Heroes of the Storm: Valeera – So spielt sich die Schurkin aus WoW

Wir haben die neuste Heldin von Heroes of the Storm (HotS) angespielt. Für wen Valeera was taugt und ob sie Spaß macht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

In der vergangenen Woche hat Heroes of the Storm eine neue Heldin aus dem Warcraft-Universum spendiert bekommen. Valeera Sanguinar glänzte in World of Warcraft die meiste Zeit zwar durch Abwesenheit, ist aber durchaus ein geschichtsträchtiger Charakter. Cortyn hat sich der neuen Assassine angenommen und einige Runden miese Meuchlerin gespielt.

Neue Hots-Heldin Valeera macht richtig Laune

Grundsätzliche tue ich mich in Heroes of the Storm mit Nahkampf-Assassinen ziemlich schwer. Kerrigan traue ich mir gerade noch zu, doch sobald es an komplexere Positionierung geht, wie etwa bei Illidan oder Samuro, dann lasse ich lieber die Finger davon.

Und was soll ich sagen? Himmel, Valeera macht Laune!

Wenn man bereits einen Schurken in World of Warcraft gespielt hat, dann ist der Einstieg mit ihr kinderleicht. Die Fähigkeiten entsprechen ziemlich exakt ihren Gegenstücken im MMO. Okay, Finsterer Stoß besitzt eine Bewegungskomponente und anstatt 5 Kombopunkten besitzt sie in HotS maximal 3.

Einen genauen Blick auf Valeeras einzelne Fähigkeiten werfen wir in diesem Beitrag.

Sämtliche Fähigkeiten sind intuitiv und selbst bei den Talenten kann man bereits am Namen erahnen, was sie machen.

Autoattack und Winken

So richtig Spaß macht Valeera – genau wie Schurken in World of Warcraft – gegen „Stoffies“ – also anfällige Assassinen. Besonders extrem weiche Ziele ohne große Fluchtmechanismen – wie Kael’thas oder Chromie – liegen gegen Valeera schneller im Dreck, als sie „WTF“ in den Chat hämmern können. Erdrosseln, Finsterer Stoß, Finsterer Stoß, Ausweiden, Autoattack und winken.

Deutlich schwerer wird es, wenn die Gegner mehr Lebenspunkte verfügen und Valeeras Attacken länger standhalten können. Gerade „Schadenskrieger“ wie Varian oder Sonja ziehen uns gerne mal die Ohren noch länger, als sie ohnehin schon sind. Da lohnt es sich oft, Verschwinden nicht vor dem Kampf zu verwenden, sondern während der Schlacht als Fluchtmechanismus.

Besonders erwähnenswert ist ihr Ultimate „Mantel der Schatten“. Das ist quasi eine „Komme aus dem Gefängnis frei“-Karte, die dazu noch eine Abklingzeit von nur 18 Sekunden besitzt. Für eine Sekunde unaufhaltbar zu sein und sämtliche DoTs zu entfernen ist so mächtig, dass viele Assassinen weinend zurück zum Nexus laufen, wenn sie auch nur Valeeras Stealth-Geräusch hören. Ab Stufe 20 wird das noch irrer – dann kann sie den Mantel nämlich alle 8 Sekunden einsetzen, da er bei jedem „Verschwinden“ automatisch aktiviert wird.

Valeera: Das Balancing ist völlig in Ordnung!

Bei kaum einem Charakter war es so leicht, den Übergang von „Ich wage mich mal vorsichtig heran“ zu „Ich stürze mich sicher in die Schlacht“ hinzubekommen wie bei Valeera. Nach einigen Runden hat man ziemlich zuversichtlich durchschaut, was man sich trauen kann und wo man schnell das Zeitliche segnet.

Klar, letztlich könnte man auch sagen, dass Blizzard es sich besonders leicht gemacht hat, einfach bestehende Fähigkeiten aus einem anderen Spiel fast „1:1“ zu kopieren und nur leicht an Moba-Bedürfnisse anzupassen. Aber selbst wenn: Es hat funktioniert. Wie Valeera so schön sagt: „Das ist kein „Fieser Trick“! Das Balancing ist völlig in Ordnung! Vielleicht sitzt das Problem ja zwischen Euren Ohren?“

Eigentlich wollte ich HotS für eine Weile ruhen lassen, bis Blizzard ein paar neue Spezialisten bringt – aber jetzt hat es doch wieder mehrere Abende gefüllt. Gut gemacht.


Abgesehen davon ist in Heroes of of the Storm gerade das Mondfest aktiv.

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