Heroes of the Storm: Ist der Schlächter zu stark oder bist du zu schwach?
Die Schreckensherrschaft des Schlächters

Die Spieler von Blizzards MOBA Heroes of the Storm beklagen sich aktuell vor allem über ein Problem: Der Schlächter. Er sei viel zu mächtig, meint ein Großteil der Spielerschaft. Aber was ist dran an all dieser Kritik?

Ah! Frischfleisch!

Butcher-Heroes-of-the-Storm
Der wohl knuddeligste Assassine der Welt.

Der aktuellste Neuzugang von HotS, der Schlächter aus dem Diablo-Universum, macht momentan als Assassine die Partien zu einem reinen … nun ja, Schlachtfest. Scheinbar mühelos pflügt er durch feindliche Helden und hinterlässt auf seinem Pfad nur Verwüstung und jede Menge Frischfleisch, was ihn im Gegenzug noch stärker macht. Der Aufschrei unter den Spielern ist groß: Warum ist der neue Held so übermächtig?

Neue Helden – oft übermächtig um Geld einzuspielen?

Egal ob LoL, SMITE oder HotS, fast alle MOBAs müssen sich regelmäßig den Vorwurf anhören, dass neue Helden in den ersten Wochen zu übermächtig sind. Der Grund dafür soll sein, dass mehr Spieler bereit sind, Echtgeld auszugeben, um einige Tage durch „leichte Siege“ mit dem neuen Charakter belohnt zu werden. Während solche Vorwürfe logisch klingen – immerhin will jede Firma irgendwie Geld verdienen -, so glaube ich persönlich nicht, dass dies der Hauptgrund ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Firma mit gutem Ruf es sich leisten kann, regelmäßig komplett übermächtige Helden einzuführen, nur um ein paar Euronen mehr abzugreifen. Dafür ist der Ruf eines Spiels heutzutage einfach zu schnell ruiniert.

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Neue Helden sind ungewohnt

Neue Helden sind beim Release für eine Vielzahl der Spieler vornehmlich eines: Unbekannt. Weil man nicht so ganz genau weiß, was der neue Charakter alles anstellen kann, ist es oft viel einfacher, erst mal zu schreien: „Der ist total übermächtig! Nerft ihn!“ Im Falle des Schlächters finde ich solche Rufe ungerechtfertigt. Gut, ich spiele auch nicht auf professionellem Niveau. Aber im Bereich rund um Rang 20 der Heldenliga empfand ich den Schlächter niemals als zu stark, wenn man seine Fähigkeiten kennt. Dem Lebensraub kann man durch stumpfes Wegrennen entkommen und danach ist der gute Fleischberg oft hoffnungslos verloren. Eine gezielte Betäubung kann den Kampf sogar besonders schnell beenden, sofern man den Moment seiner „Unaufhaltbarkeit“ abpasst. Wer genau weiß, wie ein gegnerischer Held funktioniert, kann auch schnell herausfinden, wie man ihn bezwingen kann.

Lieber zu stark als zu schwach – zumindest am Anfang

Smite Göttin Nox
Nox aus SMITE war zu Beginn viel zu schwach. Die Folge: Sie wurde so unbeliebt, dass man sie komplett überarbeiten musste.

Vollkommen unabhängig von den möglichen Einnahmen muss man auch Folgendes bedenken: Ein neuer Charakter kann niemals „perfekt“ gebalanced sein, alleine schon, weil es keine perfekte Balance gibt. Deshalb sollte ein neuer Charakter lieber etwas stärker sein, damit er vor allem „cool“ wirkt. Denn nichts wäre langweiliger, als ein neuer Held, der keinen Spaß macht, weil er zu schwach ist. Der Ersteindruck ist verdammt wichtig, auch bei neuen Spielinhalten. Wenn schon schlecht balanced, dann lieber ein wenig zu stark – zumindest in den ersten paar Tagen. Aber darüber kann man sicher streiten.

Quelle(n): kotaku.com
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Christian Peters

Problem ist, dass die Leute mit butcher debuff weiter dran bleiben anstatt sich zu entfernen und ihm so die Heilung zu verwähren. Zerathul ist zb, wie Johanna, ein recht guter Konterpic. Mir ist azmodan zu stark, da er meist nur den Laser braucht um jemanden zu töten und nicht, wie andere, mehrere Fähigkeiten braucht. Auf Laser geskillt, ist er robuster als ein Krieger.

Cortyn

Auch beim Laser reicht doch ein Stun oder außerhalb der Reichweite zu laufen, ähnlich wie beim Butcher. Mit Azmodan ist sowieso nichts schöner, als auf 50 Meter eine Feuerkugel zu werfen und Leute beim Teleportieren noch hinzurichten ^.~

Kashmo

FInd ich nicht, er muss um wirklich guten Schaden zu machen richtig im Nahkampf sein (ähnlich wie Illidan, nur überhaupt nicht mobil) und hat überhaupt keine wirkliche Verteidigung bzw. kein Sustain um sich selbst zu heilen muss er entweder ein Gegner töten oder er muss ununterbrochen mit seinem „W“ Skill 5sek. Schaden im Nahkampf machen. Von daher Vor sowie Nachteile, aber OP überhaupt nicht. 😉

Dorn

Ach… ich hatte eigentlich nur darauf gewartet, das dass Forum explodiert, eine Stunde nachdem der Schlächter released war. Wie jedesmal, wenn ein neuer Held erscheint.

Und meistens kommen die Beschwerden von denjenigen, die den Schlächter eben nicht selbst angetestet haben, sondern nur gegen ihn angetreten sind.

Im oberen Bereich der Heldenliga (Rang 1-5), seh ich ihn kaum einer auswählen. Er nimmt eher die Rolle von Nova/Abathur ein. Ein zu exotischer Pick.

Fluffy

Naja, die 3 letzten Helden sind schon recht stark. Kael’thas, Johanna und Der Schlächter sind alles sehr starke Helden – persönlich halte ich den Schlächter für den schwächsten von den 3en. Aber im Vergleich zu vielen alten Helden doch stärker.

Den Schlächter halte ich aber nicht für zu stark. Gut, ich spiele eh nur Quickmatch aber meistens habe ich bisher gewonnen wenn ein Schlächter im gegnerischen Team war und verloren wenn ein Schlächter in meinem Team war. Der Held kann extrem dominieren mit viel Support, aber ohne ist er ziemlich schnell tot. Johanna hingegen… seit ich sie mir vor ein paar Tagen gekauft habe, habe ich fast nur noch gewonnen.

Corbenian

Johanna und Kael zu stark? Sie haben einiges auf dem Kasten, wenn man aber ihre Mechaniken kennt, kann man sie schnell aushebeln. Kael ist z.B. ein absolutes Fressen für Nova und Valla.

Johanna muss man behandeln, wie jeden Tank. Isolieren und dann wegputzen, wenn der Rest tot ist.

Der Schlächter haut gut rein, aber übermächtig ist er auch nicht. Der einzige Held, der wirklich mächtig war beim Release, war Thrall. Aber den haben sie ja so zurecht gebügelt, dass ihn keiner mehr spielt xD

Jaina war am Anfang übrigens zu schwach. Würde auch ihre Unbeliebtheit erklären. Denn sie ist wirklich klasse.

Christian Peters

Nur dad keal fast so schnell stirbt wie murci, reine glascannon

Alastor Lakiska Lines

Genau so könnte man sich beschweren, dass Gazlowe ab Stufe 20 zu übermächtig ist, wenn er Mecha-Lord skillt, da seine AAs dann 2,5mal so viel Schaden wie sonst machen und er schon ab Stufe 10 eine Lane solo dekonstruieren kann.

Oder Murky, dessen Grundprinzip darauf abzielt, dass er wesentlich schwächer als andere Helden ist und mehr als nur gelegentlich stirbt, aber durch seine Talente ein wesentlich stärkeres Wachstum als andere Helden hat.

Cortyn

Richtig! Oder diese Abathurs, die einfach immer afk in der Basis rumstehen und auf magische Weise trotzdem die höchstens Schadenszahlen haben! Cheater! OP!

Fluffy

Das hört man mittlerweile aber selten. Momentan ist es eher „Oh nein, ein Abathur im Team wir haben schon verloren“ 😉

Christian Peters

Ich halte mit sylvanas auch ne lange Solo und putze an Lvl 7 die merc camps weg. Im Gebäude dmg bin ich so gut wie immer Platz 1^^ zumal man an Lvl 10 gar jeden caster wegbügelt Dank silence. Keal macht viel dmg, ist aber eine reine glaskanone.

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