Platz 2: Caleb
Caleb ist vielleicht nicht die erwartete Nummer 1 der Liste geworden, ist aber trotzdem eines der gefährlichsten Mitglieder der Mighty Nein. In mehreren Momenten der ersten Staffel beweist der Magier, dass mit ihm nicht zu spaßen ist. Spaß scheint für Caleb generell zunächst eine niedrige Priorität zu besitzen, weit hinter Komponente sammeln, seinem alten Throuple nachzutrauern und sich selbst zu verachten.
Caleb besitzt eine zutiefst tragische Vergangenheit, die ihn zu dem gebrochenen Mann machte, den man in der ersten Staffel der Serie kennenlernt. Trotzdem besitzt er genug Antrieb, um wieder zu Kräften zu gelangen, auch wenn dieser Antrieb absolut nicht gesunder Natur ist.
Als Magier hält er zwar nicht so viel aus, allerdings ist er daran gewöhnt viel einzustecken, sei es durch hartes Training in seiner ehemaligen Akadamie, oder durch die einschneidenden Ereignisse, die ihn emotional abstumpfen ließen.
Wenn Caleb sein wahres Potenzial komplett ausschöpft, kann er zu einer äußerst heftigen Gefahr für seine Gegner werden, wie man anhand mehrerer Situationen aus der ersten Staffel belegen kann. Und Caleb hat selbst erklärt, dass es bisher nur ein Bruchteil seines wahren Könnens ist.
Caleb hat daher fast auf den ersten Platz dieser Liste geschafft und könnte diesen in zukünftigen Staffeln auch für sich gewinnen. Allerdings gibt es eine weitere Person, die es wirklich in sich hat und bei der es niemand wagen würde, ihr diesen Sieg wegzunehmen.

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Ich frage mich immer, warum die Männer den Frauen immer die schweren Arbeiten abnehmen sollen. Schaut man sich die Figuren in Mighty Nein so an, dann sind diese wahnsinnig starken und auch breiten Gestalten meist weiblich, “haarscharf”am realen Leben vorbei… Die Story eigentlich ist interessant, die Wahl und Darstellung des Personals dagegen fast schon sexistisch abwertend. Würde die Serie die Figuren genau andersherum zeichnen, also die tollen starken Frauen, gegen genauso tolle, starke und breite Männer tauschen, bei ansonsten gleicher Handlung, es ginge ein Aufschrei durch die “gebildete” Kritikerinnen-Schar, von wegen Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, und anschließend soll der Mann dann wieder den Bierkasten aus dem “Lastenrad” holen.
Ich finde die Darstellung der Charaktere egal welchen Geschlechtes in The Mighty Nein ziemlich divers. Du hast muskulöse Charaktere, schlankere Charaktere, bis hin zu einem Goblinmädchen. Die stärkste von ihnen, Yasha, ist halt eine Barbarin. Das ergibt meiner Meinung nach Sinn, dass sie dementsprechend auch so aussieht, wie sie es tut. Und Fjord ist trotz seiner Klasse auch echt muskulös dargestellt, also wird hier kein Geschlecht runtergemacht, ganz im Gegenteil. Stärke in The Mighty Nein bezieht sich nicht (nur) auf körperliche Stärke, sondern auch besonders auf ihre Talente und emotionale Stärke, die in der Gruppe eine wichtige Rolle spielen.