GTA 5 Online: 11-Jähriger kauft gebrauchtes GTA V, bekommt Meth

Das hätte schlimm enden können: Ein 11-Jähriger Junge kaufte ein gebrauchtes GTA 5 und fand in der Packung des Spiels ein Päckchen Meth.

Als Kayla McAllisters elfjähriger Sohn zu ihr kam und fragte, was das für ein Päckchen ist, wurde der Mutter aus Florida vermutlich ganz anders. Denn in der Verpackung von GTA 5, das sie vorher gebraucht in einer GameStop-Filiale gekauft hatten, fand der Junge ein Päckchen mit fragwürdigem Inhalt. Nachdem die Polizei hinzugezogen wurde, bestätigte sich der Verdacht: Die Substanz im Päckchen war Methamphetamin.

Drogen waren in der Anleitung versteckt

Wie Kotaku berichtet, war Kayla McAllister mit Ihrem Sohn am Sonntag den 7. Mai in einer GameStop-Filiale, um dort alte Spiele einzutauschen. Sie kauften dort eine gebrauchte Version von Grand Theft Auto V. Um die lange Wartezeit, die bei der Installation von GTA 5 üblich ist, zu überbrücken, blätterte ihr Sohn durch die Anleitung des Spiels. Dabei fand er das Päckchen Drogen.

Auf Facebook schreibt Kayla McAllister: „Heute war ich mit meinem Sohn im GameStop in Tallahassee, um alte Spiele einzutauschen und neue zu holen. Als er das Heft eines der gebrauchten Spiele öffnete, fand mein ELFJÄHRIGER SOHN das: Ein Päckchen mit fucking Meth. Offensichtlich wurde das Spiel nicht richtig kontrolliert, als es in den Laden kam und durch diese Nachlässigkeit hätte ich mein Kind verlieren können. Glücklicherweise brachte er das Päckchen direkt zu uns und fragte, was das ist“

GTA 5Nachdem die Eltern das Päckchen sahen, riefen sie die Polizei. Diese führte einen Test der weißen Substanz durch und konnte bestätigen, dass es sich dabei um Meth handelt.

Ähnlicher Vorfall bereits im September

Eine sehr ähnliche Situation ereignete sich bereits im letzten Jahr: Im September 2016 hat ein anderer elfjähriger Junge aus Louisiana ein gebrauchtes Spiel in einer GameStop-Filiale gekauft, in dem sich auch ein Tütchen Meth befand.

Weil diese Geschichten so ähnlich klingen, bekam Kayla McAllister Nachrichten in denen ihr vorgeworfen wurde, sie hätte die Geschichte „geklaut“. Sie sagt, dass sie bisher noch nichts von einem weiteren Vorfall dieser Art wusste. Nun ist sie noch wütender auf GameStop, weil sie zugelassen haben, dass sich diese Geschichte wiederholt.

Die Kinder hätten sterben können

Hätte der Sohn nicht umgehend die Tüte zu den Eltern gebracht, wäre möglicherweise viel schlimmeres passiert. Im Haushalt lebt außerdem die dreijährige Tochter von McAllister. „Ich konnte gar nicht schlafen.“ Beim Durchwühlen der Spiele des Sohnes, hätte die Tocher die Drogen finden können und diese Geschichte wäre vielleicht anders ausgegangen. „Sie hätte sterben können und ich müsste mir für den Rest meines Lebens die Frage stellen, woher die Drogen überhaupt kamen“, sagt McAllister.

GameStop kontaktierte die Mutter nach diesem Vorfall und bot ihr ein Ersatz-Videospiel an.

Allerdings möchte die Mutter mit diesem Unternehmen nichts mehr zu tun haben und lehnte das „Angebot“ ab. Als Moral der Geschichte schreibt McAllister auf Facebook: „Bitte kontrolliert alle gebrauchten Spiele, die ihr kauft. Nur der Gedanke daran, dass einem meiner Kinder wegen so etwas Verrücktem etwas zustoßen kann, bringt mich um. Also BITTE BITTE, KONTROLLIERT ALLES.“

Auf Anfrage von Kotaku schrieb GameStop, dass sie den Vorfall sehr bedauern und mit der lokalen Polizei zusammenarbeiten, um ihnen bei der Untersuchung zu helfen.

Das Titelbild des Artikels stammt von Kotaku.com


Eine Special-Edition von Morrowind rettete diesem Spieler das Leben

Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
Deine Meinung?
Level Up (0) Kommentieren (38)
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.