Hearthstone: Classic-Set wird erneut generft

Bei Hearthstone stehen wohl wieder einige Nerfs an. Die Klassikkarten sind den Entwicklern ein Dorn im Auge.

Das große Ziel der Entwickler von Hearthstone ist es, das Spiel jedes Jahr frisch zu halten, indem neue Karten in das Spiel implementiert werden und andere aus der Rotation rausfallen. Einmal „entfernte“ Karten können nach wie vor im „Wild“-Format genutzt werden, in dem es kaum Beschränkungen gibt. Für das „Standard“-Format sind jedoch nur bestimmte Sets zugelassen – im Regelfall umfasst dies die Erweiterungen des aktuellen und letzten Jahres sowie die Basis- und Klassik-Karten. Doch genau diese rund 400 Basis/Klassen-Karten werden den Entwicklern nun zum Problem.

Herathstone Ben Brode

Schon damals hatten Spieler angemerkt, dass man doch das Klassikset einfach ebenfalls aussortieren soll, um alle Spieler dazu zu zwingen, wirklich „neue“ Dinge auszuprobieren. Damals hatte man das verneint, denn die Klassik- und Basiskarten sind für die Spieler der Einstieg in Hearthstone und vermitteln das typische Warcraft-Flair.

Ben Brode sieht jedoch ein, dass diese Karten die mächtigsten sind, die das Spiel zu bieten hat und damit nun die Gefahr besteht, dass jede Erweiterung nur kleine Änderungen an „Evergreen“-Decks mit sich bringt, das Meta drumherum sich aber kaum wandelt.

Deshalb warnt Brode die Spieler bereits, dass es im Frühjahr zu neuen Nerfs der Klassikkarten kommen könnte – eventuell werden einige sogar komplett aus dem Set verschoben und nur noch im „wilden“ Spiel nützlich sein.

Die Spieler nehmen das natürlich mit gemischten Gefühlen auf. Während eine Seite diese Änderungen begrüßt, weil sie dem Spiel gut tun würden, erahnen andere dahinter Blizzards große Geldverschwörung, die einfach alle Spieler dazu zwingen soll, ständig neue Karten zu kaufen, um überhaupt eine Chance beim Aufstieg in den Rängen zu haben.

Brode verneint das und meint „Es gab schon immer Free2Play-Spieler, die den Rang Legende erreicht haben, ohne Geld zu investieren. Das wird auch nach den Nerfs noch der Fall sein.“

Die Entwickler würden übrigens gerne mehr mit Euch reden, aber ihr meckert ja nur rum.

Quelle(n): pcgamesn.com, hearthpwn.com
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Patrik

Hearthstone ist für mich Zeitvertreib, gerne schaue ich mir den ein oder anderen Stream an oder beschäftige mich mit neuen Decks, wohlgemerkt den Erschwinglichen. Teuere Decks sind weit außer Reichweite für mich, solange ich nicht bereit bin einiges an Geld zu investieren oder aber mit Ausdauer und viel Übung über die Arena an Karten und Staub zu gelangen.

Als eigentlicher free2play Spieler bin ich dennoch gerne bereit für die ein oder andere Aktion Geld zu bezahlen und längst habe ich noch nicht alle Basiskarten zusammengetragen. Derzeit bewege ich mich im Spielmodus Standard den Rängen 5 und 10. Gerne wäre ich auch mal höher oder gar Legend, allerdings passt dies nicht zu meinem Zeitkontingent.

Zusammen mit den Basiskarten konnte ich mir Decks für 2.000 bis 4.000 Staub leisten/ersparen. Ich hoffe, die Nerf-Keule wird nicht so hard ausfallen, denn ich kann und werde nicht bei jeder zweiten Erweiterung 150 oder 200 Kartenpackungen kaufen, um an Karten bzw. Staub zu kommen.

Wir dürfen gespannt sein, welchen Weg Blizzard einschlägt. Bei pay2play würde ich mich einem anderen Spiel zuwenden.

Andreas Fischel

so ein bullshit von seiten blizzad verstehen sie eigentlich das man in einem kartenspeil auch wenn es elektronisch ist nachträglich karten nicht abändern darf. so funktionieren solche spiele einfach nicht, da müssen sich sich grds andere sachen überlegen klar die erweiterungen sind kleiner als bei physichen kartenspielen aber auch magic und yugioh haben es immer hinbekommen ohne einen zum kaufne zu zwingen das man sich decks aus neuen karten bauen will und vielleicht nur 2-3 alte mit rein nimmt die eben gut dazu passen. was mir fehlen sind naja gut funktionierende themen decks klar hat man mal beast druid gespielt aber doch nicht wikrlich lange und naja jade können alle drei klassen gut Pirat warrior passt hier vielleicht ganz gut aber das haben die physichen spiele immer besser gemacht. aber auch zur klar stellung themen decks sind für mich sachen wie damals in yugiho gx die hero decks oder das flammen-zeug in magic wohl noch am ehesten der orochi token style von früher oder alles was die gilden von ravnica ausmachte. kann jetzt nur so alte beispiele nennen da ich ewig in keinem karten laden mehr war und meine karten langsam staub ansetzten

Cortyn

Kartenspiele wie Yu-Gi-Oh und Magic haben aber auch Kartenlisten, die auf Turnieren nicht zugelassen sind. Gerade deswegen ist es doch ein Vorteil, dass man die Karten nachträglich abändern kann.

Plague1992

Ein Magic hat +15.000 Karten und davon sind gerade einmal ~50 gebannd / limitiert. Und quasi Ausnahmslos Karten die schlicht und ergreifend zu Stark sind. Keine beliebten Karten, keine „all time cassics“ sondern einfach nur zu starke Karten.

Klar sind nachträgliche Änderungen besser wie komplette banns, jedoch sollte man nicht jeden Furz anpassen müssen, vorallem mit der Begründung dass gute alte Karten ( mehr sind sie nicht, „nur“ gute Karten ) zukünftige expansions indirekt „schaden würden“.

Zudem hat man mittlerweile ein Standard-Format eingeführt, was solche Nerfs mittlerweile sowieso obsolet macht.

Nirraven

Muss hier Cortyn recht geben, auch bei physischen Kartenspielen werden eben nerfs in Form von Bans ausgeübt, da man nie komplett Fehlerfrei komplexe Kartespiele entwickeln kann.

Mir würde es auch besser gefallen wenn sie zum Beispiel jeden Spieler den Arkanstaub der Classickarten geben würden und dafür es komplett aus Standart rausnehmen, sonst wird man nur schwer drum rum kommen classic so viel zu nerfen bis es fast nicht mehr gespielt werden kann und das kann nun wirklich keiner wollen.

Capscreen

Naja, das zeigt halt leider, dass Blizzard sich nicht auskennt mit Kartenspielen. Erstens erzählen sie einem wieder irgendwas vom blauen Pferd und ändern es dann im Endeffekt doch wieder, auf Kosten des Geldes der Spieler wohlgemerkt. Und zweitens ist das nicht das Prinzip, mit dem alle Kartenspiele weiterentwickelt werden. Und zwar sind alte Karten irgendwann nahezu nicht mehr relevant, bis sie sich neu kombinieren lassen, indem neue Powercreeps viel besser kombiniert werden können. Aber dafür müsste man sich neue Konzepte und komplexere Spielweisen ausdenken… ergo, kostet mehr Geld.

Plague1992

Im Grunde genau das. Alte Meta-Decks nerfen, weil es zu aufwändig wäre komplett neue abwechslungsreiche Metadecks zu erschaffen. Geschweige denn komplexe Erweiterungen zu releasen.

Mal ehrlich die letzte Erweiterung brachte 9(! WTF?!? ) Karten für jede Klasse, wo bei vielen sogar die Spielweise relativ gleich blieb. Was erwarten die da? Natürlich ist das dann nur eine „Verbesserung des bereits bestehenden“.

Ich weiß noch so wundervolle Themenblöcke wie Mirrodin oder Ravnica, die das komplette Spiel von vorne bis hinten umkrempelten. Und schon damals war Magic 15 Jahre alt und man dachte man hätte bereits alles gesehen.

Capscreen

Also ich kenne mich mit Magic leider nicht so aus, ich bin eher it Yu Gi Oh groß geworden und kenne mich auch mit der aktuellen Meta recht gut aus. Weiß aber, dass es bei Magic eine ähnliche Entwicklung gab. Bei Yu Gi oh kamen halt andere Beschwörungsmethoden rein, was bei Hearthstone eigentlich kein Problem wäre, schon Tributbeschwörungen oder ähnliches eben, könnten das Spiel in eine andere Richtung lenken. Ich bin nunmal kein Concept Designer, aber machbar ist es in jedem Fall.

Was ich aber auch glaube ist, dass es vielen Leuten zu kompliziert werden würde. Ich bin selbst kein Legend Player oder so. Ich bin letzte Season gerade mal Rank 5 geworden, aber es gibt (wie ich auch) sehr viele Casual Player, die sich nicht mit einer derartigen Masse nicht auseinandersetzen wollen. Und Yu Gi oh und Magic sind nunmal Nischen Games, eine Schublade, in die Blizzard mit seinem Hearthstone sicher auch nicht hin will.

Koronus

Ehrlich gesagt finde ich es scheiße. Classic sollte immerhin einen Harten Kartenkern bieten denn im Gegensatz zu Magic beinhalten Hearthstone Decks nicht Neuauflagen der Klassiker wie in Magic The Gathering

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