Ein Destiny-Märchen – Die ruchlosen Pläne der Nova Mortis

Bei Destiny erreichte uns ein Märchen aus unserer Community. Iocaste erzählt eine Geschichte, in der zahlreiche Exotics und legendäre Waffen eingebaut sind. Findet Ihr alle?

Von unserer Leserin locaste stammt dieses Destiny-Märchen, das sie mit 92 exotischen Waffen, exotischen Rüstungsteile und legendären Waffen angereichert hat. Viel Spaß beim Lesen.

Vor langer Zeit auf dem Nemesisstern …

Vor langer Zeit, eine Unendlichkeit entfernt, lebten auf dem Nemesisstern zwei Herrscherinnen.

Im Süden regierte die Drachenkönigin Suro. Suros Regime war gütig und ihr Reich erstreckte sich von Dämmerbruch bis Garnison. Aber ihr Drachenatem war so scheußlich, dass er einst zwei ins Leichenhaus brachte und selbst sämtliche Falken gen Mond vertrieb.

Die Donnerprinzessin Telesto lebte mit ihrem Gatten Mida und ihrem Bruder Tlaloc im Norden. Die Ehe der Prinzessin war keine strahlende Tanzmaschine, aber Mida multitoolte sein Universalgerät wie ein ewiger Krieger.Destiny-Ewiger-Krieger

Nova Mortis und Telesto – Da bahnt sich etwas an

Nova Mortis, die Geliebte des Tlaloc, verachtete die schöne Telesto. Sie schmiedete einen Plan, um den ersten Fluch über das Königreich zu bringen. Sie suchte den schrecklichen Ahamkara im Süden auf, einen Drachen, der einst das Königreich von Telesto angriff und zur Strafe verstoßen wurde. Der Schwindel dieses kryptischen Drachen führte zur Uneinigkeit der beiden Regentinnen, weswegen sie seither jeglichen Kontakt vermieden.

„Oh schrecklicher Ahamkara, Telestos Stärke, Intellekt und Disziplin übersteigen die meinen bei weitem. Hilf mir, einen Fluch zu schmieden, um meinen Plan C von der Übernahme des Throns umzusetzen. Nimm meine Seele als Lohn“, flehte Nova.

Ahamkara schnaubte. Dies war die Gelegenheit, sich an der Donnerprinzessin zu rächen, nun da er endlich eine Seele besaß.

Es wurde gelauscht!

Doch sie waren nicht allein. Der Geächtete Klaas belauschte das Gemurmel und sein siebter Sinn erteilte ihm den extrem guten Rat, die Drachenkönigin Suro aufzusuchen.

Ahamkara fing an, den Fluch zu wirken: „Oh Shinobu, erhöre mein Flehen, erlass mir die Überseele, ich gelobe dir Shinobu!“ Er wiederholte die Worte immer und immer wieder, bis ein gleißender Strahl zum Himmel schoss.destiny-hüter

Telestos Gatte Mida muss dran glauben

Donnerlord Mida kehrte abends nach einer gecrashten Party in das Glashaus zurück, als ihn etwas Böses erreichte. So ein Jammer. Häkkedicht wie er war, genügte eine boshafte Berührung, um vom Sog des Untergangs erfasst zu werden.

Die Meldung seines Todes verbreitete sich wie ein Lauffeuer und hüllte die Donnerprinzessin in Trauer. Tlaloc vertrat sie daher auf dem Thron.

Im Süden erreichte Suro ebenfalls das Gerücht, Mida sei tot. Kurze Zeit später erschien ihr Diener Primus mit einem Gefangenen.

„Er hat der Königin Bogen durchbrochen und drang in Euer Land ein. Wir haben ihn bei Saladins Wacht aufgegriffen“, sagte Primus.

Suro sah den Geächteten wütend an. „Wie kannst du es wagen, Unbefugter!“

„Mein Name ist Vex Mythoklaas, kurz Klaas, und ich wurde Zeuge des ersten Fluchs. Der schreckliche Ahamkara hat ihn in den Wäldern bei Monte Carlo für Nova Mortis im harten Licht geschmiedet. Er beinhaltet eine Doktrin des Sterbens und hat die Wucht von Zen Meteoren. Sein Opfer wurde bereits gefordert.“

„Dieser schlaue Drache…“ Die Entstehungskette dieses ersten Fluchs war der Drachenkönigin ein Dorn im Auge. „Das ist eine Khwostostrove! Primus, sattle die Pferde, der 4. Reiter soll Klaas tragen.“ Suro stürmte wutentbrannt aus dem Saal und bereitete sich auf die Reise in den Norden vor.Destiny-Hüter-im-Dunkeln

Tlaloc, der Geliebte der Nova Mortis, sitzt auf dem Thron

Unterdessen hat sich Tlaloc auf dem Thron breit gemacht und erntete 44 Auftrittsverbeugungen.

Necro, der Chaperon des Prinzen, trat ihm gegenüber: „Eure Hoheit, i hob da de Drachnkenigin Suro, sie eabittet oan Besuch.“

„Gewehr der Fremden Einlass“, erwiderte Tlaloc.

„Wo ist der Dunkle Trinker?“ fragte Suro, als sie den Jüngling auf dem Thron sah.

„Ihr meint Mida?“

„Wen denn sonst, dieser Schwachkopf radarierte sämtliches Kleingeld in null Punkt 25 aus für seinen Schnaps“, spottete Suro.

Tlaloc sah sie mit einem leeren Blick an. „Er sah das Licht des Abgrunds und erhielt ein One Way Ticket.“

„000h, also ereilte ihn tatsächlich der rote Tod?“ entgegnete sie wenig überrascht.

Destiny-Fate-of-all-Fools-Stats„Das Schicksal aller Narren.“

„Und die Prinzessin?“

„Nur noch ein rotes Gespenst ihrer selbst.“ Traurigkeit huschte über sein Gesicht.

„Und wer seid Ihr?“

„Ich bin Tlaloc, Sohn des Lords der Wölfe Bool und Zwillingsbruder der Donnerprinzessin Telesto. Was wollt Ihr?“

„Ich habe keine Zeit für Erklärungen. Bringt mich zu Telesto, Boolescher Zwilling.“

Tlaloc nickte Necro zu. „Mei Nama is Necro, Chas M. Necro. I woass wia’s laufd.“

Suro starrte ihn verdutzt an. „Wie was läuft?“

„Ja dea Has.“ Er zeigte ihr den Weg zur Zelle der Prinzessin.

Telesto belauschte ihren Bruder und Suro und beschloss, eine Schläfer-Simulantin zu geben. Suro stürmte in ihre zhaloppe Superzelle und blies ins Gjallarhorn. „Nun, da das Eis gebrochen ist, steht auf Telesto. Welche Schmähung, dass wir jeden neuen Tag, jenseits von Geduld und Zeit, Groll gegeneinander hegen. Aber nun will ich Euch unterstützen, Donnerprinzessin. Hört zu, Euer Gatte wurde Opfer des ersten Fluches überhaupt.“

„Zum Teufel, nein!“ Telesto zitterte.

„Es gab ein Zeuge, es sei die Wahrheit, so das Versprechen des Geächteten.“

„Welcher Spielverderber hat das ins Rollen gebracht?“ fragte die Prinzessin.

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Nova Mortis war’s!

„Es war Nova Mortis und der schreckliche Ahamkara. Aber keine Sorge, ich habe ein Pikass im Ärmel. Diese schwarze, spindeldürre Verräterin wird büßen.“ Die Drachenkönigin streckte die Hand nach Telesto aus.

„Fasst mich bloss nicht an! Diese Nemesis hat mich hinters Licht geführt. Dafür vertilger ich sie und werfe sie im Bogen aus meinem Königreich! Dies sei mein Wille, ob si dian verzweifelt oder nicht!“, schrie sie lauthals. Sie sammelte sich kurz und beruhigte sich. „Suro, verzeiht meinen Ausbruch.“ „Primus“, sagte Suro und nickte dabei Telesto verständnisvoll zu, „finde Nova so schnell du kannst.“

„Ja mein Lord, highte fixe ich das noch. Tot oder lebendig?“

„Lebendig.“

Necro zeigte sich entrüstet: „Abba… abba… abba don macht des goa koin Sinn!“

„Das ist mein letztes Wort“, zischte Suro. Primus verbeugte sich und machte sich auf den Weg.

Mithilfe der Fabianischen Strategie spürte er Nova Mortis in der Aschenfabrik auf. Als sie sich wehrte, schrie Primus: „Du bist für schuldig befunden!“ Primus kettete Nova in Handschellen des Nichts. Sie versuchte ihn zu verführen, doch der widderstand. Die Schicksalsbringerin ereilte ihr schlechtes Karma und sie sah kein Land ausserhalb mehr.


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