Fortnite sucht mit Privatdetektiven nach Cheatern, findet Kinder

Epic Games setzt Privatdetektive darauf an, die Identität von Cheatern in Fortnite zu ermitteln. Allerdings ist man in zwei Fällen jetzt auf Minderjährige gestoßen.

Der Battle: Royale Modus von Fortnite lockt einen Haufen Spieler an, aber auch einige Cheater. Bei dem Konkurrenzspiel PlayerUnknown’s Battlegrounds trägt eine Cheat-Welle dazu bei, dass der Stern von PUBG langsam sinkt. Das soll bei Fortnite wohl um jeden Preis vermieden werden.

Daher sind Epic Games, die Macher hinter Fortnite, entschlossen, hart gegen Leute vorzugehen, die Cheats für Fortnite entwickeln, auf YouTube vorführen oder vertreiben. Man will sie vor Gericht bringen.

Aber es scheint gar nicht so einfach zu sein, die Personen zu ermitteln, die sich hinter den Cheats verstecken, um sie dann juristisch zu belangen.

Fortnite-Frau

In mindestens zwei Fällen setzte Epic Privat-Detektive ein

Wir Torrentfreak berichtet, setzt Epic Games gezielt Privat-Detektive ein, um die Identität von Cheatern zu ermitteln und um die dann zu verklagen. So heißt es, dass Epic Games in mindestens zwei Fällen Privat-Detektive beauftragt hat, Zielpersonen ausfindig zu machen.

Im Fall gegen einen vermeintlichen Cheater aus North Carolina engagierte Epic erst zwei Sicherheitsfirmen, die aber beide erfolglos blieben. Erst eine dritte Firma aus Kanada fand dann heraus, wer der Cheater ist, um einen Zivilprozess gegen den zu starten.

Allerdings: Die Person, die man fand, war minderjährig. Die Persönlichkeitsrechte von Minderjährigen stehen vor Gericht unter besonderem Schutz. Daher hat Epic Games beantragt, die Gerichtsakten versiegeln zu lassen und die Identität der vermeintlichen Cheater zu schützen.

Fortnite-Battle-Royale-Titel

Schon zwei Minderjährige Cheater gefunden – Gerichtsakten versiegelt

Der andere Fall, von dem Torrentfreak weiß, in dem Epic Games ebenfalls einen Privatdetektiv eingesetzt hat, um die Identität eines Cheaters festzustellen, ging ähnlich aus. Das war der Fall, als man einen 14-Jährigen fand, der per YouTube einen Cheat bewarb und sogar Einspruch gegen die Löschung des Videos erhob.

Damals hatte sich die Mutter des Cheaters mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt.

Mit anderen Cheatern hat sich Epic Games wohl außergerichtlich geeinigt unter der Auflage, dass die ihre Arbeit vernichten und so etwas nie wieder tun:

Autor(in)
Quelle(n): torrentfreak
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