Wer Pokémon GO spielt, ist bei manchen Features auf andere Trainer angewiesen. Das ist schwierig, wenn in der Umgebung keiner spielt. Gut, dass man sich auf die Online-Community verlassen kann.
In Pokémon GO gibt es so manche Features, die man nur mit mehreren Spielern so richtig nutzen kann. Da braucht man gar nicht erst auf die schwierigen Gigadynamax-Kämpfe schauen – schon das grundlegende Arena-Feature in Pokémon GO ist kaum nutzbar, wenn nur wenig oder keine Spieler in der Nähe unterwegs sind.
Ein Spieler hat es aber offenbar noch ein ganzes Stück schwieriger: Wie der User Sea-Of-Bitterness-MK
im Subreddit zu Pokémon GO berichtet, spielt bei ihm in der Nähe offenbar wirklich niemand Pokémon GO. In den Kommentaren erklärt er, in Afghanistan zu leben.
Hier sind im Grunde keine Arenen, PokéStops oder sonstwas um mich herum
, erzählt der Spieler in seinem Post. Pokémon tauchen auch kaum welche auf. Er würde einfach alle paar Stunden schauen, ob eins aufgekreuzt ist: Ich spiele seit einer Woche und bin auf Level 15 mit 76 Pokémon
.
Doch durch den Post ist der User plötzlich nicht mehr so allein: Denn die Community aus dem Rest der Welt springt ihm zur Seite.
User wollen aus der Distanz helfen, das Spiel besser spielen zu können
Was machen andere Spieler? In den Kommentaren melden sich jede Menge Leute, die dazu beitragen wollen, dass der Spieler mehr spielen kann.
Aber wie geht das? Wie kann man mit anderen spielen, wenn man auf viele Kilometer hinweg mutmaßlich der einzige ist?
Die Maßnahme Nummer eins sind Freundescodes: Man tauscht sie aus, um sich gegenseitig Geschenke zu schicken, somit Items zu erhalten und vor allem im Level aufzusteigen. Denn die Freundschaften sind ein sehr guter Weg, um EP zu sammeln. In den Kommentaren melden sich direkt Leute aus San Diego, Portland, London und anderen Orten, die mit dem User zusammenspielen und Geschenke schicken wollen.
Über das Anpinnen von Postkarten aus Geschenken könnte der User sich außerdem einige Purmel sichern, um so mehr Pokémon zusammenzubekommen.
Dazu weisen einige darauf hin, dass der User sich mit Wayfarer auseinandersetzen sollte. Der User solle, sobald er das nötige Level über die Freundschaften aufgebaut habe, anfangen, in seiner Nachbarschaft selbst PokéStops einzureichen. So könnte er sich theoretisch eine ganz eigene Karte voller POIs aufbauen, wenn es läuft.
Wie das funktionieren kann, haben wir im Jahr 2023 mit einem Trainer besprochen: Der User spielte zu diesem Zeitpunkt seit sechseinhalb Jahren in Italien und hatte selbst das Problem, kaum Mitspieler und vor allem keine POIs in der Nähe zu haben. Über die Jahre baute er sich aber eben über Wayfarer ein sehr volles Netz an Stops und Arenen auf.
Wie ist das bei euch in der Nähe? Auch hierzulande gibt es genug Orte, an denen kaum Mitspieler unterwegs sind. Dann sucht man schon mal verzweifelt nach der nächsten Arena, die man einnehmen kann, oder Leuten, mit denen man den nächsten schwierigen Raid schafft. Einen interessanten Fall gab es zuletzt auch im Falle einer Arena, die wohl kaum gefunden wird und dadurch Pokémon seit sehr langer Zeit beherbergt.
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