Platz 4: Hartheim
- Staffel: 5
- Folge: 8
- Bewertung: 9,8/10
In der Folge „Hartheim“ kommt es am gleichnamigen Ort zur großen Schlacht gegen die Weißen Wanderer und ihre Wiedergänger. Jon trifft sich zunächst mit den Ältesten der Wildlinge, um eine Allianz für den kommenden Winter zu bilden. Das Vorhaben zeigt erste Erfolge, als plötzlich die Untoten auftauchen und ein brutaler Kampf ausbricht. Jon und viele der Wildlinge können auf ihren Schiffen fliehen. Zahlreiche bleiben jedoch auch zurück und werden Teil der untoten Armee.
Es handelt sich um die erste große Schlacht gegen die Weißen Wanderer und fühlt sich genau deshalb auch so großartig an. Über fünf Staffeln hinweg wurde die tödliche Bedrohung aus dem Norden aufgebaut, um nun das erste Mal seine geballte Macht zu demonstrieren.
Ein weiterer wichtiger Moment ereignet sich derweil in Meereen. Dort verbündet sich Tyrion Lennister mit Daenerys, um ihr fortan als Berater zu dienen.
Fun Fact: Ursprünglich sollte die Schlacht in Hartheim viel kleiner ausfallen. Als die Pläne dann noch kurzfristig geändert wurden, stand man vor einem Problem. In Island, wo die Szenen jenseits der Mauer normalerweise gedreht wurden, war es bereits zu kalt. Also musste das gesamte Set, inklusive Gebäuden und der 5 Meter hohen Palisade, künstlich nachgebaut werden.

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Holy .. es ist schon fast 6 Jahre her ?! …wo ist die Zeit geblieben…
Mich hat die rote Hochzeit damals vom Sofa gehauen.
Spätestens ab dort wurde mir klar, daß jeder, wirklich JEDER, plötzlich das Zeitliche segnen kann…
Also ich weiß noch, wie ich den ersten Roman damals gelesen habe. Und gleich die Szene mit “The Things i do for love” ist so ein extremer Stilbruch mit allem, was man in Fantasy macht und darf – das hat mich total geflasht.
Ich hab die Romane aber leider auch so in Erinnerung wie die Serie später: Extrem starker Anfang, steigert sich immer weiter, wird immer spannender und plötzlich kommen immer mehr Story-Elemente, die es nicht braucht, und verzettelt sich tierisch und es wird merklich schwächer.
Ich bin ein großer Fan von Game of Thrones und bewundere George R.R: Martin sehr, aber ich denke, es wäre besser gewesen, er wäre erst berühmt geworden, wenn er das Ding fertiggeschrieben hätte.
Ich hab Hpuse of Dragons jetzt sehr genossen und freu mich auch auf Dunk and Egg – aber mit Game of THrones hab ich gedanklich schon ziemlich abgeschlossen. Da war leider schon der letzte Roman nicht mehr so stark wie die ersten.
SPOILERS
Vielleicht haben die Folgen nicht die besten Bewertungen auf imdb, doch definitiv hängen geblieben ist Cercei‘s „Shame“ und Jon‘s Rettung (Insel auf einem zugefrorenen See), durch Daenery, der Tod eines Drachen und der anschliessenden Assimilation durch die Weissen Wanderer. Zum Schluss sieht man, wie dieser assimilierte Drache die Mauer durchbricht (Gänsehaut) Auch Theons Folter, durch Bolton, empfand ich damals als sehr intensiv, wie er ihm vorgaukelte sein Freund zu sein, ihn fliehen liess, nur um in mit Leichtigkeit wieder einzufangen und zu verhöhnen.