Free2Play-MMORPG bringt riesiges Update – Ist es in Corona-Zeiten einen Blick wert?

Revelation Online hat das bisher größte Update in der Geschichte des MMORPGs veröffentlicht. Mit dabei sind viele neue Inhalte, aber auch Überarbeitungen am Erfolgssystem und Interface. Lohnt es sich jetzt, das Spiel auszuprobieren?

Was ist Revelation Online? Das Free2Play-MMORPG stammt aus China und setzt auf spannende Kämpfe in einer farbenfrohen Welt. Es erschien im Jahr 2017 und sorgte Anfangs für großes Interesse.

Revelation Online bietet euch:

  • Eine riesige Fantasy-Welt
  • 7 verschiedene Klassen
  • Die Möglichkeit, mit Flügeln zu fliegen
  • Verschiedene Dungeons und Raids für bis zu 20 Spieler
  • Gilden- und Arena-PvP
  • Schlachten um Festungen in der Offenen Welt

Seit längerer Zeit kämpft das MMORPG jedoch mit geringen Spielerzahlen. Auf Steam, wo Revelation Online mit deutlicher Verzögerung erschien, kam das Spiel anfangs auf dreistellige Spielerzahlen. In den letzten 30 Tagen schauten es sich jedoch nur 52 Spieler im Durchschnitt an (via Steamcharts).

Die Wende soll nun das große Update Skyward World bringen, das am 23. März erschienen ist.

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Update bringt neue Inhalte und bessert alte Systeme aus

Was bringt das Update? Skyward World brachte dem MMORPG die folgenden Neuerungen:

  • Eine neue Story und neue Gebiete
  • Neue Fähigkeiten für alle 7 Klassen
  • Einen neuen 10-Spieler-Raid
  • Das Fortschrittssystem „Book of Enchantments“, mit dem die Spieler Verzauberungen sammeln können.
  • Einen neuen, serverübergreifenden PvP-Modus
  • Eine Überarbeitung des Erfolgssystems.
  • Eine Überarbeitung des Interfaces und Tutorials
  • Neue Belohnungen zum dritten Geburtstag

Laut Entwickler NetEase und dem Publisher MyGames soll es sich um das größte Update handeln, das Revelation Online seit dem Release bekommen hat.

Revelation Online Book of Enchantments
So sieht das neue „Book of Enchantments“ in Revelation Online aus

Wie sind die Reaktionen auf das Update? Unterhalb des Trailers sammelten sich einige Kommentare, die unterschiedlicher kaum sein könnten:

  • Auf der einen Seite freuen sich viele Spieler auf das Update. Sie hoffen, dass neue Spieler angelockt werden, damit die EU-Server nicht schließen, wie der Nutzer Sannidor schreibt.
  • Auf der anderen Seite stehen Kommentatoren, die das Free2Play-MMORPG als Pay2Win und totes Spiel bezeichnen, wie es bei den Nutzern Alex x und Sneaky der Fall ist.

Auffällig ist, dass die Reviews der letzten 30 Tage auf Steam zu 70% positiv ausgefallen sind. Bei der geringen Anzahl von 24 Kommentaren ist dies jedoch wenig Aussagekräftig. Der Nutzer OxyG@ming schreibt zu Revelation Online:

  • „Ja, das Spiel hat Pay2Win in sich. Aber heutzutage kann man es spielen und Spaß haben, ohne dafür zu bezahlen. Mehr und mehr Spieler kehren zu Revelation Online zurück und das ist eine gute Sache.“

Ein Spiel für Fans von Asia-MMORPGs und Flügeln

Für wen lohnt sich Revelation Online? Revelation Online wurde schon zu Release als sehr typisches Asia-MMORPG bezeichnet. Im Fokus stehen das Kampfsystem und die abwechslungsreichen Dungeons. Highlights sind zudem das Flug-System, das Aion ähnelt, und die Schlachten um Städte und Außenposten.

Wer jedoch mit diesen Inhalten und auch der bunten Grafik nichts anfangen kann, wird sich in Revelation Online schwertun. Außerdem gibt es Beschwerden über die Lokalisierung.

Einen Überblick über das Spiel geben euch die Kollegen von MMOByte in einem Video:

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Lohnt es sich in Zeiten von Corona? Das neuste Update hat Änderungen am Interface und Tutorial vorgenommen. Ein guter Zeitpunkt also, um sich das Spiel als Neueinsteiger anzuschauen.

Da Revelation Online kostenlos spielbar ist, habt ihr nicht viel zu verlieren und könnt die (ungewollte) Zeit zu Hause nutzen, um eine neue und spannende Spielwelt zu entdecken.

Im High-End-PvP soll man jedoch darauf angewiesen sein, Geld auszugeben, um ganz oben mitzuspielen. Habt dies im Hinterkopf, wenn ihr euch in die Abenteuer in Nuanor stürzen möchtet.

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lrxg
4 Monate zuvor

Wer Asia-/ Wuxia MMORPG’s mag sollte die Gelegenheit nutzen, um bei dem Game reinzuschauen. Ich persönlich bin wegen dem Setting, den Spielmechaniken und dem dynamischen Kampfsystem wieder dabei. Und wegen der Umstände ist auf den Servern auch wieder was los. Klar, das Game hat keine Zahlen wie ein Final Fantasy 14, aber die Community, die aktuell am Start ist, spielt regelmässig.

Zum Spiel selbst, im PVE Bereich kann man als F2P Spieler seinen Spaß haben. Starkes PVE Gear droppt in den Dungeons und mit der Zeit kann man sich für alle PVE Herausforderungen gut ausrüsten.

Wer im PVP oben mitspielen will, muss Echtgeld und Zeit mitbringen oder als F2P Spieler akzeptieren, dass er fürs erste Jahr auf den Schlachtfeldern fast immer den Boden küsst und erst ab dem zweiten und dritten Jahr regelmässiger Spielzeit langsam einen Beitrag zum Sieg leisten kann. Das Game ist deshalb nichts für high-competitive Gamer, die sind in 100% skillbased Games besser aufgehoben.

Zum Thema P2W. Das Game liegt auf einer Skala von 1(kein P2W) bis 10(total P2W) bei mir auf einer 5-6. Material, um die Ausrüstung hochzuschmieden, kann im Echtgeldshop gekauft werden. Das erlaubt es, zeitlich extrem abzukürzen.

Warum es trotzdem 5-6 ist: Die wichtigen Sachen, wie EXP, kann man nur sehr begrenzt hochcashen. Das Game erlaubt es nicht, unbegrenzt seinen Charakter zu pushen. Es gibt harte Limits und wichtige Sachen, wie Arcane Arts Punkte und Cultivations muss man sich freispielen.

Weiterhin gibt es eine Umtauschfunktion, dass man Ingame-Geld gegen Premium-Geld umtauschen kann. Das Premiumgeld kann sonst nur mit Echtgeld gekauft werden. Somit ist nichts wirklich fest weggeschlossen im Cashshop. Es kostet nur jede Menge Zeit. Viel Zeit. Waffen oder Rüstungen findet man im Echtgeldshop auch nicht.

Was die Community selbst angeht: Ich habe hier die verrücktesten Spieler getroffen, im positiven und negativem Sinne. Ja, es gibt ziemlich toxische Charaktere im Game. Aber auch viele Leute, die super drauf sind und mit denen man jede Menge Spaß hat.

Wer mit dem Spiel anfängt, sollte halbwegs fit mit Englisch sein und halbwegs gewillt, sich in die Systeme reinzulesen und auszuprobieren.

Und wer das Spiel probieren will, sollte NICHT über Steam seinen Account erstellen, sondern den eigenen Launcher von my.games verwenden. Die Steam Accounts dürfen an der Ingame-Börse zum Währungstausch nicht teilnehmen, weil die Premium-Währung, die über den Steam Account gekauft wird, an den Charakter gebunden ist und somit nicht gehandelt werden kann.

Und wie jedes F2P Game versucht natürlich aus dieses Game, seine Premium-Inhalte effektiv zu verkaufen. Wer ein Suchtproblem in Richtung Glücksspiel hat, sollte von dem Game die Finger lassen – wie von jedem Game mit Lootboxmechaniken.

Arthrex
4 Monate zuvor

Hab mir jetzt extra einen Account gemacht nur um hier einen Kommentar zu verfassen, go figure. Aber ist ja auch egal, geht um das Spiel.

Hab es damals gespielt als es grade in EU erschienen ist. Es war neu, es sah relativ gut aus und hatte auch interessante Unterschiede zu all den anderen MMOs auf dem Markt. Jede Woche am Wochenende gab es große Belagerungen der Hauptstädte und kleinere Außenposten wo sich Gilden und Allianzen gekloppt haben um diese einzunehmen. Richtig schön mit Belagerung und allem. Natürlich war dies freiwillig und Leute die nicht mitmachen wollten konnten sich selbst unflaggen um nicht einfach platt gemacht zu werden. Auch andere Systeme waren da um neueren Spielern zu helfen, wie ein Währung welche Spielern gegeben wurde wenn sie anderen in Dungeons ausgeholfen haben.

Generell wird, von dem an was ich mich erinnern kann, dass zusammenspiel sehr stark in den Focus gerückt. Außerhalb davon gab es auch kleinere Events jede Woche welche Ressourcen und andere Sachen gegeben haben. Das beste Beispiel dafür war eine Instanz die sich gespielt hat wie Mario Party. Man hatte einen Würfel und ist dann immer eine entsprechende Anzahl an Feldern weiter gegangen und musste dann ein Minispiel spielen. Am Ende gab es dann Belohnung. Auch der Prüfungsturm und andere Elemente waren durchaus überzeugend.

Das Kampfsystem war auch interessant. Im Kern simple, aber doch zufriedenstellend. Selbe gilt für die freie Bewegung, unter anderem auch mit Flügel! Kamera hatte in den fünf Monaten wo ich gespielt habe keine Probleme gemacht. P2W hatte ich auch nicht gesehen, aber kann sich ja mittlerweile geändert haben.

Was dem Spiel allerdings das Genick gebrochen hat damals war die schlechte Community. Es hatte nicht einmal zwangsweise mit der Größe eben jener zu tun, sondern einfach damit wie unfreundlich sie wurde. Wenn man einen Dungeon oder Raid nicht schon einmal gemacht hatte und das beste Gear anhatte was für seine Klasse erhältlich war, wurde man nie mitgenommen. Schlimmer noch, man wurde einfach ignoriert. Lieber vier Stunden für einen Heiler suchen und später auflösen weil sich keiner finden lässt anstatt jemanden neues mitzunehmen. Ein Spiel, insbesondere ein MMO, lebt und fällt mit seiner Community und Revelation Online hat es geschafft neue Spieler damit zu vergraulen.

TL;DR: Gutes Spiel mit schlechter Community

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