Irre, ein MMO will Euch nach dem Tod als KI weiterleben lassen

In Entropia Universe sollen Spieler für die Ewigkeit leben können, auch wenn der Körper schon lange tot ist. Das Bewusstsein soll als KI im MMO aufgehen.

Der Entwickler MindArk will den Tod besiegen und Spielern erlauben, ewig zu existieren. In Zukunft soll man sein Gehirn in das Spiel laden können, um der eigenen Vergänglichkeit zu entgehen. Doch ist das ein ernster Wunsch, ferne Science Fiction oder nur ein PR-Gag?

entropia-space

Wie realistisch ist das? Die Ziele klingen hochtrabend und besonders wahrscheinlich ist es nicht, dass diese Pläne in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Die Wissenschaft ist bei der Hirnforschung noch nicht so weit, um Daten wie Erinnerungen oder Persönlichkeitsmerkmale aus dem Gehirn „auszulesen“.

MindArk will Pionier sein: In einem Interview mit Business Wire erklärten die Entwickler von MindArk, dem Studio hinter dem MMO Entropia Universe, dass man an Möglichkeiten arbeitet, in Spielen unsterblich zu werden. Dafür verfolgt man intensiv die Arbeit von Forschern, um irgendwann das „Bewusstsein“ eines Menschen hochladen und speichern zu können. Dann wäre es möglich, eine Person auch nach ihrem Tod etwa noch in einem Spiel anzutreffen.

So heißt es weiter:

„Jeder träumt von einem Leben nach dem Tod und unser Team nutzt die Forschung von führenden Wissenschaftlern auf der ganzen Welt, um erste Schritte zu unternehmen, damit geliebte Menschen noch in einer Form weiterexistieren, selbst wenn sie bereits fort sind.“

Entropia sorgte in der Vergangenheit eher für teure Schlagzeilen:

Entropia Universe: Spieler hat über 47.000€ für eine Waffe bezahlt
entropia-calypso

Thema ist gängiges SciFi-Setting: Vollkommen neu ist die Überlegung eines Menschen, der noch in einer virtuellen Umgebung weiterleben kann, übrigens nicht. Schon seit vielen Jahren gibt es Bücher über dieses Thema und auch in den letzten Jahren gab es immer wieder Filme (Transcendence) oder Serien (Sword Art Online oder Black Mirror) zu dieser Thematik. Es bedient auf moderne Art den menschlichen Wunsch nach dem ewigen Leben. Und das lässt sich auch wunderbar für Werbung nutzen.

Ob wir also tatsächlich eines Tages unsere Hinterbliebenen als Einsen und Nullen in einer Virtuellen Welt wiedertreffen können, das bleibt noch abzuwarten.

Was haltet ihr von der Idee? Wäre es toll, ein digitales Abbild von sich für alle Ewigkeit zu erschaffen? Oder findet ihr den Gedanken gruselig, dass nach dem Tod jemand mit einem Programmcode spricht, der Euch nachahmt?

Entropia: Spielerin verliert 10.000$ durch Fehlclick, „Profiteur“ gibt Geld zurück
Quelle(n): gamestar.de, businesswire.com
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Nora mon

Kopieren und hochladen ist noch der einfache Teil, die Informationen dann zu verarbeiten ist der für Menschen unmögliche Teil.

N0ma

da es noch ferne SF ist muss es ein PR Gag sein

Koronus

Es gibt eine Sache, die mich immer dabei skeptisch werden lässt. Leben wir dann wirklich wie Kayaba Akihiko im Netzwerk weiter, oder ist das bloß eine perfekte Kopie von uns wie bei Commander Sheppard?

Balmung

Kopie, es geht ja nicht darum das eigene Bewustsein vom echten Körper in eine KI zu verschieben und ohne die kann es nur eine Kopie sein. Kayaba hat aber sein Bewustsein hoch geladen, wobei es mir schwer fällt zu glauben, dass das jemals möglich sein wird.

Wobei, sollte Full Dive ala SAO wirklich mal genau so möglich sein, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass das vielleicht machbar ist. Die Frage ist halt nur: was genau macht uns Menschen zu sich selbst bewussten Maschinen? Weil im Grunde sind wir genau das.

Angela Kreitz

Nur, weiss die Kopie dann, dass sie eine Kopie ist oder machen uns Erinnerungen zu dem Menschen der wir sind ?

Balmung

Wenn es wirklich eine 1:1 Kopie ist, dann sollte sie eigentlich auch ein eigenes Selbstbewusstsein besitzen und in dem Fall tendiere ich eher zu “Nein”, sie weiß also nicht das sie eine Kopie ist, umgekehrt könnte es auch das Original daran zweifeln lassen ob es wirklich das Original ist, denn vermutlich wird auch ein gerade angefertigter Klon glauben das Leben tatsächlich geführt zu haben, an das er sich erinnert.

Wäre also für beide eine gruselige Erfahrung, die einen in Selbstzweifel treibt und sich extrem bedrohlich auf das eigene Leben anfühlt, vor allem wenn man eine eigene Familie und Bekannte hat, die es aber eben nur einmal gibt.

Von daher denke ich, dass viele SciFi Filme mit dem Thema nahe an der Realität sind.

Fly

Unser Selbstbewusstsein, unsere Art zu denken, zu handeln, und zu fühlen – und das nicht nur auf kalter, rationaler Ebene, sondern auf “menschliche” Art, sprich: Die Fähigkeit, Mitgefühl zu zeigen. Wäre meine Antwort darauf.^^

Übrigens, falls du eine PS4 hast kann ich da auch “Detroit: Become Human” empfehlen. Ein mMn großartiges Videospiel, das von der Thematik schon ziemlich gut hier reinpasst. 😉

Balmung

Nur woher dieses Selbstbewusstsein genau kommt, das ist ja noch nicht wirklich bekannt. Wie kommt es, dass ich genau in diesem Körper stecke und ich mir darüber bewusst bin nicht bloß eine natürlich geschaffene Maschine zu sein? Selbst manche Tiere zeigen einen Ansatz von Selbstbewusstsein (z.B. erkennen sich selbst im Spiegel). Was braucht es also, dass Computer eines Tages womöglich selbst ein Selbstbewusstsein entwickelt? Nur genug Rechenpower? Ist schon ein sehr interessantes Thema.

Und ja, das Spiel steht bei mir seit dem ersten Tag der Ankündigung auf der Liste. 😉

Nyo

Wenn es so was geben würde wie in SAO wäre das schon verdammt nice.

Balmung

Aber auch gruselig, weil Full Dive ist schon nahe an Bewusstsein in die VR hochladen. Da müsste so ein Gerät schon wirklich 100% sicher sein, dass ich das wirklich längerfristig nutzen würde, aber am Ende würde die Neugierde doch siegen es zumindest einmal auszuprobieren. ^^

Nyo

Naja es würde ja reichen die Sinne so anzusprechen das es sich echt anfühlt. Letzten Endes nehmen wir unsere Umwelt ja auch nur durch unsere Sinne wahr.

Man müsste also ein Gerät erfinden welches die “realen” Sinne aussetzt und ihnen neue Signale sendet. Quasi als temporären Zustand solange man das Gerät trägt.

Und ist wahrscheinlich auch leichter umzusetzen als das Bewusstsein zu verschieben.

Balmung

Sicher, so funktioniert das ja auch in SAO. Aber um eben wirklich alle Sinne derart ansprechen zu können braucht so eine Technik einen sehr tiefen Zugriff auf dein Gehirn und das vor allem auch in schreibender Richtung. Du gibst also quasi einem Computer Admin Recht für dein Gehirn. Und Computer sind von Menschen geschaffen und dementsprechend nicht Fehlerfrei und dahinter könnten skrupellose Menschen sitzen, die mit dir wer weiß was in der VR anstellen und du kannst nichts dagegen tun, das zeigt gerade SAO mehr als deutlich. Du setzt dein eigenes ich eben vollkommen Anderen aus. Die könnten all deine Erinnerungen auslesen ohne das du es mitkriegst. Wer hat so viel blindes Vertrauen in andere Menschen? Also ich schon sehr lange nicht mehr.

Morteka

Wenn ich sterbe, will ich in frieden ruhen.

Dumblerohr

Es gibt schon ein Abbild von mir ^^
Im Prinzip bin ich wie Bender von Futurama

Alex Oben

Bevor ich mein Bewusstsein in irgendein Spiel hoch lade, hätte ich wenigstens ein paar grundlegende Fragen geklärt:
1. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Dann wär ich ja dumm wenn mein Bewusstsein statt im Himmel in irgendeinem 2. Klassigen Mmo rumgeistert.
2. Wenn 1 geklärt ist, heißt das dass mein Bewusstein in 2 parallel Welten existiert (Einmal im Spiel und einmal im “Himmel”)
3. Wenn es kein Leben nach dem tod gibt, kann ich da auch kurz oder lang auf einen Battle Royal Modus hoffen, damit ich was in der Unendlichkeit zu tun habe?
4. Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?

Nyo

5. Ist das eigentlich DSGVO Konform?

Alex Oben

Oh nein…da hab ich gar nicht dran gedacht…Wie ist das denn mit meinen persönlichen Daten wenn ich eigentlich nur noch im Spiel existiere? Kann ich dann trotzdem mit einem USB stick irgendwie meine Daten wieder herunterladen, damit ich weiß was über mich gespeichert wurde? Und was ist mit meinem Recht auf vergessen werden? Kann ich das dann in meiner Spielelobby irgendwo beantragen?

Balmung

Letzteres ist gar nicht mal so ne dumme Frage. Weil da geht es praktisch um das Recht virtuell sterben zu dürfen. Ansonsten hast du ein unendliches Leben und wer weiß was die Betreiber mit der virtuellen Welt und mit dir alles zukünftig noch anstellen. Das könnte leicht zu einem Horrordasein werden und dann willst du die Möglichkeit haben dem ein Ende zu setzen.

Ich frag mich allerdings gerade was dann mit Backups ist… Am Ende werden die genutzt um dich tausendfach neu zu erschaffen.

Koronus

Bezüglich 2. Das wäre dann nicht zweimal du sondern einmal du und einmal deine Persönlichkeitskopie wie Talandar von Fenix.

Alex Oben

Also kann ich beruhigt sein und mein wirkliches ich ist dann über den Wolken auf Party? Während mein mmo ich dann durchdreht wenn es realisiert was ich da für nen Mist mit ihm getrieben hab ????

Balmung

Dein MMO ich denkt wohl eher, dass es vielleicht doch nicht die beste Entscheidung war sich hoch zu laden. Für dein MMO ich fühlt es sich null an als wäre es eine Kopie. Vorausgesetzt natürlich es ist wirklich eine 100%ige 1:1 Kopie, was auch voraussetzt, dass es in einem virtuellen menschlichen Gehirn steckt. Ansonsten ist es wirklich nur ein NPC mit deinen Erinnerungen und deinem Charakter mit null Selbstbewusstsein. ^^

Alex Lein

Die 1. Frage brauchst du nicht mal stellen oder dir darum sorgen machen.
Sollte es ein Leben nach dem Tod geben, würde deine Entscheidung dich selbst virtuell hochzuladen nicht beeinflussen.

Da du kein Bewusstsein hochlädst (was auch nicht möglich wäre) sondern lediglich eine Kopie von deinen Gedanken und Erinnerungen.
Bedeutet, du selbst, würdest sterben. Deine Kopie wäre ein eigenständiges “ich”.
Von dem Augenblick an dem deine Kopie “lebt” seid ihr beiden 2 unterschiedliche Personen, die sich lediglich die selbe “Vergangenheit” teilen.
Denn ab dem Zeitpunkt würde deine Kopie alle Geschehnisse in der neuen Welt als Erinnerungen abspeichern. Diese Erinnerungen könnten dann den Charakter verändern, wie bei uns menschen ja auch.
So in der Theorie

Balmung

Gewagt Behauptung, dass man ein Bewusstsein nicht hochladen kann. Ich bin mir da nicht so sicher, denn im Grunde könnte das Bewusstsein auch nur rein auf Daten basieren und sollte man die Funktionsweise des Gehirns eines Tages komplett entschlüsseln und so nachbauen können und somit deine Daten 1:1 in eine virtuelle Kopie deines Gehirn kopieren können, dann könntest du vielleicht wirklich dort bewusst weiter existieren. Halte ich durchaus für absolut möglich.

Es wäre wohl nur extrem verwirrend, weil für die Kopie fühlt es sich an als wäre das Bewusstsein tatsächlich hochgeladen worden. Für das Original aber ist einfach nur ein neues Individuum entstanden, dass seine Erinnerungen und seinen Charakter besitzt. Ist das Ganze also nun gelungen oder ist es schief gegangen? 😉

Alex Lein

Ne das meinte ich ja eig. auch genau so.
Ich dachte das Alex mit “Bewusstsein” mehr sowas wie eine “Seele” meint. (deine Seele wandert nach dem Tod in den Himmel usw. nach dem Motto)
Aber das deine Kopie sich eig. nicht wie eine Kopie fühlen wird, so denke ich auch, wenn man natürlich es schaffen sollte das komplette Gehirn in die Virtuellen Welt zu kopieren.

Balmung

Hm, die Seele ist doch ein Teil des Bewusstseins? Also wenn dein Bewusstsein hochgelanden wird, dann ist die Seele da zwangsläufig mit dabei. Wenn ich eine Datei hochlade, heißt das ja auch das ich eine Kopie mache, nach dem hochladen existiert die Datei ja immer noch auf meiner Platte. Somit wird die eigene Seele auch kopiert und eben nicht verschoben.

Ich denke darüber worüber viele stolpern ist genau die Annahme, dass da irgendwas verschoben wird, das ist aber ja nicht der Fall. Es wird lediglich ein neues Individuum erschaffen mit deinen Daten, das daher fest glaubt, das es du sei und somit tatsächlich hochgeladen wurde.

Wenn man es so will, ist das eigentlich auch nicht viel anders als Kinder in die Welt zu setzen, du hinterlässt zwar ein neues Individuum in der Welt, aber du selbst stirbst am Ende so oder so. Unsterblich wird man dadurch als auch nicht, nicht für dich selbst, nur für alle Anderen, die deine Kopie fälschlicherweise als Du wahr nehmen.

Alex Lein

Richtig. Genau auf das “verschieben” wollte ich hinaus.
Man kopiert sich selber, bzw. lädt sich in eine Virtuelle Welt hoch.
Aber man selbst, bleibt wie man ist in der eigenen Welt.
Ob nun ein Mensch eine “Seele” hat zum hochladen, kann ich dir nicht beantworten 😀 daher gehe ich da nicht drauf ein.

Balmung

Naja, ich verstehe Seele als den Teil des Bewusstseins, der uns sich selbst bewusst macht. Und ich denke das ist auch nur eine Kombi aus Daten und dem Aufbau unseres Gehirns. Wenn das Gehirn einmal 100% entschlüsselt wurde und dadurch kopierbar wird, spricht nichts dagegen eben auch die Seele hoch zu laden, also zu kopieren. Was aber eben nicht heißt, dass wir dann plötzlich in einem anderen Körper stecken und das ist wohl der Denkfehler, den einige gerne begehen. ^^

Von daher kann man bei so einem Angebot wie im Artikel virtuell weiter zu existieren gut fragen “Und was habe ich bitte sehr davon?!?”. Eigentlich schon frech, Firmen werden garantiert noch Geld dafür verlangen, wenn man virtuell weiter existieren will, dabei müssten die dafür eigentlich ordentlich viel Geld zahlen, dass ich ihnen alles von mir gebe. Noch gläserner, noch mehr entblößen geht gar nicht mehr und bei der gier nach Daten der Firmen heutzutage, wieso sollte sich das in Zukunft ändern?

Balmung

Zu 1: Ich glaube eher ans Wiedergeboren werden als an ein Leben nach dem Tod. Von daher wäre das hochladen nicht so schlimm. Außer es stellt sich als dumme Idee raus.
Zu 2: Nein, dein Bewusstsein kann immer nur einmal existieren, da bin ich mir ziemlich sicher, aber für deinen virtuellen Klon fühlt es sich an, als wäre er tatsächlich hochgeladen worden, aber er ist ab da ein eigenes Individuum. Also egal ob man im Himmel weiter existiert, für dich im Himmel ändert deine Kopie nichts an deiner Existenz.
Zu 3: Ja, wäre sicher spannend dann lediglich als doof rumstehender NPC weiter zu leben. Da sehe ich auch das Hauptproblem: sich virtuell hoch zu laden bedeutet sich komplett der Willkür des Betreibers auszusetzen. Da muss ich spontan an die erste Folge der letzten Staffel von Black Mirror denken, nur das ich es da freiwillig tat, aber ohne zu Wissen was auf mich zu kam. (lediglich die Methode wie es da gemacht wurde ist unglaubwürdig).
Zu 4: im falschen virtuellen Setting gelandet? 😉

t0bi

Das erinnert mich an die Folge “Wiedergänger” von Black Mirror und gibt mir kein gutes Gefühl ^^.

Die
Idee dahinter ist ja okay, allerdings fände ich es irgendwie
unheimlich, wenn in einem Spiel ne KI rumläuft, die so heißt wie ich und versucht, den “Hinterbliebenen” das Leben einfacher zu gestalten.

In dem Artikel stand leider nichts davon, wie viel Persönlichkeit die KI von einem haben darf.

In
der Serie (Black Mirror) fängt es jedoch mit Sprachnachrichten an, geht
über kleine Gesten weiter bishin zum menschlichen Androiden, mit dem
man intim werden kann :o.

Wer wissen will, wie die Hinterbliebenen damit umgehen, einfach die Serie gucken ^^

Chiefryddmz

BLACK MIRROR =O

Balmung

Genau genommen gibt es nicht nur eine Folge, die sich mit dem Thema auseinander setzt. In der neuen Staffel von Ende Dezember gibt es im Prinzip gleich 2 weitere Folgen mit dem Thema. Einmal die erste Folge selbst, wo es um ein VR Spiel geht und dann gibt es da noch eine Folge die exakt das Thema in Verbindung mit dem Tod auch noch mal aufgreift. Im Prinzip das gleiche wie die von dir beschriebene Folge, nur weiter in der Zukunft und auch wieder mit VR. Im Grunde könnte man diese Folge mit der Ausstellung in einem Gebäude in der Wüste da auch noch dazu zählen, dann sind es sogar 3 Folgen.

Black Mirror ist echt genial, gerade wegen solchen Themen, die einen echt zum nachdenken bringen.

Nyo

Das geht mir noch nicht weit genug 😀 So wird meine Persönlichkeit und Erinnerungen ja quasi nur kopiert und in ein neues System eingespielt.
Tot bin ich dann trotzdem und dann ist es mir wohl auch relativ egal ob meine Persönlichkeit als KI weiter existiert oder nicht.

Und das Argument “damit geliebte Menschen noch in irgendeiner Form weiterexistieren” ist für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Denn letzten Endes bin es ja nicht mehr ich sondern nur ein Computerprogramm das so tut als wäre es ich. Ob den Hinterbliebenen das ein Trost ist ist dann wohl fraglich.

Maxim G-Point

Was bin ich , wenn nicht die Summe aller meiner Erinnerungen und Gefühle? Im Endeffekt ist das nicht mal eine Kopie, sondern immer noch du. Auch wenn man bereits tot ist.

Nyo

Das ist im Endeffekt eine philosophische Frage.
Sehe ich aber tatsächlich nicht so.

Stell dir mal vor jemand kopiert dein Bewusstsein und macht 20 Klone von dir. Bist du dann alle 21 Personen, weil sie deine Erinnerungen und Gefühle teilen oder bist du immer noch nur du? Und haftest du dann auch für das was die anderen 20 tun?

Oder was ist wenn jemand deine Erinnerungen und Gefühle ausliest und zu etwas bestehendem hinzufügt. Dann kennt es ja auch deine Gedanken und Gefühle. Ist es dann auch du?

Es ist für mich schon ein Unterschied ob man jemanden nur kopiert oder ob man sein Bewusstsein transferiert.

Alex Oben

Puh…jetzt brauch ich erstmal ne Wäscheleine, um mein durchgerührtes Gehirn wieder in die richtige Form zu bringen…

Vesarth

Genau das dachte ich mir auch als ich vor ein paar Wochen von so etwas hörte.

Bin ja doch gar nicht ich sondern nur eine 1:1 Kopie von mir. Verhällt sich zwar wie ich aber mehr auch nicht.

Da müsste man doch das Bewusstsein irgendwie “uploaden” und nicht eine Kopie erstellen durch Scans ????

vll das Vollständige Hirn in ein Regal und anschliessen ????

Alex Oben

Hat bei Futurama auch geklappt…

Balmung

Eben, so sehe ich das auch. Das man “mich” kopieren kann, daran glaube ich nicht, dann würde ich ja mehrfach gleichzeitig existieren und alle Existenzen auch wahr nehmen. Dass das möglich ist, daran glaube ich nicht, denn dann wären wir kein Individuum mehr. Verschieben, vielleicht, aber sicher nicht mehr zu meinen Lebzeiten.

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