Guild Wars 2: So ändert GW2 die Balance der Klassen im Januar

Guild Wars 2 geht die Balancingprobleme im PvP an und plant umfassende Änderungen der Klassen. Wir haben die Details für Euch.

Das Chaos entwirren

Erst in den Wochen nach der Veröffentlichung von „Heart of Thorns“ zeigte sich bei Guild Wars 2, dass die Balance zwischen den verschiedenen Klassen nicht funktioniert. Während einige Charaktere deutlich mehr Schaden verursachten, als von den Entwicklern beabsichtigt, wurden andere Klassen schlicht überfahren und sahen im PvP kein Licht mehr. Der erste von vielen Balancepatches, die nun vierteljährlich erfolgen sollen, nimmt sich dieser Problematik an.

Guild Wars 2 Player

Die Balance war alles andere als optimal – jetzt geht man die Probleme an.

„Angeschlagen“ und die Schnelligkeit

Eine übergreifende Änderung für alle Charaktere gilt für den Zustand „angeschlagen“. Die beiden Zustandsveränderungen „Schnelligkeit“ und „Langsamkeit“ werden sowohl beim Hinrichten als auch beim Wiederbeleben keinerlei Auswirkung mehr haben. Gleichzeitig wird die Wirkung von „Langsamkeit“ ein wenig abgeschwächt, um nun äquivalent mit dem Gegenstück „Schnelligkeit“ zu sein.

Die Klassenänderungen

Wir werfen einen kurzen Blick auf die verschiedenen Änderungen, die mit dem kommenden Patch für die unterschiedlichen Klassen geplant sind.

  • Elementarmagier bekommen einige Stärkungen spendiert, denn sie waren seit der Erweiterung eher am unteren Ende der PvP-Nahrungskette angelangt. „Diamantenhaut“ kann nun zum Entfernen von Zuständen genutzt werden (anstatt sie, wie bisher, nur zu vermeiden). Die Fähigkeiten der Luft-Großmeister-Eigenschaften werden eine kürzere Abklingzeit haben und mehr Schaden als zuvor anrichten.
  • Beim Ingenieur, oder eher dem Schrotter, will man zahlreiche Eigenschaften verbessern, die bisher kaum genutzt wurden, da sich eine immer gleiche Verteilung der Eigenschaften als Optimum bewährt hat. Die Defensivleistung dieser Klasse behält man weiter im Blick, möglicherweise soll es eine Reduktion seiner Überlebensfähigkeit geben.
Guild Wars 2 Scrapper Herat of Thorns

Der Schrotter soll mehr Auswahl bekommen.

  • Für den Wächter verfolgt man ähnliche Ziele, auch hier sollen rar verwendete Eigenschaften aufpoliert werden, um mehr Abwechslung zu bieten. Gleichzeitig hat sich der Drachenjäger als zu stark herausgestellt, weshalb gerade seine Salvenfertigkeiten und Unterbrechungen abgeschwächt werden.
  • Beim Mesmer hat man vor allem den „Tatendrang“ im Auge, der die Unterstützungsleistung massiv gesteigert hat. Auch wenn es keine konkreten Pläne zu den Anpassungen gibt, will man hier „einige Änderungen“ vornehmen, um die Auswirkung zu drosseln. Die Waffe Szepter muss ebenfalls einige Abschwächungen in Fertigkeiten, Funktionen und Eigenschaften erleiden.
  • Der Nekromant kann sich über kleine Verbesserungen freuen. Wer geschickt spielt, der kann sich fortan mit den lebensfressenden Blitzen (einer Kombo-Fertigkeit) selbst heilen, solange man sich in der Todesschleier-Gestalt befindet.
Guild Wars 2 Hunter Druid Teaser

Waldläufer und damit auch Druiden behält man im Blick.

  • Auch die Waldläufer sollen demnächst vor eine größere Auswahl gestellt werden, zahlreiche Eigenschaften bekommen Upgrades sowohl offensiver als auch defensiver Natur. Den Druiden hat man gegenwärtig im Auge und beobachtet hier seine „Brauchbarkeit in der Gruppe“ und will möglicherweise Änderungen vornehmen, konkrete Pläne fehlen aber noch.
  • Als zu mächtig hat sich der Widergänger erwiesen. Der Schwertschaden wird in vielen Bereichen verringert und auch deutlich Kraft aus den automatischen Angriffen genommen. Davon erhofft man sich, dass die Spieler nun gezielter bestimmte Feinde fokussieren. Das Ziel sei es nach wie vor, dem Widergänger eine gezielte Spezialisierung zu ermöglichen, indem man verschiedene Eigenschaften und Legenden miteinander kombiniert. Die Defensivfähigkeiten habe man im Auge, allerdings noch keine Pläne hier etwas zu ändern.
  • Bei den Dieben ist man unzufrieden darüber, dass man „Initiative“ oft zu Verteidigungszwecken benutzen muss. Für die Entwickler ist dies ein Grund, den Schaden der automatischen Angriffe für diese Klasse zu erhöhen, damit dieser „andauernde Schaden“ zu einer tödlichen Waffe wird. Die drei Kernaspekte, die man berücksichtigen möchte, sind „Schaden, Mobilität und Ausweichvermögen“ – alle drei Bereiche bekommen kleine Verbesserungen.

Guild Wars 2 Berserker Wild Blow

  • Zuletzt wird an den Kriegern herumgeschraubt, die sich demnächst deutlich besser auf dem Schlachtfeld behaupten können. Die Auswahlmöglichkeiten innerhalb eines Waffensets sollen verbessert werden, damit die Spieler mehr mit den verschiedenen Fähigkeiten experimentieren. Die Waffe „Gewehr“ bekommt einen etwas defensiveren Charakter und die allgemeine Überlebensfähigkeit des Kriegers steigt an.

Was haltet Ihr von den Änderungen des ersten, großen Balancepatches nach Heart of Thorns? Klingen die Änderungen gut oder macht dies die Situation nur noch schlimmer?


Weitere Informationen zum Spiel findet Ihr auf unserer Guild Wars 2-Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): guildwars2.com/de
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