Platz 9: Die Gesetze von Göttern und Menschen
- Staffel: 4
- Folge: 6
- Bewertung: 9,7/10
Staffel 4 Folge 6 ist vor allem ein Highlight, wenn es um politische Intrigen in Game of Thrones geht. Im Prozess muss sich Tyrion der Anschuldigung stellen, König Joffrey ermordet zu haben. Viele Zeugen werden befragt, die Tyrions angebliche Schuld beweisen sollen. Den Höhepunkt erreicht die Verhandlung, als Tyrions Geliebte Shae als Zeugin auftritt und gegen ihn aussagt. Getroffen vom Verrat hält Tyrion eine legendäre Rede, in der er „seine Sünden gesteht“ und schließlich einen Schiedsspruch durch Kampf fordert.
Doch auch andere Szenen der Folge hatten es in Sich. Asha dringt in den Kerker ein, um ihren Bruder Theon zu befreien. Doch dieser ist durch Ramsays Folter vollends gebrochen und weigert sich zu fliehen. Resigniert muss sie einsehen, dass ihr Bruder „tot“ ist.
In Meereen muss Daenerys erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, eine Stadt zu regieren. Zahlreiche Bittgesuche erfordern schwierige Entscheidungen von ihr. Zum Beispiel beschwert sich ein Ziegenhirte, weil ein Drache seine Herde getötet hat.
Fun Fact: Es handelt sich um die erste Folge, in der kein Mitglied der Stark-Familie zu sehen ist.

Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Holy .. es ist schon fast 6 Jahre her ?! …wo ist die Zeit geblieben…
Mich hat die rote Hochzeit damals vom Sofa gehauen.
Spätestens ab dort wurde mir klar, daß jeder, wirklich JEDER, plötzlich das Zeitliche segnen kann…
Also ich weiß noch, wie ich den ersten Roman damals gelesen habe. Und gleich die Szene mit “The Things i do for love” ist so ein extremer Stilbruch mit allem, was man in Fantasy macht und darf – das hat mich total geflasht.
Ich hab die Romane aber leider auch so in Erinnerung wie die Serie später: Extrem starker Anfang, steigert sich immer weiter, wird immer spannender und plötzlich kommen immer mehr Story-Elemente, die es nicht braucht, und verzettelt sich tierisch und es wird merklich schwächer.
Ich bin ein großer Fan von Game of Thrones und bewundere George R.R: Martin sehr, aber ich denke, es wäre besser gewesen, er wäre erst berühmt geworden, wenn er das Ding fertiggeschrieben hätte.
Ich hab Hpuse of Dragons jetzt sehr genossen und freu mich auch auf Dunk and Egg – aber mit Game of THrones hab ich gedanklich schon ziemlich abgeschlossen. Da war leider schon der letzte Roman nicht mehr so stark wie die ersten.
SPOILERS
Vielleicht haben die Folgen nicht die besten Bewertungen auf imdb, doch definitiv hängen geblieben ist Cercei‘s „Shame“ und Jon‘s Rettung (Insel auf einem zugefrorenen See), durch Daenery, der Tod eines Drachen und der anschliessenden Assimilation durch die Weissen Wanderer. Zum Schluss sieht man, wie dieser assimilierte Drache die Mauer durchbricht (Gänsehaut) Auch Theons Folter, durch Bolton, empfand ich damals als sehr intensiv, wie er ihm vorgaukelte sein Freund zu sein, ihn fliehen liess, nur um in mit Leichtigkeit wieder einzufangen und zu verhöhnen.