Platz 8: Die Kinder
- Staffel: 4
- Folge: 10
- Bewertung: 9,7/10
Im Finale von Staffel 4 werden viele verschiedene Handlungsstränge zum Höhepunkt geführt. Das funktioniert vor allem deshalb so gut, weil die gesamte Staffel bereits extrem gut war und die Ereignisse passend aufgebaut hat.
Im Norden trifft Jon bei Manke Ryder ein und verhandelt über einen Waffenstillstand. Kurz darauf wird das Lager der Wildlinge von Stannis Armee angegriffen und der „König jenseits der Mauer“ gefangen genommen. Ebenfalls im hohen Norden trifft Bran nach seiner langen Reise endlich auf den „Dreiäugigen Raben“. Er erfährt, dass er zwar nie wieder gehen, dafür aber fliegen werde.
Derweil nehmen Daenerys Probleme mit ihren Drachen weiter zu. So kommt es zu einer herzzerreißenden Szene, in der die „Mutter der Drachen“ ihre Kinder in Ketten legen und wegsperren muss.
Den tragischen Höhepunkt erreicht die Folge jedoch, als Tyrion auf der Flucht die Gemächer seines Vaters betritt. Dort findet er seine ehemalige Geliebte Shae. Gebrochen vom Verrat und unter Tränen erdrosselt er sie schließlich. Dann schnappt er sich eine Armbrust und beschert seinem Vater den wohl unwürdevollsten Tod der gesamten Serie – er erschießt ihn auf dem Klo.
Perfekt abgeschlossen wird die Folge von Arya, die sich mit den berühmten Worten „Valar Morghulis“ auf den Weg nach Braavos macht.
Fun Fact: Staffel 4 Folge 10 ist bereits das dritte Staffelfinale, in der Aryas letzte Worte „Valar Morghulis“ lauten.

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Holy .. es ist schon fast 6 Jahre her ?! …wo ist die Zeit geblieben…
Mich hat die rote Hochzeit damals vom Sofa gehauen.
Spätestens ab dort wurde mir klar, daß jeder, wirklich JEDER, plötzlich das Zeitliche segnen kann…
Also ich weiß noch, wie ich den ersten Roman damals gelesen habe. Und gleich die Szene mit “The Things i do for love” ist so ein extremer Stilbruch mit allem, was man in Fantasy macht und darf – das hat mich total geflasht.
Ich hab die Romane aber leider auch so in Erinnerung wie die Serie später: Extrem starker Anfang, steigert sich immer weiter, wird immer spannender und plötzlich kommen immer mehr Story-Elemente, die es nicht braucht, und verzettelt sich tierisch und es wird merklich schwächer.
Ich bin ein großer Fan von Game of Thrones und bewundere George R.R: Martin sehr, aber ich denke, es wäre besser gewesen, er wäre erst berühmt geworden, wenn er das Ding fertiggeschrieben hätte.
Ich hab Hpuse of Dragons jetzt sehr genossen und freu mich auch auf Dunk and Egg – aber mit Game of THrones hab ich gedanklich schon ziemlich abgeschlossen. Da war leider schon der letzte Roman nicht mehr so stark wie die ersten.
SPOILERS
Vielleicht haben die Folgen nicht die besten Bewertungen auf imdb, doch definitiv hängen geblieben ist Cercei‘s „Shame“ und Jon‘s Rettung (Insel auf einem zugefrorenen See), durch Daenery, der Tod eines Drachen und der anschliessenden Assimilation durch die Weissen Wanderer. Zum Schluss sieht man, wie dieser assimilierte Drache die Mauer durchbricht (Gänsehaut) Auch Theons Folter, durch Bolton, empfand ich damals als sehr intensiv, wie er ihm vorgaukelte sein Freund zu sein, ihn fliehen liess, nur um in mit Leichtigkeit wieder einzufangen und zu verhöhnen.