H1Z1: Neues Gameplay-Video zeigt, warum Early Access noch dauert – für Walking-Dead-Atmosphäre fehlt Feinschliff

Beim Survival-MMO H1Z1 gab’s am Wochenende wieder eine Stunde neues Gameplay. Während das Spiel im Umfang deutliche Fortschritte macht, sind doch noch einige Bugs zu erkennen.

Am Wochenende gab’s beim Charity-Event „Extra Life“ auch eine Stunde neues Gameplay bei H1Z1 zu sehen. Greg Henninger, Community Manager, zeigte eine Stunde eine Art „Querschnitt“ vom Zombie-MMO, also das, was letztlich auch die Fans im Early Access erwartet. Wer sich die Stunde anschaut, wird vielleicht eher ein Verständnis dafür entwickeln, warum es mit dem Early Access noch immer nicht geklappt hat – auch wenn ein erster Termin damals im Überschwang schon für den Mai angekündigt wurde.

Kleine Fehler könnten die Immersion zerstören

Das Spiel ist komplex und wächst noch weiter. Es gibt tausend Möglichkeiten, wo etwas schief gehen kann. Ob eine Tür buggt und nicht ins Schloss fällt oder ein intaktes Haus so knistert, als stünde es in Flammen: Man merkt dem Spiel seinen Status als „Pre-Alpha“ an. Das stört die für das Spiel so wichtige Immersion, das Gefühl in die eine in sich schlüssige Welt abzutauchen: So können Spieler abgefeuerte Pfeile, die treffen, nicht aus einem Zombie ziehen, sondern sie erst wieder aufsammeln, wenn der Zombie despawned ist. Und mittlerweile können Pfeile zwar Fensterglas durchschlagen, das auch effektvoll splittert, das bildet sich aber viel zu schnell wieder.

H1Z1
Aber in jeder Stunde frischem Gameplay ist wieder was Neues zu entdecken, was die Entwickler und die Fans freuen dürfte. So gab’s in dieser Stunde erstmals einen Zombie, der ein Reh reißt und sich dann über den Kadaver hermacht. Auch ein neues „Proximity-Crafting“-System stellt man im Built vor, so kann der Spieler jetzt auch Gegenständen aus Materialien herstellen, die sich nicht in seinem Besitz, aber in seiner Nähe befinden.

H1Z1 ist mittlerweile deutlich umfangreicher als in den ersten Stream-Stunden. Es gibt viel mehr Gebäude, in denen der Spieler herumlaufen und sie plündern kann, aber das bringt augenscheinlich Probleme mit sich.

The Walking Dead ist ein klares Vorbild

Warum es den Entwicklern von SOE so wichtig ist, das Spiel möglichst einwandfrei herauszubringen, liegt neben dem Anspruch an sich selbst, wahrscheinlich auch im Genre begründet: Man geht bei SOE davon aus, dass H1Z1-Spieler TV-Serien wie The Walking Dead im Kopf haben und dieses Erlebnis auch im Spiel wiederfinden möchten. Gerade die Ästhetik des Games erinnert deutlich an die Erfolgsserie, die in den vergangenen und kommenden Nächten gerade im Marathon auf RTL II ausgestrahlt wird. So gibt es liegengebliebene Autowracks, die Brücken versperren, und auch die Kleinstadt-Atmosphäre des Spiels erinnert an die AMC-Serie.

H1Z1 im Dunkeln
Bei einem so hohen atmosphärischen Anspruch könnten die zahlreichen Kinderkrankheiten, die auch dieses Built von H1Z1 noch plagt, dafür sorgen, dass Spieler rasch die Lust verlieren.

Nichtsdestotrotz sagt auch Henninger wie hart man daran arbeitet, das Spiel möglichst schnell in die Hände der Fans zu bringen.

Hier haben wir den Stream für Euch, er beginnt so 8 Minuten ins Video rein.

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