Sea of Thieves wird keinen Charakter-Editor bieten, hat eine andere Idee

Manche Spieler können Stunden im Charakter-Editor verbringen um Nase, Frisur und Körperform des Avatars nach ihren Wünschen anzupassen. Die Entwickler von Sea of Thieves möchten andere Wege gehen und verzichten auf diese Form der Charaktererschaffung. Und es klingt trotzdem ziemlich interessant!

Zwar wird man bei der Charaktererschaffung in Sea of Thieves keine Regler und Farbringe zur Verfügung haben, dafür jedoch einen Modus, den die Entwickler den „Grenzenlosen Piraten-Generator“ nennen. Was dahinter steckt, verraten wir euch hier.

Sea of Thieves Piraten Rotation

Die glorreichen Acht

Zu Beginn des Spiels präsentiert sich dem Spieler eine Rotation aus acht zufällig generierten Piraten. Die Aspekte wie Haut- und Haarfarbe, Körperform und Geschlecht sind zusammengewürfelt, man hat keinen Einfluss darauf. Nach Belieben kann man die Kamera schwenken und sich die Figuren selbst, als auch deren Animationen anschauen, um zu sehen, welcher einem am meisten zusagt.

Aus diesen acht Piraten kann man dann seinen Avatar wählen – oder auch nicht. Diesen Prozess kann man nämlich beliebig oft wiederholen. Letztlich bleibt es jedoch dabei: Nicht der Spieler erstellt den Avatar, sondern das Spiel. „Wir möchten den Spielern das Gefühl geben, dass dies sein ganz persönlicher, von Rare kreierte Pirat ist“, verriet Rares Studio Director Craig Duncan Eurogamer.

Sea of Thieves Charakterauswahl

Keiner soll wie der andere sein

Der Pool, aus dem die Piraten generiert werden, ist gigantisch und ermöglicht Millionen unterschiedlicher Charaktere. Das ist besonders wichtig, da der Avatar mit seinen Abenteuern bei Sea of Thieves im Fokus stehen soll – nicht ein Standard-Skin, auf den viele Spieler instinktiv zurückgreifen würden.

„Es wird die Spieler dazu ermutigen, auch Charaktere zu wählen, die sie normalerweise nicht generiert hätten. Es geht schließlich nicht darum, uns selbst zu kreieren.“

Man soll anderen Spielfiguren begegnen, die sich nicht alle ähneln, was die Welt wiederum einzigartiger und voller wirken lässt. Außerdem wollen sich die Entwickler dadurch das ein oder andere Hintertürchen offen halten. Noch nicht implementierte Features wie Jungbrunnen oder bestimmte Zaubertränke sollen das Aussehen des Helden im Verlauf des Spiels verändern können. Das sei mit dem von Rare entwickelten Piraten-Generator einfacher.

Trotzdem werden Anpassungen im Detail, wie etwa Bärte, Frisuren und Accessoires, auch später im Spiel noch möglich sein. Was sagt ihr zu dem „Grenzenlosen Piraten-Generator“? Spannende Sache oder lahmer Editorersatz?


Sea of Thieves will darüber hinaus auf Lootboxen verzichten

Quelle(n): Eurogamer

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