Hearthstone: Die mieseste Karte aus Un’Goro – Das Bösartige Jungtier

Ein kleines Jungtier sorgt in Hearthstone für Angst und Schrecken. Es mutiert und mutiert und mutiert … Ist das „Bösartige Jungtier“ die stärkste, neue Karte aus Un’Goro? Die mieseste ist es zumindest, glaubt unsere Autorin Cortyn.

In der vergangenen Woche erschien die neue Erweiterung „Die Reise nach Un’Goro“ für Hearthstone und lieferte endlich frische Karten für die ausgehungerte Spielerschaft. Und während sich langsam alle Spieler darüber einig sind, dass die Schurkenquest „der neue Cancer“ ist, herrschen in der Arena ganz andere Regeln.

Das Bösartige Jungtier terrorisiert die Arena von Hearthstone

„Wie immer“ zum Start einer neuen Erweiterung habe ich all mein angespartes Gold in der Arena verprasst und dabei von 0:3-Niederlagen bis hin zu einem 12:1-Siegeszug so ziemlich alles erlebt, was das Chaos einer neuen Erweiterung hergibt.

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Auf eine Karte möchte ich hier ganz besonders zu sprechen kommen: Bösartiges Jungtier. Für 3 Mana und mit Werten von 3/3 ist das Wildtier generell nichts Besonderes, sogar etwas unterm Durchschnitt vom reinen „Body“ her. Seine wahre Macht entfaltet sich erst dann, wenn er mindestens einen Zug lang auf dem Brett bleibt und er dazu kommt, den gegnerischen Helden anzugreifen.

Diese Karte ist der Inbegriff des rollenden Schneeballs, der schnell zu einer unaufhaltbaren Lawine wird. Wenn das Bösartige Jungtier den gegnerischen Helden erfolgreich attackiert, dann mutiert es – jedes Mal.

21 Schadenspunkte in nur 2 Zügen

Ich hatte dabei schon ein paar ziemlich verrückte Kombinationen:

  • Runde 2 (mit Münze): Bösartiges Jungtier ausgespielt.
  • Runde 3: Angriff → Windzorn – Zweiter Angriff → +3 Angriff
  • Runde 4: Angriff → +3 Angriff  – Zweiter Angriff → Als Ziel unwählbar.

Zu Runde 5 kam es dann nicht mehr, weil der Gegner bereits das Spiel verlassen hatte. Das Jungtier hat somit in 2 Zügen, in denen es agieren konnte, satte 21 Schaden verursacht.

Hearthstone Mutation Artwork

Seitdem ist das Mutierte Jungtier für mich der „MVP“ in der Arena und kommt gnadenlos in jedes Deck. Da er nur „selten“ ist, bekommt man das Tierchen auch relativ oft angeboten. Wenn man es irgendwie schafft, das Jungtier eine Runde lang überleben zu lassen, nimmt der Wahnsinn seinen Lauf.

Ich gehe schwer davon aus, dass Blizzard diese Karte im Zuge von Balancing-Änderungen anpassen wird. Ehrlich gesagt scheinen mir hier 4 Manakosten auch deutlich angebrachter, wenn man es mit anderen, ähnlichen Mutations-Dienern vergleicht.

Wie waren eure ersten Erfahrungen mit „Die Reise nach Un’Goro“? Schon eine besonders spannende Kombination oder einen besonders tollen Diener entdeckt – oder genau das Gegenteil?


Sämtliche Karten der neuen Hearthstone-Erweiterung „Die Reise nach Un’Goro“ findet Ihr in diesem Beitrag.

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Nirraven

Finde jetzt die Schurkenquest bei weitem nicht so mächtig wie alle tun, hatte bis jetzt sogar in etwa 70% wins gegen diese Decks. Da finde ich Piratewarrior um längen schlimmer, beim Schurkendeck muss man zumindest etwas mitdenken was man tut.

lulululu

Lass mich raten… deine Win rate gegen den Schurken hattest du mit dem Piratewarrior oder einem ähnlich aggressiven Deck? Denn das ist momentan, das einzige was gegen den Schurken hilft, ein noch schnelleres Deck. Das eigentliche Problem ist aber wieder, das durch den Quest-Schurken Controll-Decks wieder nahezu unspielbar werden, wie es auch beim Jadedruid der Fall war. Das bedeutet halt auch wieder das der Pirate-Warrior wahrscheinlich gemeinsam mit dem Quest-Schurken die Lader beherrschen werden, da sich keine anderen Decks etablieren können, sofern sie nicht Aggro-Based sind.
Falls das wirklich so eintreffen sollte bin ich für dieses Jahr auf jeden Fall im Wild-Mode.

Corbenian

Mit einem Secretmage kann man den Schurken herrlich auskontern. Es ist ja absolut absehbar, wann er seine „Quest abgeben“ will. Dann macht man einfach Gegenzauber und PAFF, das wars mit dem Schurken 😉

Der Jäger ist übrigens auch sehr mächtig gegen den Schurken.
Der Murlocschamane zerfetzt den Schurken auch.

Hexenmeister und Priester sind bislang ein wenig mau. Müssen sich aber vielleicht noch erst entwickeln bzw. herauskristallisieren.

Nirraven

Die Hexenmeister Quest ist seltsam, normal ist ein Discarddeck eher Aggro und die Questbelohnung ist recht langsam.

lulululu

Naja, bis auf den secretmage sind das ja alles schnelle Decks. Und was ich eigentlich meine, ist nicht, dass man den Schurken nicht besiegen kann, sondern dass er die Meta wieder in eine Richtung drückt und Controll-Decks unterdrückt wie der Jadedruid. Gegen den man natürlich auch gewinnen kann , aber auch überwiegend nur mit aggressiven Decks. Mit anderen Worten, die Erweiterung bietet eigentlich deutlich mehr Vielfalt, wird aber durch solche Decktypen zu sehr beeinflusst.

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