FC Bayern als eSport-Team in FIFA 18? Das sagt Uli Hoeneß

Beim FC Bayern München sollen Pläne für den Einstieg in den eSport geschmiedet worden sein. Uli Hoeneß ist wohl kein Fan von FIFA 18 – er spricht sich gegen den „FC Bayern eSports“ aus.

Der eSports hat in FIFA insbesondere durch die Weekend League stark an Bedeutung zugenommen. Auch mit den FIFA 18 Global Series und Änderungen bei FIFA 19 geht EA stark in die Richtung eSport.

Doch in Deutschland hat der digitale Fußball prominente Gegner. Neben Hoeneß ist auch DFB-Präsident Reinhard Grindel kein eSport-Fan.

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FC Bayern mit eigener eSports Abteilung? Hoeneß sagt nein

Pläne für eSport beim FCB standen bereits. Angeblich sollen die Münchner bereits ihren Vorstoß in den eSport geplant haben. Mit 5 Millionen Euro Budget wäre man im Vergleich finanziell sehr gut aufgestellt und hätte den Markt aufmischen können. Räumlichkeiten sollten im neuen Nachwuchsleistungszentrum geschaffen werden.

Hoeneß selbst legte wohl Veto ein. Laut sport1 schob Uli Hoeneß selbst dem Vorhaben einen Riegel vor. Denn seiner Meinung nach passe der eSport nicht zum Grundverständnis und zur Tradition des FC Bayern München.

Hauptziel des FCB war nicht FIFA. Dabei zielten die Pläne des Fußballclubs wohl nicht hauptsächlich auf FIFA ab. Im Fokus standen stattdessen Titel wie Fortnite, League of Legends oder Dota 2. Somit rückt ein mögliches FCB-Team für FIFA 19 noch weiter in die Ferne.

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Basketball-Abteilung der Bayern mit eigenem eSports-Team

FCB-Basketball mit „Bayern Ballers Gaming“. Im April gründete der FC Bayern Basketball ein eigenes eSports-Team in der relativ kleinen Szene der Simulation NBA 2K. Schon im August sollen die ersten offiziellen Partien stattfinden.

Entscheidung getrennt vom Fußball-Club. Medien-Chef Andreas Burkert stellt jedoch klar, dass die Entscheidung nur von der Basketball-Abteilung komme und nichts mit dem Fußball-Verein FC Bayern zu tun habe. Von Hoeneß hätte man wohl auch keine Unterstützung bekommen.

Andere Bundesligisten sehen eine Chance. Nicht nur der FCB-Basketball, auch viele Bundesligisten wie der VFL Wolfsburg, FC Schalke 04 oder Bayer 04 Leverkusen haben bereits eine eSports-Abteilung. Ihre Spieler sind in FIFA zudem recht erfolgreich. In der Szene sind „Tim Latka“ oder „TimoX“ bekannte Namen und gelten als große Talente.

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Was meint ihr, wird es unter der Führung von Uli Hoeneß noch ein eSports-Team des FC Bayern München geben?

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Quelle(n): sport 1gameswirtschaft
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Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Was hab ich die Tage gelesen, Spieler XY wechselt für schlappe 500.000€ von mouse zu SK oder was weiß ich, glaube war CS:GO…..
Dass das also immer noch so belächelt wird, finde ich nicht zeitgemäß, die Spieler ziehen zumindest mehr Leute an, als beim Handball!
Wenn da nen Markt ist, mit dem sich Kohle machen läßt, der sich gut als Marketingstütze macht, dann wird auch Uli H. da einsteigen.

Compadre
Compadre
1 Jahr zuvor

Der Artikel kratzt meiner Meinung nach nur oberflächlich an der Thematik und Hoeneß wird hier ein wenig so dargestellt, als hätte er einfach keinen Bock auf eSport, weils ihm eventuell zu modern ist. Hoeneß hat nichts per se gegen eSport (gesagt), nur eben beim FC Bayern und ich kann das sogar nachvollziehen. Ich bin auch Gamer, aber mir geht dieser gesamte eSport Hype langsam ebenfalls auf den Zeiger. Auf was der Artikel überhaupt nicht eingeht: Im Artikel wird zwar erwähnt, dass Bayern München um die 5 Millionen Etat einkalkuliert habe. Es wird allerdings nicht erwähnt, dass die höchste europäishe LoL… Weiterlesen »

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Wahrscheinlich kann man mit ESport nicht so effektiv die Steuern hinterziehen.

phreeak
phreeak
1 Jahr zuvor

Wäre Steuerhinterziehung ein eSport, hätte der Uli schon lange ein Team. Ach was, ganz viele! razz

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Zum einen sind diese Digitalen Medien Neuland zum anderen will ja nun die GroKo anstatt ernsthafter Probleme eSports und Flugtaxis in den Mittelpunkt rücken.

Fabian Ahlers
Fabian Ahlers
1 Jahr zuvor

Was soll das jetzt mit Uli Hoeneß zu tun haben?Zum einen nihmst du eine Aussage Merkels von vor einigen Jahren zum anderen ist deine Behauptung eSports und Flugtaxis wären oder sollten Mittelpunkt der Agenda der GroKo werden schwachsinning und einfach fern der Tatsachen. Nutze für random Politik bashing doch lieber Facebook

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Das nennt man Sarkasmus.

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Uli betreibt seinen eigenen E-Sport, der ist nur bisschen gefährlicher grin

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

kann man vielleicht nicht so gut von der „Steuer absetzen“ wink

Frystrike
Frystrike
1 Jahr zuvor

Welche Steuer?

Gorm
Gorm
1 Jahr zuvor

Ganz ehrlich, für mich hat eSport auch nichts mit sport zu tun, er Repräsentiert ihn aber sehr gut und wächst gerade in Asien rasant. Und genau da macht der FCB meiner Meinung nach einen Fehler. Ein Fußballverein muss absolut Wirtschaftlich denken, und alleine deswegen sollte man dort einsteigen, um Präsent zu sein, um Weltweit zu wachsen wo Bayern München ja schon seit Jahren Intensiv bei ist. Uli Hoeneß ist ein absoluter Top Manager im Fußball, aber das er eSport komplett Ablehnt ist ein Großer Fehler denke ich.

Andi Wolff
Andi Wolff
1 Jahr zuvor

Ja mega Fehler. Bayern bekommt die Kassen nicht mehr gefüllt und die Meisterschaft ist nun in großer Gefahr. ???????? Mach dein PC aus..

Gorm
Gorm
1 Jahr zuvor

Wenn man keine Ahnung hat sollte man den Mund halten.

Andi Wolff
Andi Wolff
1 Jahr zuvor

sagt mir so ein Nerd. Ein Fehler bedeutet Konsequenzen. Werden wir ja sehen, welche folgen… finanziell & repräsentativ wink

Frystrike
Frystrike
1 Jahr zuvor

Will ja nix sagen aber die „News“ ist schon ein alter Hut und schon ne Woche alt. Nichts desto trotz glaube ich, dass FC Bayern hier den Anschluss verpasst. Aber ich gehe nicht davon aus, dass das zwingend negativ ist. Glaube die Profite für einen Verein wie den FC Bayern halten sich in Grenzen und nur darum geht es im Endeffekt. Denke aber auch, dass de Esport immer populärer wird.

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