Platz 3: Jester
Jester ist neben dem Herz der Mighty Nein beinahe wie ihr persönliches Schweizer Taschenmesser. Die Klerikerin kann durch ihre Verbindung zu ihrer Gottheit, dem Traveller, verschiedene Zauber wirken, die in vielerlei Situationen nützlich sind. Sie kann ihre Verbündeten heilen (wenn sie sich dazu bereiterklärt), einen „Lollipop des Glaubens” beschwören, der erwiesenermaßen stärker ist als Fjord, und in so gut wie jeder Situation hilfreich sein.
Jester ist verdammt wissbegierig und hungrig auf die Welt und was sie zu bieten hat, nachdem sie ihr gesamtes Leben in einem Bordell verbracht hat, das sie zu Hause nennt.
Sie mag die anderen Mitglieder der Mighty Nein und ist daher sehr verlässlich und hilfsbereit, weiß aber auch wie sie gegenüber Fremden ihren Charme und ihre freundliche Ader einsetzen muss, um sich und ihrem Team zu einem Vorteil zu verschaffen.
Jester ist ein sehr emotionaler Tiefling, was man jedoch nicht als Schwäche bezeichnen sollte. Sie ist empathisch, schlau und besitzt eine Emotionale Intelligenz, die sie zu einem effektiven und starken Gesicht der Mighty Nein macht.
Nur zwei andere Mitglieder können es mit Jesters Power aufnehmen.

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Ich frage mich immer, warum die Männer den Frauen immer die schweren Arbeiten abnehmen sollen. Schaut man sich die Figuren in Mighty Nein so an, dann sind diese wahnsinnig starken und auch breiten Gestalten meist weiblich, “haarscharf”am realen Leben vorbei… Die Story eigentlich ist interessant, die Wahl und Darstellung des Personals dagegen fast schon sexistisch abwertend. Würde die Serie die Figuren genau andersherum zeichnen, also die tollen starken Frauen, gegen genauso tolle, starke und breite Männer tauschen, bei ansonsten gleicher Handlung, es ginge ein Aufschrei durch die “gebildete” Kritikerinnen-Schar, von wegen Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, und anschließend soll der Mann dann wieder den Bierkasten aus dem “Lastenrad” holen.
Ich finde die Darstellung der Charaktere egal welchen Geschlechtes in The Mighty Nein ziemlich divers. Du hast muskulöse Charaktere, schlankere Charaktere, bis hin zu einem Goblinmädchen. Die stärkste von ihnen, Yasha, ist halt eine Barbarin. Das ergibt meiner Meinung nach Sinn, dass sie dementsprechend auch so aussieht, wie sie es tut. Und Fjord ist trotz seiner Klasse auch echt muskulös dargestellt, also wird hier kein Geschlecht runtergemacht, ganz im Gegenteil. Stärke in The Mighty Nein bezieht sich nicht (nur) auf körperliche Stärke, sondern auch besonders auf ihre Talente und emotionale Stärke, die in der Gruppe eine wichtige Rolle spielen.