Gaming-Monitor wird bei Schießerei getroffen und geht immer noch

Das Haus eines Gamers in den USA wurde bei einer Schießerei durchlöchert. Auch der dicke Gaming-Monitor bekam was ab. Doch der geht immer noch!

Der Spieler Eric Gan aus Fresno County (Kalifornien, USA) wurde letzten Sonntag um 4 Uhr morgens Ortszeit von lauten Knallgeräuschen geweckt. Nachdem er eine Stunde lang panisch im Bett lag und sich nicht zu rühren wagte, schlief er schließlich wieder ein und beschloss, sich die Sache in Ruhe am nächsten Morgen anzusehen.

Haus und Monitor durchlöchert

Was hat der Spieler am Morgen vorgefunden? Am nächsten Morgen staunte Gan nicht schlecht, als er die Südwand seines Hauses von fünf Einschusslöchern durchsiebt vorfand. Was genau passiert war, konnte Gan nicht herausfinden. Er geht davon aus, dass ein paar Kids in der Nachbarschaft wohl zu wild gefeiert hätten.

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Seht ihr noch das Einschussloch? Quelle: Twitter

Das hat es mit dem kugelsicheren Monitor auf sich: Am verrücktesten an der Sache war jedoch nicht, dass es in Gan’s Wohnort wohl normal ist, nachts herumzuballern. Vielmehr lag eine deformierte Patrone auf seinem Schreibtisch hinter dem Monitor!

Gan dachte erst, die Kugel hätte seinen dicken MSI-Monitor komplett verfehlt, doch in Wahrheit hatte das Geschoss klar die Rückwand des Monitors getroffen und war von diesem gestoppt worden. Es gab nur eine kleine Delle an der Einschussstelle.

Gan geht davon aus, dass die Wand die Energie des Geschosses schon ordentlich reduziert hatte. Aber, dass der Monitor die Kugel komplett aufgehalten hatte, fand er durchaus beeindruckend. Daher postete er ein Bild des Monitors.

So reagierte der Hersteller des Bildschirms: Die Firma hinter dem Monitor freute sich freilich über die kostenlose PR in Form von „Ihr baut kugelsichere Monitore“ und versprach Eric Gan einen nagelneuen Bildschirm als Ersatz, obwohl der alte Screen ja trotzdem noch funktionierte.

So reagieren andere Gamer: In den Kommentaren der Quelle Kotaku wurde die Nachricht mit einem Schmunzeln aufgenommen. Neben Beiträgen zur öffentlichen Sicherheit in den USA vermuten einige Gamer nun bald kugelsichere Monitore als Deckung in Free2Play-Shootern, die Kugeln aufhalten und derweil fröhlich Werbung für den Cash-Shop bringen.

Andere wiederum fordern Monitore als Körperpanzerung in Shootern.

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Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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