Mass Effect Andromeda: Durchgespielt! Wie war’s insgesamt? – Mein Fazit

Mass Effect: Andromeda ist endlich durchgezockt und die letzten Quests sind abgeschlossen. Wie unser abschließendes Fazit zum Spiel ist, erfahrt ihr hier.

Obwohl wir bereits vor einigen Wochen einen sehr ausführlichen Text zu Mass Effect: Andromeda veröffentlicht haben, hatte ich die Handlung des Spiels bis dahin noch nicht abgeschlossen.

Mass Effect Andromeda Vetra Ryder Sight

Inzwischen hat sich das geändert und ich kann nun also einen abschließenden Gesamteindruck vom Spiel geben. Mein Zähler für den Abschluss des Spiels steht auf 96%, das einzige was mir noch zu fehlen scheint sind einige der „kleinen“ Nebenmissionen, von denen ich zwei nicht abschließen kann und die andere von der Marke „Durchkämme die ganze Spielfeld, ohne dass es Interface-Hinweise gibt“ sind – also zu vernachlässigen.

Wie schlägt sich Mass Effect: Andromeda also als Gesamtwerk im Vergleich zu den anderen Teilen der Reihe?

Aus der Kontroverse um das Ende von Mass Effect 3 haben die Entwickler auf jeden Fall gelernt. Andromeda lässt kaum Zweifel am Ausgang des Spiels und es wird wohl auch keine große Verschwörungstheorien geben (wie etwa die Indoktrinationstheorie rund um Commander Shepard).

Die Auswirkungen, die man im Verlauf der Geschichte trifft, werden zu großen Teilen in der letzten Mission aufgegriffen. Zwar sind es oft nur kurze Auftritte oder einzelne Sätze von geretteten NPCs, jedoch entsteht tatsächlich das Gefühl, dass andere Entscheidungen dazu geführt hätten, dass einige NPCs uns im Stich lassen.

Mass Effect Andromeda Architect Closeup

Woran es an Mass Effect: Andromeda auf jeden Fall mangelt sind große Bosskämpfe, die einprägsam in Erinnerung bleiben. Die Kämpfe gegen die Architekten sind zwar grandios, alle andere „Bosse“ sind aber eher langweilig. Vor allem der Endkampf war eher nervig als herausfordernd, was dem Ende einen etwas faden Beigeschmack beschert.

Doch wo es Andromeda in großen, epischen Momenten mangelt, das macht es durch kleine, nachdenkliche Augenblicke wieder wett. Wenn Ryder zusammen mit Jaal in seinem Zimmer auf dem Boden sitzt, um eine Sternenkarte zu betrachten oder man mit Vetra einen riesigen Berg erklimmt, um die Aussicht zu genießen – das sind tolle Bilder, die im Kopf bleiben. Und kroganische Kneipenschlägereien vergisst man auch nicht so schnell.

Mass Effect Andromeda Jaal Ryder Chilling

Ein letzter Kritikpunkt ist, dass die Entscheidungen während des Spiels keinen allzu großen Einfluss haben (von der letzten Mission abgesehen). Es wirkt so, als wolle man hier eher einen Nachfolger vorbereiten und die Auswirkungen der Entscheidungen erst im nächsten Teil der Serie zu spüren bekommen – so war es auch damals bei Mass Effect 1 der Fall.

Abschließendes Fazit: Mass Effect: Andromeda ist ein durchweg solides Action-RPG und ein würdiger Vertreter der „Mass Effect“-Reihe. Es mangelt dem Spiel zwar an wirklich grandiosen und erinnerungswürdigen Höhepunkten in der Story, dafür lassen sich immer wieder kleine, wunderschöne Momente finden. Die haben zwar nicht die Imposanz einer Entdeckung wie in der ursprünglichen Trilogie, sorgen aber dafür, dass es ständig spannend bleibt.

Auch jetzt noch würde ich das Spiel jedem Fan der Serie empfehlen.


Den vollständigen Test zu Mass Effect: Andromeda findet Ihr hier.

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Hannah

also, ich habe das spiel durchgespielt und an sich finde ich es gut, aber da das thema natürlich auch auf die milchstraße und indirekt auf die reaper zum sprechen kam im spiel, bin ich doch enttäuscht nicht in erfahrung gebracht zu haben, wie das ende der mass effect trilogie nun ausgegangen ist.
ich hoffe, das thema shepard und die milchstraße werden in mass effect andromeda 2 nochmal aufgerollt.
oder der spieler kann selbst eingeben bei der charaktererstellung was in der vergangenheit passiert ist und wie der kampf von shepard gegen die reaper ausgegangen ist.
Das ist etwas, was ich wirklich gerne sehen würde in mass effect andromeda 2, zumal mich diese frage auch wirklich brennend interessiert.
wenn dies allerdings nicht im 2ten teil zur sprache kommt, wäre ich mächtig enttäuscht.

ansonsten mag ich das spiel aber insgesamt, auch wenn es, wie ich finde, an den romanzen hapert, diese hätte man noch ausgefeilter machen können.

xDeechen

Ich fand es ist ein großartiges spiel als leider an manchen stellen unfertig wirkt

Von den bekannten und oft erwähnten Bugs mal abgesehen
hätte ich mir gewünscht das sich die Flora und Fauna auf den Planeten unterscheidet
und mit dem Aktivieren von Meridian auch ändert bzw. erhohlt

Es gab quasi nichts zu entdecken wo man gesagt “ WoW“ oder „Wtf“
und an stellen wo man es gesagt oder gedacht hat konnt man es nicht näher untersuchen / erkunden

Das man Meridian nicht erkunden kann war nach über 100h spielzeit schon eine enttäuschung

Ich mag das game trotzdem sehr aber bevor ich es nochmal durch spiele
muss sich da leider einiges tun :/

Vyrow

Bin ich eigentlich der einzige, der etwas enttäuscht ist, was die Vielfältigkeit der Rassen in Relation zur Trilogie betrifft? 😀
Die 13 Rassen in der Trilogie(inklusive Geth) fand ich klasse, weil es einfach eine besondere Vielfalt hatte.
Auch wenn einige wie Elcor, Volus, Hanar und Vorcha hier nur Statisten waren, trugen sie doch irgendwie zumindest ihren kleinen Teil dazu bei.
Ich habe bei Andromeda jetzt zumindest mit wenigstens 3,4 neuen Rassen gerechnet – wenigstens ein Drittel der Milchstraße finde ich bei 5 Jahren Entwicklung durchaus angemessen.
Ok hier ist es nur ein Cluster, aber in Jahrtausenden sollte sich das auch hier verteilen können…
Ich mag die Angara als neue Rasse, aber der Fokus NUR auf eine neue Rasse + Kett als Wiedersacher + Relikte is schon arg minimalistisch.
Grade weil man sich eben auch nur für 5 Rassen aus der Milchstraße entschieden hat.
Es sind letztlich so leider inklusive Angara nur 6 unterschiedliche Rassen und somit fühlt es sich für mich deutlich weniger nach Mass Effect an, als noch in der Trilogie.
Ich finde halt, das Mass Effect eben grade durch all die unterschiedlichen Spezies, seinen eigenen Charme hatte und dann auf die meisten der Milchstraße zu verzichten, um nur eine neue Rasse einzuführen…verstehe ich garnich.
Ich hatte viel Spaß mit Andromeda, aber es gibt halt auch viel verschenktes Potential. Insbesondere was eben das wesentlichste, Charaktere in unterschiedlichsten Rassen angeht, ist man hier weit von dem entfernt, was Mass Effect ausmachen könnte.
Nur um es vermutlich als DLC irgendwann mal mit der Ankunft der Quarianer, Drell und Konsorten doch noch auf das Fundament zu hiefen, was es von Anfang an hätte sein sollen/müssen.
Bei Dragon Age hat man schließlich auch nicht Zwerge und Qunari weggelassen, um die Avvar einzuführen…

doctoreholiday

Thema Architekt:
Wollte gestern auf Eos den Architekten plätten und schieße dem recht fröhlich und konzentriert die ersten beiden Leitungen runter. Dann schieße ich das Leben der letzten Leitung auf 0 und es passiert….NICHTS!! Es spawnen fröhlich weiter Relikte und ich bekomme wieder und wieder die Aufforderung, auf das Bein zu schießen, an dem einfach nichts mehr zu killen ist….
Musste es dann abbrechen. Was soll der Mist!?!
Hat das von euch schon jemand erlebt?

Damian

Bin nun mit dem vierten Planeten durch und denke immer wieder daran, aufzuhören, weil ich teilweise so gelangweilt bin.
In ME-A wirkt alles so extrem generisch. Mal ein Eisplanet, dann ein extrem heißer Planet, dann ein sehr giftiger Planet mit immer den gleichen Gefahren und Abläufen.
Kleine Auswahl an Mobs, die einem in unterschiedlichen Farben auf jedem Planeten wieder begegnen (interessant wie sich die Fauna in Andromeda augebreitet hat…).
Die NPC’s sind eigentlich nur noch Schatten der vielschichtigen Charaktere der alten Bioware-Games wie Baldurs Gate, KotOR, Dragon Age und wirken, wie immer wieder benutzte Schablonen.
Eines der größten Probleme ist allerdings die Dramaturgie, der Storyline fehlt Spannung, Plots und Twists. Kaum emotional berührende, dramatische, gruselige, witzige oder zum Staunen bringende Momente, dafür eine sich ständig wiederholende Generik aus dem Baukasten. Schon DA-I hat für mich als alter BIoware-Fan unter dem Open-Word-Konzept gelitten, weil das eben aus den Plots das Tempo nimmt, aber zumindest gab es interessante Charaktere, denen man gerne begegnete. Leider fehlen die in ME-A.

Grachnok

Würde mich schon als großen Bioware Fan sagen , DAI habe ich noch gern gehabt , auch wenn das viele anders gesehen haben , und nun ME:a
Es ist bescheiden , die größte Stärke das Kampfsystem , das Crafting , das looten .
Die große Schwäche , Story, langweilige Dialoge , Charactere wenig Tiefgang, zu wenig aus der Idee der Andromeda Galaxy, nur 2 neue Rassen
Habe aktuell etwa 240 Stunden spiele aktuell auf Wahnsinn , aber ja hätte mehr erhofft , die beste zeit von Bioware ist vorbei.

OstseeRebel

Ich hab jetzt 4 Planeten auf 100 % zocke aber fast nurnoch den Multiplayer 😎

Biggs

Mein fazit zu ME:A ist…

…nun, solides Spiel, sehr gross, die welten sehen super aus, die idee mit dem jetpack ist gut gelungen. Aber so gar kein guter Vertreter für die Mass Effect Reihe: zu wenig Tiefgang in allem (crewmitglieder, gespräche, etc.) ohne das fehlende gut/böse System haben Konversationen eher den durchspühl Effekt, Entscheidungen haben gar keinen Einfluss auf das Spiel ausser das in der finalen mission jemand anderes hilft, ändert sich aber nix, wird nicht leichter oder schwerer. Finde es auf die trilogie bezogen gar kein Nachfolger, von der idee her wurde auch viel von der trilogie abgekupfert, und das nicht mal gut. Es gibt wenig mysterien zum aufdecken, da immer nur 2 schuldige parteien infrage kommen. Soviel zum Tiefgang, ein ganzes system, 1 Spezies die dort beheimatet ist und ein Invasor neben uns ist einfach zu wenig. Oh ich vergass die 12 tiere bzw. 5 die sich dann noch farblich unterscheiden..

Im grossen uns ganzen wie gesagt gutes spiel, hat mich ja ca. 60-80h bei laune gehalten, aber das richtige Mass Effect Feeling blieb bei mir aus.

Ich freu mich auf die Dlc’s (eins wird sowieso ein Artefakt Geheimnis mit char, dito proteaner), aber wohl eher weil sonst gerade flaute herrscht in meiner spielewelt.

Der Multiplayer kann nicht mehr als der letzte von ME3, eher weniger.. das „zufällige“ lootsystem nerft nur und für den char/klasse zu erhalten den/die man möchte ohne geld auszugeben spielt man wohl jahrzente.. bis man ihn hat und merkt das der für die silberliga nichts mehr taugt xD

Andreas Straub

Benutzt hier jemand die APEX App und kann mir erklären, wo ich die von meinen Teams erarbeiteten Dinge im Singleplayer finde? Tauchen die einfach in meinem Inventar auf, oder muss ich sie irgendwo abholen?

DaayZyy

In der Tempest an den runden Tisch gehen wo die Forschung, Kiosk etc ist. Dort steht ein Laptop mit Einsatzteam dort werden dir die noch laufenden Missionen angezeigt wenn eine Mission fertig ist musst du sie extra nochmal zur „Nachbesprechung“ anklicken dann bekommst du die erbeuteten Sachen und kannst sie 2 Reiter weiter öffnen ala Overwatch.

Andreas Straub

Danke für die Hinweise 🙂

Quickmix

Zum Glück gibt es nicht so viele Bosskämpfe. Genau das wäre für mich ein Grund es nicht zu kaufen.
Ansonsten hat mich kein anderes Game seit DAoC so gefesselt und das ist lange her.
Für mich ein absolutes Highlight und schwer zu toppen.
OK, System Shock könnte es schaffen. Warten wir mal ab:)

P.S.
The Witcher 3 war toll, aber eben wieder das 100te Fantasy RPG!

Mich persönlich als ME-Neuling konnte das Game iwie nicht so richtig fesseln. Es gab einen kurzen Moment auf Eos, und dem ersten Architekten, wo ich dachte wow, cool, das hat was.

Aber nun bin ich mittlerweile auf dem 5.? 6.? Planeten und habe eigentlich schon garkeine Lust das Game noch zu ende zu spielen. Dafür ist mir die Story einfach iwie zu flach und trifft meinen persönlichen Geschmack überhaupt nicht. Die Charaktere finde ich ebenfalls komplett uninteressant, stellenweise sogar peinlich, bei dem, was sie so von sich geben.

Die verschiedenen Alien-Rassen benehmen sich alle eigentlich komplett menschlich, haben iwie keine markanten Alleinstellungsmerkamle, zumindest kommt davon iwie nichts rüber, sehen einfach nur anders aus.

Viele Dialoge wirken für mich aufgesetzt und künstlich, als würde ein schlechter Schauspieler, das von einer Tafel ablesen.

Als absoluten Rollenspiel-Fan überzeugt mich das Game leider überhaupt nicht.

Wenn ich daran denke, wie viele Nächte bei The Wichter 3 drauf gegangen sind, weil ich einfach nicht aufhören konnte, davon ist ME:A bei mir zumindest, unendlich weit entfernt.

Fenrir

Selbst als ME-Veteran wird man leider nicht so wirklich gefesselt 🙁
Es ist ein solides Spiel mit einer soliden Story aber ich hoffe das es nur der Wegbereiter für den großen „Wow“-Effekt in den nächsten Teilen ist. Rückblickend auf ME1 war dieses auch sehr zäh und träge am Anfang und die Story hat erst mit 2&3 so richtig Fahrt aufgenommen. Den Anfang kriegt Bioware einfach nicht hin…

Die Architekten sind leider verschenktes Potential. Man hätte jedem Planeten seinen eigenen geben können. Mit neuen Fähigkeiten oder die Nutzung des Planeten gegen den Spieler. Leider war es immer der Gleiche und der wurde auch immer einfacher -.-

Und ja gegen Witcher 3 hat es wirklich wenig Stiche. Das war einfach ein fast perfekter Abschluss der Reihe!

Marc El Ho

Und das Gameplay vom Witcher 3 war dafür der reine Horror. Kämpfe mit Herumgerolle und Geklicke in festem Delay, ganz toll sowas. Witcher 3, schon etwas überwertet und ein reiner Gerald und Cutszenen-Simulator. Noch dazu mit Romanvorlage, da hatten es die Entwickler ja wahrhaftig schwer sich alles auszudenken. Die müssen sich dann das erste mal mit Cyberpunk beweisen, obwohl, vllt. beruht das ja auch alles wieder auf Büchern. Wenn es wieder irgendeinen alten Bart als einzige festgelegte Spielfigur gibt, lass ich gleich die Finger davon. Und Gameplay, das müssen sie noch lernen.

????‍♂️ | SpaceEse

Naja das Gameplay ist halt zweckmäßig, ich fand es vollkommen in Ordnung, also ich hatte Spaß am Kämpfen. Das Gameplay von ME:A ist jetzt auch nicht gerade der absolute Burner, aber das muss für mich bei so einem Singleplayer-RPG auch nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

The Witcher ist tatsächlich sehr Dialog-lastig, aber für mich persönlich einfach auch sehr sehr gut gemacht, so dass es Spaß macht da zuzuhören, bei manchen Storys läuft es einem echt eiskalt den Rücken runter, z.B das Schicksal des Geists auf der Reuseninsel. Das Game hat so unglaublich viel Tiefe und Immersion

Ist natürlich schlussendlich Geschmackssache, aber bei Witcher 3 hatte ich wirklich mehrere durchläufe und zocke mein NG+ hin und wieder immer noch ein Stückchen weiter und ich finde es nach wie vor einfach mega spannend 😀

Also von überbewertet würde ich jetzt nicht sprechen. Es ist halt ein waschechtes RPG, man hat so viel Einfluss auf die ganzen verschiedenen Handlungen und so viele gut geschriebene Dialoge, aber jo dass muss man halt mögen.

Marc El Ho

Für ein richtiges RPG hätte ich mir mehr Crafting von Bedeutung gewünscht, ein besseres und interessanteres Skillsystem und eigentlich mag ich auch mehr die Charaktererstellung. Die große zwar hübsche aber sonst für mich eher langweilige Open World war auch irgendwie nur zum strecken da. Bin aber mit der gesamten Witcher-Reihe nie warm geworden, fand Teil 1 noch am besten. Nur finde ich es sehr nervig das jeder meint, jedes RPG müsste jetzt wie der Witcher sein. Nein bitte nicht, es gibt auch noch andere Arten von RPG, die man aber ausbauen und verbessern könnte. Für mich ist immer noch Vampire Bloodlines eines dieser Titel die ich da deutlich bevprzuge

????‍♂️ | SpaceEse

Wie gesagt ich rede gar nicht vom Gameplay, dass geht sicher noch besser, was mich an The Witcher fasziniert ist einfach, wie gut einem die Geschichte erzählt wird… die Detailverliebtheit, die verschiedenen Charaktere mit Ihren unterschiedlichen Motiven und Charakterzügen… man fühlt da richtig mit.

Und daran messe ich seitdem einfach jedes Game und keines konnte mich bisher so abholen, wie The Witcher…

Also Charaktererstellung wäre in dem Fall jetzt auch eher ungünstig, und nach 10 Minuten im ME:A Editor, hab ich dann auch doch lieber den Standard-Ryder genommen^^

doctoreholiday

Mir fehlt nach wie vor etwas zu den persönlichen Builds, Vorlieben für Waffen, Taktiken usw. Das ist schließlich eine RPG, dazu gab es in den letzten 3 Wochen kein einziges Wort geschweige denn einen Artikel.
Habe das auch schon unter die letzten Artikel gepostet – bisher leider ohne feedback…

Fly

Ich glaube sowas ist bei Mass Effect eher schwierig, weil’s so extrem viele Möglichkeiten gibt und alles erfolgreich ist. Ich selbst spiel zum Beispiel mit den Kräften Ziehen + Werfen und meistens das pure Biotik-Profil. Das ist gegen Gegner mit Panzerung zwar ziemlich Ineffektiv, aber die baller ich halt einfach weg. Klar könnte man dafür noch einen bspw. einen Kampf- oder Techskill nehmen, aber ich bin schon seit ME1 der absolute Biotik-Fanboy.^^

Gerd Schuhmann

Jo, sowas in der Richtung sagt Cortyn auch.

Wir mussten sie schon zwingen, das mit den Waffen zu machen, weil sie sagte: Das würde von Spielstil zu Spielstil variieren.

Fly

Da hat sie auch vollkommen recht, von den Waffen aus dem Artikel hab ich ja auch nur zwei oder so benutzt.^^

Wie Ese weiter oben sein Build OP findet, geht’s mir halt auch mit meinem. Eigentlich sehr gut ausbalanciert, hab in meinen 70 Stunden ziemlich viel Skills, Waffen und Rüstungen ausprobiert und da auch echt nix entdeckt was ich als „Must-Have!!!“ bezeichnen würde.

????‍♂️ | SpaceEse

Also Barriere ist definitv must have mit dem Skill, der dir dein Schild komplett recharged bevor du abnippelst, zumindest auf Wahnsinn mehr als gut.

Aber ansonsten jo ist ziemlich viel Geschmackssache. Aber praktisch gesehen ist es wohl am sinnvollsten alles gegen Panzerung und auf Singletarget-DMG aufzubauen.

Weil die normalen Adds ja eigentlich 0,0 Probleme machen, egal wie man spielt^^

Fly

Na gut, aber Barriere wäre da wohl die einzige Ausnahme.^^
Panzerungen hab ich eigentlich mit der Valkyrie (mit Durchschlagsmod, glaube die hilft ja auch gegen Panzerung) ziemlich gut weggesnackt, im schlimmsten Fall hab ich Peebee und Drack kurz mit raufhalten lassen.
Das geile bei Ziehen + Werfen ist ja, je nach ausgewählter Skillung, das es effektiv gegen Einzelziele und auch Gruppen ist.
Normale Gegner erst anziehen und festhalten (ich hab immer zwei gezogen, weiß grad nich mehr ob man das steigern konnte) und die dann auf nen dickeren Gegner werfen. Der Kollisionsschaden + die getriggerte Biotikexplosion = brachialer Schaden an sämtlichen Beteiligten. Oder man wirft eben direkt nen explosiven Kanister… muahaha! 😀

????‍♂️ | SpaceEse

Das klingt natürlich auch sehr spaßig 😛

????‍♂️ | SpaceEse

Turbolader + VI + Sturmangriff(voll auf CDR) + alles an Heal/Schild-regen, Health, Shield, DMG-Reductiion, länger Schweben, Shotgun DMG, Heal + CDR bei Techskill aktivierung (VI Angriffsbefehl procct das jedes mal 😉

Brust = Relikt wegen DMG Reduction
Rest = Hyperguardian wegen +health (Als Augment +health oder DMG-rereduction)

Waffe = Dahn Shotgun mit Bio-konverter (Unendlich Schuss & kein Reload mehr)

Als Gehilfe auf jeden Fall Cora mit Heal-Skill.

Taktik: Man ist so ziemlich unsterblich, wenn das Schild leer geht iwas anchargen. falls Gesundheit unter 20% fällt kriegt man 200 DMG Reduction und das Schild lädt sich instant voll, daher Gegner anchargen und einfach mit der Shotgun umnuken, wenn er viel Health hat, Turbolader anschmeißen. Mit VI kann man sich komplett voll heilen.

Wenn ein Gegner in der Luft ist bzw. ausserhalb von Shotgun-Range, z.B Beoabachter oder Architekt-Kopf, dann anchargen + Schweben und Schießen.

Als Profil meistens Soldat(Für Mob-Fights) oder Entdecker für Bosse, aber eigentlich egal, wie man will.

Ich bin lvl 36 oder so und spiele auf Wahnsinn, finde diesen Build ziemlich OP.

Fenrir

Frontkämpfer!
Sturmangriff + Nova + Schockwelle

Rüstung: N7
Waffen: Asari-Schwert und irgendeine Waffe für Architekten und Eliteviecher die einen gerne packen…

Die Begleiter wählen ich aus wie ich Laune habe (und ja ich mag Kroganer):
Drack + Vetra = Massenvernichtung
Cora + Drack = Sehr effektiv wenn ein Kampf mal länger dauert
Jaal + Drack = Beste Gespräche im Nomad xD

Taktik: CHARGE! BOOM! CHARGE! BOOM! 😉

Bin auf 55 und musste noch nicht umskillen und war alles problemlos schaffbar. Bis auf den ersten Architekten… Tipp nicht unter die Viecher chargen das macht doch etwas zuviel Aua

Luriup

1.Durchlauf ähnlich wie Fenrir
Profil Frontkämpfer
Käfte :Sturmangriff, ziehen, Nova
Waffen : nur die Dahn + Asari Schwert
Passiv :alles was Schilde und Nahkampf verbessert

Manuel

„Mass Effect: Andromeda ist „endlich“ durchgezockt…“

Der erste Satz liest sich ein wenig als wenn du froh wärst das Spiel beenden zu können:)

Im weiteren Verlauf ist es dann aber durchaus positiv. Ich überleg noch es mir anzuschaffen. Normalerweise hab ich nicht die Geduld für dialoglastige Spiele:)

Malcom2402

Wenn dem so ist lass es bleiben.
Ich habe jetzt insgesamt 10-12 Stunden auf dem Tacho, aber wenn man die Zwischensequenzen und Dialoge weglässt, habe ich vielleicht 3 Stunden gespielt und sogar fast 20 Gegner getötet. Für mich war das Spiel absolute Geldverschwendung.
Falls Du auf der PS4 unterwegs sein solltest kauf Dir Horizon das Game macht richtig laune. Es erinnert mich sehr an the Witcher nur nicht ganz so komplex, was ich persöhnlich sehr gut finde.

Manuel

Danke für den Hinweis. Denke dann lass ich es wirklich lieber bleiben. Hatte sowas schon befürchtet und ich hab für sowas keine Geduld. Würde die Dialoge einfach nur wegklicken, egal was da steht:)
Spiele auf der one.

Cortyn

Wer keine Dialoge mag, der wird mit keinem Mass Effect jemals glücklich werden.

Manuel

In maßen würd es mir nicht so viel ausmachen. Aber von 10 Std ca. 7 Std. Dialoge und Zwischesequenzen sind mir persönlich zuviel.

Marc El Ho

das war auch deutlich übertrieben, lass dich nicht von Gequatsche beeinflussen. Schau dir doch Gameplay an. Allerdings sind die Dialoge in Mass Effect ein wichtiges zentrales Element sonst werden dir die NPCs und Hintergründe des Universums nicht näher gebracht und Entscheidungen treffen könntest du dann ja auch nicht. Wer eher so auf Gekloppe oder ähnliches steht sollte wirklich die Finger davon lassen. Das gibt es da zwar auch aber eben nicht nur. Und nach den 100en Kampf wird auch das irgendwann langweilig

Manuel

Ich hab mich vor einigen Wochen bei EA access angemeldet. Könnte das Game also einfach über Ostern bis 10 Std. kostenlos antesten. Villeicht mach ich das mal:)

Fly

Ich kann dir aber jetzt schon sagen, dass der Anfang recht fad ist, also in den zehn Stunden baut sich alles gaaanz langsam auf. Aber wenn du da schon minimales Interesse entwickeln solltest bzw. Lust auf mehr: es steigert sich richtig schön hoch, je weiter man voranschreitet. 🙂

Marc El Ho

das stimmt. Das Spiel gewinnt je weiter man voran kommt

Manuel

Marc El Ho, Fly,

Wenn ich über Ostern nicht Raide, werd ichs mal antesten:)
Das Setting sagt mir schon sehr zu. Hab natürlich etwas Gameplay gesehen und fand das was ich gesehen habe eigentlich gut.

Bodicore

Ich denke es kommt etwas drauf an wie man das ganze angeht. Ich habe alle Planeten erst mal auf 100% gebracht also alle nebenquest und laufzeug abgeschlossen von jetz an hab ich mit den Loyalitysträngen und dann mit der Haubtquest eine sehr dichte Atmosphäre. Sozusagen erst die Arbeit dann das Vergnügen.

Ich bin zufrieden mit dem Game aber längst nicht traurig dass es bald vorüber ist wie in den alten Teilen.
Es hat durchaus interessante Charakteren in meiner Crew aber an die alten Crewmitglieder kommt das nicht ran die waren irgendwie alle viel interessanter selbst die welche immer auf der Normandy bleiben mussten 😉

marty

Ich hab auch meinen Spaß, wobei ich irgendwie keine richtige Connection zu meiner Crew bekomme. Das war in der alten Trilogie irgendwie besser. Ich weiß nicht mal, wie die alle heißen, die bei mir auf dem Schiff sind ;-)))
Ich finde es dennoch ein Hammer-Spiel, was mich noch sehr viele Stunden begeistern wird, aber ob ich einen 2. Durchgang mache, ist doch fraglich. Nochmal das Gleiche machen und alle Dialoge nochmals durchleben, nur damit ich mit dem Mädchen auch mal spielen kann??

Luriup

Sehe ich ähnlich.
Hatte 90h gute Unterhaltung und als Fan des Universums meinen Spaß.

2. Durchgang läuft schon und mal schauen wann der erste DLC reinschneit.

Kallebeck

Bin grade etwas ratlos was mit der Entscheidung in der letzten Mission gemeint ist. Oder ist damit die Entscheidung zwischen Kroganer oder Salarianer retten gemeint? Denn mir hat ehrlich gesagt die letzte „große“ Entscheidung, wie damals den Citadel-Rat retten, ein wenig gefehlt.

dh

Mir ist echt egal was andere über ME A denken, ich finde es echt gut. Nicht so geil wie die alte Trilogie, aber dennoch verdammt gut.
Am Ende kommt es ja nur darauf an, was das Spiel einem selbst bedeutet.

Waldemar Puton

> Am Ende kommt es ja nur darauf an, was das Spiel einem selbst bedeutet.

Wieso nur am Ende? Der Wert, den irgendetwas für dich hat, sollte immer der für dich entscheidende sein. Und nicht der, den die ‚Anderen‘, oder gar die ‚Mehrheit‘ dafür hat 🙂

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