Ungeliebter Streamer unterschreibt Deal mit einem Online-Casino, doch die wollen nur, dass er die Klappe hält

Collage mit Jack Doherty vor einem Symbolbild einer Vertragsunterzeichnung.

Der kontroverse YouTuber und Kick-Streamer Jack Doherty ist seit einigen Tagen verdächtig ruhig in den sozialen Medien. Offenbar hat er einen Vertrag unterschrieben, ohne das Kleingedruckte zu lesen.

Um wen geht es? Jack Doherty ist ein US-amerikanischer YouTuber und Kick-Streamer, der vor allem für „Prank“-Content und teilweise gefährliche Stunts bekannt ist. 2024 baute er einen Unfall, nachdem er während der Fahrt auf Kick gestreamt und den Chat gelesen hatte.

In den vergangenen Jahren war der Content Creator ein regelmäßiger Gast im Streaming-Subreddit r/LivestreamFail, wo er wiederholt durch Kontroversen auffiel. Nicht wenige wünschen sich dort, dass Jack Doherty einfach aus dem Internet verschwindet – und dieser Traum scheint nun zumindest vorläufig in Erfüllung zu gehen.

Um in der übersättigten Streaming-Landschaft aufzufallen, lassen sich viele Content Creator immer verrücktere Aktionen einfallen.

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Twitch-Streamer rasiert sich für Spende den Kopf und wird bitter enttäuscht!

„Gut angelegtes Geld“

Wie kam es dazu? Am 7. Oktober beklagte Doherty auf X, dass seine Crypto-Währung nicht den gewünschten Ertrag einbringe, und erklärte sich offen für Sponsoring-Deals. Diese Gelegenheit nutzte der Account des Crypto-Casinos Shuffle, um auf einen vorangegangenen Kommentar hinzuweisen. Darin hatte man dem Streamer versprochen: „Mittlerweile würden wir dich dafür bezahlen, die Fresse zu halten”.

Danach wurde es still um Jack Doherty und ein Post vom 10. Oktober verriet auch, warum:

Hey Leute, ich glaube tatsächlich, ich habe Mist gebaut.

Ich habe kürzlich einen Vertrag mit einem Casino namens shuffle.com unterschrieben, aber den Vertrag nicht komplett gelesen… Eine der Klauseln besagt, dass ich nicht mehr online posten darf, was ich für einen Witz gehalten habe, aber jetzt setzen sie das durch.

Jack Doherty via X

Doherty erklärte weiter, er arbeite mit einem Anwalt daran, die Situation in Ordnung zu bringen. Er werde bald zurück sein. Noah Dummett, der Mit-Gründer von Shuffle, meldete sich ebenfalls per X zu Wort. Der Vertrag sei real und gehe über 6 Monate. Außerdem sei es „gut angelegtes Geld, um diesen Motherfucker aus dem Internet zu bekommen.” Die Anwälte des Content Creators würden den Vertrag zwar anfechten, aber man wolle stark bleiben.

Einige Nutzer wittern eine PR-Aktion, durch die vor allem über das Casino geredet werden soll. Immerhin wirkt der gesamte Ablauf ein bisschen zu glatt. Ob der Content Creator daher tatsächlich die vollen 6 Monate aussitzen muss oder sich lediglich auf ein großes „Comeback“ vorbereitet, bleibt abzuwarten. In der Zwischenzeit können die Hater allerdings feixen und sich an der Stille erfreuen.

Gibt es jemanden, den ihr am liebsten aus dem Daten-Verkehr ziehen würdet, wenn ihr die Mittel dazu hättet?

Wenn ein Content Creator einen Deal mit einem Online-Casino ankündigt, gibt es normalerweise deutlich weniger Jubel von der Community. Der deutsche Twitch-Streamer musste sich zuletzt viel Kritik anhören: Kuba startet seinen ersten Casino-Stream auf Twitch und 25.000 Zuschauer wollen wissen, ob er es wirklich ernst meint

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