Ein Gamer stellt seinen Computer ans Fenster, um ihn zu kühlen. Die Temperaturen sinken spürbar. Doch in der Community ist sein genialer Einfall umstritten.
Wer am PC zocken möchte, will Hohe Temperaturen im Rechner im besten Fall vermeiden.
Ein Gamer dachte sich jetzt, dass er doch die frische Luft von außen dafür nutzen könne, seinen PC zu kühlen. Doch die große Mehrheit zeigt sich entsetzt.
Kann Außenluft dem Gaming-PC schaden?
Was genau tut der Spieler? Der Nutzer erzählt jetzt auf reddit, dass er seinen Gaming-PC für eine gute Kühlung ans offene Fenster gestellt hat. Das Ergebnis: die Temperaturen im Inneren sind deutlich besser.
Wie fallen die Reaktionen aus? Ziemlich negativ. Viele meinen, dass er mit der Aktion seine Hardware schädigen würde. Denn im ärgerlichsten Fall könnte sich Feuchtigkeit im Inneren des Systems bilden.
Ein anderer erklärt jedoch, dass er sich erst mal keine Sorgen muss:
Physikalisch gesehen kann sich im Inneren des Gehäuses kein Kondenswasser bilden (oder es ist zumindest sehr unwahrscheinlich). Kondenswasser bildet sich, wenn heiße/feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft – heiße Gegenstände schwitzen nicht (wann habt ihr das letzte Mal Kondenswasser auf einer Tasse Kaffee gesehen?).
Solange Dein Zimmer nicht tatsächlich 40 °C bei 90 % relativer Luftfeuchtigkeit erreicht, ist alles in Ordnung.
Viel schlimmer sei es, dass er die Klimaanlage, die man auf dem Bild erkennen kann, vermutlich laufen lässt und damit auf Dauer jede Menge Energie verschwendet. Denn Klimaanlagen funktionieren in geschlossenen Räumen am besten.
Andere geben ihm den Tipp mit auf den Weg, lieber für eine bessere Luftzirkulation im Inneren des PCs zu sorgen, anstatt solchen Unfug anzustellen.
Auch ein anderer Gamer ist schon auf die “geniale” Idee gekommen, seinen PC mit Außenluft zu kühlen:
Hohe Temperaturen: Hoher Verschleiß und weniger Leistung
Was ist das Problem mit Hitze? Hohe Temperaturen im Inneren eines Gaming-Systems belasten grundsätzlich die verbaute Hardware. Insbesondere Wärmeleitpaste kann austrocknen und dadurch sinkt die Kühlleistung.
Normalerweise greifen bei hohen Temperaturen jedoch Sicherheitsmaßnahmen von Herstellern, damit nichts passiert. Doch das hat einen anderen Nachteil: um die Temperaturen in den Griff zu bekommen, wird dann die Leistung gedrosselt.
Bestimmte Komponenten sind mittlerweile auf hohe Temperaturen ausgelegt. Der Videospeicher der RTX 3090 darf etwa 105 Grad erreichen. Die neuen AMD-CPUs der 7000er-Reihe sind ebenfalls auf Temperaturen jenseits der 100 Grad ausgelegt.
Im besten Fall kontrolliert ihr daher regelmäßig, ob die Temperaturen in eurem Rechner in Ordnung sind. Dafür gibt es etliche kostenlose Tools, die euch die Arbeit abnehmen.
Auch andere Spieler kommen auf einfallsreiche Ideen für ihr Gaming-System. So hat ein Spieler einen alten Briefkasten in der Hauswand genutzt, um dort seinen PC einzubauen. Gleichzeitig kann er die Luft von draußen zum Kühlen nutzen:
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Wann kommt endlich der Artikel zu einem PC der in der offenen Kühltruhe steht?
Oder über einen wassergekühlten PC wo das Wasser im Gefrierfach des Kühlschranks gekühlt wird.