisten Fällen. Aber nicht die Unwissenheit gegenüber den Statistiken, sondern über jene, die sie auswerten und deren Motive.

N0ma

Endlich weiss ich was man mit einem Soziologie-Studium so anfangen kann 🙂
(bin kein Soziologe)

doomichauch

Bei der Sonntagsfrage sind es sogar nur 1000, also von daher doch top fundiert????

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