Ein Gericht hat eine Sammelklage gegen Valve und Steam freigegeben. Jetzt folgt ein Prozess, bei dem es um über 754 Millionen Euro geht.
Was ist das für eine Klage? Valve wird in Großbritannien auf rund 754 Millionen Euro verklagt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine Dominanz auf dem Gaming-Markt missbraucht zu haben. Es heißt, Steam lege Spiele-Publishern einschränkende Bedingungen auf und binde Spieler an die Nutzung der Vertriebsplattform.
Es handelt sich um eine Sammelklage, die 2024 im Namen von bis zu 14 Millionen Steam-Nutzern eingereicht wurde, die nun im Falle eines Erfolges Anspruch auf Entschädigung haben. Alle berechtigten Steam-Nutzer sind automatisch Teil der Klage und müssen nicht selbst aktiv werden.
Das sind die Vorwürfe: Steam wird vorgeworfen, unfairen Einfluss auf die Marktentwicklung zu nehmen. Im Zentrum der Klage stehen die folgenden drei Anschuldigungen:
- Preisbindung: Valve soll Publisher daran gehindert haben, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger anzubieten.
- Add-on-Zwang: Wer ein Spiel auf Steam kauft, wird technisch dazu gezwungen, auch alle Erweiterungen (DLCs) dort zu kaufen.
- Überhöhte Provision: Die 30 % Gebühr, die Valve erhebt, wird als „excessive“ (unverhältnismäßig hoch) eingestuft, was die Preise für Spieler künstlich aufgebläht habe.
Valve hatte zuvor argumentiert, dass der Fall nicht für ein Gerichtsverfahren zugelassen werden sollte. Doch wie die BBC nun berichtet, hat das verantwortliche Londoner Schiedsgericht nun entschieden, dass der Fall fundiert genug sei, um in einem vollen Prozess verhandelt zu werden. Das Verfahren wird fortgesetzt.
Habt ihr auch Anspruch auf Schadensersatz? Nein, es sind nur britische Steam-Nutzer im Rahmen der Sammelklage für einen Schadensersatz berechtigt. Spieler aus Deutschland sind bei der Klage nicht inbegriffen und haben dementsprechend auch keinen Anspruch auf Schadensersatz, sollte die Klage erfolgreich sein.
Bei einem anderen Fall in Großbritannien urteilte jetzt ein Gericht, dass Gold in dem MMORPG „Old School RuneScape“ juristisch gestohlen werden kann. Das sind schlechte Nachrichten für einen ehemaligen Mitarbeiter, der sich die eigenen Taschen vollmachte: Entwickler eines MMORPGs beklaut Spieler, Richter urteilt: Der Diebstahl eurer Ingame-Items ist richtiger Diebstahl
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Immer wieder lustig wie viele hier kommentieren und nicht mal 2 Minuten weiter denken (können)…
Es stimmt schon, dass Steam 30% verlangt. Aber im Gegensatz dazu kriegen die Entwickler eine riesige potentielle Fanbase und müssen sich keinerlei Sorgen/Gedanken um das hosten der Vertriebs- und Downloadserver machen.
Und es wird auch keiner dazu gezwungen auf Steam zu veröffentlichen, es steht jedem frei das ganze selbst anzugehen. Macht aber idR keiner, weil es viel zu aufwändig ist und sich für ein paar Titel niemals rendiert.
Selbst die meisten hauseigenen Stores a la Ubisoft, EA und Co sind schon vor einiger Zeit von ihrem “Exclusive” Gedanken abgewichen und bieten nun wieder auf Steam an. Ebenso gibt es auch viele Titel wie PoE, EfT, FF14 die sowohl über Steam als auch deren eigenen Launcher laufen.
Und sehr viele der erfolgreichen EA-Titel würde es ohne Steam vermutlich auch nicht geben, da die einfach in der Masse untergehen und damit keine Einnahmen generieren würden. (Passiert aber auch so noch)
Noch als Schlusswort:
Ich kann jeden verstehen der Steam nicht mag, aber gerade auf der Entwickler Seite bietet Steam schon enorme Vorteile die man als Spieler vielleicht nicht sofort sieht welche über Jahrzehnte mühselig aufgebaut wurden…
Grosse Worte.
Wie weit genau hast du denn gedacht?
Dein erster Fehlschluss ist schon mal, dass du denkst Leute würden Steam nicht mögen, nur weil sie gegen ein Monopol sind. Manche denken einfach einen Schritt weiter, als der durchschnittliche Fanboy.
Also ist man doch dazu gezwungen.
Oder vertrittst du etwa auch die These, der Mensch sei nicht gezwungen zu essen?
“Friss oder stirb!” “Jaa, nee… Schauen wir mal…”
Sollen deiner Meinung nach alle Dinge, die vor 10, 100 oder 1000 Jahren schwierig und daher teuer waren, bis zur heutigen Zeit ihren Preis behalten?
Hättest du Lust für Dinge wie Gewürze einen Jahreslohn zu zahlen, weil jemand das Monopol über die Transportwege hat?
Wenn Dinge mit der Zeit günstiger herzustellen sind, sollte davon nicht nur eine Person profitieren, sondern im besten Fall die gesamte Menschheit.
Genau darum kämpft man auf den ganzen Welt gegen Monopole.
Ich bin auch der Meinung, dass die meisten AAA-Titel viel zu überteuert sind und der Preis absolut nicht deren Qualität widerspiegelt.
Allerdings gibt es leider genug Fanboys die blindlinks Monate vor dem eigentlichen Release die +100€ Versionen kaufen – DIE sind der eigentliche Grund warum die Spiele nicht billiger werden. Warum sollte man als Entwickler auch die Spiele billiger machen wenn sie dennoch gekauft werden?
Und nochmal: Steam ist kein Monopol.
Ja, Steam hat den größten Marktanteil in der Gamingbranche. ABER es steht jedem Entwickler frei ob er nur/überhaupt auf Steam und/oder auch wo anders released. Die “Vorteile” (von Steam) sind in Sachen Monopol dabei komplett irrelevant. Wenn man schon jemanden dafür ankreiden will, dann die Entwickler selbst, weil sie sich entschlossen haben nur auf Steam zu releasen.
Anders wäre es wenn Steam einen parallelen Release auf anderen Plattformen verbieten würde, tun sie aber nicht. (Was zb. auf die zeitlich begrenzten Epic-Exklusives zutrifft)
Es steht den Publishern eben nicht frei woanders zu verkaufen. Sie haben gar keine Wahl, da Steam die meisten Käufer, durch Verstrickung mit eigentlich shopfremden Features, fest an sich gebunden hat.
Willst du das ernsthaft behaupten?
Gut gesprochen.
“Grosse Worte.”
Tatsächlich sind es arrogante Worte, wenn man anderen perse Dummheit unterstellt, weil sie anderer Meinung sind..
Was ein Quatsch, jede Plattform nimmt Gebühren, selbst MediaMarkt verkauft die Spiele nicht umsonst.
Sims und ms machen das ebenso. Der unterscheidet, das ich meine xbox oder playstation spiele im store kaufen muss, wärend ich PC spiele bei steam, ubi, ea, ms store, epic, gog oder anderen key Seiten kaufen muss.
Nur war das Argument damals, das ja die Produktion der physischen Version entfällt und so weiter, als die ganzen ‘No Steam No Buy’ Schafe am blöken waren.
Die physische Box wurde von den eigentlichen Entwicklern/Publishern gespart, sicher, auch der Transport blieb erspart – und statt der damals ‘Dann kann es ja billiger werden!!!11111’ Situation, die sich davon versprochen wurde, steckt Valve sich das in die Tasche, die Preise bleiben oder steigen sogar.
Warum bieten die publisher ihre Produkte dann nicht billiger auf deren Webseiten an?
Warum kosten spiele auf den Konsolen mehr obwohl steam doch der angebliche Kostentreiber ist?
Konsole: Verhältnismäßig günstige Hardware (weshalb die Konsoleros so oft den PC Spielern vorwerfen das die GPU allein schon mehr als die Konsole kosten würde), dafür zahlen die Konsolenspieler für jedes Spiel ein Arm, Bein und ne Niere.
Epic behält den Preis bei, zahlt die Differenz an die Entwickler.
Ein Spiel, das schon immer Standalone und auf Steam war, Star Trek Online:
Viele Echtgeld-Sales (also keine Rabatte im Ingame Store) sind NICHT für Besitzer der Steam Version verfügbar, da von dem eh schon verbilligten Preis sonst noch einmal 30% an Valve gezahlt werden müssen, obwohl Steam nur den Installer hostet.
Logisch,da die Konsolen die Microsoft und sind verkaufen billiger als ein PC ist, müssen die Publisher wie Ea ihre Spiele teuerer verkaufen als auf dem PC.
Komisch auch, das spiele auf den eigenen Launcher genauso teuer sind, obwohl man keine Gebühren zahlen muss.
Aber egal,Fakt ist nämlich, das steam nur eine von vielen Plattformen auf dem Pc ist. Ich muss meine spiele nicht auf steam kaufen. Ist mir das dort zu teuer, kaufe ich woanders.
Etwas was bei Konsolen eben nicht geht.
Entschuldige, aber hast du eigentlich den Artikel gelesen?
Da heisst es:
“Preisbindung: Valve soll Publisher daran gehindert haben, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger anzubieten.”
Und was genau heisst das?
Hast du dein letztes Spiel vielleicht woanders gekauft? Nein? Na sowas. Und jetzt überleg dir mal warum.
Übrigens bedeutet dieses “Ich kaufe woanders.” oft nur, das man sich das Produkt über einen Zwischenhändler kauft, und nicht bei einem echten Konkurrenten wie gog, Epic oder einem der Publisher, die auch selbst verkaufen.
Ja ich habe den Artikel gelesen, fast jeder Publisher hat seine Spiele con steam abgezogen und die auf den hauseigenen Launcher verkauft. Warum waren die spiele dort nicht billiger wenn Steam der Preis Treiber ist?
“Und was genau heisst das? Hast du dein letztes Spiel vielleicht woanders gekauft? Nein? Na sowas. Und jetzt überleg dir mal warum”
Das heißt, das ich mein Spiel auf dem PC kaufen kann wo ich will. Ich bin nicht auf steam angewiesen.
Und kaufen tue ich meine spiele immer dort wo es Grad den meisten Rabat gibt. Ist natürlich blöd das deine ganze Argumentation damit hinfällig ist.
“und nicht bei einem echten Konkurrenten wie gog, Epic oder einem der Publisher”
Doch genau das bedeutet es.
Statt valve zu verklagen sollten sich Buden wie Epic lieber fragen,warum selbst kostenlos angebotene Spiele bei Epic sich wie blöd auf steam verkaufen.
Hallo? Ich hab dir den Teil sogar zitiert, und noch immer hast du es nicht gelesen:
Weil Steam es nicht erlaubt hat.
Meine ganze Argumentation? Hm. Ich hab doch kaum mehr gemacht, als eine Frage zu stellen. So als Denkanstoss.
Woher beziehst du deine Informationen bezüglich der Rabatte?
Loggst du etwa genauso oft bei gog, Epic, Square, Ubisoft, EA usw ein, wie bei Steam?
Da wärst du aber eine sehr, sehr grosse Ausnahme.
Dann hier die grosse Preisfrage:
Hast du Rabatt-Fuchs überhaupt mitbekommen, dass der Epic-Store in den letzten Monaten 20% Gutschrift auf jeden Kauf hatte?
Praktisch jedes Spiel dort ist günstiger als bei Steam.
Und wo genau hast du noch mal eingekauft?
Genau das solltest du dich mal fragen, dann kommst du vielleicht auch dahinter warum Steam eine an ein Monopol grenzende Marktmacht hat.
Wie kann Steam denn nicht erlauben das die Publisher ihre Spiele auf den eigenen Plattformen günstiger anbietet wenn diese spiele nicht mal auf steam verkauft werden. Wie soll das den funktionieren?
Ea, Activision und Ubisoft hätten jeden Preis nehmen können,haben aber den selben Preis genommen wie jeder andere.
“Genau das solltest du dich mal fragen, dann kommst du vielleicht auch dahinter warum Steam eine an ein Monopol grenzende Marktmacht hat.”
Weil steam mehr ist als eine Plattform auf der man spiele kaufen kann.
Deswegen kauft auch niemand bei Epic ein. Statt sich aber selbst zu verbessern macht man lieber mimimi
Und ist ja nett das epic 20 Prozent angeboten hat, als guthaben. Kann ich mir bei Epic das Guthaben auch auszahlen Lassen? Ich habe mir letzten Monat spiele mit 75 Prozent Rabatt gekauft. Auf Steam.
Ich weiss gar nicht, wo ich bei dir anfangen soll.
Der Anfang ist Quatsch… das Ende ist auch Quatsch.
Das hier macht Sinn, da geh ich gern drauf ein:
Du hast das Problem hier eigentlich schon gut eingegrenzt.
Gehen wir mal davon aus, Epic, gog oder sonst wer hätte jedes Jahr ne Milliarde Dollar über, so wie Steam.
Stellen wir uns vor, die würden für viel Geld alles genauso aufbauen wie Steam, wären praktisch eine perfekte Kopie.
Wo würdest du einkaufen?
Du würdest bei Steam bleiben.
Denn es geht schon lange nicht mehr um den Shop. Es geht um deine Profilseite, Freundeslisten, Gruppen, Achievements, Sammelbildchen, Spielesammlung, Gewohnheiten, Fanboy-Faktor usw…
Da können andere Shops machen was sie wollen, mit “verbessern” ist es da nicht getan.
Schon seit 2008 ist praktisch jedes neue Feature von Steam dazu gedacht, die Kundschaft zu binden. Diese Features dürften aus Gründen der Fairness gar nicht fest mit dem Shop verknüpft sein.
Nur dadurch entstand der für uns Kunden so nachteilige Markt.
Löst man den Steam-Shop aus dem ganzen Valve-Paket heraus, und trennt diesen genauso ab, wie auch jeder andere Shop für sich steht, erst dann könnte man als Käufer tatsächlich frei wählen.
Beantworte doch einfach die Fragen, die ich gestellt habe. Kann ich mir das Guthaben auch bei Epic auszahlen lassen oder nicht?
Warum haben die Publisher ihre Spiele auf den eigenen Plattformen nicht billiger angeboten als sie ihre Spiele von steam abgezogen haben?
Und lustigerweise hat Epic ja Milliarden über um Steam Konkurrenz zu machen, aber statt ein besseres Angebot zu machen kauft man exklusiv Titel, damit sie nicht auf Steam erscheinen. Komisch, dass das nicht gut angekommen ist.
Das ist ja das gute am PC,das man Entwickler und Kunden die freie Wahl haben, wo sie ihre Spiele anbieten oder kaufen.
Ich habe die Frage nicht beantwortet, weil sie dumm ist. Denn mit nur 5 Sekunden Nachdenken kommt jeder von selbst darauf.
Aber wenn du darauf bestehst unsere Zeit zu verschwenden:
Natürlich kann man sich das Guthaben nicht auszahlen lassen. Es wird mit dem nächsten Kauf verrechnet. Es wäre schwachsinnig erst etwas bezahlen zu müssen, was man danach direkt wieder zurücküberwiesen bekommt. Hättest du drauf kommen können.
Und warum reden wir eigentlich über Spiele, die gar nicht auf Steam angeboten werden? Worauf willst du hinaus? Hat das noch irgend etwas mit dem Artikel zu tun? Soll ich jetzt ein Referat über Preisgestaltung halten? Ist deine Idee, das der Publisher auf seiner eigenen Shop-Seite, die selbst festgelegte UVP ignoriert? Das nämlich wäre tatsächlich etwas seltsam.
Ist dir bewusst, dass der eigene Launcher höchstwahrscheinlich wesentlich mehr gekostet hat, als es Steam dank der Skalierung der Masse kostet ein Spiel zu verwalten?
Weisst du eigentlich, warum es zeitweise keinen gleichzeitigen Release auf Steam und eigenen Launchern gab?
Weil Steam es nicht erlaubt hat.
PS: Nenn mir doch bitte mal ein paar Beispiele von Spielen, die von Steam “abgezogen” wurden. Also von Steam auf nen Dev-Shop gewechselt sind. Schau ich mir dann gern mal an.
Das ist wohl der Beweis, dass du meinen vorigen Post überhaupt nicht begriffen hast. Na, sag schon. Wie sähe “ein besseres Angebot” aus?
Werd doch mal konkret.
Entweder du trollst jetzt ganz offen, oder du hast wirklich noch gar nichts begriffen.
Nö, sie Fragen sind nicht dumm.
Es ist sich reine Logik, wenn steam der Preistreiber für spiele ist, waren die spiele die nicht auf steam von ea uns co veröffentlicht wurden, auf Origin und co billiger. Ergo ist nicht Steam der Preis Treiber, sondern die Gier der Publisher.
Und wo spart man bitte Geld wenn ich mir für 60 euro ein Spiel kaufe, aber nur 12 euro als guthaben wiederbekomme? Da spart man gar nichts. Man spart nur wenn man weiterhin in dem Shop einkauft. Was eine billige Masche der Kundenbindung ist.
Komisch, dass du mit Steam, die ihre Kunden damit binden, dass sie das liefern, was der Kunde will, binden. Aber kein Problem mit den Methoden haben die Epic-Anwendet.
Was du anscheinend nicht begreifst, ist, dass die Kunden dahingehen, wo das bessere Angebot ist. Zeig mir doch mal eine Plattform, die das gleiche bietet wie Steam.
“Entweder du trollst jetzt ganz offen, oder du hast wirklich noch gar nichts begriffen.”
Ja hast Recht, der pc ist ja eine geschlossene Plattform auf dem es nur Valve gibt.
Du klatscht hier wieder ne Antwort hin, wobei du kaum nachdenkst und keine meiner Fragen beantwortest. Das sind ja teilweise nicht einmal mehr richtige Sätze.
Das du nicht liest was ich schreibe, oder einfach nicht mal eine Sekunde darüber nachdenkst, hat sich auch wieder bestätigt.
Ich bin eigentlich sehr geduldig, aber dafür ist mir meine Zeit jetzt doch zu schade.
Hopp, lauf nach Hause, du Lemming. Wir sind hier fertig. 🙄
Hab deine Fragen nicht beantwortet weil sie dumm sind.
Du schriebst das die Spiele bei Epic am billigsten sind. Stimmt nicht.
Du behauptest das man spiele nur auf steam kaufen und aktivieren kann. Stimmt nicht.
Du behauptest das Spiel wegen Steam so teuer sind. Stimmt nicht.
Du verteidigst die Kundenbindung bei Epic während valve das totale böse ist.
Wenn hier jemand ein Lemming ist,dann du
Bezüglich Star Trek Online, das hat hier tatsächlich nichts mit Steam zu tun. Das liegt hier an STO selber. Es gibt hier andere Beispiele wo man auch mit der Steam Version sachen kaufen kann die es auf Steam nicht gibt. Beispiel: Warframe. Warum klappt es da aber nicht in STO? Die wahrscheinlichste Antwort: STO bzw. derwen Publisher sind das Problem.
Die Preise werden nicht von Valve sondern von den Publishern vergeben. Da hat Valve keinen Einfluss. Das die Preise von Spielen also gleich geblieben sind liegt hier zu 0% an Valve sondern zu 100% an den Publishern.
Na, da tummeln sich ja wieder die Fanboys.
Ich habe ja schon mehrfach grössere Beiträge zu diesem Thema verfasst, aber das scheint echt ein Kampf gegen Windmühlen zu sein.
Ich hab ne Grippe, daher halte ich mich kurz:
Erstens:
Epic ist im Schnitt immer günstiger als Steam, und zwar allein schon durch die Gutschrift, die man bei jedem Kauf erhält. Man bekommt 5%, manchmal 20% auf den nächsten Kauf angerechnet. Und das wird gezahlt von den 12%, die Epic kassiert.
Die Developer bekommen wesentlich mehr, z.B. 88% statt 70%. Das sind 25,71% höhere Einnahmen. Und bei Bedarf kann man UE5 kostenfrei nutzen.
Wer diese Dinge nicht wusste, sollte sich überlegen, ob er er wirklich bereit für eine sinnvolle Diskussion über das Thema ist.
Zweitens:
Warum wird hier Steam, eine Verkaufplattform für praktisch alle PC-Spiele, mit Sony, einem Konsolenhersteller und Publisher verglichen? Nimmt hier wirklich irgendjemand an, diese Firmen hätten die gleichen Aufgabenbereiche?
Mal ganz abgesehen davon, dass es eigentlich nur Whataboutism ist.
Drittens:
Wer Epic die Exklusiv-Titel ankreidet, muss auch auf die Geschichte von Steam schauen.
Die Counter Strike Mod wurde von Valve aufgekauft, und mit CS1.6 wurden die Spieler gezwungen den Steam-Shop zu installieren. Dazu gabs übrigens schon damals Ingame-Werbung.
Half Life 2 konnte man ganz normal im Laden kaufen, wurde dann aber zu Hause trotzdem gezwungen den Shop zu installieren.
Ja, super Geschäftspraktiken…
Und als das allererste Nicht-Valve-Spiel dann auf Steam kam, sind die ‘No Steam No Buy’ Schafe am blöken gewesen. Sicher, die Box muss nicht produziert werden, kein Transport, keine Lagerfläche nötig – aber das, was an Kosten dafür gespart wurde, PLUS der Marge, die der Einzelhandel normalerweise einbehalten hat, wurden dann halt von Valve einkassiert.
Es darf auch nicht vergessen werden, das bis vor ein paar Jahren, selbst noch in die Covid-Zeit hinein, Steam’s Server sich regelmäßig während Sales verabschiedet haben und diejenigen, die alles nur bei Steam haben dann nicht einmal das ‘gekaufte’ spielen konnten, weil der Sale auch die Login-Server (bzw. die Systeme, die einen ‘Besitz’ verifizieren) mitgerissen hat.
Selbst MMORPGs bei denen Steam nur der Shop war, konnte man vergessen, weil Steam als Mittelsmann drinsteckte und aufgrund der Integration ins Login-System der eigentlichen Serverbetreiber (trotz eigenem Account dort) darauf bestanden hat, als ‘Totmannschalter’ zu agieren.
Vor knapp 10 Jahren war das zum Beispiel bei ESO der Fall – Wenn Steam sich verabschiedet hat, wurde man aus dem Spiel geworfen, weil Steam nicht gegenüber den Accountservern von Zenimax (bei denen man einen eigenen Account benötigte) bestätigen konnte, das man eine Steam-Lizenz hatte.
Final Fantasy 14 konnte die Steam-Version lange Zeit mit dem von Square selbst gehosteten Standalone Client starten – bis Steam irgendwann einmal rumgeheult hat, seitdem ist Steam ein nerviger Mittelsmann und man muss das Spiel über den mit Steam verdongelten Client starten.
Zu dem Punkt mit den Preisen, das die Preise für reine Download Spiele nicht günstiger geworden sind lag an den Publishern die einen einfachen weg sahen mehr Gewinn zu machen. Damit hatte Steam nichts zu tun.
Bezüglich ESO und rausschmeißen. Das lag dann an ESO und nicht an Steam. Andere MMOs wie FF XIV (welches du auch genannt hast) haben das Problem nicht. Da wird man nicht rausgeschmissen wenn Steam sich verabschiedet wenn man im Spiel ist.
“Überhöhte Provision: Die 30 % Gebühr” mein Reden 🙂 Da gehts nicht um Umsatz für die Entwickler sondern wieviel Geld für Entwicklung übrig bleibt, und natürlich kommt das damit auch den Endkunden zugute, wenn das Geld nicht in irgendwelche neuen Yachten fließt, sondern in Spiele. 😉
Die anderen 2 Vorwürfe wären auch in der EU problematisch, wenn sie stimmen. Das Gericht hat die Sachen geprüft und angenommen, da scheints also irgendwelche Beweise zu geben. Ob sich das hält wird man natürlich erst beim Urteil sehen.
Sony nimmt eben so eine Provision. Und das letzte Mal wo ich nachgeschaut habe sind die die einzigen die Spiele für Playstation vertreiben. (Abgesehen von den Physikalischen Sales.)
Und Steam hat man häufiger schon was vorgeworfen was gar keine substance hat.
Ist sowieso interessant wie immer Steam hard rangenkommen wird. Aber bei anderen wird immer ein Auge zu gedrückt
If Sony Playstation can say they are not a monopoly because of the PC game market then Steam can also point to them.
Bei den Konsolen wird mit den Spielen die Hardware mit finanziert. Deshalb sind Konsolen billiger als PCs, dafür die Spiele teurer. Kann man also nicht so richtig vergleichen.
“Ist sowieso interessant wie immer Steam hard rangenkommen wird. Aber bei anderen wird immer ein Auge zu gedrückt”
Weil sie eine marktbeherrschende Stellung haben. Marktbeherrschend heisst nicht das sie der einzige Anbieter sein müssen, die EU bennennt diese neuerdings als VLOPs, nicht zu verwechseln mit Flops. 😉
“If Sony Playstation can say they are not a monopoly because of the PC game market then Steam can also point to them.”
Auf ihrem Gebiet ist Sony schon ein “Monopol” aber nicht im Spielemarkt insgesamt. Und ja auch für Sony gelten deshalb bestimmte Regeln.
Ob die 30% zu einer künstlichen Erhöhung der Preise geführt hat weiß ich nicht. Verlangt der Epic Store da nicht weit weniger und die Spiele kosten da im Store genausoviel? Im endeffeckt ist das natürlich ein schöngerede. Es geht um den Umsatz der sich verringert, was als Unternehmer verständlich ist, als Endkunde weniger.
Playstation hat auch 30% Provision. Und wo die als Monopol bezeichnet worden sind. Haben die einfach auf den PC Market gezeigt.
Was Steam jetzt auch umgekehrt machen machen kann
Lasst euch mal nicht vom scheinheiligen Epic so blenden. Die wären die ersten die noch viel mehr grabben würden, wenn sie könnten. Der Laden behandelt seine Mitarbeiter genauso schlecht wie seine Nutzer. Der CEO lügt sich durch seine Karriere und Epic ist alles außer Consumer freundlich. Deren aggressives pushen in den Markt, Exklusivität aufkaufen um Kunden zu angeln, ein fast monopol mit der unsagbar schlecht optimierten Unreal 5 aufzubauen, ist einfach nur ekelhaft.
Epic will nur eines und zwar dein Geld und am besten die Stellung von Steam um noch mehr Geld zu scheffeln. Haben die nur ein Pro Consumer gemacht? Nein.
was macht Valve – belebt den PC Handheld Markt mit einem preislich extrem fairen Steam Deck und zeigt eine alternative zu Windows auf, SteamOS ein Linux System mit fokus auf Gaming, statt Windows Bloatware.
sie haben den VR Markt gepushed und nicht nur eine der besten und fairsten VR Brillen samt Software (Half Life) gebracht.
der Support arbeitet extrem Kundenfreundlich und erstattet auch oft auf Kulanz.
ich weiß nicht aber alles was Steam hat, hat sich Gabe über Jahrzehnte hart und fair erarbeitet. Bei ihm merkt man weder Gier noch reines Firmen denken, er tut was für die Gamer. Sonst wäre Valve längst an der Börse und Gabe würde noch mehr Kohle scheffeln, aber er bleibt sich treu.
bin sehr froh das wir Gabe und Steam haben. Weitaus lieber als der Playstation Store ( die nutzen ihr „monopol“ ja nicht aus mit, den heftigen Preisen und kein Refund), MS Store und vor allem Epic. Einzig GoG ist noch klasse.
Hier klagt aber nicht Epic. 😉
Scheinbar gibts doch mehr Leute denen das etwas sauer aufstößt.
“SteamOS ein Linux System mit fokus auf Gaming, statt Windows Bloatware.”
Find ich auch gut, aber gemacht wurde das um keine Lizenzgebühren an MS zahlen zu müssen. Keiner zahlt eben gern Prozente extra. 😉
Das Steam Deck wird meines Wissens nicht quersubventioniert aus dem Store.
Das selbe wird auch mit der Steammachine passieren, was den Preis betrifft, deswegen drehen ja auch so einige durch, bezüglich der vermuteten Preise.
Es ist halt keine Konsole, sondern ein PC, sehr stark mit einem Shop verbunden, der regelmäßig massive Sales fährt anstatt selbst 10 Jahre alte Spiele noch zum Vollpreis zu vertreiben.
Wtf?
Die ziehen uns Spielern jedes Jahr Milliarden aus der Tasche.
Aber klar, das ist bestimmt nur ein Versehen.
Lass uns lieber sauer auf den Epic Store sein. Der macht zwar alles andere als Gewinn und kassiert viel weniger, aber ist natürlich viel, viel gieriger. Weil… äh…. Yay Gabe! 🙄
Und Flashnews: Niemand will, dass statt Steam plötzlich der Epic-Store die gesamte Marktmacht halten soll. Das Monopol soll weg, so einfach ist das.
Und das kannst du beurteilen, weil?
Du hast offensichtlich keine Ahnung, wie Steam angefangen hat.
Wenns durch geht würde ich es feiern wenn Steam nicht mehr nutzbar ist in GB :3
GB ist was Gesetzte angeht etwas merkwürdig.
Allerdings wird das nichts.
DLCs sind doch immer an die Platform gebunden. Egal welcher Storefront ich nutze.
Die 30% sind auch nicht fest sondern abhängig von den verkäufen.
Und das die Preise für Spiele in alles Läden identisch sind liegt vermutlich auch nicht alleine an Steam.
Machtmissbrauch wäre es wohl eher wenn sie alle Spiele billiger verkaufen würden als die Konkurrenz.
Denn das ist schließlich keine Einbahnstraße.
Das hilft doch eher anderen Firmen.
Und schafft fairen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern.
Und bis auf ihre eigenen Titel gibt es doch nicht mal Steam Exclusives oder?
Ja Steam ist gigantisch aber das liegt ausschließlich am versagen aller anderen.
Gelten diese Punkte nur in GB? Denn zumindest Punkt 1 und 2 stimmen so in DE zumindest nicht.
Die Klage gilt nur für UK.
Punkt 2 würde ich so nicht als korrekt ansehen, ich hab davon zwei unterschiedliche Formulierungen in britischen Artikeln jetzt gesehen, aber beide kamen aufs gleiche. Als Klagepunkt würde ich sagen der ist falsch oder in den Artikeln inkorrekt formuliert.
Es gibt keinen generellen Zwang den DLC bei Steam zu kaufen, Steam selbst stellt die Keys für DLC ja zur Verfügung und es gibt genügend Beispiele wo man die DLC woanders kaufen kann, siehe beispielsweise diverse Paradox-Titel.
Es gibt einen Plattform-Zwang das man Steam nutzen muss, wenn der Publisher oder Dev-Studio das Spiel nur dort anbietet.
Das sind ja erstmal auch nur Vorwürfe, die in der Klage erhoben werden. Ob die jetzt als zutreffend oder unwahr eingestuft werden, ist dann Teil des Prozesses.
Es gibt aber durchaus Spiele, in denen man einen DLC über Steam kaufen muss, wenn man das Spiel über Steam spielt. Korrigiert mich gerne, falls ich falsch liege, aber Destiny müsste dazu zählen. Ich kann DLCs, die ich auf PlayStation oder im Epic Games Store habe, meines Wissens nach nicht in der Steam-Version des Spiels spielen und müsste sie dort erneut kaufen.
Welche Rolle Steam jetzt dabei spielt, kann ich nicht sagen. Aber ich habe auf jeden Fall schon Spiele gespielt, in denen der DLC-Kauf an Steam gebunden war.
Naja du hast den Plattform-Zwang bei Spielen bzw. DLC wie eben das Konsolen-DLC nur auf Kosole gehen, das ist ja richtig. Ob das aber aufgrund Steam ist wage ich zu bezweifeln das hätten die Publisher ja schon ewig aufbrechen können wenn gewollt.
Einen Store-Zwang für DLC hast du zumindest für DLC bei Destiny 2, um mal beim Beispiel zu bleiben, nicht. Du kannst ja z.B. Destiny 2: Renegades bei Gamesplanet holen, bekommst halt einen Steamkey und aktivierst diesen auf Steam. Also über Reseller kaufen, geht halt schon.
Aber klar es gibt Spiele wo die DLC nur auf Steam kaufbar sind und nur im Epic Store usw. Bedingt durch die Gegenbeispiele denke ich aber das ist eine aktive Entscheidung der Entwickler oder Publisher.
Das Key-Beispiel hinkt, weil es ja darum geht, dass die Spieler an Steam gebunden werden. Ob sie den DLC jetzt bei einem Reseller oder bei Steam direkt kaufen, ändert daran ja nichts. Die Spieler sind trotzdem an Steam gebunden.
Inwiefern Steam jetzt diese Plattform-Gebundenheit bei DLCs pusht und ggf. sogar Entwickler/ Publisher dazu bewegt hat, ist halt Gegenstand der Klage. Egal, was wir da jetzt mutmaßen – wir haben die Insights nicht.
Was aber eine Sache des Publishers Devs ist. Und Steam hat einige Vorteile von Devs, wie der existierende Mark und zu gewissen Grad auch Entdeckungs Chance, dies variiert aber.
Und wenn ich mich recht entsinne hilft Steam auch bei regionalen Preisen. Wenn der publisher dies will. (Und glaube auch das die Preise nur Vorschläge sind.)
Ja korrekt. Steam hat an sich so oder so Vorteile, an dehnen wir aber auch als Spieler nicht unschuldig sind da wir selbst den Fokus auf Steam forcieren, zumindest als Plattform. Allerdings hat Steam halt auch durch die ganze Zeit viele Features bekommen, die wir nur dort haben. Da war ja der Vergleich mit Epic immer so ein Ding wo die Liste welche Vorteile Steam hat immer länger wurde.
Regional Pricing ist ein heißes Eisen, ich muss da zugeben das ich da auch nicht ganz schlau draus werde. Ich sehe da aber auch eher selten was, neulich mal bei einem meiner Spiele in der Bibo, aber grad keine Ahnung welches das war oder wo und wie genau die Anpassung war.
Wobei Steam teilweise die Leute leider auch zwingt, Funktionen mit zu installieren und aktiv zu haben, die wirklich Bloatware sind, deswegen ist das mit ‘SteamOS vermeidet Windows-Bloatware’ absoluter Schwachsinn, weil Steam massenhaft Bloat mitbringt.
Will ich einen Messenger, spiele aber nichts auf Steam mit meinen Freunden, ist der Shop und die Bibliothek ‘Bloatware’ – da gibt es bessere Alternativen. Nicht vergessen das Steam’s Server sich regelmäßig verabschieden, und dann ALLES davon weg ist.
Habe ich Freunde ausserhalb von Steam und in einem anderen Messenger, benötige ich die Steam-Community nicht, der Mist läuft aber so oder so im Hintergrund mit.
Das Steam-Overlay hat in der Vergangenheit auch schon oft für Probleme bei Spielen gesorgt.
Kurz und knapp, Steam ist mittlerweile selbst Bloatware aus der Hölle, und ein ‘Lite’ Client der sich auf Bibliothek und Shop beschränkt (Achievements sind meiner Meinung nach in den meisten Spielen eher sinnfrei) wäre mittlerweile mehr als nur angebracht.
Bei der Preisbindung bin ich mir fast sicher das die davon reden das Steam das untersagt das man Steam Keys einfach günstiger wo anders anbietet.
Add on twang ist fast auf jeder Plattform. (Glaube nur ein paar publisher erlauben es auch das man gekaufte DLC in anderen lunchers nutzen kann. Beispiel wäre die publisher von Elite Dangerous. Aber auch nur Steam.)
Sony hat eben falls 30% Provision.