Sie erbte den Gaming-Account ihres Mannes, der über 25.000 Euro wert ist, dafür musste sie aber klagen

Titelbild Gericht Hammer

Eine Witwe wollte das digitale Vermögen ihres Mannes übernehmen und klagte dafür erfolgreich gegen verschiedene Firmen. Es ging insgesamt um Vermögenswerte von rund 250.000 Euro. Nur auf die Chat-Protokolle ihres Mannes erhält sie keinen Zugriff, weil diese laut Gericht zu persönlich seien.

Eine Witwe wollte in China das digitale Vermögen ihres Mannes übernehmen, darunter 5 Bitcoins, ein Gaming-Account im Wert von rund 25.000 Euro und seine Social-Media-Profile. Insgesamt ging es um finanzielle Werte von etwa 250.000 Euro.

Doch die Firmen lehnten ab, das digitale Vermögen auf die Witwe zu überschreiben. Erst nachdem sie dagegen geklagt hatte, erhielt sie in den meisten Fällen Recht.

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Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten

Gericht gibt der Witwe recht, außer bei den privaten Chats

Das Gericht stellte fest, dass digitale Vermögenswerte mit wirtschaftlichem Wert – darunter Kryptowährungen, Spielkonten und monetarisierte Online-Konten – Teil des Nachlasses eines Verstorbenen sein können. Das Gericht konzentrierte sich auf die Tatsache, dass diese Vermögenswerte einen identifizierbaren, wirtschaftlichen Wert besaßen und finanzielle Interessen generieren oder repräsentieren könnten.

Das Gericht wies zudem den Verweis der Plattformen auf Standardklauseln in ihren Nutzungsbedingungen zurück, mit denen diese Erbansprüche ausschließen wollten.

Worauf erhält sie keinen Zugriff? Konkret geht es wohl um private Chat-Protokolle. Denn diese seien laut Gericht eng mit der persönlichen Identität des Verstorbenen verbunden und damit untrennbar mit der Person des Verstorbenen verbunden. Daher könne die Witwe diese nicht erben und übernehmen.

Viele Gamer haben mittlerweile eine stattliche Sammlung an Spielen auf Steam. Da stellt sich einigen Usern die Frage, ob es möglich sei, die komplette Bibliothek an eine andere Person zu vererben. Ein Spieler hat nun bei Valve nachgefragt, ob es möglich sei, den Steam-Account mit in sein Testament aufzunehmen. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten

Quelle(n):
  1. toutiao.com

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