Goldseller macht mit 19 schon 1500€ im Monat, aber es ist ein Knochenjob

Wir haben mit einem jungen Mann gesprochen, der mit Videospielen sein Geld verdient hat. Allerdings nicht als Entwickler oder Profispieler, sondern als Goldseller.

Dirk (Name von der Redaktion geändert) hatte mit 12 dieselben Hobbys wie die meisten Jungs in seinem Alter: Fußball und Computerspiele. Besonders MMORPGs hatten es ihm angetan: Regnum Online, World of Warcraft und das erste Guild Wars.

Wer Gold hat, der hat Erfolg

So richtig stieg er 2009 mit dem Asia-MMORPG Aion ins Gaming ein. Da war er 15. Das Spiel mit den Flügeln weckte seinen Ehrgeiz.

So wie Dirk im Fußball das Optimum herausholen wollte, strebte er bald in MMORPGs nach Höherem. Früh merkte er, dass alles an Aion an der Ingame-Währung hing. Damit konnte man sich bessere Ausrüstung kaufen und war so erfolgreicher und stärker als andere.

Aion

Statt sich das Gold selbst zu verdienen, begann Dirk, sich über diverse Seiten Aion-Gold zu kaufen. Schnell merkte er, dass er mit seinem Taschengeld an Grenzen stieß.

2012 startete das MMORPG Guild Wars, da war Dirk 18 Jahre und testete das erste Mal einen Bot. Das ist ein Programm, das eine Spielfigur automatisch steuert, auch wenn man selbst nicht am Rechner ist.

Dirk investierte 10€ in einen Bot, der ihm dann pro Tag Ingame-Währung für 50€ brachte. Ein klasse Geschäft. Schnell war Dirks Ehrgeiz geweckt: Bald hatte er mehrere Bots laufen. Als auch das zu langsam war, schaffte er sich weitere Accounts und Bot-Lizenzen an. Das Gold floss. In kürzester Zeit gehörten einige der begehrten Legendaries in Guild Wars 2 ihm.

Als sein Char in Guild Wars 2 optimal ausgerüstet war, war Botten für den Eigenbedarf eigentlich überflüssig geworden. Aber es machte doch so viel Spaß und lief gut.

Mit 19 schon 1.500€ im Monat als Goldseller verdient

Da kam Dirk die Idee, dass er das Gold ja auch gegen echtes Geld verkaufen konnte. Dirk wurde zum Goldseller, ein zweiter Rechner musste her. Zu der Zeit, mit 19, verdiente Dirk circa 1.500€ im Monat mit dem Verkauf von Gold. Er steckte immer mehr Zeit rein.

Dirk begann, Mesh-Routen für Guild Wars 2 zu erstellen. Mit diesen individuellen Farmrouten, auf denen der Bot läuft, werden die Chancen geringer, dass der Bot erwischt und gebannt wird. Die Effizienz der Route ist entscheidend. Dirk verbrachte Stunden damit, an den perfekten Laufwegen der Bots zu feilen.

Dennoch passierte es immer wieder mal, dass ein Account gebannt wurde. Aber dann kaufte sich Dirk einfach neue Accounts. Durch den steten Verkauf von Gold blieb das weiter lukrativ. Mittlerweile liefen auf drei Rechnern, Tag und Nacht, die Bots Routen für ihn ab. Das Fußballspielen hatte Dirk nach einer Verletzung aufgegeben.

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Nachdem sich seine Eltern getrennt hatten, lebte Dirk bei seinem Vater, der aber beruflich oft unterwegs war. Sein Vater vertraute ihm, dass er alles im Griff hatte. Dirks Leistungen in der Schule waren immer okay gewesen – bislang.

Was tun, wenn der Goldpreis in den Keller fällt?

Das anfängliche Hobby war mittlerweile zu einem eigenen Unternehmen geworden und Dirk hatte sich ein Netz aus Kunden aufgebaut. Die Nachfrage stieg immer weiter. Der nächste logische Schritt war es für Dirk, selbst Gold zu kaufen und das Gold mit Profit an seine Kunden weiter zu verkaufen. In der Zeit machte Dirk etwa 3000€ am Monat.

Das ging eine Weile gut. Allerdings fraß das Goldsellen so viel Zeit, dass für die Schule keine mehr übrig war. Dirk leistete sich von dem Geld eine eigene Wohnung, damit nicht auffiel, dass er nicht zur Schule ging.

Doch nun sank der Goldpreis in Guild Wars 2 und damit war Dirks Karriere in Gefahr: Die Profite wurden immer geringer.

Reichtum-Gold

Als die Goldpreise langsam in den Keller fielen und die Einnahmen schwanden, kam Dirk die nächste Idee: Statt Gold anzubieten, verkaufte er jetzt seine optimierte Farm-Routen an die Kunden. Die Zielgruppe war begeistert: Individuell auf sie zugeschnittene Farmrouten, die sonst keiner hatte.

Um noch mehr Leute auf sich aufmerksam zu machen, veröffentlichte Dirk als „Kostprobe“ einige der Meshrouten in einschlägigen Foren. Er konnte sich vor Nachfrage nicht mehr retten. Zwischen 20 und 30 der Routen verkaufte er am Tag, die Preise lagen zwischen 10€ und 500€.

18 Stunden Knochenjob

Zu der Zeit erreichte Dirks Goldseller-Geschäft seinen Höhepunkt. In vier Monaten machte er etwa 40.000€. Aber das Hobby war zu einem Vollzeitjob geworden. Da viele seiner Kunden in anderen Zeitzonen lebten, schlief Dirk nachts mit Headset, war immer auf Abruf, wachte auf, machte den Deal und legte sich wieder schlafen.

Dirk war 18 Stunden am Tag mit seinem „Job“ beschäftigt. Er lagerte Loot in verschiedenen Gildenbanken, betrieb Monitoring und hielt alles am Laufen. Wenn sich ein anderer Spielern seinen Bots näherten, schlüpfte er in den Bot, sprach Mitspieler an, wirkte normal, damit keiner auf die Idee kam, dass da ein Bot war, den es zu melden galt. Aber die Zeit lief gegen Dirk.

Geldkoffer

Sein Vater wollte dann doch irgendwann mal ein Abschlusszeugnis sehen, das konnte Dirk nicht liefern. Also rief der Vater in der Schule an und erfuhr, dass sein Sohn schon lang nicht mehr dort gewesen war. Als dann aufflog, mit was Dirk sich die Zeit vertrieben hatte, sah der Vater das mit gemischten Gefühlen. Zwar war er einerseits stolz darauf, dass sein Sohn so viel Unternehmergeist bewiesen hat. Aber dass er dafür die teure Privatschule geschwänzt hatte, gefiel ihm nicht.

Der Vater, ein Arzt, empfahl seinem Sohn, doch „was Richtiges“ zu machen.

Auch Dirk war mit seinem Leben als Goldseller mittlerweile unzufrieden. Er hatte einen leichten Burnout und war „ziemlich fertig“, wie er sagt. Nach der Verletzung hatte er aufgehört Sport zu machen. Einen Teil seiner Einnahmen hatte er in Lieferdienste angelegt und einige Kilos draufgepackt.

Hamburger Meinmmo fragt

Dirk hat mehrere zehntausend Euro mit dem Botten und Goldsellen in Guild Wars 2 verdient. Hat sich eine Wohnung geleistet, den Führerschein vom Geld bezahlt und sich ein tolles Auto gekauft, allerdings hat er sich auch dermaßen gestresst, dass er froh war, als die Sache ein Ende nahm.

Nicht zur Nachahmung empfohlen

Zur Karriere als Goldseller kann Dirk niemandem raten. Es ist ein unsicherer Job – jederzeit können die Bots gebannt werden, der Goldpreis kann sinken und die Existenz hängt an einem seidenen Faden.

Dirk hatte zudem Glück, dass seine Karriere als Goldseller ohne schlimmere Folgen für ihn blieb. Über das Zahlen von Steuern hat er sich damals keine Gedanken gemacht. Naiv nahm er an, wenn jemand Geld von ihm will, wird er schon kommen. Heute weiß er es besser und will daher im Gespräch anonym bleiben. Er fürchtet, es könnten ihm unangenehme Folgen entstehen.

Guild Wars 2 PvP

Dirk sagt, er hat andere Leute kennengelernt, die vom Goldsellen leben wollten und auf vermeintliche sichere MMORPGs wie Aion oder WoW gesetzt haben. Die warfen aber lange nicht so viel ab, wie sein Goldesel, Guild Wars 2, zumindest in der Anfangszeit. Wobei auch Dirk sagt: Wenn er die Stunden zusammenzählt, hat er kaum den Mindestlohn verdient.

Dirk ist mittlerweile 23 und Fachinformatiker mit einem ganz normalen Job. Er freut sich vor allem über die viel kürzeren Arbeitszeiten. Ein bisschen vermisst er seine Zeit als Goldseller aber schon.

Dirk sagt: Es war ein tolles Gefühl, mein eigener Chef zu sein und selbst Geld zu verdienen. Irgendwann plant Dirk, sich wieder selbstständig zu machen. Wie das so ist, weiß er ja mittlerweile.


Über einen anderen Fall, wie jemand Geld mit MMORPGs gemacht hat, berichten wir hier:

Hacker als Hauptberuf: Mann verkauft seit 20 Jahren Gold und Items

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A.

hm.. Wer war/en der/die Autor/en dieses Artikels? Die Grimm’s, J+W?
Aber grundsätzlich ist botten/cheaten, Selbstbetrug (Spielerlebnis), Unfair (gegenüber anderen)und schädigend (dem Hersteller, und von daraus resultierenden Konsequenzen, letztendlich allen Mitspielern).

Gerd Schuhmann

Hallo,

wir haben für den Artikel einen Menschen interviewt, der anonym bleiben möchte. Der hat aber z.B. mit Forenposts belegt, dass er Verkäufe in Foren abgeschlossen hat und dort „gefragt“ war.

Es gibt einen regen Markt für Goldselling und das ist ein Geschäftsbereich, in dem durchaus Umsätze gemacht werden.

Wenn du das für ein „Märchen“ hältst – ist das deine Sache. Aber ich glaube, das zeigt, dass du dich mit dem Thema einfach nie befasst hast. Ich kann das verstehen, aber es ändert nichts an der Sachlage. 🙂

Wenn man sich mal damit beschäftigt, dann ist das lange nicht so unglaubwürdig, wie du offensichtlich denkst.

Du kannst dich mal mit der Klage von Blizzard gegen Bossland auseinandersetzen, z.B. Die ist ja öffentlich und um welche Summen es da geht. Das ist kein „Märchen“ – das passiert alles und das passiert alles seit Jahren. Leute wie du kriegen es nur nicht mit. 🙂

N0ma

Die meisten Gold Probleme in Spielen sind hausgemacht. Speziell GW2 – da gabs mal Karma(PvE) / PvP Punkte incl Gear, sprich Alternativwährungen. Das wurde dann vom Entwickler zugunsten von Gold zurückgedrängt um den Shop zu pushen. Anstatt sich alle 3 min über Goldseller aufzuregen sollte man lieber da mal ansetzen.

Fain McConner

Was ich an der Geschichte erschreckend finde ist, er ist ja nicht der Einzige Goldseller, und schafft es, von nur einem Spiel seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Ich habe immer dafür gezahlt, Inhalte spielen zu dürfen – hier zahlen Spieler dafür, Inhalte nicht spielen zu müssen. Habe das nie verstanden.

Haui

Richtig guter Artikel! Danke
Hat sich gut gelesen und war sehr interessant!

Tobby Schurrk

Sind in den 1500 Euro eigentlich die Betriebskosten eingerechnet? Von den Steuern wissen wir ja bereits, dass er sie nicht gezahlt hat. Wenn man alles zusammenrechnet und dann noch die Kosten für die nicht besuchte Privatschule einrechnet, bleiben am Ende wohl nur noch ein paar hundert anstatt 1500 Euro übrig.

Gaburias Myucheu

Naja in der ersten Zeit hat er ja bei sein Dad gewohnt da hat wohl eher der Vater die Stromkosten geblecht 😀

Theojin

Soll ich irgendwie Mitleid haben mit so jemandem? Irgendwie liest sich der Artikel so.

Und das mit dem Knochenjob soll er beispielsweise mal einem Fließbandarbeiter erzählen, der im Schichtsystem arbeitet.

So Gestalten wie der Goldseller sorgen, nicht ausschließlich, aber dennoch, dafür, daß meine Hobby weniger Spaß macht, weil sich in MMO mit Gold nunmal immer ein Vorteil kaufen läßt.

Nora mon

macht sich der Vater eigendlich strafbar die Steuerhinterziehung seines Sohnes zudecken ?

PBraun

Eher nicht; niemand muss Zeugnis wider seinen Sohn ablegen.

Psycheater

Krass ???? Was es alles gibt. Klingt auf jeden Fall heftig. Aber auch hier zeigt sich wieder; von nix kommt nix

Bodicore

Zu WoW anfängen konnte man noch Geld machen mit Bots heute lohnt sich das kaum noch… 1500Euro ist ja eher lächerlich wenn man Strom und Hardwareamortisation für mehrere PC einberechnet. Da gehe ich lieber 6Tage arbeiten…

Nora mon

finde das Geld auch sehr wenig für den Aufwand dafür das er keine Steuer zahlte und bis zur eigenen Wohnung später hatte er keine Fixkosten

es wundert mich auch das der Vater nicht totumgefallen ist als er plötzlich neca 300% höhere Stromrechnung hatte.

N0ma

soviel Strom ist das nicht. wenn man dann davon ausgeht das die Kiste eh läuft sinkt das weiter

Erzkanzler

„Als sein Char in Guild Wars 2 optimal ausgerüstet war, war Botten für den Eigenbedarf eigentlich überflüssig geworden. Aber es machte doch so viel Spaß und lief gut.“

Ja is klar, voll witzig mehreren Bots Stundenlang beim farmen zuzuschauen. Ich hoffe, dass war künstlerische Freiheit bei der Artikelerstellung. Denn blanke Gier nach schnöder Mammon als Spaß zu bezeichnen, ist schon grenzwertig!

Diese Verherrlichung ruft bei mir Brechreiz hervor. Sorry aber Bots und Goldseller habe mir schon so viele liebgewordene MMOs versaut, da kann ich NULL Sympathie für „Dirk“ und seine tolle Erfolgsgeschichte empfinden.

xDeechen

Ja ich würde ihm sogar wünschen dass das Finanzamt mal bei ihm Klingelt
Es gibt ja wohl nix Schlimmeres als Bots und Cheater in Online Games

truestory

Er schlief mit seinem Headset um immer abrufbereit zu sein. Soll das Märchen wirklich jemand glauben? Und aufs Klo nahm er sicher seinen pc auch mit… um immer abrufbereit zu sein… Die Story ist teilweise so übertrieben.

Gerd Schuhmann

Dass Leute 18 Stunden am Tag Gold sellen, mit dem Headset am Mund im Sessel einschliefen und dann vom Skype-Geräusch geweckt werden … das finde ich durchaus plausibel.

Cortyn

So schreiben wir doch auch unsere Artikel.

xDeechen

Das merkt man teilweise auch.

Cortyn
Eluri

Ich finde den Artikel gut recherchiert und auch wunderbar geschrieben!

Die meisten Goldseller sind wohl Firmen mit „Chinafarmern“, aber sicher gab es auch diese Fälle, wie im Artikel beschrieben. Ob man das Thema Bots in Spielen gut findet oder nicht ist denke ich jedem selbst überlassen. Wen kein Markt da wäre, dann gäbe es keine Bots.

Zum Thema Verdienst, wo alle nur schreiben wie wenig 1500€ sind, kann man ja lesen, dass dies zu Zeiten als Schüler war. Nicht viele hier werden als Schüler nebenher 1500€ verdienen. Später war es ja deutlich mehr, sonst hätte er keine Wohnung + Auto davon kaufen können. Ist ja auch egal! Aus vielen spricht hier vermutlich nur der Neid.

Denken kann man sich so Geschichten ja, wenn man jahrelang Onlinespiele zockt. Jetzt mal einen Bericht aus erster Hand zu lesen fand ich durchaus interessant!

Plague1992

Ist es so abwegig aufn Klo seinen Laptop mitzunehmen?

( Ich frage für einen Freund )

Jona

Ja ist es….wieso auf Leistung verzichten wenn man auch seinen PC reinschleppen kann ….

Nora mon

„MAMA SCHÜSSEL“

Eric Cartman

PetraVenjIsHot

Mein Vermieter wollte damals eine aktuelle Gehaltsabrechnung vom Arbeitgeber, das hätte ich bei Dirks Selbstauskunft gerne gesehen 😀

John Wayne Cleaver

Dirk hat bestimmt einfach, wie in Film/Fernsehen, gleich die Miete für ein halbes Jahr in Bar hingelegt. Da war der Vermieter dann sicher zufrieden. ????????

Keragi

Mir kommt ja nurnoch die Frage warum mache ich mir überhaupt noch die Mühe und melde solche leute Ingame es bringt ja doch nichts oder nur zu wenig.

Zerberus

Der Goldseller kommt mir hier deutlich zu gut weg, da der Artikel kaum wertend ist.

Sie nerven Spieler, behindern diese teilweise extrem (Ich erinner mal an die Bots bei ESO, die Bossgegner/Ressourcen belagert haben.
Und schädigen unter Umständen sowohl Publisher als auch Ingameökonomie des Spiels. Was sich wiederum langfristig auf die Spieler auswirkt….

ItzOlii

No Fame für sowas..

Plague1992

Wann sank denn mal der Goldpreis großartig?

https://www.gw2tp.com/gems

Auch Goldpreise für Gegenstände stiegen die ersten 2-3 Jahre immer vom Preis, bis sie sich mittlerweile festgefahren haben, nur einige Gegenstände wurden jetzt langsam über die Zeit~10%-50% billiger, was aber vielmehr nach dem Angebot und der Nachfrage richtet, als nach den aktuellen Goldkurs.

Gerd Schuhmann

Der Goldsellerpreis wird sich sicher anders entwickeln als der offizielle Gem-Gold-Preis von Guild Wars 2.

Der Goldseller-Preis hängt z.b. davon ab, wie viele Goldseller es im Spiel gibt, wie rigoros ArenaNet dagegen vorgeht usw.

Teller_mit_Gold

Ey, mein Kommentar war 0 angreifend, trotzdem wurde er gelöscht. Ich verstehe die Zensur nicht und bitte um Stellungnahme.

Evtl. so etwas wie „Kommentarregeln“ aufstellen. Ansonsten ist ja alles Interpretationssache 😉

No front @ all.

Gerd Schuhmann

Hab nix gelöscht. Dein Kommentar hing im Spamfilter.

Teller_mit_Gold

Oh, dann ist der obige Kommentar von mir zu ignorieren. War ich etwas vorschnell *facepalm*

Nora mon

lag sicher an den Link:)

John Wayne Cleaver

Das ganze liest sich für mich absolut konstruiert und ausgedacht.(Nicht das Prinzip vom Goldselling sondern Dirk und seine Geschichte.)
Junge wird Goldseller und sein Geschäft geht direkt durch die Decke. Ganz plötzlich merkt der Vater (von Beruf Arzt) ,dass der Junge ja gar nicht mehr auf der Privatschule war. Also gerade Privatschulen sind da sehr schnell mit dem Informationsfluss wenn ihre Schüler schwänzen etc.
Und natürlich ist er nun Fachinformatiker. Und das so ganz ohne Schulabschluss?Ausbildung? Denn dafür war ja keine Zeit.(Auch wenn man die Daten sieht. mit 19 noch voll im Goldgeschäft und lange keine Schule mehr von innen gesehen und mit 23 plötzlich Fachinformatiker.)

Ne das wirkt alles zu glatt und zu gewollt für mich als,dass ich das als echte Geschichte abnehme. Wenn ihr wirklich mit diesem „Dirk“ geredet habt wieso baut man das ganze nicht mehr als Interview auf. Macht es interessanter für den Leser?

Finde das hier ist einfach eine kleine nette Geschichte über „Dirk und sein Gold.“

Die Idee hinter dem Artikel mag ja ganz nett sein aber mich persönlich spricht der Artikel nicht an. Da kommt nichts bei rüber oder das man was dabei empfindet oder ähnliches.

m4st3rchi3f

Kommt mir auch vor wie konstruiert mit einem Unterton von „tut nichts böses und geht immer zur Schule, am Ende erkennt ihr dass es das Beste für euch ist“.^^

Alzucard

ich glaube die geschichte, denn ich weiß´was ich schon in diese richtung vor jahren gemacht habe. Ich habe zwar weitaus weniger zeit reingesteckt, aber Geld über sowass machen ist definitiv möglich. Auch in jungen jahren, denn viel Erfahrung braucht man bei Bots nicht. Farmrouten sind mit erfahrung und Zeit einfach zu machen.
Da Guild Wars 2 recht erfolgreich war und auch eher weniger gegen Goldseller gemacht hat war es das perfekt spiel.

Goldteller

Ach komm, dass Schuhmann einen Hang zum dramatischen hab war dir doch auch schon vorm lesen klar. Muss ja nicht jeden Satz ernst nehmen 😉

Chiefryddmz

ob die geschichte hier wirklich GENAU so ist – sei mal so dahingestellt… ABER

auch ich habe… vor 14, 15 jahren, grade mal in der 6ten oder 7ten klasse ungefähr… gebottet,
aber damit kein gold gefarmt, sondern damals in TIBIA habe ich meinen knight geskillt…
hatte auf lvl 40 einen sword fighting-skill von LVL75 oder so und shieldung war knapp über LVL70, und JA!!!! es war einfach nur ein geiles gefühl, in der schule zu hocken… und zu wissen: „boah wenn ich heimkomme habe ich wieder 50% gemacht“ (von sword-fighting lvl 74 auf 75… oooh ja das waren noch zeiten wo man seinen charakter wirklich skillen und trainieren musste XD)
50 % vom level in 8stunden…. „alles klar?!“ würden sich die meisten Spieler heutzutage denken xD

Keragi

Habe selbst damas in der Berufsschule einen kennen gelernt der sich mit diablo2 botting geld dazu verdient hat der war auch noch keine 20, sowas gibts alles.

Dawid

Das kommt durchaus vor, dass junge Menschen erfolgreiche Unternehmer werden, Studium usw. abbrechen und durch die ganzen Erfahrungen, die sie dabei sammeln konnten, in einigen Bereichen sogar besser sind, als jene, die den normalen Weg gegangen und eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben. Solche Leute sind, wenn sie besondere Eigenschaften mitbringen, in Unternehmen heiß begehrt, weil sie ggf. eine Firma mit einer anderen Denkweise bereichern können, „Macher“ sind. Dann kann es direkt zum Einstieg einen guten Job als Fachkraft geben, wenn sie übernommen werden.

PetraVenjIsHot

Mark Zuckerberg, Steve Jobs und Bill Gates haben ihr Studium abgebrochen 🙂 Glaub das gehört im Silicon Valley zum guten Ton 😀

N0ma

oder sie werden nicht gern genommen weil sie nicht mehr bereit sind sich jedem Schwachsinn unterzuordnen 😉

Original Gast Chris

ich finde es kommt viel zu positiv rüber wie dieser typ das spielgeschehen ruiniert um sich selbst zu bereichern….

man sollte ihn eher als abschaum hinstellen.

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